Frage von rocknrollgirll, 83

Was sind Vater komplexe?

Was das? Und wie erkenne ich das ich welche hab und wie net??

Antwort
von Irmin188, 77

Zeigt sich meistens wenn Mädchen auf ältere Männer stehen.

Kommentar von rocknrollgirll ,

omg dann hab ich ja Vater komplexe?!!

Kommentar von Irmin188 ,

Stimmt, in Wahrheit siehst du in jedem älteren Typen deinen Vater, mit dem du gerne schlafen würdest. xD

Kommentar von Seanna ,

Quatsch. Nicht jedes Mädel was auf ältere Jungs/Männer steht, hat einen Vaterkomplex...

Kommentar von Irmin188 ,

Ältere Jungs sicher nicht, aber wenn ein Mädchen auf erwachsene Männer steht, ist das halt irgendwie schon ein Anzeichen ...

Antwort
von Arianek1212, 48

Ein Komplex (von lat. complecti zusammenflechten, umarmen, zusammenfassen, vereinen) bezeichnet in der Psychologie eine Ansammlung von Gefühlen, Bildern, Gedanken und Vorstellungen, die häufig unbewusst (oft verdrängt, teilweise durch Störungen in der frühkindlichen Entwicklung verursacht) auf Handlungen, Denken, Träume, aber auch Neurosen und Zwangsvorstellungen Einfluss haben und durch eine emotionale Färbung miteinander verbunden sind. Komplexe können sich positiv oder negativ entwickeln je nachdem, ob es dem Ich gelingt, eine bewusste Beziehung herzustellen. Quelle: Wikipediaartikel Komplex (Psychologie)

oder was heisst das wenn man zb ein schoenes maedchen sieht und dann sagt "oh ich kriege wegen dem maedchen gerade so komplexe"?

Damit ist warscheinlich gemeint, dass man sich fragt wie sein eigenes Erscheinungsbild wirkt. Bin ich zu dick? Zu schüchtern? Zu klein? Zu gross? etc.

Was ist ein Vaterkomplex? (auch Elektrakomplex genannt)

"Theoretische Basis des Begriffes ist Sigmund Freuds Annahme eines „Penisneids“. Freud ging von einer ursprünglichen Bindung zwischen Mutter und Tochter aus. Der Penisneid markiert dabei eine Bruchstelle in dieser Beziehung, weil die Tochter der Mutter vorwirft, sie mit einem Mangel geboren zu haben. Die Tochter wendet sich von der (enttäuschenden) Mutter ab und dem Vater zu. Dieser Denkansatz Freuds wird von Teilen der feministischen Forschung als problematisch angesehen, unter anderem weil die historisch-gesellschaftliche Bedingtheit der Familienkonstellation, die seinen Überlegungen zugrunde liegt, nicht ausreichend reflektiert wird." Quelle: Wikipediaartikel Elektrakomplex

"Carl Gustav Jung spricht vom Elektrakomplex, wenn es um den Vaterkomplex bei Frauen geht. Ihm zufolge drückt der Elektrakomplex die überstarke Bindung der Tochter an den Vater aus. Gleichzeitig tritt die Tochter der Mutter feindselig gegenüber. Die Tochter wurde durch die Männlichkeit des Vaters geprägt und das wirkt sich auf die Wahrnehmung von Männern im Allgemeinen aus. Sogar ihr Männersuchbild wird dadurch bestimmt. Der Sohn hingegen trägt das vom Vater vermittelte Männerbild in seinem Inneren und möchte ihm entweder nacheifern oder er lehnt dieses Männerbild aufgrund negativer Erfahrungen ab. Manchmal ist es auch eine Mischung aus beiden Aspekten." Quelle: match-patch.de/ratgeber/beziehung/der-vaterkomplex-entstehung-und-verhalten/

Was ist ein Mutterkomplex? (auch Ödipuskonflikt genannt)

"Die ersten Arbeiten Freuds stützten sich auf ein für den Jungen entwickeltes Modell. Das ödipale Begehren tritt zum ersten Mal im dritten bis fünften Lebensjahr auf, der von Freud so genannten „phallischen“ oder „ödipalen Phase“.

Freud greift die Figur des Ödipus auf, um mit ihm eine Beobachtung zu beschreiben, die er zunächst bei sich selbst und dann auch im Laufe seiner psychoanalytischen Therapietätigkeit bei seinen Patienten machte. Nach Freud findet sich im Unbewussten der Patienten ein sexuelles Begehren gegenüber der eigenen Mutter, das aber in der Regel verdrängt ist. Weil das begehrende Kind dementsprechend mit dem Vater um die Gunst der Mutter rivalisiert, will es den Vater unbewusst töten, um seinen Platz einzunehmen. Jungen entwickeln infolge des Begehrens nach der Mutter Schuldgefühle gegenüber dem Vater, sowie eine schleichende Angst vor Bestrafung durch diesen" Quelle: Wikipediaartikel Ödipuskonflikt

"Der Begriff «Mutterkomplex» ist sowohl ein Schlagwort, das von jedermann meist abwertend gebraucht wird, als auch ein Fachbegriff aus der Jungschen Psychologie.

Entgegen der Volksmeinung, ein Komplex sei immer etwas Krankes, bedeutet der Begriff bei C. G. Jung erst einmal ganz neutral «ein Bündel von zusammengehörigen Gefühlen». Beim Mutterkomplex sind es eben Gefühle, die sich auf die eigene Mutter beziehen. Dass dieser Komplex eine grosse Rolle spielt, liegt auf der Hand, hängt doch in der Regel das Überleben des Säuglings in erster Linie von der Mutter ab. Es besteht eine grosse körperliche Nähe, die Mutter wird zum ersten Liebesobjekt. In einer gesunden Entwicklung löst sich das Kind allmählich aus dieser starken Bindung und weitet seine Liebe auf andere Menschen aus. In der Pubertät wird durch die verstärkte Sexualität die Anziehung anderer so stark, dass die Eltern verlassen und neue Beziehungen zum Zentrum des Lebens werden.

Der Mutterkomplex wird nur zum seelischen Störfaktor, wenn diese Ablösung misslingt. Jungsche Psychologen unterscheiden zwischen einem positiven und einem negativen Mutterkomplex.

Beim positiven Mutterkomplex liebt man seine Mutter – auch mütterliche Frauen – und fühlt sich von allem angezogen, was von Weitem an Mütterliches erinnert. Beim negativen Mutterkomplex lehnt man die eigene Mutter und alles Mütterliche ab." Quelle:beobachter.ch/familie/beziehung-partnerschaft/artikel/koni-rohner-zu-beziehungen_was-ist-ein-mutterkomplex/

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