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Was soll ich denn tun??? Bitte sagt mir euere Meinung!!!

gefragt von KittyKat2693 am 28.08.2009 um 0:16 Uhr

Hallo erst mal, ich bin fast 17 Jahre und habe im Juni 2007 meinen Papa verloren, durch Krebs. Seitdem verging kein Tag ohne Trauer. Spätestens abends, wenn ich in meinem Bett liege, denke ich darüber nach. Der Ablauf ist aber immer der selbe. Ich werde traurig,muss weinen & nach einer Weile werde ich total aggro und wenn diese Phase dann vorbei ist, dann bin ich total happy. Was ist das & was kann ich gegen die Trauer tun? Ich lag schon öfters in diesen 2 Jahren im Krankenhaus aufgrund irgendwelcher Krankheiten von der Psyche. Mein Arzt und meine Mama sagen,dass ich in Therapie soll - das will ich aber nicht. & als es dann vor ca. 2 Monaten endlich mal besser wurde, hat es jetzt vor 2 Wochen wieder so stark angefangen, dass ich kaum noch esse und schon 3kg verloren habe. Was soll ich tun? Bitte sagt mir euere Meinung & helft mir. Danke.

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Abnehmen x 3.789 Tod x 1.516 Trauer x 431

onomant
beantwortet von onomant am 28. August 2009 00:20
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Kein Witz: Rede mal in Gedanken mit deinem toten Vater. Evtl hat er einen Rat füt dich.

saraishere
beantwortet von saraishere am 28. August 2009 00:18
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Ich habe meinen Papa dieses Jahr an Krebs verlohren im Januar...ich weiß also evtl. wie du dich fühlst..für mich ist es wichtig ein mal am tag etwas für mich zu tun was mir richtig gut tut z.B. laut musik hören, mit einer freundin treffen... Außerdem habe ich mir vorgenommen nur noch 1 mal am tag zu einer festen zeit 12.00 zu trauern...und dann richtig..danach trauerverbot für den rest des tages...ich wünsche dir viele gute gedanken unsere papas hätten nicht gewollt dass es uns schlecht geht...


Miststueque
beantwortet von Miststueque am 28. August 2009 00:19
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Warum willst du denn nicht in Therapie.. Der redet ja nur mit dir.. gibt all den Gefühlen die in dir so toben einen Raum in dem Du sie ein wenig ordnen kannst. Vor allem akzeptiere, dass Dir das einfach weh tut.

Wenn du keine Therapie machen willst, hast du schon mal geschaut, ob es im Internet Foren für HInterbliebene gibt? Vielleicht hilft es Dir mit Menschen zu sprechen, die das selbe erlebt haben?


Rudi2009
beantwortet von Rudi2009 am 28. August 2009 00:24
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Ob du es willst, oder nicht. Es können dir, meiner Meinung nach, nur andere helfen. Andere, bei denen du über deine Trauer sprechen kannst. Der erste Schritt dazu hast du schon gemacht. Du hast hier diese Frage gestellt! Es gibt viele Möglichkeizen sich der Trauer zu stellen. Ob das nun ein Psychologe ist, oder der örtliche Pfarrer, oder nur die Telefonseelsorge. Bitte sprich mit jemandem! Der Verlust wird bleiben (das ist leider so), aber der Umgang damit, durch neue Anregungen (Ideen im Gespräch), kann deine Situation ganz sicher erleichtern! Ich wünsche dir Glück und ein zuhörendes Ohr!!!


Smoelly80
beantwortet von Smoelly80 am 28. August 2009 00:24
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Da stellst du wirklich eine sehr schwierige Frage. Trauer ist nach so einem schweren Verlust natürlich normal und auch sehr wichtig,aber wenn du slebst schon sagst,daß Dich diese Trauer,die ja schon sehr lange anhält,auch so krank macht,daß du im Krankenhaus warst,muss ich Deiner Mama beipflichten. Es gibt wirklich sehr tolle Therapieeinrichtungen,die dir professionell helfen können,mit deiner Trauer umzugehen. Die,die ich kenne,bieten dir auch die Möglichkeit vorher mal zu besichtigen,wie die Räumlichkeiten sind und mit was für Menschen du dort zu tun hast und natürlich auch dir vorab sagen können,was dich in den Therapien erwartet. Vielleicht gewinnst du dann ja Vertrauen. Ich wünsche dir jedenfalls sehr viel Kraft dafür!!!!


WOLF1961
beantwortet von WOLF1961 am 28. August 2009 00:23
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Auf Mutter und den Arzt hören.

Trauer kann nur durch das Sich stellen und das Verarbeiten gelindert werden. Es wird nie aufhören an Dich zu treten, das soll es auch nicht sein. Sondern der Abstand dazu sollte aber schon da sein.

Ich selbst habe 8 Jahre gebraucht meine Trauer in den Griff zu bekommen. Ich habe auch in meiner Ehe noch 3 Jahre gebraucht um das zu verarbeiten. Nun nach weiteren 2 Jahren habe ich den nötigen Abstand um davon zu erzählen.

Gruß aus Hagen

Kommentar von 9b36aa7a0c663a3fd03adb9b92203331smallWOLF1961 am 28. August 2009 00:38

Danke für DH.


glasheuler
beantwortet von glasheuler am 28. August 2009 00:22
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Man spricht nicht umsonst von "Trauerarbeit". Wenn Du nicht ganz ausführlich, Stück für Stück Deine Trauer und Ängste einem Therapeuten schilderst und Dich behandeln lässt hast Du kaum Aussicht wieder ein glückliches Leben zu führen.

Kommentar von 6db84e7d75078d9b56fdb7cf80ad57cdsmallMajonF am 28. August 2009 00:24

Ganz genauso ist es. Das ist schon 2 Jahre her. Das muss raus aus ihr und bearbeitet werden. Geh in die Therapie Kleines. Das wird dir helfen!


noeliah
beantwortet von noeliah am 28. August 2009 00:22
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ich hatte das auch, meine mama ist vor 5 Jahren an krebs gestorben. ist jetzt mit den Jahren viel weniger geworden, aber leider auch nie weg! MIr hilft es, mich dann abzulenken, wenn ich merke, dass es wieder kommt. ansonsten kann ich dir nur raten, an die schönen Momente mit deinem Daddy zu denken und ich sag immer, es wird jetzt besse sein für ihn da e bestimmt ohne Schmerzen ist.

Therapie hab ich auch mal angefangen aber die war ... Naja.. Versuche dein eigenes Gleichgewicht zu finden!


Wolpertinger
beantwortet von Wolpertinger am 28. August 2009 00:19
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Was hält dich von der Therapie ab?

Warum willst Du sie nicht machen?

Es ist wichtig, dass Du die Verantwortung für dein Leben und dein Glück übernimmst.

Deine Vater würde nicht wollen, dass Du so traurig bist.

Bitte mache die Therapie, für dich.

Kommentar von 6db84e7d75078d9b56fdb7cf80ad57cdsmallMajonF am 28. August 2009 00:21

DH!!!


Stefalie
beantwortet von Stefalie am 28. August 2009 00:19
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Mach die Therapie - Du hast nichts zu verlieren. Ich denke das muss aufgearbeitet werden. Tut mir sehr leid für Dich.


anonym
beantwortet von novemberdawn am 28. August 2009 00:37
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Hallo KittyKat!

Meine Mutter ist gestorben als ich 9 war. Damals gab es leider keine therapeutische Betreuung. Ich leide bis heute unter den Folgen. Ich habe ueber 20 Jahre versucht allein damit fertig zu werden ...

Das mag sich fuer Menschen, die das nicht erlebt haben, uebertrieben anhoeren, aber es ist ein extrem einschneidendes Erlebnis, wenn die Eltern bzw ein Elternteil stirbt.

Du bist zwar aelter als ich, daher weiss ich nicht, wie sich das auswirkt ...

Vor einer Therapie brauchst Du keine Angst haben. Du bist nicht "verrueckt", sondern, Du suchst nur Hilfe, weil Du mit etwas nicht allein fertig wirst. Wenn das Wasserrohr verstopft ist holst Du den Klempner, wenn Du Bauchschmerzen hast, gehst Du zum Arzt. Warum nicht Rat suchen, wenn Du seelische Schmerzen hast? Therapie ist keine Gehirnwaesche! Ein guter Therapeut wird Dir NIEMALS sagen, was Du tun sollst, sondern er wird Dir helfen herauszufinden, was DU tun WILLST oder Dir eine Moeglichkeit aufzeigen, wie Du mit Deiner Trauer umgehen und sie ausdruecken kannst. Wie weit Du gehen willst bestimmst Du - nicht der Therapeut!!! Wichtig ist, dass Du das Gefuehl hast, bei dem Therapeuten / der Therapeutin gut aufgehoben zu sein! Lieber noch zwei andere ausprobieren ... :-)

Therapie ist in meinen Augen "eine Begleitung auf einem Stueck des Weges zu Dir selbst".

Ich wuensche Dir von Herzen alles Gute! :-)


zitronenmelisse
beantwortet von zitronenmelisse am 28. August 2009 00:21
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Meine Tochter hat mit 15 ihren Papa verloren, sie hat einen Talisman von ihm bei sich. Das gibt ihr Halt und Stärke. Vielleicht hilfte es Dir wenn Du mal schaust ob es bei Dir in der Gegend eine Selbsthilfegruppe gibt. Alles Gute.


anonym
beantwortet von Schwobapfeil am 28. August 2009 00:29
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Hey, KittyKat, mit 14/15 den Pappa zu verlieren, ist echt heftig. Lange und heftig zu trauern finde ich absolut verständlich. Das ist im Grund nix Feindliches, "gegen" das man was tun muss.

Sondern: "Läbbe geht weiter", wie mal ein Fußballtrainer gesagt hat. Und es ist dein Leben. "Saraishere" hat sehr schön ausgedrückt, dass die Pappas bestimmt nicht gewollt hätten, dass es euch ewig schlecht geht. Eine Therapie machen heißt ja nicht, dass du derzeit einen an der Klatsche hättest, sondern dass du dich mal mit jemandem aussprichst, der dir zuhört und Tipps gibt, ohne persönlich betroffen zu sein (also anders als Verwandte oder die Freundin). Mach es!

Ich wünsch' Dir alles Gute!


anonym
beantwortet von visitar am 28. August 2009 00:28
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Liebe KittyKat2693, was Du da in den letzten Jahren mitmachen mußtest ist schon sehr schlimm. Ich wünsche Dir viel Kraft und Zuversicht. Die Zeit der Trauer ist bei jedem Menschen unterschiedlich lang und die Trauer ist unterschgiedlich stark. Daß Du so sehr trauerst, und alles was Du beschreibst scheint mir Trauerarbeit (unschönes Wort) zu sein. Kannst Du mit anderen Menschen in Deinem Umfeld darüber sprechen? Oder hast Du das schon so oft getan, daß die sich sich schon genervt abwenden? Wenn Du keine Möglichkeit zum SPrechen hast, dann ist eine Therapie das Geeignetste. Das die Trauer mal stärekr, mal schwächer ist, ist normal. AUch der Gewichtsverlust muß nicht bedrohlich sein, wenn Du nicht sowiso schon untergewichtig bist. Und frag Dich mal: was hätte dein Vater von Dir erwartet was Du heute und morgen tun sollst? Traurig sein und in der Ecke hocken oder fröhlich und optimistisch an Deiner Zukunft zu arbeiten? Mach was draus!


Unschwarz
beantwortet von Unschwarz am 29. August 2009 13:22
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Liebe Kitty!
Tut mir ganz fest leid, dass Du noch immer so traurig bist. Mit Deiner Frage hast Du schon einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht: Du bist bereit, Hilfe anzunehmen - und die gibt es! Du wirst hier im Gute-Frage-Forum zwar keine Lösung finden, aber die von Dir angesprochene Therapie wäre eine gute Möglichkeit. Wenigstens zum Versuch. Therpaie ist leider mit viel negativen Vorurteilen verbunden, aber eigentlich so selbstverständlich wie der Arztbesuch bei einer Lungenentzündung.
Versuch's bitte mal und teste einige TherapeutInnen. Du findest sicher wen, zu dem Du Vertrauen aufbauen kannst. Grundsätzlich stehe ich professioneller Trauerarbeit skeptisch gegenüber, weil Trauer an sich keine Krankheit ist, die geheilt werden muss. Aber wenn Dich die Traurigkeit nach so langer Zeit noch so stark belastet, wäre therapeutische Hilfe ein Weg zu mehr Lebensqualität für Dich.
Alles Gute!


anonym
beantwortet von HdLEnGeL am 28. August 2009 00:22
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versuche dich einmal auf die schönen dinge im leben zu konzentrieren.du hattest doch sicher schon viele?! denk an einzelnde dinge ,die dich aufbauen.hast du zb gute freunde?freu dich darüber,hat nämlich nicht jeder.du siehst gut aus?kannst gut singen?kochen?freu dich darüber.und versuche zu akzeptieren dass dein vater nun nicht mehr bei dir ist.sprich mit jemanden darüber,weine viel,sei schlecht drauf,aber sag dir zb,in 2 wochen ist es vorbei.da fange ich neu an. und dann tu das. :)


Beloo
beantwortet von Beloo am 28. August 2009 00:20
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unbedingt einen guten arzt finden, das ist ja nicht einfach


anonym
beantwortet von TraderTati am 28. August 2009 00:18
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einfach versuchen spaß zu habn.. was mit freunden machn, ablenkn undso halt..


anonym
beantwortet von ak56Lk am 28. August 2009 00:17
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frage deine Mutter, wie sie mit der Trauer fertig wird.


MajonF
beantwortet von MajonF am 28. August 2009 00:17
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Therapie!!! Was ist denn daran so schlimm? Stell dich deiner Trauer.


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