Frage von havana66, 23

Was sind nicht obligatorische Überstunden?

das Sozialamt verlangt von mir eine Unterhaltszahlung an meine volljährige Tochter die Hilfe zum Teilhabe am Arbeitsleben erhält. Bisher verdiente ich zu wenig um herangezogen zu werden.( 1150 Euro) Nun ergab es das ich wegen hohem Krankenstand die letzten 7 Monate jeweils 30 Überstunden machen musste und diese bezahlt wurden. Da das Amt die letzten 12 Monate als Berechnung nahm , kam sie zu einem Durchschnittseinkommen von 1300 Euro und damit zum Teil zu Unterhaltsforderung.

Ich arbeite in der Gemeinschaftsverpflegung und Überstunden sind dort eigentlich nicht geplant und sogar möglichst zu vermeiden laut Chef.

Nun sind aber alle Kollegen wieder da und meine Überstunden werden wieder wegfallen, heisst mein Einkommen wieder sinken...was kann ich nun tun ? Muss das Amt neu berechnen ? Oder mein Chef mir Arbeit für bescheinigte Summe mit Überstunden geben ? Darf das Amt die ( untypischen) Überstunden anrechnen ?

Antwort
von uhu60, 20

Überstunden immer auf ein Zeitkonto und immer die gleiche Stundenzahl bezahlen lassen, wenn einem die Behörden im Nacken sitzen, sonst ziehen sie dir die Hosen aus. Wenn Deine Tochter dann wieder Arbeit hat, hast du ausreichend Geld für den wohlverdienten Urlaub.

Antwort
von Shoshin, 19

Hallo

ja, ich weiß es ist schwierig: Dennoch erst einmal zum Sozialamt gehen, mit denen vor Ort sprechen ist immer gut und das Durchschnittsgehalt neu berechnen lassen, das geht. Evtl. würde ich dem Chef das mit der Unterhaltsberechnung auch erklären und evtl.  eine Bescheinigung bitten, die bestätigt, dass die Überstunden aus personellen Gründen eine Ausnahme war. Zudem, deine Tochter ist doch schon volljährig, da fällt ja nicht mehr so viel Unterhalt an für weitere Jahre. Ich persönlich habe nie Unterhalt von meinem Mann fürs Kind bekommen. Er hat aber jederzeit aufs Kind aufgepasst. Ich hatte mich auch für die teure Ausbildung selbst verschulden müssen. War schon immer ganztags gearbeitet und auch teure Tagesmutter allein bezahlt, obwohl ich nicht viel verdiene. Was meinst du wohl, aus Liebe zum Kind habe ich neben meinem Ganztagsjob noch einen Nebenjob angenommen. Verdiene ja auch nicht so viel, deshalb! nDie Mutter schwelt sicher nicht in Geld und meistens haben die Frauen auch noch die Hauptverantwortung fürs Kind... nicht vergessen!

Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen.

LG Shoshin

Antwort
von Cricetini, 17

Obligatorisch und nicht obligatorisch ist sinngleich mit üblich und unüblich. In unterschiedlichen Berufen fallen unterschiedliche Überstunden an. Meist sind sie vertraglich eingegrenzt, z. B. 5 pro Woche. Das ist obligatorisch, also üblich. Sobald sich der Wert nach oben ändert, ist er unüblich. Logisch, oder?!

Und ja, Unterhaltszahlungen müssen im Amt immer dann neu berechnet werden, wenn sich das Einkommen ändert. Im ungünstigstem Falle jeden Monat, wenn der Ertrag jeden Monat über oder unter die Bemessungslinie fällt. Dafür sind die Leute da, dafür werden die im Amt bezahlt.

Antwort
von Eklob, 17

Du kannst eine Neuberechnung verlangen!

Antwort
von DFgen, 15

Da deine Tochter bereits volljährig ist, gilt nicht mehr der Selbstbehalt, wie er gegenüber volljährigen Kinder in Ausbildung besteht (derzeit 1300 Euro), sondern ein weitaus höherer Selbstbehalt... (derzeit 1800 Euro bzw. je nach Sachlage eine Einkommen über 100 000 Euro im Jahr)

Da das Amt die letzten 12 Monate als Berechnung nahm

Das Sozialamt kann von Eltern volljähriger Kinder nicht ohne Weiteres Unterhaltleistungen verlangen bzw. Nachweise einfordern.... Das wird es zwar versuchen... - könnte Ansprüche aber eigentlich nur auf zivilrechtlichem Weg einfordern....

Antwort
von doziho, 18

Du kannst das anpassen lassen

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