Frage von justmere, 4.139

Ich kann nicht mehr und weiß nicht mehr weiter. Was soll ich machen?

Hallo,

Ich habe momentan einfach niemanden zum Reden und weiß nicht mehr weiter. Irgendwelche Sorgentelefone habe ich schon ausprobiert, aber damit komme ich nicht klar, beziehungsweise, mir ist es iwie unangenehm dort anzurufen. Ich weiß auch, dass sich alles unrealistisch und ausgedacht anhört, aber es kommt im Moment so viel zusammen, dass ich nicht mehr weiter weiß. .

Ich fange einfach mal so an und liste kurz auf, was so überhaupt bei mir los ist.

Ich bin 16/w und gehe auf ein Gymnasium. In der Schule habe ich keine Freunde und werde ignoriert und ausgegrenzt, weil ich teilweise andere Ansichten habe oder als Sündenbock dienen muss. Sonst habe ich auch keine Freunde.

Meine Familie hasst mich. Mein Vater ist schwer krank, meine Mutter schlägt mich ( hatte ein blaues Auge ) , sie kümmert sich nicht mehr um mich und ich bin ihr total egal. Ich wollte zur Polizei , traue mich nicht, da sie mir droht, sie sorgt dafür, dass mir niemand mehr glaubt und ich in ein Heim komme. Mittlerweile bin ich unfreundlich zu ihr, weil sie mir immer wieder sagt, wie sch***e ich bin und sie beschimpft mich ständig immer wieder, was mich noch mehr runter macht. Sonst gibt es in meiner Familie niemanden mit dem ich sprechen kann.

Alles, was ich noch hatte, waren meine Tiere (hört sich vielleicht dämlich an, ist aber so). Meine Mutter hat sie aber verkauft, weil sie angeblich kein Geld hat. Sie wusste wie viel mir die Tiere bedeutet haben, hat es aber trotzdem getan. Dazu muss man sagen, dass meine Mutter ein massives Alkoholproblem hat, ich glaube sie ist mittlerweile Alkoholikerin.. dabei raucht sie total viel, geht ständig feiern, wodurch sie ihr ganzes Geld ausgibt.

Die einzige Person, die ich habe und mit der ich sprechen könnte, ist meine Lehrerin. Sie hilft mir und hört mir zu. Ich habe aber Angst, dass meine Mutter den Spieß umdreht und ich irgendwann alleine dastehe. Bei dem Vertrauenslehrer unserer Schule war ich, aber ich mag ihn nicht. Bei uns in der Familie sieht jeder, wie sch***e und unfreundlich ich jetzt zu ihr bin, einfach weil ich nicht mehr kann. Sie hat mir schon gesagt, dass sie alle dazu bringen wird, mir nicht mehr zu glauben. .

Dazu kommt, dass ich in letzter Zeit ( vielleicht dadurch? ) total rote Wangen habe. Ich sehe Sterne, mir ist schwindelig und ich kriege manchmal keine Luft. Ich habe keine Kraft und bin ständig müde. Ich kann mich nicht mehr konzentrieren und kann einfach nicht mehr...

Momentan sehe ich keinen Sinn mehr im Leben, ich wäre wohl selber aber zu feige, es zu beenden.

Was soll ich nun machen, ich weiß nicht mehr weiter, kann einfach nicht mehr. Ist es sinnvoll mit meiner Lehrerin zu sprechen oder lieber nicht ? Was soll ich ihr sagen, das meiste weiß sie ja schon ? Aber ich fühle mich immer schlechter.. Wenn, wie beginnt man dann dieses Gespräch? Oder soll ich es lassen? Irgendwelche anderen Tipps?

Danke für alle Antworten ... ich kann einfach nicht mehr..

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von RicVirchow, 2.119

Hey,

das hört sich alles sehr, sehr schlimm an. Es tut mir alles extrem Leid, es ist richtig bescheuert, dass deine Mutter dich so behandelt und du diese bescheuerte Schule besuchen musst. Ich kenne das mit der Schule. Ich selbst wurde sehr lange schon gemobbt und habe Zeiten erlebt, bei denen es einfach mies lief. Was soll ich sagen... Irgendwie bin ich durch die Runden gekommen und stehe nun hier, wo ich bin. 

Ich weiss es nicht, es war einfach ein Sturm, den ich erlebt habe, eine grobe Landschaft und kein sichtbarer Horizont, aber nach einer Zeit, auch wenn sie lange dauerte, habe ich diesen Sturm durchlebt. Er hat viele Narben in mir hinterlassen, aber es hat sich gelohnt, hier stehe ich nun. Ich hatte neue Freunde gefunden und war in einer tollen Klasse, nachdem ich aus meiner früheren Schule mit zwei Fünfen rausgeworfen, weil ich wegen des Mobbings nicht mehr konnte. An meiner neuen Schule habe ich so viele gute neue Freunde kennengelernt und so tolle Dinge erlebt und hab tolle Lehrer gehabt. Ich habe zum ersten Mal fremde Leute kennengelernt, die genau die selben Interessen hatten, wie ich. Ich konnte es mir nicht vorstellen, dass es irgendwo in unserer Stadt eine Schule gab, wo es Schüler gab, die komplett anders waren, als die, die ich erleiden musste. Weisst du, was ich dir sagen will?

Ich will dir damit sagen, dass das Leben mal bergab, aber irgendwann, auch wenn es lange dauert, wieder bergauf gehen. Es braucht nur Zeit. Zeit, Geduld und Überwindung.

Die Zeit wird von alleine vergehen, wie lange es noch anhalten wird, das weiss niemand hier. Nur Gott. Du kannst die Zeit beschleunigen, indem du versuchst dich durch irgendwelche Aktivitäten abzulenken.

Geduld ist schwierig. Das hängt damit zusammen, wie viel du aushalten kannst, wie viel du aushalten kannst und trotzdem weiter gehen kannst. Geduld lässt sich dadurch steigern, dass du dir ein Ziel definierst. Was willst du in deiner Zukunft mal erreichen, was willst du ein mal werden, wer willst du ein mal sein, was willst du tun, wo willst du sein und hingehen? Definiere dir Ziele. Ziele, die nur du beeinflussen kannst und kein anderer. Sag niemanden was über diese Ziele. Nur du kennst sie und sie sind deine Motivation. Dadurch überbrückst du Zeit und steckst mehr ein, deine Geduld wird größer.

Dann kommt die Überwindung. Oft ist es die Überwindung, die das Blatt in unserem Leben wenden kann. Ich bin ja ein Chemie Liebhaber und denke, dass die Überwindung, wie die Aktivierungsenergie für eine Reaktion ist. Bringst du sie nicht auf, wird nichts reagieren. Nichts wird passieren und alles bleibt so, wie es ist. Aber wenn du dich überwindest und diese Überwindung vielleicht die Schwelle für eine Veränderung erreicht, dann wird alles funken und brennen und sich verändern und das Ergebnis wird etwas, was du dir nie hättest nur erträumen können. Etwas, was dir VÖLLIG NEUE TÜREN öffnet. 

Wo musst du dich überwinden? 

1. Du gehst du deiner Lehrerin und erzählst ihr ALLES, selbst wenn du dabei weinen musst, dann versteht sie, wie schlecht es dir wirklich geht.

2. Du gehst zur Polizei und sagst, dass deine Mutter Alkoholprobleme hat und dich schlägt und nie Zuhause ist, wenn du sie brauchst, weil sie zu Partys geht und du dich bei ihr nicht sicher fühlst und dass dein Vater dir nicht helfen kann, weil er schwer krank ist. TRAU DICH. Wenn es sein muss machst du Fotos von den Alkoholflaschen oder Aufnahmen, wie sie dich anschreit und zeigst ihnen deine Verletzungen.

3. Überlege auf eine neue Schule zu gehen. Ein völlig neues Umfeld wird dir sehr gut tun, du wirst neue Lehrer kriegen, neue Mitschüler. Mich hat es damals gerettet. Es ist eine völlig neue Motivation.

4. Du suchst dir einen Sportverein oder was auch immer für einen Verein, wo du dich ablenken kannst, neue Freunde findest, mit denen du reden kannst. Vielleicht kannst du auch mit dem Trainer reden. 

5. Du zeigst den Verwandten oder Freunden, denen du wenigstens etwas vertraust die Bilder von den Alkoholflaschen und deine Verletzungen und Aufnahmen von ihren Beleidigungen, damit sie sehen, wie es dir geht und dir helfen

6. Die Polizei wird dich vielleicht mit dem Jugendamt verbinden. Erzähle ihnen alles. Einfach alles.

7. Es kann sein, dass sich dein Leben danach ändern wird. Vielleicht wirst du, bis du selber eine Wohnung kaufen kannst mit anderen in einem Wohnheim leben, nicht mehr bei deiner Mutter und wenn die Polizei es für nötig erachtet, wird deine Mutter in eine Zwangstherapie eingewiesen und gegen sie wird ein Verfahren vollzogen. Davor darfst du keine Angst haben. Denke daran. Ab da würde alles besser werden. Ab da hättest du endlich Zeit für dich und wärst frei von dem ganzen Misst und deine Mutter wird auch in der Therapie Zeit gewinnen über ihre Fehler nachzudenken. Man wird auf deinen Vater mehr aufmerksam und es könnte sich alles zum Besseren wenden.

Ich weiss, die Sachen hören sich nicht leicht an, es ist verdammt schwer, ich weiss. Aber wenn du was verändern willst, musst du dich trauen und es machen und dich überwinden. Wenn keiner dir beisteht, dann musst du es alleine tun, du schaffst das. Du bist nicht einmal alleine. Schau hier, wie viele dir antworten und helfen werden. Wir stehen zwar nicht bei dir, aber wir sind mit dir und das ist das, was zählt. Du bist nicht alleine die, die das durchmachen muss. Viele von uns mussten das oder ähnliches oder etwas davon schon mal durchmachen, aber sind durchgekommen. 

Manche haben aufgegeben und sind nicht durchgekommen. Das ist keine Lösung, aufgeben ist keine Lösung.

Wer aufgibt zerstört seine Träume, wer aufgibt zerstört die Möglichkeiten, die er haben wird und hat und sein einziges Leben wirft er weg, er bricht ab, er löst seine Probleme nicht, er überträgt sie auf andere und lässt sie weiter bestehen. Es ist das Aufgeben und damit das Stärken der Depressionen, die größer und mächtiger werden. Du bist dann zerstört, dein einziges Leben wäre weg. 

Schaue dir aber all die Menschen an, all die Menschen, die den selben holprigen Weg gegangen sind, wie du, es aber geschafft haben. Die es geschafft haben aufrecht zu bleiben, zu kämpfen, die ZEIT, GEDULD und ÜBERWINDUNG überwältigt haben und nun stolz dastehen und etwas erreicht haben. Sie das als dein zukünftiges Ich.

Ich glaube daran, dass du es schaffen wirst. Ich glaube daran, dass du das Zeug dazu hast und dass du viel, viel stärker bist, als du eigentlich von dir denkst und dass du zu Dinge im Stande bist, von denen du vorher nichts wusstest. Warum? Weil du ein Mensch bist und Menschen zu außergewöhnlichem im Stande sind. Und weil du besonders bist, weil du mutig und weil du stark bist und nicht aufgeben wirst. Ich glaube an dich, weil du es schaffen kannst und wirst, weil es vor dir schon viele andere geschafft haben. 

Geh deinen Weg. Dein Weg hat noch viele Überraschungen für dich offen, glaube mir. Du wirst es nicht fassen, wohin dich dein Weg noch führen wird. Sei nur geduldig.

Denk daran. 

Zeit, Geduld, Überwindung

Wenn du nicht mehr kannst, dann denke an deine Ziele. Denke daran, dass all das, was du GERADE tust bald seine Wurzeln und Blätter schlagen wird.Denke daran WER DU SEIN WIRST.

DU SCHAFFST DAS!!!

Hier ein Video, was ich mir ständig angucke, wenn es mir schlecht geht. Es hilft mir immer auf und motiviert mich weiter zu machen. Es inspiriert mich und gibt mir neue Ideen. Dir wird es bestimmt auch helfen.

Alles Gute!

Kommentar von Chowchowfan ,

Ein Wahnsinn, wie Du mit deinem Engagement diesen Mädchen Trost spendest. Hut ab und meine allergrößte Hochachtung, mir liefen nur noch die Tränen runter.

Kommentar von RicVirchow ,

Vielen Dank für dein Kommentar. Solche Worte ermutigen mich weiter zu machen mein Bestes zu versuchen anderen zu helfen. Ich sehe es als meine Pflicht an Mitmenschen, die an der Schwelle der totalen Verzweiflung stehen zu helfen. Wir sind alle auf diesem kleinen Planeten irgendwo im Universum und es ist unsere Pflicht zusammenzuhalten. Ich weiß, dass wir Menschen es können. Trotzdem gibt es viel zu viel Leid und Hass auf dieser Erde. Anstatt einander zu helfen, töten sich Menschen gegenseitig und lügen sich an, nur für etwas vergängliches, wie Geld. Wieso? Ich denke wir Menschen sind zu gespalten und bilden unsere eigenen Planeten in unseren Ideologien, obwohl wir doch alle auf einem Planeten leben.

Ich denke Hass auf dieser Erde ist wie, als wenn im eigenen Körper Antikörper sich gegenseitig (Mensch - Mensch) und den Körper (Umwelt) angreifen. 

Es sollte nichts besonderes sein einem Mitmenschen solch einen Einsatz zu bieten, wenn es um sowas geht, wie das Leben. Es sollte eher besorgniserregend sein, wenn dies nicht passiert und Engagement anderen Menschen gegenüber besonders wird.

Gelingt es uns nicht als Menschen eine Einheit zu bilden, werden wir untergehen an unserem eigenen Hass. Wir sehen es jeden Tag in den Nachrichten. Wegen Geld, Drogen, Religionen, Politischen Interessen, Hautfarbe, Kultur, Aussehen. Auch Mobbing ist für mich Mord. Wir kennen Mord nur, als das Töten des Körpers. Mord ist für mich auch das Töten der Seele. Die Seele stirbt mit dem Selbstmord.

Wieso sollte man nicht die Chance nutzen anderen zu helfen, und ihnen ein Weg zum Licht öffnen. Selbst, wenn man selber in einigen Dingen im Leben nicht klar kommt. Ich bin nicht perfekt. Ich mache Fehler und ich habe viele Fehler gemacht, die ich heute bereue und verschwende selber viel Zeit. Aber wenn ich solche Fragen sehe, dann denke ich helfe ihnen nicht so zu werden, wie du und vielleicht nicht den selben Fehler zu machen. Gleichzeitig stärkt es mich selber auf meinem Weg mich zu verändern.

Viele Menschen denken man muss selber perfekt sein, um anderen Menschen zu helfen. Nein. Erst aus Fehlern schöpft man tiefgründigen Rat und kann diesen weitergeben und man weiß, dass er wirkt, weil man es selber erlebt hat. 

Ich bitte jedem, der das liest. Versucht die Welt zu was besserem zu machen. Wir sind nicht so mächtig, um Berge zu verschieben. Wir sind nicht so mächtig, um den Israel Palästina Konflikt zu beseitigen oder die Millionen Tote im Irak, Syrien, Afghanistan, Hiroshima, Nagasaki, Vietnam, Cuba und viele andere Kriege der Vergangenheit und Gegenwart zu beseitigen. Wir sind aber stark genug, um selber einzusehen, dass wir eins sind. Egal, wie wir aussehen, egal was wir glauben. Wir haben nicht das Recht zu urteilen. Das Recht liegt bei unserem Schöpfer - Gott. Er hat uns zusammen auf diese Welt gebracht, also lasst uns auch zusammen kämpfen.

Danke für dein Kommentar. Ich ziehe meinen Hut vor Leuten, wie dir, die sich die Mühe geben sich mit den Dingen anderer auseinanderzusetzen und sie durch solche Worte zu stärken.

Kommentar von Kapuzenleona ,

Wollte ebenfalls sagen das ich gerade sehr, sehr gerührt bin und auch heule wunderschōner text.

Kommentar von RicVirchow ,

Vielen Dank für die inspirierenden Worte. Ich bin sehr froh darüber und auch sehr gerührt davon, dass viele Menschen ein so weites Herz haben, dass sie andere inspirieren und dass ich euch damit ein bisschen erreichen konnte. 

Alles Gute und schöne Festtage. 

Kommentar von Chowchowfan ,

Kommt aus tiefsten Herzen. Weißt Du, ich bin ein sehr spiritueller Mensch und unsere Überzeugungen sind fast gleich. Ich habe Zeiten, da muss ich täglich unfassbar viele Herzenstränen um das akutelle Weltgeschehen weinen. Ich zünde dann  ein Licht an und schicke es mit viel Liebe in die Welt hinaus. Ich muss auch um unsere Mutter Erde weinen, um die Klimaveränderung um die Eisbären in der Antarktis die verhungern, da ihnen das Eis unter den Pranken schmilzt. Ich muss um diese hochintelligenten Wale weinen, die dieses Jahr wieder von den Japanern für wissenschaftliche Zwecke grausamst abgeschlachtet werden um die Ausrottung von vielen Tieren  um das Abholzen der Urwälder und um die Ärmsten der Armen: den Kindern. Auch ich habe drei Kinder großgezogen mit meinen Werten und habe Ihnen viel mitgeben können, wie Zivilcourage, Hilfsbereitschaft, starker Wille und die Stärke vieles zu hinterfragen. Ich bin stolz auf meine zwei Söhne und meine Tochter, und hoffe sehr, dass sie  Ihren Teil dazubeitragen diesen Planeten wieder Hoffnung zu geben und die Menschen wieder näher zusammenrücken: "Einem kleinen Funken folgt eine große Flamme".

Alles Liebe für Dich und bleib so ein wunderbarer Mensch der du bist.

Kommentar von RicVirchow ,

Vielen, vielen Dank für diese Nachricht.Ich bin froh, dass es noch Menschen gibt, die sich noch um unserem Planeten sorgen und die Wahrheiten kennen.  Ich hoffe auch, dass die Menschen wieder eins werden.

Bleib du auch so ein wunderbarer Mensch, wie du bist, du bist eine gute Mutter.

Ich wünsche deinen Kindern und dir alles gute für jetzt und die Zukunft.

MfG

Kommentar von gri1su ,

Der Antwort von RicVirchow ist nichts hinzuzufügen. Super Antwort - besser kann man es nicht beschreiben.

Kommentar von RicVirchow ,

Vielen Dank gri1su für die tollen Worte. Ich wünsche dir noch einen schönen Rutsch ins neue Jahr.

Alles Gute!

Kommentar von Thorsten138 ,

Solch ein bewegender Kommentar lässt an das Gute im Menschen glauben. Sensationelle, ermutigende Worte mit viel Leidenschaft und hohem Zeitaufwand. 

Ich selber kenn einige Leute die depressiv waren und es geschafft haben auch mir ging es einige Zeit lang schlecht. Mir hat die Therapie und ein Umzug geholfen und der Wechsel vom Schulalltag in die Berufswelt.

Dieser Kommentar ist sehr berührend und sprüht voller Mitmenschlichkeit und wahrer Worte. Super!

Kommentar von RicVirchow ,

Hey Thorsten,

vielen Dank , dass du für mich so ein Wort einlegst. Ich finde das einfach Klasse von dir, denn auch auf diese Weise kann man andere Menschen ermutigen mit dem weiter zu machen, was sie tun. Ich kann die das Kompliment also nur zurückgeben.

Ich finde es gut, dass du aus der Krise herausgeschafft hast und dich überwunden hast einen Therapeuten aufzusuchen und einen Umzug zu wagen, also ein kompletter Neuanfang. Ich wette du hast dich danach extrem erleichtert gefühlt. 

Jeder Mensch erlebt einmal solche Krisen. Denn im Leben geht es einfach nicht immer rund, Doch wie man mit solchen Phasen umgeht, das ist der entscheidende Unterschied zwischen uns. Die Stärke, mit der wir ihnen begegnen. Und oft müssen wir von unseren Stärken etwas in die Schwächen anderer investieren, damit sie stark genug sind durchzukommen. Dies tut man mit Zeit und Empathie. Man muss selber einschätzen können, wann man bereit ist und wann es sinnvoll ist  Zeit in das Wohl anderer zu stecken und wird im Nachhinein fühlen, ob es richtig war. 

Ich freue mich, dass dir mein Kommentar gefallen hat.

Alles Gute und frohes Neues Jahr.

Kommentar von inixverstehe ,

TOP! Leider kann ich den "Danke Knopf" nur einmal drücken.

Kommentar von RicVirchow ,

Vielen Dank inixverstehe. Schade, dass ich den Daumen Hoch Knopf für dein Kommentar nur ein mal drücken kann. 

Danke für eure Ermutigungen. Dass es hier so viel Menschlichkeit und Fürsorglichkeit gibt, das freut mich sehr und gibt mir große Hoffnung. Klasse. 

Alles Gute und frohes neues Jahr!

Kommentar von Neveeergiveup ,

Sehr schöne motivierende Worte 

Kommentar von RicVirchow ,

Vielen Dank für diese Worte Neveeeergiveup

Kommentar von Eschwege ,

Wow. Danke, du hast mir mit diesem Kommentar grade auch sehr geholfen! Das ist echt toll von dir dass du dir so viel Mühe gibst.

Kommentar von RicVirchow ,

Es freut mich sehr, dass ich dir helfen konnte. Für solche Zwecke gebe ich mir gerne Mühe und hoffe, dass die Bereitschaft für andere Menschen da zu sein weiterhin steigt. Deine Worte ermutigen mich sehr.

Alles Gute!

Kommentar von Jonitilli ,

Sehr ergreifender Text !!! Und das du dir die Mühe machst so eine Lange Antwort und Aufmunterung für ein Mädchen zu schreiben ist alles andere als selbstverständlich. Die Welt braucht mehr von solchen Menschen und es tut einem Wohl mal eine andere Seite von dem heutigen Internet kennen zu lernen. Mein ganzer Respekt gehört dir!!!

Kommentar von RicVirchow ,

Was für ein überwältigender Kommentar und große Worte.  Vielen Dank dafür, dass du mich mit diesen Worten stärkst und motivierst anderen weiterhin zu helfen und mein Bestes zu geben. Ich bin froh, dass es solche Menschen gibt, auch solche Worte sind ein Antrieb für die Seele.

Ebenfalls: Mein Respekt gehört dir.

Kommentar von Philip7 ,

Das beste Kommentar was ich bis heute seit 5 Jahren hier auf gutefrage gelesen hab... Gott sei dank gibt es noch Menschen wie dir auf dieser Welt... Das ist so... so ein tolles Gefühl... Dein Text, und vorallem auch das Video hat mich persönlich auch sehr motiviert. Ich bedanke mich wirklich sehr bei dir und ich hoffe du bekommst nur gutes im Leben und wirst immer glücklich sein LG

Kommentar von RicVirchow ,

Philip, ich wünsche dir auch nur das Beste für dein Leben. Hoffentlich findest du eine lebenslange Leidenschaft und bekämpfst deine Probleme erfolgreich. Vielen, vielen Dank für diese außergewöhnlichen Worte. Du weißt gar nicht, was für eine Ehre es ist sowas zu lesen. Toll, dass es noch Menschen gibt, die nicht nur für sich das Beste wollen, sondern auch für andere.

Und wer anderen Glück gibt, der wird selbst immer glücklich bleiben.

Alles Gute!

Kommentar von Raabtt ,

Mir wolltest /hattest du auch geholfen...mit dem video und dein schreiben  danke ....

Das viedeo kann ich nicht ganz verstehen  trotzdem  danke danke danke

Kommentar von RicVirchow ,

@Raabtt 

Ich freue mich, dass ich dir helfen konnte. Vielen Dank für diese Worte. Ich bin froh, wenn mein Rat bei anderen ankommt und ich bin wirklich erstaunt über die vielen wundervollen Worte. Einfach unglaublich.

Ich denke alleine die Szenen im Video, auch ohne das Gesprochene, sind atemberaubend.

Vielen Dank

Kommentar von hana12345 ,

weiss  jemand was aus dem mädchen passiert ist sie hat garnicht geantwortet

Kommentar von RicVirchow ,

@hana12345 Sie ist noch aktiv

Kommentar von RicVirchow ,

@hana12345 Ich finde es einfach toll von dir, dass du an sie denkst und dich um sie sorgst. Danke dafür. Ich kann nicht in Worte fassen, wie erstaunt ich auf einmal von dieser Community bin. Hut ab.

Kommentar von Minionski ,

Meinen Respekt! Ich finde es grandios wie du solche Worte zu so einem großen Problem findest!

Obwohl ich diese Probleme nicht habe,hat es mich auch wieder ermutigt und vor allen dingen hat es mich wieder Motiviert weiter zu machen und an seine Ziele zu glauben! ;) 

Kommentar von RicVirchow ,

@Minionski Ich finde es wiederum grandios, wie sehr du mich mit deinen stärkenden Worten als Kompliment stärkst und motivierst. Auch das ist eine Form der Empathie und Menschlichkeit und ich bin froh, dass es hier so viele Nutzer gibt, die diese hier unter Beweis gestellt haben, darunter bist du meiner Ansicht nach auch.

Ich bin sehr froh, dass ich dir durch meine Antwort auch helfen konnte.

Vielen Dank!

Kommentar von enigmatisch ,

Respekt! Große Worte! Ich bin sehr gerührt

Kommentar von RicVirchow ,

@enigmatisch 

Auch deine Worte sind für mich große Worte und rühren mich. Vielen Dank für deine Kraftmachung.

Kommentar von GanzCoolDrauf ,

Wow sowas schönes hab ich noch nie gelesen. Hast meinen Respekt! Echt ich bin sprachlos, mir liefen die Tränen nur so runter. Eine Frage bleibt mir aber noch offen...wie alt bist du? Das du schon so viel vom Leben bzw. der Welt verstehst?

Kommentar von RicVirchow ,

@GanzCoolDrauf 


Jemand, der eine Weisheit versteht, der ist genauso weise, wie der, der sie geäußert hat. Du bist ein guter Mensch und wir sind uns nicht fern. 

Viele Menschen wissen nicht, dass die Menschen, die andere durch Komplimente stärken und ermutigen und ihre Gesten mit Freude und Offenheit empfangen die jenigen sind, die den Kreislauf und den Drang der Guten Taten mit aufrecht erhalten und selber Gutes tun.

Sei stolz auf dich. Dein Kommentar hat mir bewiesen, dass du mindestens genauso viel Lebenserfahrung hast, wie ich. Denn du verstehst meine Lebenserfahrungen.

Mein Körper ist 17 Jahre alt. Der Körper ist abhängig von der Zeit. Du kannst sein Altern nicht beschleunigen oder verlangsamen. Doch ich glaube an eine Seele. Eine Seele, die an Erfahrungen und Verarbeiten von Eindrücken wächst und durch die Begegnung und Lösung von Problemen im Leben, aber genauso gut auch durch Niederlage schrumpfen kann. Die Seele bildet unser sein.  DAs Alter der Seele ist unabhängig von der Zeit und beeinflussbar und ich denke jeder Mensch, der dazu fähig ist, aktiv zu denken und Verantwortung für sein Denken zu übernehmen, auch das Potential hat, das LEBEN zu verstehen.

Ich habe nicht damit gerechnet, dass es so viele Menschen dieser Sorte auf dieser Seite im Internet gibt. Es fasziniert mich und bringt auch den Drang Tränen zu lassen. (Freude)tränen.

Euch allen Segen und Glückseligkeit


Kommentar von Learnielive ,

Echt Heftig was du geschrieben hast WOW wirklich respekt du solltest vielleicht ein Buch über so welche Themen schreiben es würde noch mehreren Helfen ich habe fast geweint 

Kommentar von RicVirchow ,

@Learnielive 

Vielen Dank für diesen tollen Kommentar. Ich kann mich nicht genug bedanken und ich fasse es nicht, wie viele Menschen hier meine Ratschläge entgegennehmen und es motivert mich unheimlich und stärkt mich. Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Gerade im Internet, wo man eigentlich die Anonymität für Hasszwecke ausnutzt, ist es für mich sehr, sehr überraschend.

Vielen Dank für deinen Ratschlag. Ich wünschte es würde mehr Menschen, wie dich geben. Wie euch alle. Menschen, die für andere da sind, die sie aufhelfen und motivieren und fördern, sowie fordern. Euer Einsatz zeigt, dass ihr alle genauso tiefgründig denken könnt und genauso die Kraft hättet ein Buch zu schreiben.

Es freut mich, dass ich dir damit helfen konnte und es freut mich, wenn es Freudetränen gewesen wären. Freudetränen sind besser, als Tränen durch Traurigkeit. 

Alles Gute und Segen

Kommentar von Layup23 ,

Wow, ich muss hier nochmal was schreiben. Dass du 17 bist, fasziniert mich wirklich sehr, grade mal ein Jahr älter als ich und schon so viel Ausstrahlung und Weisheit. Wenn ich mir alle deine Beiträge in diesem Faden so durchlese, dann kann ich nicht anders als an die Existenz von einer Art von Engeln oder so unter uns zu glauben. Wirklich, du bist besonders.

Vielen Dank für deine Beiträge hier!

Kommentar von RicVirchow ,

@Layup23

Diese Worte bedeuten für mich sehr viel. Weise sind die, die Weisheiten verstehen. Denn das zeigt, dass sie nicht zu oberflächlich sind, um sie zu sehen.

Ich bin fest davon überzeugt, dass seelisches Alter und körperliches Alter nichts miteinander zu tun haben. Unser wahres Alter ist unabhängig von der Zeit und nur abhängig von den Erfahrungen, die wir in unserem Leben gemacht haben und unseren Entscheidungen. Wie wir mit anderen Menschen umgehen. Es steckt auch in dir und in jedem von uns und die wahre Schönheit eines Menschen ist ein Ziel, das man das ganze Leben erstrebt und jeder versucht es zu erreichen. Das Glück. die Weisheit, doch zu behaupten Weisheit wäre etwas, dass nur bestimmten Menschen obliegt wäre nicht weise. 

Weisheiten entdeckt man durch philosophieren. Um zu philosophieren braucht man nichts. Kein Vorwissen, keine Erfahrungen, keine Gegenstände, kein Geld. Nichts materielles. Das einzige, was man braucht, ist die Fähigkeit zu zweifeln. Denn zweifeln birgt Fragen und Fragen bringen uns zum Nachdenken und wir treffen neue Entscheidungen und wachsen innerlich.

Die Schönheit eines Engels übertrifft alles erdenkliche.

Ich danke dir für deine schönen Worte, ich danke dir für deine Ermutigung. Wenn jemand einen Menschen so viel Kraft geben kann, dann hat er selber sehr viel. Menschen, die anderen Menschen selbstlos Kraft geben und ermutigen sind die wahren Helden und durch diese Taten stellen sie ihre Weisheit zu Beweis.

Ich wünsche dir alles Gute und viel Glück auf deinem weiteren Weg.

Kommentar von Raabtt ,

Wo kann man das viedeo noch sehen ?

Es ist gesperrt, von der GEMA   ???

Antwort
von PaulyPanther, 1.118

Ich wünsche dir viel Kraft und ich kenne das Gefühl nur allzu gut, bin zwar mittlerweile über 40(verh.) und das alles ist schon etwas her. Ich möchte dir nur sagen, dass du mit diesen Problemen nicht alleine bist und viele Menschen "böse" mit ihren Mitmenschen umgehen, weil sie selber nicht fähig sind ihr Leben mit Sinn vernünftig zu führen.

Lass dir nichts einreden und vor allem, lass dich nicht klein machen. Du bist ein wertvoller Mensch und wie jeder andere Mensch hast du Anspruch auf Verständnis und ein liebevolles Umfeld in der Kindheit/Jugend. Sehr schade, dass es bei dir nicht so zu sein scheint :-/

Ich wünsche dir trotz allem viel Kraft und dass dein Leben auch für dich noch viele, viele schöne Momente haben wird. Und wenn du einfach mal so schreiben möchtest, ich höre gerne zu und antworte auch, wenn dir das in manchen Situationen hilft, einfach jemanden zum reden zu haben ....

Am wichtigsten finde ich aber auch, dass du weiterhin mit deiner Lehrererin Kontakt hältst und sie dir vielleicht auch helfen kann, konkrete und komptetente Hilfe zu suchen und finden! Sprich sie doch einfach nochmal darauf an, ich glaube dann wird sie dir auch helfen.

Die gegebenen Ratschläge kann ich nur unterstützen, Psychologe, Jugendamt, Polizei und/oder Lehrererin nochmal konkret um Hilfe bitten, dann wird man dir bestimmt auch helfen. Ich weiss, es ist schwer die eigene Mutter aufzugeben - aber glaub mir, du wirst später froh darüber sein und es könnte gut sein, dass du damit auch deiner Mutter hilfst. Manchmal gibt es keine andere Lösung als "Zwang", das Thema Alkoholsucht ist sehr komplex und Betroffene finden meist selber nicht mehr aus dem Dilemma heraus, bzw. haben sich längst Ausreden bereitgelegt, warum sie trinken "müssen".

Alles Liebe und halt die Ohren steif.

LG

Antwort
von DieChemikerin, 688

Hey,

ich bin selbst Gymnasiastin und hatte auch schon viel Stress. Ich wurde jahrelang gemobbt (auch Schulwechsel half nicht), hatte Stress mit meiner Schwester (sie wurde gewalttätig, wenn ihr was nicht passte), meine Eltern trennten sich, mein Vater schrie nur, meine Oma starb, ich hatte kaum Freunde...irgendwann fing es an, dass ich auch immer total wütend war. Ich rutschte in der Schule ab, die Noten frustrierten mich nur noch mehr. Irgendwann fing ich an, diese Wut und so gegen mich selbst zu richten, weil ich nicht wusste, wie ich mit der Wut umgehen sollte. Da ich mich auch von allen Leuten abkapselte (auch von den Lehrern, die fragten, was mit mir los sei) und keiner wusste, was mit mir los ist.

Irgendwann merkte ich aber, dass ich mir allein nicht helfen kann und sprach meine Lehrerin an...ja, nun bin ich in Therapie und es hilft mir sehr. Mir geht es wesentlich besser, das Mobbing hat aufgehört, ich kommt mit meiner Schwester besser klar, ich bin in der Schule wieder sehr gut und soweit passt auch alles.

Du darfst niemals aufgeben! Eine Freundin von mir hat den Kram auch durch und ist nun in einem betreuten Wohnen. Geh' bitte - notfalls mit Hilfe der Lehrerin - zum Jugendamt und lass' dir helfen! Du musst da raus. Du merkst ja selbst, wie dich das fertig macht.

Deine Beschwerden, die du geäußert hast, sind psychosomatisch bedingt. Das heißt, du kriegst wegen Stress körperliche Beschwerden. Solange sich dein Stresspegel sich nicht reduziert, wird das auch weiterhin so bleiben.

Ist es sinnvoll mit meiner Lehrerin zu sprechen oder lieber nicht ?

Ja, weil du irgendjemanden brauchst, dem du dich anvertrauen kannst. Du musst dir bei irgendwem deine Sorgen vom Leib reden. Wenn deine Lehrerin weiß, wie deine Mutter tickt, kannst du auch sicher sein, dass sie alles für sich behalten wird.

 Was soll ich ihr sagen, das meiste weiß sie ja schon ? 

Alles, was du uns hier erzählt hast. Erzähl ihr alles, damit sie deine Lage besser einschätzen kann.

Aber ich fühle mich immer schlechter.. Wenn, wie beginnt man dann dieses Gespräch? 

Frag sie in einer ruhigen Minute, ob sie sich irgendwann Zeit für dich nehmen kann und macht einen Termin aus, Du kannst ja so beginnen: "Wie Sie wissen, habe ich zu Hause ernsthafte Probleme..."; und dann erzählst du einfach. Rede einfach. Sprich alles aus, was dir auf dem Herzen liegt. Da gibt es keine Vorschrift!

Oder soll ich es lassen? Irgendwelche anderen Tipps?

Lass' es nicht, damit ist dir nicht geholfen! Groß was Anderes raten kann ich dir nicht...

Das war's do im Wesentlichen. Mutig von dir, dass du mit deiner Lehrerin reden möchtest! Viele fressen alles in sich rein und dann realisiert die Umwelt erst, was los ist, wenn es bereits zu spät ist. Je früher dir geholfen wird, desto besser ist es für dich. Wirklich!

Ich wünsche dir viel Kraft, dies alles durchzustehen und alles erdenklich Gute. Viel Erfolg beim Gespräch! Wenn du noch Fragen hast oder reden willst, kannst du mir gern eine Freundschaftsanfrage senden :)

LG

Antwort
von Chowchowfan, 881

Ich bin sehr betroffen, auch meine Tochter ist 16 Jahre alt. Es tut mir sehr leid für Dich, dass Du so ein miserables Elternhaus hast. Vertraue dich Deiner lehrerin an und zwar ganz offen und ehrlich, so wie Du es jetzt geschrieben hast. Sie wird wissen, wie man Dir helfen kann, damit Du von deiner alkoholkranken und gewalttätigen Mutter wegkommst. Glaube mir, dass man Dir sehr gut helfen kann. Du bist 16jahre. da kommen für dich betreute Jugendwohnheime in Frage. Es gibt immer eine Lösung, bleib stark und sei ganz stolz auf Dich, dass Du unter diesen unfassbar schwierigen Verhältnissen noch auf ein Gymnasium gehen kannst und die Leistung bringst. Ich drück dir die Daumen.

Antwort
von Kitharea, 548

Es tut mir leid was dir da so passiert. Ich würde mir auf jeden Fall jemanden suchen mit dem ich reden kann und wenn's nur eine Lehrerin ist. Ansonsten gibt es vielleicht Verwandte mit denen du reden kannst ?

Ich kenne auch ein "Kind" dass mit 16 von zu Hause in betreutes Wohnen gezogen ist - danach ging es ihm viel besser. Vielleicht solltest du einfach wirklich mit dem Jugendamt reden. Kümmer dich nicht um zu Hause - deine Eltern sind alt genug sich um sich selbst zu kümmern. Versuch da rauszukommen. Betreutes Wohnen hat auch den Vorteil, dass da andere Jugendliche mit ähnlichen Geschichten sind - ich denke da findet man auch schnell Freunde die einen nicht ausgrenzen.
Am Besten rede auch nicht mehr mit deinen Eltern über deine Sorgen. Wie ich die Situation einschätze kommt da sowieso nix ordentliches rüber. Sie machen ihren Job als Eltern nicht und so heftig und hart das in deinem Alter ist - versuch erst einmal Abstand zu bekommen. Irgendwann solltest du vielleicht daran denken das Ganze in einer Therapie zu verarbeiten. Ich wünsche dir viel Kraft und Menschen die wissen, wie sie dich unterstützen können.

Antwort
von Miwalo, 1.017

Also ich würde an deiner Stelle (eine Zeit lang) ins Heim/ betreutes Wohnen, z.B. bis deine Mutter einen Alkoholentzug gemacht hat. Ich habe oftmals von Menschen, die in einer ähnlichen Situation zurechtkommen mussten gehört, was für eine Erleichterung es war im Heim zu sein und mit Respekt behandelt zu werden.

Allein das Schlagen ist doch ein Grund.

Sicher, ich weiß nicht, ob du in der Pubertät und auch nicht einfach bist, aber schlagen und Alkohol und psychisches fertigmachen und dann noch das Mobbing in der Schule.
Sprich mit deiner Lehrerin und dem Jugendamt.

Vielleicht kannst du dann auch gleich die Schule wechseln. Ein kompletter Neuanfang sozusagen.

Du weißt am besten wie schlimm es ist.
Ich wünsche Dir Glück und die Stärke deinen Weg zu gehen. Irgendwann bist du erwachsen und führst dein eigenes Leben und keiner kann dir was.

Sieh nur zu, dass du einen vernünftigen Partner findest und du nicht die gleichen Fehler wie deine Eltern machst, dann wird alles gut.

Kommentar von enthalten ,

Sehr gute Antwort! Kann allen Punkten nur zustimmen. habe einschlägige Erfahrungen. Nur!!! einen Alkoholiker heilt man nicht, man geht ihm aus dem Weg, alles andere ist Selbtmord

Kommentar von reginarumbach ,

ich stimme hier auch zu. beste antwort. en kampf mit er alkoholkranken mutter aufzunehmen, funktioniert einfach nicht. sich in sicherheit bringen und retten, as ist es. ich kenne einige jugendliche, die durch eine gewisse zeit im betreuten wohnen richtig gut auf die beine gekommen sind. da gibt es feste regeln und es wird einem geholfen was den schulabschluss betrifft, außerdem bekommt man automatisch neue freunde, weil man ja mit ihnen zusammen wohnt.

alle, die an einem solchen ort landen, haben eine geschichte hinter sich und deshalb auch verständnis. hinzu kommt die therapeutische aufarbeitung und gruppengespräche. das kann einiges wieder ins lot bringen. wenn man dann 18 wird, helfen die betreuer auch bei den anträgen fürs amt, so dass man an eine eigene wohnung gelangt. ich denke das sind allemal bessere aussichten als in der jetzigen situation zu verbleiben. nur mut...!

Kommentar von ThePaulCrafter ,

Im übrigen wenn sie dir droht, sie steckt sich ins heim wenn du was sagst kommt dir das ja nur zur Gute!

Antwort
von zahlenguide, 37

Hallo justmere,

hier noch ein paar tipps von mir:

1. wende dich an viele jugendämter - denn einige jugendämter tun so, als hätten sie keine plätze für jugendliche; in wirklichkeit haben sie sie aber. es gibt über 640 jugendämter in deutschland. du wirst bestimmt 10 bis 15 anrufen müssen, um einen platz raus aus deiner familie zu bekommen

2. schreibe dir ab sofort jedes detail auf, dass deine mum belastet - also z.B. wieviel sie jeden tag trinkt (flaschen zählen) oder wieviel sie raucht (päckchen) oder wenn sie dich wieder geschlagen hat - es kann sein, dass du solch einen beweis einmal für eine behörde brauchst; du kannst auch zusätzlich fotos von den flaschen/ päckchen schießen

3. sei kein leichtes opfer - mache alles was nötig ist, um deine mum davon abzuhalten, dass sie dich schlägt. so kannst du z.B. die tür in dein kinderzimmer über nacht so verstellen, dass sie gar nicht erst rein kommt. du kannst dir einen personal alarm kaufen (kostet so um die 7 euro). das ist ein gerät, dass wenn du eine lasche daran ziehst, einen riesen lärm macht und auch erst aufhört damit, wenn du das gerät aufschraubst und die batterien entnimmst. wenn dich deine mum angreift, brauchst du nur die lasche ziehen und das gerät macht einen so großen lärm, das die nachbarn nicht lange auf sich warten lassen - besonders wenn es nachts ist. - es gibt auch eine sogenannte heimwegtelefonnummer - 030 12074182 - die kannst du anrufen, wenn dich deine mum gerade angreifen will. die rufen dann automatisch die polizei. bestimmt nehmen die auch alles auf, was auf der anderen seite zu hören ist.)

4. erhöhe deinen freundeskreis - wie macht an das? es gibt verschiedene möglichkeiten; nutze sie einfach alle und es wird schon klappen - 1. raus aus dieser schule. deine lehrerin kannst du ja also kontakt behalten - aber eine neue schule ist definitiv die richtige entscheidung. vielleicht kann dir diese lehrerin sogar dabei helfen. 2. es hört sich komisch an, ist aber ernst gemeint. die seite ebay kleinanzeigen hat mir schon oft geholfen um neue menschen kennen zu lernen. dort kann man auf jedes bundesland drücken und kann viele viele anzeigen lesen, von menschen, die gerne öfter mal zusammen ins kino gehen wollen oder irgendwelche anderen freizeitaktivitäten machen wollen - man kann sogar selber eine anzeige schalten. 3. es wird sicherlich etwas geben, was dir besonders gefällt, z.B. bestimmte filme/ serien/ bands usw. - bei facebook oder bei treffen findest du oft schon innerhalb von einem tag neue leute mit denen du ausführlichst über solche dinge sprechen kannst - suche dir darunter auch leute, die in deiner gegend wohnen. so könnt ihr euch auch live treffen; auch conventions, konzerte, clubs usw. von deiner lieblingsband/film sind gute treffpunkte um leute kennenzulernen; 4. verbringe nicht so viel zeit zu hause - mein bruder war z.B. mit 14 jahren kaum noch zu hause - es gibt kostenlose zeitungen und internetseiten, die dir für jeden tag im jahr genau sagen, was in deiner gegend alles los ist - sei einfach nie tagsüber da - so lernst du nicht nur viele viele menschen kennen - campingplätze sind auch gute orte um leute kennen zu lernen - sondern du erlebst in deinem leben fünfmal mehr als deine mitschüler; 5. wenn du neue menschen kennen lernst, dann übe mit ihnen über lustige dinge zu sprechen, die du mal erlebt hast oder von denen du gehört hast, oder mal im urlaub oder als kind ... erlebt hast. frage dann, was die anderen so verrücktes gemacht haben - lustige gespräche und gespräche über träume sind wesentlich erfolgreicher als gespräche über pläne, beziehungen usw. - zumindestens beim kennenlernen.

5. wenn du nicht gerade dich mit deiner freizeit beschäftigst wie in punkt 4 beschrieben, solltest du ein paar tipps für die neue schule umsetzen - 1. sprich auch dort mit den leuten über lustige dinge - 2. gehe nach der schule in bibliotheken - so musst du nicht ständig nach hause - dort kannst du dich auch besser konzentrieren; 3. lerne vor allem für benotete dinge - dafür aber fast jeden tag; 4. um bei klausuren besser zu werden, solltest du dir in der bibliothek ein einführungsbuch durchlesen, wie man klausuren richtig schreibt - dieses buch sollte dir genaue formulierungen vorschlagen und dir erklären wie du deine meinung dem lehrer richtig verkaufst; 5. melde dich 7 mal pro unterrichtsstunde - so geht nicht nur die stunde viel schneller vorbei, deine mündliche note wird viel besser und du brauchst nicht so viel zu hause nachschlagen; 6. im unterricht solltest du eine liste von stoff den du auswendig lernen musst auf einem leeren zettel zusammenfassen und ihn die nächsten 4 stunden neben dir liegen lassen - schaue immer mal auf den zettel und lese ihn dir durch - so brauchst du für die klausur nicht so lange lernen und der stoff geht eher in dein langzeitgedächtnis - z.B. vokabeln; 7. arbeite vor - z.B. im sprachenunterricht; sowas steigert deine note beträchtlich; 8. in fächern, in denen du kein land siehst, lese dir entweder kinderlexikartikel durch oder suche dir in der bibliothek die buchreihe "... für dummies" raus (z.B. "Chemie für Dummies"; "Biologie für Dummies"...) - sie erklären das gesamte fach sehr leicht und trotzdem fachlich genau - dagegen sind alle schulbücher meiner meinung nach ungenau und schlecht geschrieben - 9. suche dir leute mit sehr guten noten für alle fächer und erschafft ein kleines netzwerk, welches euch alle zwingt bestnoten zu schreiben, dabei hilft eine kleine ampel - rot sind aufgaben, die ihr alle sofort erledigen müsst, gelb aufgaben die ihr heute erledigen müsst und grün aufgaben, die etwas warten können - so lernst du richtig zu lernen und dabei spass an deinen leistungen zu haben

6. Sport und eine gesunde Ernährung (die meisten essen nur 20 Lebensmittel und trinken zu wenig Wasser - besser wäre nur stilles ungekühltes Wasser und über 200 Lebensmittel zu essen - das könnte für mehr Glückshormone sorgen.)

7. Nimm Dir drei Stunden und setze in diesen Stunden 21 Ziele für Dein Leben fest - darunter 7 kurzfristige Ziele, 7 mittelfristige Ziele und 7 langfristige Ziele -alle müssen realistisch sein. Dann kürze sie auf max. 7 Ziele (darunter kurzfristige, mittelfristige und langfristige). Sie sollten Dir den Antrieb geben, denn Du brauchst.

8. Schreibe Dir in 45 Minuten auf, welche Eigenschaften Du hast, welche Dinge Du gerne machst, und welche Dinge Du schon kannst (es zählen auch die kleinsten Kleinigkeiten - wie schreiben, lesen, kreativität usw.). Füge die Dinge, die Dir am meisten Spass machen nach den vollen 45 Minuten zusammen (es kann auch mal sein, dass dir 15 Minuten gar nichts einfällt, mache die Übung trotzdem zu Ende - oft fällt einem in den letzten Minuten doch noch etwas ein). Füge aus diesen Dingen interessante Jobs zusammen - z.B. Schreibe gern, bin kreativ, fantasievoll = Autor, Drehbuchautor, Ghostwriter, Journalist, Politschreiber, Marketing usw. - einer der Berufe sollte Dein Traumberuf sein.

9. Überlege Dir an welchem Ort Du Dich am wohlsten fühlst - stell Dir diesen Ort vor - z.B: Strand oder Gebirge oder Stadt oder Land - überlege Dir wie es wohl sein würde dort zu leben und zu arbeiten.

10. Denke daran: innerlich positiv zu sein, ist der Weg zum persönlichen Weg - auch wenn es Durststrecken geben mag - bedenke, dass Dein Gehirn, wenn Du immer über negative Dinge nachgrübelst, dort nur raus kommt, wenn Du deine negativen Gedankenketten durch positive Ketten ersetzt. Wenn Du z.B. über das Wort "Krieg" nachdenkst, fallen Dir wohl Wörter wie "Ungerechtigkeit", "tot", "Elend" usw. ein. Wenn Dir auffällt, dass Du öfter traurig oder wütend wirst und das sogar ohne Grund; dann denke Dir spontan positive Gedankenketten aus wie z.B. "Frieden", "Freude", "Freiheit" usw. usw. - du kannst auch persönlichere Begriffe nehmen oder versuche es mit Witzen, die Du wirklich lustig findest - lerne diese gut auswendig.

11. Hast Du wirklich keine Tante, Oma oder ähnliches, wo Du leben kannst? Überlege doch mal genau, ob Du nicht als Kind doch einen Verwandten hattest, den Deine Eltern vielleicht nicht leiden konnten... zur Not: Heime sind immer noch besser als ein Elternhaus, das Dich nicht beschützt. Es wären ja nur noch zwei Jahre. Vielleicht solltest Du Dir aber einen kleinen Minijob besorgen um schon mal ein wenig Geld zur Seite zu legen (am besten irgendwo vergraben - dann kann keiner deiner Verwandten es finden). Du wirst um Dir ein eigenes Leben aufzubauen etwas Geld brauchen und deshalb kannst Du Dir einen kleinen Job besorgen, wenn Du das möchtest.

12. Wenn Du Tiere magst, kannst Du Dir entweder eine Dauerkarte in einem Zoo/Tierpark kaufen oder für ein Tierheim ehrenamtlich spazieren gehen. Die freuen sich darüber immer. Und die Tiere auch.

Antwort
von Schniwilchen, 68

Hallo!

Siehst du, du bist nicht allein, dies zeigen die vielen Antworten auf "gutefrage.net."

Nach deiner Erzählung, so denke ich, hat deine Mutter ein Problem mit deinem Vater. Sie kommt mit seiner Krankheit nicht zurecht, deshalb greift sie zur Flasche. Sie fühlt sich von ihm alleine gelassen, fühlt sich dadurch hilflos. Ihre Wut auf dich, hat nichts mit dir zu tun. Sondern sie ist ganz einfach nur wütend auf sich selbst, auf ihre Hilflosigkeit. Hilflose Menschen finden keinen anderen Ausweg als nur zuzuschlagen. Hasse bitte deine Mutter nicht deswegen, sie verdient eher dein Mitleid. Außerdem: Hass färbt irgendwann ab. 

Deine Situation ist hart. Ganz klar! Kenne ich auch aus meiner Kindheit, nur im umgekehrten Fall. Mein Vater war schwerer Alkoholiker, und meine Mutter psychisch krank. Und Liebe, Liebe war in meiner Familie ein Fremdwort.

Ok! Will dir helfen und dir nicht meine Kindheitsprobleme schildern. Dies hilft dir nicht.

Mein Rat: Sei stark und weile aus bis du volljährig bist (gehe deiner Mutter aus dem Weg, so gut wie möglich). Verlasse dann die elterliche Wohnung, das Haus.  Oder such dir übers Internet einen netten Jungen, dem du schon bald deine Sorgen erzählen kannst. Wenn er dich wirklich liebt, wird er dir helfen. Dich zu sich in seine Wohnung nehmen. Halte dich dann fern von deinen Eltern, solange du keinen Kontakt zu ihnen wünscht. 

Oder! Wende dich so schnell wie möglich ans Jugendamt. Die müssen dir zuhören und auch helfen.  Erzähl ihnen von deinem Problem, bzw. von den Problemen deiner Eltern. Bleib bei deiner Erzählung aber sachlich (Ein paar Tränen weinen wäre dabei auch gut, was dir sicherlich nicht schwer fällt, bei soviel Sorgen). Soll heißen: Schimpfe nicht über deine Eltern, sonst denkt die zuständige Sachbearbeiterin, das Problem liegt an dir. Und sie nimmt dich dann nicht ernst.

Noch etwas! Vergiss das mit der Polizei. Die helfen einem erst, wenn jemand tot ist. Klingt krass, ist aber leider so. Außerdem sind die meisten von ihnen auch Eltern, die denken dann nur, du seist ganz einfach in der Pubertät, und nehmen dich erst gar nicht ernst. 

LG 

Antwort
von DrunkenOwl, 648

Sprich mit deiner Lehrerin (sie wird nicht einfach nur dastehen, wenn du ihr sagst, dass du geschlagen wirst) und gehe zur Polizei / zum Jugendamt. Es ist absolut ein #NoGo sein Kind zu schlagen und zu missbrauchen. Deine Mutter kann dir nicht 24/7 hinterherspionieren. Man müsste es deiner Mutter und ihrer Wohnung ja anmerken, ob/dass sie Alkoholikerin ist.

Außerdem solltest du zum Arzt gehen, auch wenn das vielleicht mit 16 noch nicht alleine geht, ich weiß es nicht. Am Ende ist es noch was ernstes. Schläfst du vielleicht zu wenig?

Auch wenn das jetzt bescheuert klingt, hast du vielleicht Beweismaterial? Ein Video etc. Das nächste mal wenn sie betrunken nach Hause kommt, dann nimm dir doch dein Handy und film sie heimlich. Da sie ja besoffen ist, wird sie eh nichts merken, oder noch besser, nimm es auf wenn sie dir droht, Ton reicht glaube ich. Damit könntest du dann vielleicht zur Polizei gehen, oder eben zur Lehrerin oder einem Familienmitglied, dass dir vertraut.

Und tuh dir bitte nicht selber weh, das Leben ist zu schön! Außerdem kannst du ja, wenn es doch nicht funktionieren sollte mit der Polizei, in zwei Jahren ausziehen.

Ich wünsche dir alles Gute und hoffe ich konnte dir helfen :),

DrunkenOwl (wie passend)

Antwort
von IRENEBOA, 158

Erst einmal vorneab: Nicht du bist sch+++e, sondern deine Umwelt. Bitte überwinde dich und rufe bei einem Sorgentelefon an. Oder wende dich bitte, bitte an den Weißen Ring. Selbst wenn man dir dort ggf. nicht direkt helfen kann, so wird man ein offenes Ohr haben und dir raten können, an welche Stellen du dich wenden musst. Ich bin keine Psychologin, aber ich würde mal aus dem Stegreif sagen, dass du dort raus musst, und zwar schleunigst. Deine Mutter ist, wenn sie tatsächlich Alkoholikerin (oder drogenabhängig) ist, nicht in der Lage, sich um dich zu kümmern; sich kann sich ja nicht einmal um sich selbst kümmern.

Ich glaube, am wichtigsten wäre, aus dem bisherigen familiären Umfeld rauszukommen. Deine gesundheitlichen Probleme dürften psychosomatisch bedingt sein, d. h. die gesamte Situation schlägt sich auf deine Gesundheit nieder. Das ist aber nur eine Vermutung, ich bin ja keine Ärztin und kann keine Ferndiagnosen stellen.

Die schulische Situation ist auch echt krass, du könntest aber versuchen, einen Schulwechsel zu beantragen. Das alles hat aber erst Sinn, wenn du aus dem familiären Umfeld weg bist und einfach wieder du selbst sein kannst. Dass dein Selbstvertrauen im Keller ist, glaube ich dir. Trotzdem wünsche ich dir, dass du die Flinte nicht ins Korn wirfst. Du bist jung und kannst die Zügel selbst in die Hand nehmen. Das Problem ist aber auch, dass du dadurch, dass du mit niemandem außer deiner Lehrerin über die Situation redest, deine Umwelt in Unwissenheit lässt. Die sehen dann eben nur, wie du mit deiner Mutter umgehst - wissen aber nicht, warum. Warum nennst du künftig das Kind nicht beim Namen, auch oder gerade wenn andere Leute da sind? Solange die Umwelt meint, es wäre alles in Butter, wird man keinerlei Verständnis für deine Kratzborstigkeit aufbringen (wollen). Die meisten Menschen - auch in der eigenen Familie - sind eben feige und wollen „sich nicht einmischen“.

Thema Selbstbewusstsein und Tiere: Ich kann dich absolut verstehen. Tiere geben dir sofort Rückmeldung, sie heucheln nicht und sie machen einem nichts vor. Dass deine Mutter deine Tiere verkauft hat, ist der Hammer. Allein das ist ja schon ein wahnsinniger Vertrauensbruch. Vermutlich wird sich das (leider) nicht rückgängig machen lassen. Warum versuchst du nicht, Kontakt mit einem TIerheim oder einem Gnadenhof in der Nähe aufzunehmen? Diese Orte platzen in der Regel aus allen Nähten und sind froh,
zuverlässige und uneigennützige Hilfe zu haben. Und du könntest dort einfach mal durchatmen, du selbst sein, wieder Tuchfühlung mit Tieren haben und deine Gedanken ordnen, während du eben auch noch zugleich hilfst.

Bitte suche dir Hilfe. Der Weiße Ring hat in ganz vielen Städten Stellen und ist auch telefonisch erreichbar. Das Ganze ist auch diskret, die kommen nicht gleich angerückt und wollen mit den Eltern reden. Traue dich einfach, denn die jetzige Situation ist einfach unhaltbar und das hast du einfach nicht verdient. Ich wünsche dir ganz viel Mut und ebensoviel Glück!
Gib einfach nicht auf.

Antwort
von zeitermine, 87

zusammengekauerten Gestalt blieb sie stehen und sah hinunter. Sie konnte
nicht viel erkennen. Das Wesen, das da im Staub des Weges sass, schien
fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen
Konturen. Die kleine Frau bückte sich ein wenig und fragte: Wer bist
du? Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. Ich? Ich bin die
Traurigkeit, flüsterte die Stimme stockend und so leise, daß sie kaum zu
hören war. Ach, die Traurigkeit! rief die kleine Frau erfreut aus, als
würde sie eine alte Bekannte begrüßen. Du kennst mich? fragte die
Traurigkeit mißtrauisch. Natürlich kenne ich dich! Immer wieder einmal
hast du mich ein Stück des Weges begleitet.

Ja, aber...,
argwöhnte die Traurigkeit, warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast
du denn keine Angst? Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe?
Du weißt doch selbst nur zu gut, daß du jeden Flüchtigen einholst. Aber,
was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus? Ich... ich bin
traurig, antwortete die graue Gestalt mit brüchiger Stimme. Die kleine,
alte Frau setzte sich zu ihr. Traurig bist du also, sagte sie und
nickte verständnisvoll mit dem Kopf. Erzähl mir doch, was dich so
bedrückt. Die Traurigkeit seufzte tief. Sollte ihr diesmal wirklich
jemand zuhören wollen? Wie oft hatte sie sich das schon gewünscht. Ach,
weißt du, begann sie zögernd und äußerst verwundert, es ist so, daß mich
einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter den
Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber
wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor
mir und meiden mich wie die Pest.

Die Traurigkeit schluckte
schwer. Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie
sagen: Papperlapapp, das Leben ist heiter. Und ihr falsches Lachen führt
zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: Gelobt sei, was hart macht.
Und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: Man muß sich nur
zusammenreißen. Und sie spüren das Reißen in den Schultern und im
Rücken. Sie sagen: Nur Schwächlinge weinen. Und die aufgestauten Tränen
sprengen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alk.
undDrogen, damit sie mich nicht fühlen müssen. Oh ja, bestätigte die
alte Frau, solche Menschen sind mir schon oft begegnet. Die Traurigkeit
sank noch ein wenig mehr in sich zusammen. Und dabei will ich den
Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie
sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden
zu pflegen. Wer traurig ist, hat eine besonders dünne Haut. Manches
Leid bricht wieder auf wie eine schlecht verheilte Wunde, und das tut
sehr weh. Aber nur, wer die Trauer zuläßt und all die ungeweinten Tränen
weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar
nicht, daß ich ihnen dabei helfe. Statt dessen schminken sie sich ein
grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer
aus Bitterkeit zu.

Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst
schwach, dann stärker und schließlich ganz verzweifelt. Die kleine,
alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie
weich und sanft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte zärtlich
das zitternde Bündel. Weine nur, Traurigkeit, flüsterte sie liebevoll,
ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an
nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die
Mutlosigkeit nicht noch mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten,
damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr an Macht gewinnt. Die Traurigkeit
hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt
ihre neue Gefährtin: Aber... aber- wer bist eigentlich du? Ich? sagte
die kleine, alte Frau schmunzelnd, und dann lächelte sie wieder so
unbekümmert wie ein kleines Mädchen. Ich bin die Hoffnung.

hallo mädchen,ich bin zwar schon alt,rentnerin 65 jahre alt,aber als junges mädchen hatte ich gleiche erlebnisse wie du auch.geh zur DIAKONIE,dort bekommst du hilfe und vielleicht ist es besser fuer dich in einer mädchen-wohngruppe zu wohnen,weg von deinen eltern und den umkreis,der dich krank und hilflos macht.eines tages wirst du dir sagen,das erlebte hat mich nur noch stärker gemacht.du kannst dich dann besser wehren,denn es wird immerwieder schlimme situationen und schlechte menschen geben.du schaffst das mädchen,hab mut zu kämpfen. ich umarme dich.lieben gruß christine

Antwort
von DrKlug, 341

Hej ich kann mit dir mitfühlen denn mein Vater ist auch Alkoholiker.. damit darf man nicht spaßen, Alkoholiker lügen oft und leugnen ihre Sucht da sie auch sehr gut geleugnet werden kann außerhalb, da Alkohol in der Gesellschaft angesehen ist obwohl es zu den Drogen gilt.. ich bin 23j alt und draußen aus dem leben meines Vaters.. ich hasse ihn, und das kann bei dir auch der fall sein das du irgendwann und eigentlich schon deine Mutter hasst wie sie zu dir ist..

ich selbst hatte nie Hausarrest bekommen oder andere jegliche Verbote, deshalb ging es mir leicht meine Meinung gegen Störenfriede zu äußern und wenn mein vater herschlug, schlug ich zurück..

du selbst bist nicht erwachsen und wirst wahrscheinlich auch von nem Alkoholiker nicht so behandelt.. vll ist deine Mutter auch Narzistisch veranlagt was ein gegenüber schwer macht sich auszudrücken und vll unterdrückt wirst..mein Vater war auch Narzist.. meine Eltern sind geschieden Gott sei dank und meine Mutter führt derzeit ein gutes glückliches leben, trinkt nicht und raucht nicht..

ich kann dir das so erklären aus meiner Sicht und ich wette deine Mutter will das bestimmt nicht wie sie mit dir umgeht , sie tut sich regelrecht schwer mit der Krankheit deines Vaters umzugehen und versucht sich so ins reine Gewissen zu stecken..  versuche mit deiner Mutter darüber zu reden das du dir Sorgen machst..das du merst wie deine Mom abfucked..

in der Schule versuche keine Geheimnisse von dir freizugeben, du darft heutzutage niemandem traun, das FB Zeitalter hat viele verstört..

Mobbingopfer sind leidergottes von außen betrachtet schwache menschen die zb misshandelt worden sind zu Hause etc.. da man das bei dir schon gesehen hat was du geschrieben hast, suchen sich solche Trotteln die gern andere schikkanieren leider immer die schwachen raus.. ich würde die blauen Flecken nicht so herzeigen in der Schule,  verstecke sowas und zeig das dem Jugendamt und wenn, dann melde das bitte bevor du dir was tust.. du hast nur ein Leben und bist erst 16.. versuche dein Gymnasium fertig zu machen und ein eigenständiges Leben zu führen mit Studium oder Arbeit (nach dem gym) .. wechsle vll die Schule wenn das nicht aufhört und änder dein Image, werde stärker, rede mit deiner Mutter.. oder frage, warum sie dich schälgt, das dich das belastet..

natürlich ist alles leichter gesagt als getan aber man lernt mit der Zeit.. es kann schwierig werden aber besser wenn du mit leuten reden kannst.. ich hoffe das ich dir weiterhelfen konnte und über mobbing oder negative Erfahrungen ist echt nicht zu spaßen.. pass auf dich auf

Antwort
von Kuno33, 62

Auch wenn das lange her ist, Deine Beschreibung erinnert mich an meine Zeit als Jugendlicher. Ich hatte eine "böse Stiefmutter". Aus ihrer eigenen Sicht hat sie es wohl noch gut gemeint, allerdings konnte sie ganz überwiegend nur hartherzig sein.

Ich habe mir damals - vor mehr als 50 Jahren - vorgenommen, diese Zeit zu überstehen. Ähnlich wie Du hatte ich gelegentlich Lehrer, die mich verstanden haben und mit denen ich gelegentlich sprechen konnte. Mein Ziel war es einfach diese für mich fürchterliche Zeit zu überstehen. Mit diesem Vorsatz bin ich auch durch die schlimmen Durststrecken gekommen.

Sicher gibt es ein paar selische Narben, aber insgesamt kann ich jetzt mit 70+ doch sagen, dass sich das alles gelohnt hat. Trotz der seelischen Narben habe ich sehr viel Positives auch erlebt.

Nun kann ich das nicht einfach 1:1 auf Dich übertragen. Da gibt es bestimmt auch viele Unterschiede, aber viellicht kannst Du ein wenig Licht am Ende des Tunnels sehen. Dieses Licht habe ich immer wieder gesucht und das hat mir schließlich die Kraft gegeben, nicht aufzugeben. Für mich hat sich das gelohnt. Dir wünsche ich viel kraft und Mut. Gib nicht auf, lass Dich nicht gänzlich unterkriegen!

Antwort
von Welpe2611, 258

Hallo ich rate Dir sehe zu das Du da raus kommst weg von der Familie bitte deine Lehrerin um Hilfe werde Dich mit Ihr ans Jugendamt dann bekommst du ein Platz in einer WG ist doch besser als weiterhin sie sch..... auszuhalten wenn du soweit bist auch ne eigene Wohnung Kopf hoch es lohnt sich zu Leben das Glück und die Freude wirst Du auch wieder spüren ich würde mir auch Psychologische Unterstützung suchen denn die haben SCHWEIGEPFLICHT dürfen nichts weitergeben auch nicht an deine Mutter Sei mutig du schaffst das nicht aufgeben

Antwort
von Sarinara, 137

Hi

Ich habe den guten Ratschlägen nichts hinzuzufügen, ich kann die nur sagen ich habe selbst im Kinderheim gearbeitet, mit anschließenden betreuten wohnen für Jugendliche. Klar ist es schwer für die Kids, aber die Betreuer die ich kennen gelernt habe, sind mit Leib und Seele dabei und helfen und unterstützen die Jugendlichen wo sie nur können. Also keine Angst, die Leute sind den Jugendlichen wohlwollend zugetan.

Antwort
von Nator67, 262

Hallo,

das hört sich sehr schlimm an. Du musst da aufjedenfall raus. Heim hört sich so schlimm an, aber heutzutage ist es nicht mehr so schlimm. Ich war selbst in eins und bereue es ein wenig dass ich zu früh wieder Nachhause gegangen bin.

Dort wird versucht dich in jeden Belangen zu unterstützen, du hast mehr oder weniger deine Ruhe, es kommt darauf wo du hin kommst, wenn da viele andere sind, kann es manchmal laut sein. Wenn du dich aber in Gruppen wohlfühlst, ist es dann ziemlich passend. Es gibt auch kleinere Wohngruppen, wo du wahrscheinlich, wegen deinen Alter, hinkommst.

Dort hast du die Möglichkeit selbst zu kochen, glaube auch selbst einkaufen und wirst so auf dein späteres Leben vorbereitet.

Das Wichtigste ist, dass du das durchziehst. Denn du hast mehr verdient. Und was ganz wichtig ist, sag dem Jugendamt oder wen auch immer, was du willst!

Es wird natürlich immer probiert die Kosten so niedrig wie möglich zu halten, aber du hast dein Recht, welches du in Anspruch nimmst, indem du sagst, was du willst. Zwingen kann dich niemand.

Ich wünsche dir aufjedenfall alles Gute auf deinen weiteren Weg. Und möge es besser werden. :-)

Antwort
von Antwortster420, 214

Hallo du,

Was du da so schreibst tut mir leid, ich versuche jetzt mal dir gegenüber ganz ehrlich zu sein und das nicht alles zwingend zu verharmlosen denn du machst auf mich einen sehr reifen Eindruck für dein alter, warum genau kann ich dir jetzt auch nicht verraten. Dieses ganze rumgetätschle mit von wegen ja du machst das, mach dir keinen sorge das wird alles von alleine bringt dir nämlich so rein gar nichts. Du hast also meiner Meinung nach nun folgende Möglichkeiten, du gehst zu deiner Lehrerin und erzählst ihr alles (wenn du das ohnehin nicht schon getan hast) dann wird sie entweder ein Gespräch mit deiner Mutter suchen, was dir nicht sonderlich gut bekommen wird wenn deine Mutter ein derartiges Gewaltproblem hat, die Lehrerin wird sich ein Bild von der Situation machen und merken wie übel es ist, ODER deine Mutter macht auf heile Welt (wenn sie das kann) dann stehst du vielleicht ein bisschen doof da es sei denn deine Lehrerin merkt das da wirklich was im Busch ist. Deine Lehrerin wird sich dann wahrscheinlich an das Jugendamt wenden und dann kommen die zu dir nachhause und schauen sich das ohne Termin ebenfalls mal an, wenn du dann Glück oder Unglück hast, je nachdem wie du das siehst (Glück oder Unglück steht hier für einen Platz in einem Heim..) merken die Menschen vom Jugendamt wie schlecht du behandelt wirst und hilft dir.

Soviel zu dem ersten Punkt mit deiner Lehrerin, die Polizei zu rufen würde ich dir irgendwie nicht empfehlen weil das bringt wirklich nur unnötigen stress, das Jungendamt ist genau der Ansprechpartner den du suchst!

Und zum Schluss kann ich dir nur sagen, dass ich dir alles gute mit deiner Situation wünsche, ich weiß aus eigener Erfahrung das es mies ist niemanden zu haben mit dem Mann sprechen kann und ich weiß auch wie das ist bei einem Alkoholiker aufzuwachsen also kann ich dich nachvollziehen. Das wichtigste ist aber, such dir Ablenkungen, mir hat das sehr geholfen. Vorallem lass dir nichts einreden von den anderen Menschen auch wenn es deine Eltern sind, was zählt ist das was du selbst von dir denkst und das musst du aufrechterhalten, positive Einstellung an den Tag legen und du wirst merken das nicht immer alles so schwarz ist wie es im Moment zu sein scheint! Viele beschreiben das Leben als eine Linie mit Bergen, ich würde eher sagen das leben ist wie ein Dreieck, manchmal steht man unten und muss steile klippen erklimmen und manchmal steht man auf der Spitze! :-) Also, so viel dazu.

Hab noch einen schönen Tag!

Antwort
von Mineblock, 40

Hay kannst mich adden als freund

dann kannste mit mir reden wenn du was hast

z.b probleme  ich bin einfühlsam und verstehe Menschen

Antwort
von MaxPowers28, 324

Kopf hoch! Es gibt so Situationen im leben, da weiß man einfach nicht mehr weiter. Es gibt aber auch eine Möglichkeit da wieder raus zu kommen und die heißt kämpfen. Ich weiß auch das es schwer ist sich mit eigener Kraft zu befreien. Aus eigener Erfahrung kann ich dir aber auch sagen das es geht. ....und das es sich lohnt. Du wirst dran wachsen und es wird dich stärker machen. Redemit deiner Lehrerin wenn du magst. Denk aber dran das du ihr nicht zu viel verrätst. Probier das mit dem Sorgentelefon doch mal aus. Schön Anonym und du kannst dich mal so richtig ausheulen und reden. Ich wünsche dir viel Kraft und Energie. ..... und viel Spaß wenn es dir wieder besser geht. Lg. Oliver 

Kommentar von justmere ,

Das Sorgentelefon ist nichts für mich, da habe ich schon amgerufen.. wieso sollte ich meiner Lehrerin denn nicht zu viel verraten?

Antwort
von Winkler123, 99

Es gibt solche Phasen im Leben und sie gehen vorbei, das ist so. Du hältst viel mehr aus als du denkst. 

Mit der Lehrerin sprechen finde ich nicht so gut weil sie sich irgendwann an das Jugendamt wenden wird. Die werden sich wiederum an deine Mutter wenden und deine Mutter wird sehr sauer auf dich sein und alles wird evtl. noch schlimmer werden.

Versuche es vielleicht lieber mit Tagebuch.

 

Antwort
von amdros, 448

Dann rede dir bei deiner Lehrerin noch einmal alles von der Seele..bitte sie um Hilfe und Unterstützung!

Zum anderen kannst du mit 16 Jahren auch noch zum Jugendamt gehen und dort um Hilfe bitten. Wenn deine Mutter Alkoholikerin ist..wird man dir mit Sicherheit auch glauben. Es gibt das "Betreute Wohnen"..vllt. kannst du dort unterkommen.

Dein blaues Auge..damit hättest du zu einem Arzt gehen und es dir attestieren lassen sollen.

Ich bin durchaus bereit dir zu glauben aber..auch deine Verwandschaft müßte doch eigentlich erkennen, wie es um deine Mutter bestellt ist, betreffs des Alkohols.

Als meine wichtigsten Worte möchte ich dir aber mit auf den Weg geben..deine Suizidgedanken solltest du vergessen..es wird ganz bestimmt auch für dich der Tag kommen..und dein Leben wird und kann in geordneten Bahnen verlaufen..glaub an dich.. zeig Kraft und Stärke und denjenigen..z. B. deiner Mutter, daß du stärker bist als sie und dein Leben trotzallem zu meistern verstehst.

Ich wünsch dir alles Gute und..sprich mit deiner Lehrerin!

Kommentar von IRENEBOA ,

Ich bin durchaus bereit dir zu glauben aber..auch deine Verwandschaft müßte doch eigentlich erkennen, wie es um deine Mutter bestellt ist,betreffs des Alkohols.

Das Schlüsselwort hier ist müsste. Die liebe Verwandtschaft ist in vielen Fällen gar nicht daran interessiert, sich kritisch mit einer schwierigen Situation auseinanderzusetzen, weil man „sich nicht einmischen“ will, sprich: schlichtweg zu feige ist. Und weil „ein bisschen Alkohol“ doch jetzt „echt nicht so schlimm“ ist. Da wird gerne mal weggeschaut, und das auch über Jahre.

Antwort
von jolinasina, 15

Ich kann dir raten zur Polizei zu gehen du brauchst dabei wirklich keine Angst haben sie helfen dir dafür sind sie ja da Versuch der Polizei Beweise zu liefern und sag ihnen was du dir wünscht und sie werden dir helfen und uum Jugendamt zu gehen ist auch keine schlechte Idee denn es heißt nicht sofort das du in ein Heim kommst es gibt auch Pflegefamilien und das ist auch nichts schlimmes du musst an dich denken und du solltest glücklich sein können Sie werden dir helfen du wirst wirklich keine Angst haben zur Polizei zu gehen glaub mir!

Antwort
von FanVfB, 100

Du hast ein Alter, in dem es manchmal nicht mehr klappt, weiter mit den Eltern zusammen zu leben. Oft entstehen diese Streitereien, damit es nicht so weh tut, sich zu verselbständigen.

 In Deinem Fall hört es sich so an, als solltest Du tatsächlich beginnen auf eigenen Beinen zu stehen, sprich ein begleitetes Wohnen. Dafür musst Du Dich, wie Du sicher weißt, ans Jugendamt wenden. 

Wenn Deine Mutter suchtkrank ist, kannst Du nichts anderes tun, als Dich bestmöglichst um Dich selber kümmern. Vielleicht ist auch eine Beratungsstelle für Angehörige von Alkoholikern eine gute Adresse. Es gibt viele junge Menschen, die Unterstützung brauche und diejenigen, die sie bekommen, haben eine gute Chance, sich zu erholen von dem Weg, der zu einem Leiden geführt hat. Fang jetzt an, Dein Leben in die Hand zu nehmen, noch einmal neu, suche Telefonnummern raus und hole Dir einen Termin. Auch wenn es Dir unangenehm ist, frage Dich, was ist unangenehmer....Drücke Dir ganz feste die Daumen, dass du die notwendige Kraft und den Mut hast, entscheidende Schritte zu gehen...

Deine Frage ist ja schon etwas länger her, vielleicht hast Du schon eine Möglicheit gefunden.....

Antwort
von ahstar, 37

Hör zu, es ist GANZ wichtig die Ruhe zu bewahren und NICHT, ich wiederhole NICHT, Selbstmord zu begehen, dafür ist dein Leben zu kostbar! Ich würde dir raten den Mund aufzumachen und was gegen diese Situation zu unternehmen, ich gehe mal davon aus, dass es schlimmer nicht kommen kann. Du sollst mit deiner Lehrerin über alles reden und dann schauen was weiter passiert. Wo ist dein Vater? Lebt er bei euch oder nicht? Wenn nein, kannst du doch zu ihm ziehen, oder? Wenn nicht, dann ist es nicht so wichtig. Dennoch würde ich dir raten wirklich was dagegen zu tun. Hat es einen Sinn mit deiner Mutter zu reden? Probier es einmal aus, wenn sie nüchtern ist und der Moment dazu gekommen ist :) Ich hoffe, ich konnte dir irgendwie helfen, falls es nicht so sein sollte, tut es mir Leid und ich wünsche dir noch ein schönes Leben. Schließlich heißt es ja: Zum Schluss wird alles gut, und wenn es nicht gut wird, dann ist er nicht der Schluss. 

Antwort
von 2354cannes, 122

unbedingt mit der Lehrerin des Vertrauens sprechen,zum Arzt gehen und mit ihm sprechen.

Antwort
von EidechseLP, 196

hey ich war auch mal so wegen Mobbing aber ich hab meinen mut zusammen genommen und einfach für einen Moment allen die mir Probleme zubereiten können aus dem weg gehen

Antwort
von mateo86, 161

Wenn du Freunde finden willst such dir doch mal eine Meetup-Gruppe in deiner Stadt, da lernst du auf jeden Fall neue Leute kennen und bekommst dadurch eine neue Perspektive.

Wenn du dann stärker wirst kannst du dir auch selbst helfen. Viel Glück!

Antwort
von Midgarden, 66

Hm - die gleiche Frage mit gleichem Text gab es schon mal

Einfach die alten Antworten etc. ernstnehmen

Antwort
von Knaeckebrot97, 123

Hey,

Schau dir diese 3 Minuten an! Vielleicht kannst du darin Kraft finden :)
Ich hoffe das du da durch kommst :)

Antwort
von Stadtreinigung, 86

Wenn du versucht zuviele Fragen an zuviele Menschen zu stellen,dann wirst du zuviele Antworten bekommen,was die einfach nicht weiterhelfen wird,fange an die Fragen bei dir selbst zu stellen und antworten zu finden,da kommst du weiter

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