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Was soll ich denn nur machen?

gefragt von Sandy18 am 18.11.2008 um 14:11 Uhr

Hallo ihr lieben :)

Ich habe ein kleines Problem...ich bin seit dem 1. September arbeitslos und beziehe Arbeitslosengeld..davor machte ich eine Ausbildung die ich aus psychischen Gründen leider abbrechen musste. Befinde mich auch in Psychotherapeutischer Behandlung. Laut seiner Ansicht nach leide ich an: Magersucht, Borderline-Persönlichkeitsstörung, soziale Phobie und Anpassungsstörung...nun kommt das Problem. Ich muss mich ja jetzt nach einer Ausbildung umsehen...und jetzt wurde ich zu einem Einstellungstest eingeladen...ich kann aber nicht...ich schaffe es sowieso nicht! Mich nehmen sie sowieso nicht...bin jetzt ein Jahr aus der Schule...ich habe von nichts eine Ahnung was jetzt "kaufmännisches" betrifft.. (besuchte die Wirtschaftsschule)..ich kann nicht logisch denken, geschweige dem Allgemeinbildung...ich brauche es gar nicht versuchen...blamieren werde ich mich dort auch...alle starren sie mich an, weil ich so dünn bin...die merken doch, dass mit mir was nicht stimmt....aber ich muss! Ich will nicht noch ein Jahr daheim sitzen...soweit ich weiß sind 100 Bewerber dort eingeladen worden von denen nur die 10 besten in die engere Auswahl kommen...dann sage ich lieber gleich ab, bevor sich mein Denken quasi wieder bestätigt: Ich kann nichts! Für alles zu doof! usw... Was meint ihr denn? Verlieren kann ich zwar sowieso nichts aber es nagt an meinem Selbstwertgefühl..

lg


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Claudine74
beantwortet von Claudine74 am 18. November 2008 14:13
5x
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Aber so nagt es doch auch schon an Deinem Selbstbewusstsein.

Geh hin, versuch es, wenns nicht klappt kannst immerhin stolz auf Dich sein, weil Du Dich der Sache gestellt hast und nicht den Schwanz eingekniffen hast!!

Ich drück Dir die Daumen!

Kommentar von 08b03e3b0655dd59086a89bded551dd2smallEselin am 18. November 2008 14:18

DH


YuLy42
beantwortet von YuLy42 am 18. November 2008 14:15
3x
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Dazu fällt mir ein Klasiker ein: "Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren."

Wenn Du noch ein Jahr brauchst, weil Du Dich womöglich für eine stationäre Therapie entscheidest, ist das überhaupt nicht schlimm! Erst, wenn es Dir wieder besser geht, solltest Du einen Anlauf wagen, bis dahin kämpfe um das, was für jeden Menschen das wichtigste ist: Deine Gesundheit.

Alles Liebe und Gute, ich drück Dir ganz fest die Daumen.

Kommentar von B7d6abe5fe68484f92d05ef92d30f748smallWolpertinger am 18. November 2008 14:21

DH

Kommentar von Sandy18 am 18. November 2008 14:21

Ja das stimmt allerdings. Hat mir der Therapeut auch vorgeschlagen...doch leider wird jetzt schon gesucht und nicht erst wenn es mir besser geht...dann bin ich zu alt, dann bekomme ich erst recht nichts...

Kommentar von Bdf71a08a26db27ae0eb65fcab30fbfdsmallYuLy42 am 18. November 2008 14:27

Meiner Meinung nach solltest Du nochmal mit dem Therapeuten sprechen und versuchen, dieses Bewerbungsgespräch zu verhindern. Mein Eindruck ist, dass Du noch nicht bereit bist. Im übrigen ist es so, dass es kaum eine Rolle spielt, ob Du eine Ausbildung mit 18 oder 19 beginnst. Du bist jetzt wichtig, Deine Gesundheit, alles andere ist sekundär und wird später gelingen, wenn Du stabiler bist.

Kommentar von B7d6abe5fe68484f92d05ef92d30f748smallWolpertinger am 18. November 2008 14:33

Genauso, und es wird bedeutend schwieriger für dich irgendwann mal eine Ausbildung zu finden wenn Du 2,3 oder 4 angefangene Ausbildungen im Lebenslauf stehen hast.

Nehme dir die Zeit die Du brauchst um Gesund zu werden und danach startest Du durch.


Eselin
beantwortet von Eselin am 18. November 2008 14:13
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Herzl, hier wirst du nur dumme Kommentare ernten. Hast du schon mal mit deinem oder deiner Therapeut/in darüber gesprochen?

So wie es klingt, wirst du wohl noch eine ganze Weile Unterstützung durch den/die Therapeut/in brauchen. Davor ist leider die Gefahr gegeben, dass du scheiterst, weil du zu wenig an dich selbst glaubst. Aber glaub an dich: alles wird gut!


Wolpertinger
beantwortet von Wolpertinger am 18. November 2008 14:14
2x
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Wenn Du all diese Probleme hast ist es wichtig, das Du dich ganz auf deine Therapie konzentrierst.

Das kann auch mal mehrer Jahre dauern.

Vielleicht ist er sinnvoller einen Antrag auf einer Rehamassnahme zu stellen, dabei kann dir dein Psychiater beraten und helfen.

Alles gute für dich

Kommentar von B7d6abe5fe68484f92d05ef92d30f748smallWolpertinger am 18. November 2008 14:20

Ich habe den Eindruck das Du sehr streng zu dir selber bist und einen hohen Anspruch an dich hast.

Es ehrt dich das Du arbeiten willst, aber wenn Du deine Therapie machst, evtl. sogar mit einer Rehamsanamhe dann bist Du vollkommen ausgelastet.

Außerdem habe ich die Befrachtung das Du einen geregelten Tagesablauf und den Belastungen die eine Ausbildung mit sich bringen würde nicht Standhalten kannst ohne wieder in alte Selbst verletzende Verhaltensmuster zu fallen.

Deswegen finde ich es nicht ratsam das Du jetzt planst arbeiten zu gehen.

Bespreche deine Zukunftspläne doch mal mit deinen Arzt und Therapeuten .

Kommentar von 08b03e3b0655dd59086a89bded551dd2smallEselin am 18. November 2008 14:20

Dh Wolpertinger!

Kommentar von Sandy18 am 18. November 2008 14:26

ja das stimmt...vll hast du recht...ich weiß das passt jetzt nicht dazu, aber ich halte es zuhause nicht mehr aus...ich komme nicht raus aus diesem Teufelskreis...habt ihr vll einen Tipp oder Rat wie ich den ausziehen könnte? Ich habe nur kein Geld..ist doch egal..

Kommentar von B7d6abe5fe68484f92d05ef92d30f748smallWolpertinger am 18. November 2008 14:30

ja es gibt Wohneinrichtungen für junge Menschen die so viele Psychische Probleme haben, lasse dich mal von deinen Arzt beraten.

So etwas z.B. http://www.diakonie-duesseldorf.de/278.0.html#188

Es gibt aber auch gezielte Angebote für Menschen die an einer Borderlinestörung oder an einer Essstörung leiden.

Informationen über Finanzierung und so weiter müsstest Du über den Landschaftverband bekommen.

Kommentar von Sandy18 am 18. November 2008 14:53

Danke :) Muss mal schauen ob es in meiner Nähe etwas gibt...aber ich glaube, dass ich es nicht machen werde...ich tue meinen Eltern dadurch wieder weh und das kann ich auch nicht..

Kommentar von B7d6abe5fe68484f92d05ef92d30f748smallWolpertinger am 18. November 2008 15:05

Naja es gibt ja nicht nur die Möglichkeit im Streit auszuziehen sondern auch die das Du ihnen Erklärst das der Auszug auch wichtig für deine Therapie ist, DU also in frieden mit deinen Eltern ausziehst.

Das könnte sogar gut für eure Beziehung sein.

Wenn Du dir alleine ein solches Gespräch nicht zu traust kannst Du deine Arzt darum bitten dieses Gespräch mit dir zusammen zu führen.

Du hast geschrieben das Du einen Therapeutenwechsel machen möchtest, vielleicht ist es für dich Sinnvoll einen Therapeuten zu suchen der sich auf die Therapie nach dem DBT-Konzept spezialisiert hat, vielleicht kannst Du hier jemanden finden der dir einen entsprechenden Therapeuten in deiner Umgebung empfehlen kann

http://www.borderline-netzwerk.info/index1.htm


PinkiStar
beantwortet von PinkiStar am 18. November 2008 14:14
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Hallo du, also ich denke ich würde es wenigstens versuche, weil wie Du schon sagst, verlieren kannst Du ja eh nix, und das Arbeitsamt sieht das Du was tust...aber ich glaube es ist auch schwer sich in deine Lage hinein zuversetzen! Hast Du denn schon mit deinem Therapeuten darüber geredet? Was sagt der denn dazu? Wünsch Dir alles gute....


Auswanderer
beantwortet von Auswanderer am 18. November 2008 14:12
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Geh zum Therapeuten oder Phsychologen.


anonym
beantwortet von docbde am 18. November 2008 14:13
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Bier und Hartz IV... meine ich dazu! Solche Sachen solltest Du mit deinem Therapeuten besprechen! Dafür ist er schließlich da!

Kommentar von Sandy18 am 18. November 2008 14:20

Hallo docbde: ja vor dem habe ich auch Angst....ich bin gerade dabei meinen Therapeuten zu wechseln, weil ich mich mit ihm nicht wirklich verstanden habe...jetzt muss ich bis Dezember warten.


anonym
beantwortet von allesist am 18. November 2008 14:13
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Du musst positiv denken. Es gibt viel schlimmere Fälle als dich.

Kommentar von Sandy18 am 18. November 2008 14:19

Hallo allesist: Ja ich weiß das es anderen viel schlechter geht als mir....deshalb schäme ich mich auch für mich selbst...wie kann man denn nur so undankbar sein? Das bekomme ich den ganzen tag zu hören...aber du hast recht.

Kommentar von B7d6abe5fe68484f92d05ef92d30f748smallWolpertinger am 18. November 2008 14:23

@ allesist Es ist nicht Sinnvoll ein Ranking zu machen und zu sagen, es gibt Menschen denen geht es viel Schlechter.

Wie will man das Beurteilen?

Und nur weil es nach deiner Meinung jemanden vielleicht schlechter geht, bedeutet das noch lange nicht das man kein Recht hat zu klagen.

Jeder hat sein Päckchen zu tragen und jedes Päckchen ist gleich schwer zu tragen, wenn der jenige unter seine Last leidet.


GaiasDream
beantwortet von GaiasDream am 18. November 2008 14:13
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Mit dieser Einstellung bekommst du nie eine Stelle. Du musst erst eine Therapie machen, bevor du auch nur daran denken kannst.


Startaler
beantwortet von Startaler am 18. November 2008 14:14
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Naja grundsätzlich würde ich sagen: Was hast du zu verlieren? Versuchs! UND Wenn du mit dieser Einstellung "Das kann ich sowieso nicht etc." an die Sache rangehst, wie willst du dann einen guten Eindruck in einem Vorstellungsgespräch hinterlassen? (Da musst du dich schließlich gut "verkaufen") Arbeite an deinem Selbstwertgefühl.

Du solltest das Thema mit deinem Therapeuten/Therapeutin besprechen.


Sommersonne123
beantwortet von Sommersonne123 am 18. November 2008 14:15
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Wenn du so an die Sache heran gehst, dann klappt es auch nicht. Sei positiv, sprich vorher mit deinem Therapeuten nochmal darüber. Und schreibe dir auf, WAS du alles kannst und weißt. Dass du noch keine Ahnung von dem Job hast, ist doch okay. Dafür machst du ja die Ausbildung, damit du das lernst. Du KANNST alles schaffen, aber du musst es auch wollen! Viel Glück! Geh hin zu dem Test. Und selbst wenn sie dich nicht nehmen, dann ist es eine Erfahrung, die du gesammelt hast und vielleicht bist du beim nächsten Mal nicht so aufgeregt, weil du dann schon weißt wie so etwas abläuft.


anonym
beantwortet von ninaj am 18. November 2008 14:18
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ich würde es an deiner stelle versuchen. stell dich dem leben, ist besser als sich zu verkriechen. außerdem solltest du dich nicht so nieder machen ("für alles zu doof"). in dir steckt bestimmt mehr, als es dir momentan bewusst ist.


zj1000
beantwortet von zj1000 am 18. November 2008 14:19
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Hast Du schon mal an ein Ausbildung im sozialen Bereich gedacht? Dort sínd die Leute im allgemeinen etwas aufgeschlossener für solche Probleme und Du könntest etwas entspannter an die Sache rangehen.

Kommentar von B7d6abe5fe68484f92d05ef92d30f748smallWolpertinger am 18. November 2008 14:25

die Menschen im sozialen Bereich sind nicht aufgeschlossener was Psychischer Gesundheit betrifft, im Gegenteil sie sind noch bedeutend härter was solche Krankheitsbilder angeht.

Kommentar von Ea35a73f3e3cf8fd4ab2d59fb2a9dd93smallzj1000 am 18. November 2008 14:27

Schade wenns so ist

Kommentar von Sandy18 am 18. November 2008 14:31

ich traue mir sowas auch nicht zu...ich bin viel zu schüchtern und viel zu ruhig...wenn ich jetzt angenommen Arzthelferin lernen würde, muss man immer freundlich sein und mit den Patienten reden können...und ich mache mir ja schon halb ins hemd wenn ich was sagen muss... aber mal sein Ma** aufzumachen, da werde ich nicht drum rum kommen...


Buergilektriker
beantwortet von Buergilektriker am 18. November 2008 14:26
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