Was sind gute Lernmethoden, um den vorhandenen Wortschatz zu festigen?

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5 Antworten

Ich würde mehr die Vokabeln von Lektüren nehmen, dann kannst du Sie direkt beim lesen anwenden, anstatt nur zu pauken.

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Hallo,

Um seinen vorhandenen Wortschatz zu festigen und Vokabeln effizient zu lernen, d. h. so, dass man sie auch abrufen + anwenden kann, sollte man sie regelmäßig (jeden Tag 10 - 15 Minuten) in kleinen Portionen lernen - Qualität statt Quantität - das bringt mehr, als Marathonsitzungen. Nach 1 Std. macht das Hirnkastl nämlich dicht.

Außerdem sollte man die Vokabeln nicht nur stur auswendig lernen, sondern

- Wortfamilien damit bilden: (Themen; Gegenteil; Nomen m. passendem Verb + Adjektiv; etc.),

- Beispielsätze bilden

- Redewendungen aufschreiben

- Phrasale Verben lernen

- Vokabeln mit ihren (grammatikal.) Besonderheiten aufschreiben + lernen,

z.B. welche Präposition folgt, unregelm. Plural, Verb, Adjektiv, Adverb, usw.

- Du kannst auch Haftnotizen m. dem jeweiligen französischen Wort auf alle Gegenstände, Haushaltsgeräte, etc.

Oder anderen Vokabeln in die ganze Wohnung kleben + Vokabeln sozusagen im Vorbeigehen lernen.

Dabei ist es egal, ob du mit dem guten, alten Vokabelheft, einem Karteikasten o. einem elektr Vokabeltrainer arbeitest.

Die meisten Schulen in Bay empfehlen phase6, als Vokabeltrainer.

- Kostenlose Vokabeltrainer findest du bei pons.com, navendo.de, vokker.net, vocabulix.com, vokabel.org, teachmaster.de

Egal für welches System du dich entscheidest, wichtig ist die Regelmäßigkeit (s.o.).

- Vokabeln sollten auch mit allen Sinnen (sehen, hören, riechen, schmecken, fühlen/anfassen) gelernt

u. am besten auch noch gesprochen, gesungen, gerappt, rhythmisch, in Versen + geturnt werden (typische Handbewegung).

Denk nur mal an das Lied 'Head and shoulders, knees and toes', was
die Kinder - du vielleicht auch - heute schon im Kindergarten oder in
der Grundschule lernen.

- Vokabeln kann man auch spielen(d lernen) Stadt, Land, Fluß
auf Franz., wer kennt die meisten französischen Tiere, Möbel,
Lebensmittel usw. ?, Teekesselchen, Taboo, Memory, Bingo, Scrabble uvm.

indem man

- franz. Fernsehen schaut

- franz. Radio hört

- franz. Podcasts hört

- Vokabeln als MP3 aufnimmt + immer wieder abspielt + anhört, dabei mitspricht o. in eine Sprechlücke spricht

- franz. Bücher liest

Vor allem solche, die auch auf Deutsch erhältlich sind, so dass du
dort auch mal nachschauen kannst, wenn du gar nicht mehr weiter weißt.

Tipp z. Lesen franz. Bücher:

Nicht jedes neue o. unbekannte Wort nachschlagen + rausschreiben. Das
wird schnell zu viel + man blättert mehr im Wörterbuch, als dass man
liest. So verliert man schnell den Spaß am Lesen. Nur Wörter
nachschlagen, aufschreiben + lernen, die du für wirklich notwendig
erachtest + wenn sich dir ansonsten der Sinn einer Passage nicht
erschließt. Viele Wörter erklären sich ja auch bereits durch den
Kontext.

- franz. Zeitungen, Zeitschriften + Comics liest, z.B.

- Ecoute, Spotlight Verlag (mit Worterklärung + verschied. Schwierigkeitsgraden; manchmal auch i.d. Bücherei erhältlich)

- DVDs auch mal auf Franz. schaut (v.a. wenn man den Lieblingsfilm auf Deutsch eh schon in + auswendig kennt.)

- sich einen Sprach- o. Konversationskurs (z.B. VHS) o. einen Französisch-Stammtisch, eine französische Theatergruppe oder einen französischen Lesezirkel sucht.

- Auch privat, mit Freunden, Familie usw Französisch spricht +
Alltagssituationen nachstellt: Tagesablauf, Kochen, Einkaufen, Arzt,
Kino, Theater, Krankenhaus, Bäcker, Museum, Bahnhof, Flughafen, Hotel,
Restaurant usw.

- Beim Spazierengehen, auf dem Schulweg, beim Einkaufen usw.
überlegt, wie die Dinge, die man sieht auf Franz. heißen. Wörter, die
man nicht kannte, daheim im Wörterbuch nachschaut

- sich Skype einrichtet + französischen Muttersprachler als Gesprächspartner sucht

- franz. Brief-/Email-/Chatfreund/in oder eine/n Tandempartner/in sucht

- franz. Tagebuch schreibt

Da eine Sprache aber nicht nur eine Aneinanderreihung v. Vokabeln
ist, sondern diese auch noch möglichst sinnvoll zu Sätzen verbunden
werden sollen, ist es genauso wichtig, regelmäßig 10 - 15 Minuten
Grammatik zu üben.

:-) AstridDerPu

PS: Das gilt ähnlich auch für andere Sprachen.

Hallo,

Vokabeln sollten regelmäßig (jeden Tag 10 - 15 Min) in kleinen
Portionen gelernt werden - **Qualität statt Quantität** - bringt mehr,
als Marathonsitzungen. Spätestens nach 1 Std macht das Hirnkastl nämlich
dicht!

Dabei ist es egal, ob du mit dem guten, alten Vokabelheft, einem
Karteikasten o. einem elektronischen Vokabeltrainer, wie Phase 6,
arbeitest.

Die meisten Schulen in Bayern empfehlen phase6, als Vokabeltrainer. Den muss man aber kaufen.

• **Kostenlose Vokabeltrainer** findest du bei pons.com, navendo.de, vokker.net, vocabulix.com, vokabel.org, teachmaster.de

Vokabeln schnell zu lernen bringt nur kurzfristigen Erfolg. Um
Vokabeln *effizient* zu lernen, d. h. so, dass man sie auch abrufen +
anwenden kann, sollte man sie nicht nur stur auswendig lernen, sondern

• **Wortfamilien damit bilden**: (Themen; Gegenteil; Nomen m. passendem Verb + Adjektiv; etc.),

• **Beispielsätze bilden**

• **Redewendungen aufschreiben**

• **Phrasale Verben lernen**

• **Vokabeln mit ihren (grammatikal.) Besonderheiten** aufschreiben + lernen,

z.B. welche Präposition folgt, unregelm. Plural, Verb, Adjektiv, Adverb, usw.

• Du kannst auch **Haftnotizen** m. dem jeweiligen englischen Wort auf alle Gegenstände, Haushaltsgeräte, etc.

o. anderen Vokabeln in die ganze Wohnung kleben + Vokabeln sozusagen **im Vorbeigehen lernen**.

• Vokabeln sollten auch **mit allen Sinnen** (sehen, hören, riechen, schmecken, fühlen/anfassen) gelernt

u. am besten auch noch gesprochen, gesungen, gerappt, rhythmisch, in Versen + geturnt werden (typische Handbewegung).

Denk nur mal an das Lied 'Head and shoulders, knees and toes', was
die Kinder - du vielleicht auch - heute schon im Kindergarten oder in
der Grundschule lernen.

• Vokabeln kann man auch **spielen**(d lernen) Stadt, Land, Fluß auf
Franz., wer kennt die meisten französischen Tiere, Möbel, Lebensmittel
usw. ?, Teekesselchen, Taboo, Memory, Bingo, Scrabble uvm.

indem man

• **franz. Fernsehen** schaut

• **franz. Radio** hört

• **franz. Podcasts** hört

• Vokabeln als MP3 aufnimmt + immer wieder abspielt + anhört, dabei mitspricht o. in eine Sprechlücke spricht

• **franz. Bücher liest**

Vor allem solche, die auch auf Deutsch erhältlich sind, so dass du
dort auch mal nachschauen kannst, wenn du gar nicht mehr weiter weißt.

**Tipp** z. Lesen franz. Bücher:

Nicht jedes neue o. unbekannte Wort nachschlagen + rausschreiben. Das
wird schnell zu viel + man blättert mehr im Wörterbuch, als dass man
liest. So verliert man schnell den Spaß am Lesen. Nur Wörter
nachschlagen, aufschreiben + lernen, die du für wirklich notwendig
erachtest + wenn sich dir ansonsten der Sinn einer Passage nicht
erschließt. Viele Wörter erklären sich ja auch bereits durch den
Kontext.

• **franz. Zeitungen, Zeitschriften + Comics** liest, z.B.

• **Ecoute**, Spotlight Verlag (mit Worterklärung + verschied. Schwierigkeitsgraden; manchmal auch i.d. Bücherei erhältlich)

• **DVDs** auch mal auf Franz. schaut (v.a. wenn man den Lieblingsfilm auf Deutsch eh schon in + auswendig kennt.)

• sich einen **Sprach- o. Konversationskurs** (z.B. VHS) o. einen
**Französisch-Stammtisch**, eine französische Theatergruppe oder einen
französischen Lesezirkel sucht.

• Auch privat, mit Freunden, Familie usw Französisch spricht +
Alltagssituationen nachstellt: Tagesablauf, Kochen, Einkaufen, Arzt,
Kino, Theater, Krankenhaus, Bäcker, Museum, Bahnhof, Flughafen, Hotel,
Restaurant usw.

• Beim Spazierengehen, auf dem Schulweg, beim Einkaufen usw.
überlegt, wie die Dinge, die man sieht auf Franz. heißen. Wörter, die
man nicht kannte, daheim im Wörterbuch nachschaut

• sich Skype einrichtet + französischen Muttersprachler als Gesprächspartner sucht

• franz. Brief-/Email-/Chatfreund/in oder eine/n Tandempartner/in sucht

• franz. Tagebuch schreibt

Da eine Sprache aber nicht nur eine Aneinanderreihung v. Vokabeln
ist, sondern diese auch noch möglichst sinnvoll zu Sätzen verbunden
werden sollen, ist es genauso wichtig, regelmäßig 10 - 15 Minuten
Grammatik zu üben.

:-) AstridDerPu

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Kommentar von Toton
01.08.2016, 22:42

Vielen Dank für die ganzen Vorschläge, da werde ich wohl Tage brauchen, um die alle durchzuarbeiten ;-))))

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Also um die Wörter zu lernen ist das schonmal eine gute Technik :) Um den Wortschatz zu festigen ist es auch empfehlenswert, französische Bücher zu lesen, das hilft sicher! LG

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Kommentar von Toton
01.08.2016, 22:43

Vielen Dank, sehr guter Tipp :-)

2

Brauchst du die Wiederholungen denn?

Bzw. Steht jedes Fach für ein anderes Wiederholungsintervall? Also z.B. 8h, 20h 2d 5d 10d ...

Das wäre die beste Methode.

Wenn du merkst, dass du die Vokabeln eines Faches sowieso immer kannst, dann kannst du die Wiederholungsintervalle auch verlängern.

Grüße

Lumi

Edit: Ich benutze die App Flashcards deluxe. Das ist sehr effektiv.

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Kommentar von Toton
01.08.2016, 22:51

Also 1/3 meines Wortschatzes sitz fest. Da muss ich nicht unbedingt wiederholen. Im schlimmsten fall verwechsle ich ein Accent oder lass einen weg, wo einer hin müsste, wenn ich länger nicht wiederhole.

1/3 meines Wortschatz sitzt zu gefühlten 70%, aber verwechsle die schnell mit ähnlichen Wörtern z.B.:

courir - couvrir 

usw. , wenn ich Sie nicht regelmäßig wiederhole.

Die letzten 1/3 meines Wortschatzes ist zwar da, aber wenn ich ein Tag nicht wiederhole, dann vergesse ich direkt vieles oder mache grobe Fehler, indem ich alles durcheinander haue.

Dann möchte ich mich gerne verbessern und den Wortschatz weiter aufbauen und neue Wörter lernen, aber dafür fehlt mir dann die Kraft, wenn so viel Zeit beim wiederholen drauf geht.

Aber deine Tipps sind gut, werde versuchen sie mit einzubauen.

 

3

Setze dir Schwerpunkte beim Wiederholen. 

Schwierige Wörter schreib ich auf Karten um sie abends zu lernen. Da behalte ich am besten so was. 

Dann denke dir damit Sätze aus, die du übersetzt. 

Um neues zu lernen, ist wahrscheinlich Lektüre am besten. Es gibt sie mit Vokabelhilfen. 

Oder schau mal beim spotlight Verlag, was sie an Material haben. Das ist schon viel. Vielleicht ist was für dich dabei. 

Am besten vielleicht, du reservierst dir Tage zum wiederholen und andere, um Neues zu lernen. 

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