
Hexbugs
Die Roboterkäfer kommen
Die Hexbugs sind Mini-Roboter, die fühlen und hören können. Handelt es sich um Nütz- oder Schädlinge?
Klein, intelligent und unterwürfig: Mit diesen Adjektiven wirbt der US-Hersteller der Hexbugs für seine elektronischen Krabbler. Klein sind sie tatsächlich, jedenfalls im Vergleich zu anderen Robotern. Unterwürfig sind sie nur begrenzt – sie sind nämlich auch ziemlich stur. Einmal über den kleinen Schalter unter dem Flügelende angeschaltet, laufen sie auf ihren sechs Beinen schnurstracks geradeaus, bis sie auf ein Hindernis treffen oder ein lautes Geräusch hören. Dabei ähneln sie riesengroßen Kakerlaken, ihre Grundfläche beträgt sieben mal acht Zentimeter. Wenigstens sind die Flügel durchsichtig und lassen die darunter liegende Elektronik erkennen – so hält sich der Ekelfaktor in Grenzen.
Dass vor ihnen ein Hindernis liegt, erkennen die Roboterkäfer allerdings nur an ihren Fühlern. Wenn sie Pech haben und die Barriere zu flach ist, rennen sie für immer und ewig dagegen an wie Don Quichotte gegen die Windmühlenflügel. Immerhin kann ihr Besitzer sie dann mit einem kräftigen Händeklatschen retten. Daraufhin ändern sie nämlich ebenfalls ihre Bewegungsrichtung. Und zwar immer nach rechts: Links abbiegen können die Hexbugs nicht.
Weiter gehts hier:
http://www.focus.de/digital/multimedia/hexbugs-die-roboterkaefer-kommenaid335988.html

Hex heisst sex (6) und Bug heisst Wanze. Hexbugs sind demnach sechsbeinige Wanzen.

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