Frage von Hundemama19, 51

Was sind gute Spiegelreflexkameras?

Hallo,

ich möchte mir bald eine Spiegelreflexkamera zulegen, so für Hobby-Fotografie. Wer besitzt eine bzw kann mir gute empfehlen? Preisspanne bis ungefähr 500€

Danke für alle Antworten :)

Antwort
von Airbus380, 9

DSLRs haben, gerade bei der Hundefotografie schon noch Vorteile. Aber dann reichen 500€ lange nicht, weil das passende Objektiv schon alleine so viel kostet. Zumindest wenn du den Hund auch scharf haben willst, wenn er auf dich zu rast. Vielleicht waere Gebrauchtkauf eine Option.

Etwas allgemeiner:

Zunaechst mal ist der Markt der Digitalkameras nahezu unueberschaubar
und fast taeglich gibt es neue Modelle; die Vorgaenger sind noch lange
in den Regalen.

Um etwas "Ordnung in das Angebot" zu bringen sollte man sich zunaechst mal kritisch selbst fragen, was man ueberhaupt will und erwartet und wie viel man bereit ist zu schleppen und an Geld auszugeben..

Die ganz einfachen Kameras (50-200€) werden mehr und mehr von den eingebauten Smartphonekameras verdraengt.

Preislich im Anschluss (200-700€) kommen dann:

1.die Bridge- oder Superzoomkameras (mit kleinem Sensor)

2.hoeherwertige Kompaktkameras (mit kleinem, mittlerem oder auch APS-C-großem Sensor)

Vorteil der Bridge sind:

•der oft enorme Zoombereich,

•der Sucher

•die ueberschaubaren Kosten

•oft sehr ordentliche Makrotauglichkeit

Die Nachteile der Bridgekameras sind:

•bei wenig Licht sehr deutlich schlechtere Bildqualitaet als Kameras mit großem Sensor

•der Autofokus ist nicht sporttauglich

•schoene Hintergrundunschaerfe ist fast nur im Makrobereich oder mit Tricks und Koennen machbar

Ob man die Groeße eher als Vor- oder als Nachteil sieht ist Geschmacksache.

Kompaktkameras kauft man deshalb, weil man nicht viel schleppen will
oder darf, oder weil man unauffaellig fotografieren will. Gute
Kompaktkameras wie z.B. die Ricoh GR kosten nicht nur so viel wie eine
Systemkamera, sondern liefern auch erstklassige Bildqualitaet.
Schließlich haben sie Bildsensoren, wie sie auch in Systemkameras
verwendet werden. Weitere herrausragende Kompaktkameras kommen von
Olympus, Fuji und Sigma. Nachteile sind:

•oft kein (oder nur teurer Zubehoer-) Sucher

•nur eine Brennweite, die auch kaum erweiterbar ist

Dazwischen gibt es noch Kameras, die deutlich kompakter sind als eine
Bridge, aber auch deutlich groeßer als eine kleine Kompaktkamera.
Populaerer Vertreter sind die Canon Powershot Modele. Zoombereich und
Sensorgroeße liegen ebenso wie die Gehaesegroeße im Mittelfeld mit allen
Vor- und Nachteilen.

Kommen wir jetzt zu den Systemkameras. Auch die gibt es vereinzelt
mit winzigen Sensoren (Pentax Q und Nikon 1). Normalerweise sind aber
Sensoren verbaut, die die Groeße von mindestens 1 Daumennagel (mikroFT
und FT), 1,5 Daumennaegeln (APS-C) 3 Daumennaeglen (Kleinbild oder
Vollformat) oder 5 und mehr Daumennaegeln (Mittelformat) haben. Ein
Schaubild gibt es bei Wikipedia---> Sensorformat 

Kostenmaeßig kann sich das Hobby Fotografie als ein "Fass ohne Boden"
entpuppen, wenn man sich fuer eine Systemkamera entscheidet. Dafuer
bleibt dann auch kaum eine Aufgabenstellung unloesbar, wenn man
genuegend Wissen und Geld hat. Allerdings kann man auch gut unter 1000
Euro bleiben und gluecklich werden. Lichtstarke Objektive gehen aber bei
jedem System ins Geld (und ins Gewicht
). Außerdem wachsen die zu
schleppenden Kilos proportional zur Groeße des Sensorformats. Dabei
stellen die passenden Objektive den Loewenanteil des Gesamtgewichtes.

Benutzer der "alten" Systeme wie Canon, Nikon, Pentax und Sony
(Minolta)
koennen nicht nur auf ein großes (Pentax und Sony A_Bajonett) bis
riesiges (Canon und Nikon) Neusortiment, sondern auch auf einen riesigen
Gebrauchtmarkt zugreifen. Doch auch die neuen Systeme (Sony E-Bajonett,
Olympus und Panasonic mFT, Fuji X) bieten fuer die allermeisten
ernsthaften Fotografen genuegend "Arbeitmaterial".

Mit welchem System man letztendlich gluecklich wird, kann hier
(oder in anderen Foren) niemand entscheiden außer dem Kaeufer selbst.
Der muss entscheiden, wie viel er schleppen, wie viel er ausgeben will,
welche Geraetschaften sich in seiner Hand am ertraeglichsten anfuehlen,
welches Menue er am besten versteht, mit welchem Sucher er am ehesten
klarkommt. Man muss die Geraete gerne in die Haende nehmen. Nur dann
nimmt man sie gerne mit und die Bedienung gibt nicht jedesmal neue
Raetsel auf. Die erzielbaren Bildergebnisse liegen gar nicht so weit
auseinander und sind mehr abhaengig vom Koennen des Fotografen, dem
Licht und der Qualitaet des Objektivs als von der Wahl der Kamera
.

Der Gang in einen gut sortierten Laden oder zu einem Fotostammtisch
oder zu einem Fotoclub/VHS ist unabdingbar. Nicht um sich von
Verkaeufern oder Usern einlullen zu lassen, sondern um mal ein paar
Geraetschaften auszuprobieren und den persoenlichen Favoriten zu finden.
Kameras sind etwas sehr individuelles, aber letztlich nur ein Werkzeug.

Eigenschaften wie Sucher, Haptik, Bedienlogik, Geraeusche,
Wetterfestigkeit sollten wichtige Auswahlkriterien sein; nicht nur
Zubehoerauswahl, Image, Preis, Empfehlungen oder gar Testberichte
. Auch die Notwendigkeit von WiFi, Klappdisplay, GPS, Touchscreen usw. wird vollkommen unterschiedlich bewertet.

Wer Hallensport oder Wildlife (insbesondere kleine Voegel)
fotografieren will, hat natuerlich ganz andere Anforderungen an die
Ausruestung, sollte sich dann aber auch ueber die Kosten im Klaren sein.

Antwort
von MetalMaik, 21

Hobby Fotografie ist ein weiter Begriff. Bei solchen Fragen sollte man schon dazu schreiben, welche(r) Fotografiebereich(e) einem wichtig ist / sind. Denn alle Kameras haben ihre Vor- und Nachteile und sind nicht für jeden Fotografiebereich gleich gut geeignet, daher wäre es schon wichtig zu wissen, welcher Bereich Dir wichtig wäre (z.B. Landschaft-, Sport-, Makro,- Portrait-, People-, Street-, Astrofotografie, usw.).

Warum soll es unbedingt eine Spiegelreflexkamera sein? Bei Deinem Budget würdest Du da höchstens ein Einstiegsmodell mit Kitobjektiv bekommen. Da würde eine gute Bridgekamera oder evtl. auch eine DSLM sicherlich mehr Sinn machen.

Was die Bildqualität angeht, ist es vollkommen egal, ob die Kamera einen Spiegel hat oder nicht. Da zählt vor allem (neben dem Fotografen) erstmal das verwendete Objektiv und der Sensor, der in der Kamera verbaut ist. Und das Kitobjektiv, mit dem die meisten Einstiegs- und Mittelklasse DSLRs bestückt sind ist nicht gerade das gelbe vom Ei. Gute, lichtstarke Objektive für DSLRs sind, in der Regel, ziemlich teuer. In Deinem Preisbereich wäre da nur das Kitobjektiv oder ein 50mm f/1.8 Objektiv drin. Das 50mm Objektiv ist zwar ziemlich lichtstark und hat auch eine recht gute Abbildungsleistung, aber es ist halt eine Festbrennweite, zoomen kann man damit nicht und weitwinklige Landschaftsaufnahmen kann man damit auch nicht machen. Für Portraits hingegen ist es wirklich gut geeignet.

Eine DSLR lohnt sich eigentlich nur, wenn man auch bereit ist (viel) Geld in ordentliche Objektive zu investieren, ansonsten würde eine gute Bridgekamera mehr Sinn machen. Z.B. haben die meisten Bridgecams einen viel größeren Zoombereich, als eine DSLR mit Kitobjektiv. Einige Superzoomkameras haben sogar eine Telebrennweite, die bei einer DSLR kaum noch bezahlbar wäre. Auch für Makrofotos z.B. sind viele Bridgecams besser geeignet, als eine DSLR mit Kitscherbe. Und ein ordentliches Makroobjektiv für DSLRs wird man unter 400,- € auch kaum bekommen.

Aber wie gesagt, um Dir da genauere Empfehlungen geben zu können, bräuchte man schon ein paar mehr Informationen von Dir:

- Welche Fotografiebereiche sind Dir wichtig

- Ist Dir hauptsächlich das Fotografieren wichtig oder ist es Dir auch wichtig zu filmen?

- Möchtest Du lieber eine Kamera die soviel wie möglich automatisch macht und wo Du selbst nicht soviel einstellen mußt oder möchtest Du richtig in die Fotografie einsteigen, am besten alles manuell einstellen und bist Du bereit viel Zeit zu investieren um die Grundlagen der Fotografie und die manuellen Einstellungsmöglichkeiten der Kamera zu lernen?

- Soll es bei den 500,- € bleiben oder bist Du auch bereit (jetzt oder in Zukunft) mehr zu investieren und Dir gute (teure) Objektive und anderes Zubehör (z.B. Aufsteckblitz, Stativ, usw.) anzuschaffen?

- Bist Du bereit ständig schweres Equipment mit Dir rumzuschleppen, oder möchtest Du lieber eine Kamera, die nicht so groß und schwer ist und trotzdem eine gute Leistung und Bildqualität bietet?

- Ist Dir ein großer Zoombereich und die Möglichkeit sehr dicht an Motive ranzoomen zu können wichtig?


Kommentar von Hundemama19 ,

Ich fotografiere hauptsächlich Blumen/Pflanzen. Also Nahaufnahmen. Oder auch zb. mein Hund. 
Aber auch so für schöne Naturaufnahmen hätte ich sie gerne.

Sollte schon maximal bei den 500€ bleiben, 100€ mehr würden auch gehen.

lg.

Kommentar von MetalMaik ,

Dann würde ich Dir auf jeden Fall eine Bridgekamera empfehlen. Gute Bridgekameras bieten da vor allem Sony und Panasonic aber auch Fujifilm und Canon haben ein paar recht gute Modelle im Angebot. Ich bin jetzt nicht so der Experte für Bridgekameras und kann Dir daher nicht genau sagen, welches Modell Deinen Anspruchen am besten gerecht werden würde, aber bei Deinem Budget und dem was Du fotografieren möchtest (vor allem Nahaufnahmen), wärst Du mit einer guten Bridgekamera wesentlich besser beraten, als mit einer Einstiegsklasse DSLR mit Kitobjektiv. Denn gerade was Nahaufnahmen betrifft, bringen einige Bridgecams da schon recht beeindruckende Ergebnisse. Bei einer DSLR bräuchtest Du da schon ein Makroobjektiv oder ein gutes Tele mit Makromodus und so ein Objektiv wirst Du unter 400,- Euro kaum bekommen. Bridgekameras haben den Vorteil, dass sie oft sehr große Brennweiten haben und dass die Objektive direkt auf die Kamera abgestimmt sind, was bei Wechselobjektiven, die auf verschiedenen Kameras eingesetzt werden natürlich nicht der Fall ist. Gute Wechselobjektive sind leider, in der Regel, auch sehr teuer.

Antwort
von bonsaiblogger, 10

Sorry, es gibt gute Spiegelreflexkamera.
Es gibt nur gute und schlechte Fotografen!

Die meisten Leute meinen mit einer teuren Kamera können sie besser fotografieren. Das funktioniert ohne Fachwissen allerdings nur durch Zufall.

Ich selber Fotografiere seit Jahrzehnten mit Nikon-Kameras. Ich würde dir für den Einstieg allerdings keine Nikon empfehlen, da es heute andere Kamera-Systeme gibt die viel mehr vom Preis- Leistungsverhältnis bieten.

An erster Stelle steht hier derzeit die Sony a6000. Es ist keine Spiegelreflex und kann dennoch fast alles was eine Spiegelreflex kann.

Da der Spiegel fehlt, ist sie handlicher, leichter und mach dadurch viel mehr Spaß beim fotografieren. Auch die Objektive sind durch die kleinere Baugröße viel handlicher und optisch auf vergleichbarem Niveau.

Schau dir die Sony mal an. Überlege dir was du fotografieren willst. Was brauchst du für deine Fotothemen an weiteren Objektiven und Zubehör. Gibt es das bei Sony oder anderen Herstellern? Wenn ja, dann wähle das Kamerasystem, welches deine Anforderungen erfüllen würde.

Antwort
von zonkie, 32

Bei einer Preisspanne bis 500€ kannst du im Neukauf nur die Einsteigerdslr´s kaufen das sollte dir bewusst werden. Willst du nicht mehr Geld investieren halte ich für die meisten Leute ein DSLR für unnötig und viel zu groß.

Vorteil der DSLR ist u.a. das du Objektive wechslen kannst, hast du das nie vor würde ich mich eher bei den Edelkompakten oder Bridgecams umsehen. Die Bildqualität ist nicht schlechter.

Schau dir Beispielsweise mal eine Sony rx100 an .. da gibts inzwischen 5 generationen glaube ich .. vermutlich auch eine für ~500€

Dir muss klar sein eine DSLR macht nicht automatisch das bessere Bild nur weil sie aussieht wie eine "Proficam".

Wenns denn dennoch unbedingt eine werden soll, mein ehrlicher Tip... warte bis Mediamarkt/Saturn usw eine für dein Budget anbietet, finger sie an und wenn sie dir gefälltkaufe diese. Ob Canon oder Nikon die nehmen sich nichts im Einsteigerbeich.

Antwort
von blackbirdsr71, 6

Nikon D3300 + Sigma 17-50mm f/2.8 (die beiden 2. Hand) wäre keine schlechte Kombination. Eventuell das Sigma 17-70mm f/2.8-4 Contemporary und später eine Festbrennweite (Nikon 35 oder 50mm f/1.8G).

Antwort
von lensflare, 27

Meine Empfehlung: Im Internet gibt es viele Seiten auf denen Kameras getestet werden. Guck dich da mal um und wenn du ein paar Modelle gefunden hast die dir gefallen geh in den nächstgelegenen Elektronikfachmarkt und guck dir die Kameras aus der Nähe an.

Das Problem ist das die Leute häufig zwar eine Kamera besitzen und ihr Modell auch empfehlen, aber unter Umständen kennen sie eben auch nur dieses eine Modell (es fehlt ihnen also an Vergleichswerten).

Antwort
von Larssix, 47

Ich würde dir sogar von einer Spiegelreflex abraten.

https://www.amazon.de/Sony-Systemkamera-ultraschnellem-Hybrid-AF-LC-Display/dp/B...

Schau dich dort mal um, könntest auch einfach mal bei YouTube vergleiche von Sonys Systemkameras zu Spiegelreflexkameras ansehen und du wirst feststellen das Systemkameras besser sind.

MfG

Kommentar von lensflare ,

Inwiefern sind die besser?

Kommentar von Larssix ,
Kommentar von zonkie ,

Ohne Frage macht Sony da super Cams ... aber pauschal zu sagen "besser" würde ich nicht zustimmen. 

Kommentar von MetalMaik ,

Das DSLMs generell besser sind als DSLRs kann man so auch nicht sagen, es kommt halt auch auf den Einsatzzweck an. Für professionelle DSLRs, wie z.B. eine Canon 1Dx Mk II oder eine Nikon D5 gibt es bei den DSLMs noch keine Alternative.

Im Einsteiger und Mittelklasse Bereich würde ich heutzutage aber auch eher zu einer DSLM greifen, als zu einer DSLR, denn da sind einige DSLMs den DSLRs tatsächlich schon einen Schritt voraus (es sei denn, man mag lieber einen optischen Sucher, als einen elektronischen).

Im Vollformatbereich gibt es zwar die Sony a7 Reihe, die auch wirklich klasse ist und auch professionellen Ansprüchen mehr als gerecht wird (z.B. in der Landschaftsfotografie oder auch für Portraits), aber für professionelle Sportfotografie z.B. wäre die Sony a7 Reihe nicht wirklich geeignet, da würde man zur EOS 1Dx II, Nikon D5 oder im APS-C Bereich zur Nikon D500 oder EOS 7D MK II greifen.

Aber ich gehe davon aus, dass die DSLMs in den nächsten Jahren immer stärker kommen werden und auf längere sicht die DSLRs wohl verdrängen werden. Und für die Bildqualität ist es schließlich völlig wurscht, ob die Kamera einen Spiegel hat oder nicht.

Kommentar von zonkie ,

Sinnvoll geschrieben :)

Wobei ich sogar bei meiner ehemaligen A7 sagen muss das ich sie in Teilen verflucht habe. Akkulaufzeit (vs DSLR) erbrämlich und was mich zum verkauf gebracht hat war der Fokus im Lowlight.

Eine A7 mit Zeiss 55 1.8 hatte Proble ein Baby in meduimbelichteten Raum zu Fokusieren. Meine D750 hatte grade100% Ausbeute in einer Tropfsteinhöhle :D

Aber du hast vollkommen recht die DSLM´s ziehen hart an mal sehen was da kommt. Aber ich habe auch in den nächsten Jahren keine Sorge das meine Nikon mich zu 100% glücklich macht :)

Kommentar von lensflare ,

Um ehrlich zu sein nicht! Ich finde die Aussage viel zu pauschal. Ok, der Autofokus scheint (bei den miteinanderverglichenen Modellen) besser zu sein. Allerdings ist die Frage wie oft solche Situationen, wie in dem Test, überhaupt vorkommen. Das ist ziemlich davon abhängig was man fotografiert (bspw. Sport vs. Landschaft). Dazu kommt noch das man bedenken sollte das das Angebot an Objektiven nicht mit dem von Spiegelreflexkameras mithalten kann (außer man möchte mit Adaptern arbeiten) und die elektronischen Sucher sind auch nicht so gut wie die optischen Sucher.

Kommentar von nextreme ,

"und die elektronischen Sucher sind auch nicht so gut wie die optischen Sucher." ...das ist aber schlimm subjektiv. Mir ist es bei Dämmerlicht lieber ich habe ein verrauschtes Bild als garkein Bild.

Aber der Eine oder Ander erinnert sich sicherlich auch noch daran als plötzlich der AF in die Kameras kam, die negative Grundhaltung war bei vielen auch damals durch nichts zu erschüttern. ;o))

Kommentar von MetalMaik ,

Vor allem geht ja die Entwicklung immer weiter, die paar "Nachteile", die DSLMs jetzt vielleicht noch haben, wie z.B. kürzere Akkulaufzeit, wird man sicherlich auch in den Griff bekommen, auch die Akkus entwickeln sich ja weiter (ok, gilt dann natürlich auch für DSLRs).

Was die elektronischen Sucher betrifft, die bieten jetzt schon einige Vorteile, ich denke mal in 5-10 Jahren wird kaum noch jemand sagen, dass ein optischer Sucher "besser" ist (was ich auch jetzt nicht behaupten würde, denke das ist wohl eher Geschmackssache oder auch Gewohnheit). Man muß es einfach so sehen dass das Spiegelsystem verdammt viel Platz im Kameragehäuse einnimmt, den man entweder aussparen oder anders nutzen könnte. Selbst Hasselblad scheint das erkannt zu haben und haut mit der X1D eine spiegellose Mittelformatkamera auf den Markt.

Wie gesagt, noch fotografiere ich auch mit DSLRs, aber wenn mir DSLMs (für meinen Fotografiebereich) eine bessere Leistung bieten, würde ich nicht zögern zu wechseln. Und das Argument, dass es für DSLRs mehr Objektive gibt bedeutet mir auch nicht viel, DSLRs gibt es ja auch schon länger, klar dass es da mehr Optiken auf dem Markt gibt. Und mit dem E-Mount System von Sony z.B. hat man ja im Prinzip mehr Auswahl an Objektiven, als mit jeder DSLR, da sich Fremdobjektive prima adaptieren lassen.

Antwort
von EllaDeVil, 30

Ich würde dir raten, dir erstmal zu überlegen für was genau du die Kamera möchtest. Für den Alltag und so fürs Hobby würde ich dir von einer Spiegelreflex abraten, da sie schon ziemlich empflindlich auf stöße und so reagiert. Ich würde dir eine ganz normale Kamera empfehlen. Die Digitalkameras sind auch sehr gut und haben hochwertige Bilder. Verbrauchen auch nicht so viel Platz und sind stoßresitenter!

Kommentar von MetalMaik ,

Was bitte meinst Du damit, dass Spiegelreflexkameras "empfindlich auf Stöße reagieren"?

Kommentar von FoxundFixy ,

Das würde mich auch mal interessieren

Antwort
von KayShle, 9

Um deine Frage kurz und Knapp zu beantworten 

Schaue dir doch mal die  Canon eos 760d /750d oder 700d an 

Probiere doch eine Gebrauchte zu finden und kaufe dir dazu noch ein Passendes objektiv.

Die Festbrennweite 50mm 1.8 gibt es schon für ca. 100 Euro. 

Ich finde mit dem fängt eig. Jeder an und für das Geld  erhält man eine echt Super Linse zum Start ! 

Mit dem Kit Objektiv 18-55 mm und dem 50mm kannst du dann schon Super Bilder machen für den Anfang ! 

Vorrausgesetzt du hast den Blick dafür ;) wenn du den nicht hast , bringt dir die Beste Technik nichts !

Probier dich aus !

Man sollte es sich aber nicht so einfach vorstellen 

Antwort
von sarinak100, 28

Geh doch einfach mal in ein Fachgeschäft und las dich beraten um das richtige für deine ansprüche zu finden. Wo du dann letzten endes die Kamera käufst bleibt ja dir überlassen.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community