Mein Sohn(6) ist in der ersten Klasse und es gefällt ihm. Er lernt schnell und kommt gut mit, aber er macht in den Leistungsnachweisen meist Flüchtigkeitsfehler oder schreibt Zahlen und Buchstaben spiegelverkehrt. ER ist rechtshänder und hat nie was anderes ausprobiert. Ist das eine Phase oder gibt es dafür einen Grund?
ganz ruhig!!!!!
In der ersten Klasse haben das viele (unsere hatten das auch), unruhig, oder mit dem Gedanken an irgendwelche Krankheiten, sollte man erst viel später denken! Es ist für Kinder in der ersten Klasse soviel neu, dass einfach Fehler passieren. Was hilft, ist regelmäßiges üben und die Ruhe bewahren. Ich kenne keinen Erwachsenen, der Buchstaben oder Zahlen verkehrt herum schreibt (Analphabeten ausgenommen) und ich glaube nicht, dass in der ersten Klasse alle Helden waren und sich schon die Doktorarbeit überlegt haben.

Ist vollkommen normal, meine Kinder ( ich habe vier davon ) haben alle vier in der ersten Klasse Zahlen und / oder Buchstaben spiegelverkehrt geschrieben. Sprich mit der Lehrerin, ich denkke das sie Dich beruhigen wird.

Keine Sorge! Das macht fast jedes Kind eine kurze Zeit lang! Kein Lehrer in der 1.Klasse regt sich darüber auf. Das Problem löst sich von ganz allein in ein paar Wochen.
Mein Sohn tat das in der ersten Klasse auch,eine Sache der Übung.Seine Lehrerin hatte einen Mathetest schreiben lassen und er hatte alles richtig,nur die Zahlen spiegelverkehrt.Sie hat das nicht als problematisch angesehen,weil sich das rauswächst....und so war es auch.Er ist jetzt ein halbes Jahr in der 1.Klasse und hat dank Training das abgestellt.

Hups! Würde sofort zu irgendjemandem der sich mit Legasthenie auskennt! KÖNNTE (muss nicht!!!) sowas sein; hatte jemand in meinem Bekanntenkreis auch: hat Buchstaben falschherum geschrieben und so. Aber wenn man es so früh erkennt, kann ja evtl. geholfen werden.
hmm? Soll er auch auf die Hilfsschule, weil er noch nicht 358x328 im Kopf rechnen kann? Er ist in der ersten Klasse! Das Schuljahr fängt meistens im September an, dass heißt er lernt gerade mal 4,5 Monate und hat bestimmt schon mehr als die Hälfte der Buchstaben und alle Zahlen. Das ist Stress für die jungen Knirpse, da macht man Fehler!
berthold11 am 22. Januar 2008 12:35 Hallo, ich verstehe diese Aggression nicht? Legasthenie ist nicht mit Lepra zu vergleichen. Wahrscheinlich ist es Richtig, daß man es erst im späteren Alter diagnostizieren kann. Aber da muß ich deinen ersten Beitrag wiedersprechen: Es gibt viele Erwachsene, auch Ärzte und Juristen die dazu neigen die Reihenfolge von Buchstaben zu Vertauschen oder symmetrische Buchstaben zu verwechseln (z.B. q und p, und d und b). Ich selber bin davon Betroffen, habe aber erst nach meinem Studium angefangen über meine Doktorarbeit zu grübeln :-). Im meiner Zeit war Legasthenie noch nicht so bekannt wie heute, hätte mir aber sicher geholfen anstelle immer vorzuwerfen:"Ach kannst Du denn nicht besser aufpassen?" "Wie kann denn ein so intelligentes Kind so blöde Fehler machen" eine angepasste Unterstützung und Förderung zu bekommen. Also ich kann nur sagen: ganz ruhig!!!!!
Da Su am 22. Januar 2008 13:23 war ich mit aggressiv gemeint? So war es nicht gemeint!!! Wollte nur sagen, daß es wohl besser ist früh darauf einzugehen! Sorry, wenns falsch rübergekommenist.
berthold11 am 22. Januar 2008 13:47 Sorry, das war eher an das Kommentar von Benutzer 27 gerichtet.

Ist eigentlich nicht schlimm, machen viele Kinder. Sprich mit der Lehrerin, damit sie ggf. beobachtet und evtl. Schritte mit dir bespricht. Sie wird damit sicherlich Erfahrungen haben.

Vielleicht sollte man man einen Schulmediziner bzw. Schulpsychologen zu Rate ziehen. Es gibt viele Störungen die sich dadurch äußern könnten, die man u.U. auch erfolgreich in Griff kriegen könnte.
Das kommt erst in der 3.Klasse,dass man das als ein Problem ansieht,bis dahin gibt es immer wieder im normalen Rahmen spiegelverkehrte Zahlen oder Buchstaben
Indy72 am 22. Januar 2008 11:42 Bin selber ein alter Legastheniker und man hatte mich erst sehr spät angefangen zu fördern. Dann hätte ich vielleicht weniger Probleme. Abklären - koset nix und ist unverbindlich.
ja, und was heißt erst sehr spät? In der ersten Klasse mit solchen Themen die Eltern zu beunruhigen und das Kind noch einem größeren Stress auszusetzen (Warum müssen wir jetzt zum Arzt? Was mach ich falsch, dass sich meine Eltern so sorgen? ...) ist ja wohl das falscheste was man machen kann. Wenn am Ende der 2. Klasse (frühestens) diese Probleme immer noch auftreten, dann kann man sich darüber Gedanken machen, da ist es bei weitem noch nicht zu spät!
Indy72 am 22. Januar 2008 11:51 Mit der Diagnose wurde erst kurz vorm Abi konfrontiert und hatte deswegen massive Punktabzüge. Das Problem verfolgt mich auch jetzt mit über 30... als Berufsschreiber.... Im dem Alter ist jede Therapieform schwierig. Aber es kann eine Andere Störung vorliegen, die man durchaus behandeln kann. Manchmal hilft sogar Maiskeimöl, wenn das Problem durch Mangel an bestimmten essentiellen Fettsäuren verursacht wird. Da Kids schnell wachsen, kann es zu einem temporären Mangel selbst bei einer sonst ausgewogenen Ernährung kommen.

Da fällt mir das Thema Legasthenie/Dyslexie dazu ein. Vielleicht darauf testen lassen? de.wikipedia.org/wiki/Dyslexie

Es kann sein, daß er verkappter Linkshänder ist.Ich bin auch eigentlich Linkshänder, wurde aber umerzogen auf die "richtige" Hand. Ich kann heute wunderbar mit der linken Hand Spiegelschrift schreiben. Selbst meine Unterschrift, die ich mit der linken Hand in Spiegelschrift schreibe, ist wie die Originale. Man muß halt nur das Blatt andersherum gegen da Licht halten. Ich würde das Kind mal testen lassen!
hatte meine tochter mit 5 Jahren auch, linkshänderin, wir übten einfach und locker mit ihr,plötzlich war das weg,hatte nie was mit legasthenie! Jeder Arzt oder Pädagoge hätte natürlich gleich "einen Patient" aus ihr gemacht.Nur ihre Schreibtechnik ist heute noch gewöhnungsbedürftig