gutefrage.net, die Ratgeber Community
Login   |  Registrieren   |  Forum |  Richtlinien & FAQ

Was sind moralische Werte?

gefragt von tangelo am 17.10.2009 um 18:16 Uhr

Frage oben.

Frage beantworten

Hier finden Sie weitere Fragen zu den Themen:

Religion x 3.524 Ethik x 356 Moral x 244

Vom Fragesteller als hilfreichste Antwort ausgezeichnet


anonym
beantwortet von LustigesTabu am 17. Oktober 2009 18:19
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!
Hilfreichste Antwort

Werte sind Verhaltensweisen, die das Leben miteinander angenehm gestalten. Grenzen, die Du Dir setzt, um Dich gutzu fuehlen, anstaendig wenn man das so ausdruecken will. Moralische Werte zeugen von menschlicher Reife, unterscheiden uns vom Tier oder vom reinen Egoisten.

Kommentar von Be90c4d3540fc2eca4668e7ff1e557dcsmallbibi8888 am 17. Oktober 2009 18:20

sehr schön formuliert!

Kommentar von tangelo am 17. Oktober 2009 18:27

Dankeschön

Kommentar von Bdb3a6750814a93d786fad70ce90f67dsmallplayswithwolves am 17. Oktober 2009 19:08

Was du beschreibst sind ethische Werte, keine moralischen Werte - wenn auch gut zusammengefasst. :- )

Kommentar von schluz am 18. Oktober 2009 20:40

ob moralisch oder ethisch - die beiden Begriff bedeuten das Gleiche: Aber was da genannt wird sind "Tugenden" keine "Werte" - siehe die Antwort unten

Kommentar von Bdb3a6750814a93d786fad70ce90f67dsmallplayswithwolves am 19. Oktober 2009 20:03

Wer Moral und Ethik gleichsetzt, hat noch viel zu lernen. Den groben Unterschied habe ich bereits in meiner Antwort verdeutlicht.


Weitere gute Antworten


playswithwolves
beantwortet von playswithwolves am 17. Oktober 2009 19:01
5x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Unbrauchbare "möchte-gern" Verhaltensregeln, welche aber eher Gebots- und Verbotsregeln sind. Hinter der moralischen Maske lauert immer schon der blinde Instinkt der Rache. Die Verurteilung des "Fremden", des "Abweichlers", des "Gegners", beruht auf das traditionell religiöse "Gut - und - Böse - Schema", welches eine Eskalation von Gewalt erst erlaubt und welches sich im Kampf um eine humanere Gesellschaft wie ein blutroter Faden durch die Geschichte der Menschheit zieht. Denn unsere Gehirne wurden über Jahrhunderte hinweg auf der Basis von "Schuld und Sühne" und "Gut und Böse" indoktriniert.

Bei Moral und Ethik handelt es sich um zwei diametral entgegengesetzte Ansätze zur Begründung von Verhaltensnormen.

  • In der Moral geht es um die subjektive Wertigkeit von Menschen vor dem Hintergrund vermeintlich vorgegebener metaphysischer Beurteilungskriterien (gut und böse), in der Ethik hingegen um die objektive Angemessenheit von Handlungen anhand intersubjektiv festgelegter und immer wieder neu festzulegender Spielregeln (fair oder unfair).
  • Ethische Argumentation zielt auf die faire Lösung von Interessenkonflikten zwischen Personen bzw. zwischen Personen und ihrer nichtpersonalen Umwelt und ist insofern nur sinnvoll, wenn mindestens zwei Akteure mit widerstrebenden Interessen vorhanden sind. Daraus folgt, dass man sich selbst gegenüber sich nicht unethisch verhalten kann. Das Ausleben eigennütziger Bedürfnisse avanciert nur dann zu einem Problem der Ethik, wenn es mit Kosten auf der Seite anderer Personen (oder der nichtpersonalen Umwelt) verbunden ist. Demgegenüber behaupten Moralisten jedoch, dass man sich auch gegen sich selbst „versündigen“ könne, dass bestimmte Verhaltensweisen prinzipiell unmoralisch seien – selbst, wenn niemand (außer vielleicht man selbst) Schaden daran nehme.

Diese Differenz von ethischer und moralischer Argumentation hat weitreichende Konsequenzen für das Selbstbestimmungsrecht des Menschen. Am deutlichsten zeigt sich dies vielleicht auf dem Gebiet der Sexualität: Aus ethischer Perspektive (Beurteilungskriterium: fair / unfair) ist es völlig irrelevant, ob ein Mensch homosexuelle Partnerschaften pflegt, ob er masturbiert, Oral- oder Analverkehr praktiziert, aus moralischer Perspektive jedoch (gut / böse) werden diese Handlungen häufig als „besonders verwerflich“ eingestuft und – sofern Moralisten die erforderliche Macht dazu haben – auch rigoros unterbunden (nicht ohne Grund sind homosexuelle Handlungen auch heute noch dort, wo [religiöse] Moralisten uneingeschränkt das Sagen haben, mit der Todesstrafe belegt).

Aus all diesen Gründen können wir in unserer Ethik auf die vermeintlichen Hilfestellungen einer „Moral“ getrost verzichten.

Kommentar von Db987754eb3ea3a2253288958b9927d7smallUnchrist am 21. Oktober 2009 18:51

DH!


butz1510
beantwortet von butz1510 am 17. Oktober 2009 18:18
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Da gibt es viele: nicht mehr draufhauen, wenn einer schon am Boden liegt. Ehrlichkeit. Aufrichtigkeit. Hilfsbereitschaft. Achtung der Menschenwürde.


Gritti

anonym
beantwortet von schluz am 18. Oktober 2009 20:38
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Werte haben mit Regeln, wie hier immer wieder behauptet wird zunächst gar nichts zu tun. Werte (gleichbedeutend kann auch der Begriff "Güter" verwendete werden) sind etwas, was man besitzen kann - z.B. Gesundheit, Geld, Schönheit, Bildung, Vaterland (na ja) usw.
Wenn man diese Werte erhalten will, benötigt man auch Regeln, nach denen das funktioniert. Die ungeschriebenen Regeln heißen dann Moral (töte nicht, zerstöre die Beziehung zu deinem Partner nicht ...), die geschriebenen Regeln heißen Norm (Gesetze, DIN ...). Und wenn sich Leute wie die antiken Philosophen diese Prinzipien selbst herleiten, dann heißt das Herleitungsprinzip "Tugend".
Es gibt natürlich auch Leute, die verhalten sich so oder wenigstens so ähnlich, wie es die Moral oder die Normen vorsehen. Die Verhaltensmuster, die diese Leute verwenden, nennt man dann "Tugenden" wie Ehrlichkeit, Mäßigung ...


evangelista
beantwortet von evangelista am 18. Oktober 2009 11:43
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!
  1. Z.B. die ZEHN GEBOTE. Sie regeln die Beziehung zw. Gott und Mensch und zw. Mensch und Mensch.

Sie dienen zum Schutz und zur Bewahrung des Lebens und des Eigentums.

  1. Ihre Missachtung zerstört die Beziehung und die Grundlage der Gerechtigkeit. Auch das gegenseitige Vertrauen geht dadurch verloren

Konflikte, Auseinandersetzungen, Streit, Kampf usw. sind die Folgen. Sie wirken sich negativ in alle Bereiche des Lebens aus.

  1. Deshalb stellen moralische Werte(Prinzipien) die Grundlage für Frieden und Gerechtigkeit dar.
Kommentar von schluz am 18. Oktober 2009 20:41

auch die Gebote sind Regeln und keine Werte


Tobias87
beantwortet von Tobias87 am 18. Oktober 2009 11:30
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Verhaltensweisen und Einstellungen, die für gut (im Sinne von nicht böse, nicht von nicht schlecht) befunden werden, in unserer Gesellschaft z. B. Toleranz, Nächstenliebe und Achtung des Menschen als einmaliges, besonderes und schützenswertes Individuum.


anonym
beantwortet von SuperDanielFan am 17. Oktober 2009 18:27
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Zivilcourage haben Sozial sein,keinen ausschließen Hilfsbereitschaft Eigene Meinung durchsetzen können/Selbstbewusstsein Zuverlässigkeit Probleme erkennen und lösen authentisch sein(also,sich so zeigen wie man ist und sich nicht verstellen) Ehrlichkeit Mitgefühl besitzen

And last but not least

Über unbegründete schleche Aussagen anderer hinwegsehen können


anonym
beantwortet von eliag am 17. Oktober 2009 18:21
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

anonym
beantwortet von newcomer am 17. Oktober 2009 18:19
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

die von der Allgemeinheit als normal definierten Eigenschaften


kikkerl
beantwortet von kikkerl am 17. Oktober 2009 18:18
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

benimm.....


wernilein
beantwortet von wernilein am 17. Oktober 2009 18:17
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Ehrlichkeit,..


Frage beantworten

Verwandte Fragen

Verwandte Fragen

Noch nicht die richtige Antwort? Dann hier in allen Fragen und Tipps suchen:




Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Bitte lesen Sie hierzu auch unsere Rechtlichen Hinweise.