charlotte am 08.05.2007 um 22:34 Uhr
Wenn ihr an eure Ziele bei der Kindererziehung denkt, was ist Euch da am wichtigsten? Gerne auch in Reihenfolge, wenn es eine gibt.

Liebe und Zuneigung, Ehrlichkeit, Moral, gesundes Denken/Verstand benutzen, keine Abneigungen gegen Andersfarbige, Ausländer, Minderheiten, wehren ja - aber Gewalt ist nicht Alles, kein Egoismus über Maßen, gute Einstellung zum Leben, zu Menschen, Tieren, Natur, einfach gut auf das Leben mit all seinen schönen und weniger schönen Seiten vorbereiten. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen und die Aufstellung stellt keine Wertung in der Reihenfolge dar.
Gesunden Menschenverstand entwickeln und anwenden. Zu sich selbst stehen. Empathie leben. Humor in allen Lebenslagen entwickeln. Flexibel sein, offen sein, immer bereit zum Wachstum. Vertrauen ins Leben an sich haben. An die eigenen Fähigkeiten glauben, Ressourcen aufdecken und nutzen. Die zwei Seiten der Medaille sehen, die immer da sind. Keine Angst vor den Anforderungen und Problemen der Zeit haben, sondern aktiv werden. Tolerant sein. Sich erkennen und verwirklichen. Liebe leben, das Leben genießen.

auf jeden fall gewaltfrei! dann selbstständigkeit und tue nicht das, was man dir nicht tun soll.
Als Christ stzte ich als höhstes Ziel, dass ich mir wünsche, dass unsere Kinder den Glauben an Jesus Christus haben werden. Ansonsten ist es mir sehr wichtig, dass sie ein Selbstwertgefühl entwickeln, um in dieser Welt zurecht zu kommen und Ehrlichkeit.
Die Entwicklung mit gesundem Menschenverstand begleiten, Viel Liebe und Zuneigung ist besser als mit Geld und Strafen zu erziehen.
Viel Liebe und Zuneigung,Zeit und Geborgenheit. Das ist wohl sehr wichtig für eine gute Entwicklung, besser als alles mit Geschenken ausgleichen. Verständnis für schwächere und andere Menschen entwickeln. Umgang auch mit Behinderten erklären und akzeptieren.
Vertrauen, Zuverlässigkeit, Liebe und Verständnis, auch wenn es von den Kindern nicht so entgegengebracht wird. Gesprächsbereitschaft und Zeit füreinander schaffen, damit man in Kontakt bleibt, wenn die Kinder älter werden. Friedlicher Umgang miteinander, Respekt voreinander schaffen, Stärken hervorheben und loben! Gewisse Konflikte der Geschwister untereinander alleine austragen lassen, sich nicht zum "Anwalt" eines Kindes machen lassen. Versuchen, gerecht zu sein, und auf die Individualität jedes Kindes eingehen. Kinder ernst nehmen und zuhören. Glückliche Umgebung schaffen, mit dem Partner in Harmonie leben.
Im Vordergrund steht bei mir die Gesundheit des Kindes,die Feinmotorik zu entwickeln und eventuelle Besonderheiten herauszufiltern um diese zu fördern. Selbständigkeit soll ebenfalls gefördert werden. Da das Spiel eine wichtige Rolle hierzu einnimmt ist es für mich wichtig, altersgerechte Spiele zu finden. Computer und Gameboys finde ich im Kindergartenalter fehl am Platz, da sie von Brett-Würfel und anderen Spielen abhalten.Das logische Denken und der Eifer kommen durch Dinge die das Kind selbst schaffen kann, wie basteln, malen i.c.
Ich finde Höflichkeit ist die grundlegendste Sache. Zudem kommt natürlich auch Gehorsam, denn ohne den braucht man gar nicht erst anfangen. Unsere Kinder sollen wissen, wie man sich zu benehmen hat und lernen auch mit einem Nein umgehen zu können. Man sollte in jedem Fall (schon im Kindergarten) darauf achten mit was für einem Personenkreis man seine Kinder in Kontakt bringt, denn schlechter Umgang ist die schlechteste Schule für ein Kind. Zudem muss man auch selbst ein Vorbild für sein Kind sein, denn Kinder orientieren sich anfangs nur an den Eltern, da diese den meisten Umgang mit dem Kind pflegen. Kinder gucken sich schnell Verhaltensmuster ab. Fängt ein Kind an zu sprechen, quatscht es alles nur Erdenkliche nach. Also passen sie beim Schimpfen auf, meine zwei-jährige kann auch schon dumme Kuh sagen und was sich hier witzig anhört ist zB an der Kasse im LM-Markt extrem peinlich.