Frage von sprforpresident, 35

Was sind Gründe für die Währungsentwicklung?

Wie kommt es, dass Währungen mal weniger mal mehr Wert haben? (z.B. durch Krieg in einem Land...)

Was gibt es da noch für andere Gründe?

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo sprforpresident,

Schau mal bitte hier:
Finanzen Bank

Antwort
von Wischkraft1, 10

Ein Land exportiert Güter und kriegt dafür andere Währung. Diese muss eingetauscht werden, also steigt das Verlangen nach der Währung und diese wird drum teurer.

Muss nicht unbedingt Ware sein. Allein der Glaube, dass eine Währung stärker wäre als die andere, lässt die erstere ansteigen im Kurs, da Verlangen nach ihr ist.

Oder in dieser Währung kriege ich mehr Zins, also kaufe ich diese Währung und wiederum, Verlangen gross = teurer.

Dasselbe natürlich auch umgekehrt. Vertrauensverlust in dieser Währung und sie sackt ab gegenüber der andern.

Somit: Es sind in erster Linie Marktkräfte, die Währungsschwankungen produzieren. Ob jetzt reale (mit Waren) oder spekulative (man glaubt, dass der $ schwächer wird. Dann wird der $ verkauft und wird 'billiger').

Kommentar von sprforpresident ,

Danke für die Erklärung:)

Antwort
von GuenterLeipzig, 12

Über die Auf- und Abwertung von Währungen nutzen die Länder mit eigener Währung diese dazu, die Wettbewerbsfähigkeit des eigenen Landes an den  Weltmarkt anzupassen.

Wer eine schwache eigene Wirtschaft hat, kann üner das Instrument der Abwertung der eigenen Währung seine Produkte am Markt für andere Staaten billiger machen.

Schattenseite der Medaille ist, dass Importe extrem teuer werden.

Günter

Antwort
von FrageSchlumpf, 2

Aber auch "das" hat als Hintergrund die gleiche Ursache für Wechselkursentwikclung für sonst auch - Spekulation.

Da kein Event, auch kein Krieg, niemanden zwingt, Währungen zu anderen Kursen zu tauschen, liegt der Preisbewegung immer eine mehr oder weniger freie, individuelle Entscheidung von Wirtschaftssubjekten zu Grunde, die dann zu einem "Marktpreis" führen, auf Basis von Angebot und Nachfrage.

Es gbit gewissen Dinge wie z.B. Leistungsbilanzungleichgewichte, die stets und zwingend zu einer Währungsposition führen, aber eben nicht zwingend zu einer Preisentwicklung. Bsp : Die Währung eines Landes mit Leistungsbilanzdefizit wird dadurch kontinuierlich im Ausland "angehäuft" ( long Position ) oder von Inländern immer mehr Auslandswährung geschluldelt ( = FW short = IW auch long ). Das bedeutet aber nicht, dass diese Währung deshalb am Markt abwerten muss ( sie kann, muss aber nicht zwingend ).

Antwort
von buma1978, 5

Ich erdreiste mich mal aus der Wikipedia zu zitieren:

2Zur theoretischen Begründung von Wechselkursschwankungen bestehen mehrere Theorien, die einen Zusammenhang herstellen zwischen dem Wechselkurs auf der einen sowie etwa dem Preisniveau, dem Einkommen oder dem Zinssatz im In- und Ausland auf der anderen Seite. Diese Theorien sind i. d. R. partialanalytisch, das heißt, sie betrachten die Veränderung einer (oder weniger) den Wechselkurs bestimmenden Größe.

Grundsätzlich kann man zwischen zwei Arten von Ansätzen unterscheiden:
1. Stromansätze: Sie zielen ab auf die Wirkung der Änderung des Preisniveaus, des Einkommens oder des Zinssatzes auf die Kapitalverkehrsbilanz und die Leistungsbilanz. Zu dieser Richtung gehören:
  • Mundell-Fleming-Modell (Absorptionsansatz): Basierend auf einer keynesianischen Theorie stellt dieser Ansatz auf das Leistungsbilanzsaldo (LBS) eines Landes ab, um zukünftige Kursentwicklungen der jeweiligen Währung vorherzusagen.

  • Zinsparitätenansatz: „Geld geht dorthin, wo die höchsten Erträge zu erzielen sind.“ Sind internationale Kapitalmärkte frei von Kapitalverkehrskontrollen und in- und ausländische Finanztitel perfekte Substitute, dann kommt es durch die Ausnutzung von Arbitragemöglichkeiten zu einer perfekten Übereinstimmung der entsprechenden Ertragsraten im In- und Ausland, die sich zum einen aus dem direkten Zinsertrag bzgl. des inländischen und ausländischen Zinsniveaus und zum anderen durch Wechselkursänderungen ergeben. Jede Abweichung der Ertragsraten wird zu Kapitalbewegungen führen, die auf die Ausnutzung von Gewinnmöglichkeiten ausgerichtet sind und solange anhalten und zu Anpassungen führen, bis eine erneute Angleichung erfolgt ist.

  • Kaufkraftparitätenansatz: Die Kaufkraftparitätentheorie leitet den Wechselkurs zweier Währungen aus der Relation der jeweiligen Preisniveaus ab. Sie besagt, dass die Wechselkurse hauptsächlich schwanken, um Preisniveauunterschiede zwischen Währungsräumen auszugleichen. Relevant sind dabei Güterkörbe, die allein international handelbare Güter enthalten. Dieser Ansatz basiert auf dem Grundsatz des „law of one price“. Gemäß der Kaufkraftparitätentheorie muss eine Geldeinheit in allen Ländern die gleiche Kaufkraft haben, also überall den gleichen realen Wert besitzen.

2. Bestandsansätze: Sie zielen ab auf die Wirkung von Vermögensänderungen (Portfolioansätze). Dazu gehören:
  - monetärer Ansatz
  - Finanzmarktansatz (asset approach)
  - makroökonomische Portfoliotheorie

Wie Du siehst ist die Sache nicht ganz einfach. Stark vereinfacht kannst Du aber eine Währung wie eine Aktie sehen deren Wert mit dem Wert des Unternehmens steigt oder fällt.Hinzu kommen dann Gewinne durch Spekulation und das Subjektive Empfinden der Anleger.

Antwort
von JBEZorg, 3

Währungen sind Schuldverschreibungen der ausstellenden Banken(meist Nationalbanken), die auch frei gehandelt werden, auch an Börsen. Angebot, NAchfrage, Politik, Erwartungen der Wirtschaftsetwicklung eines Landes oder der Weltwirtschaf können Einfluss auf den Preis einer Währung am Markt haben.

Antwort
von max230, 16

Allgemein durch Wirtschaftskrisen ... Der Euro z.b. hat durch den angekündigten brexit auxh an wert verloren

Antwort
von Luca1303, 17

Dadurch, dass es Kriesen und so gibt

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