Was sind eure Reaktionen zum Brexit?

... komplette Frage anzeigen

16 Antworten

Guten Abend Tilca,

zunächst konnte ich es nicht glauben, als mir mitgeteilt wurde, dass Großbrittanien sich tatsächlich für das Ausscheiden aus der europäischen Union entschlossen hat und mittlerweile habe ich es immer noch nicht vollständig realisiert.

Ich bin sehr enttäuscht über die mehrheitliche Entscheidung der Briten, da dies nicht nur eine Frage von Handelbeziehungen und Auswirkungen auf den Wirtschaft in Großbrittanien und der europäischen Binnenwirtscahft ist, sondern auch eine Frage des Zusammenhalts der EU-Mitgliedsstaaten, eine Frage des europäischen Gedanken. Dies wurde durch den Ausgang des Referendum torpdiert. Immhin wurde der EU, also auch GB 2012 der Friedensnobelpreis zuerkannt.

Des Weiteren muss die EU auch einen herben kulturellen Verlust verkraften.

Für die Zukunft hoffe ich, dass die EU diese Chance nutzt, um sich gegenüber allen ihrer (dann 27) MS offener und kooperativer zu zeigen und dass Schottland, das schließlich nicht aus der EU austreten möchte, über das Unabhängigkeitsreferendum von GB, welches wohl bereits nächstes Jahr durchgeführt werden soll, in die EU zurückkehrt, beziehungsweise dann gar nicht mehr austritt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Eigentlich halte ich im Moment mir das noch frei, es ist unklar, wann und ob und unter welchen Bedingungen es abläuft, aber eines ist sicher, wenn sie die EU verlassen, dann haben wir einen Staat weniger, der viele unsinnige Regulierungen verhindert hat. Mehr kann man noch nicht sagen, zudem ist es auch noch wichtig zu sehen, wie z. B. Schottland reagieren wird.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Citoyen
24.06.2016, 10:11

Die Schotten werden sich freuen. XD (Ironie)

0

Der Brexit ist schlecht für die EU, schlecht für Deutschland und schlecht für Großbritannien.

Insofern ist der Brexit ärgerlich.

Andererseits kann man nie erwarten, dass Entwicklung sich immer als ständiges lineares Voran gestaltet. Manchmal ist auch ein Rückschritt notwendig, um noch zielstrebiger voranzukommen.

Immerhin wird man nun praktisch überprüfbar machen können, wie weit ein Land wie GB ohne die EU kommt, ob sich die Wunschvorstellungen der EU-Gegner nun erfüllen oder GB wirklich in einen desaströsen Sog der wirtschaftlichen und sozialen Abwärtsentwicklung gerät.

Die erste gefahr, die den Briten droht, ist das Auseinanderbrechen ihres "United Kingdom". Jedenfalls steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich nun die Schotten ihrerseits von GB abtrennen werden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von MrMcSauerkraut
24.06.2016, 11:58

Manchmal ist auch ein Rückschritt notwendig, um noch zielstrebiger voranzukommen.

Einen Schritt zurück und zwei nach vorne. Ich hoffe, Du behältst Recht.

1

Ich bin Enttäuscht von GB, gerade nach dem Mordanschlag auf eine GB-Politikern die gegen den Austritt war, dachte ich die Briten würden erkennen welche Sorte von Leuten sich da für einen Austritt engagieren...

Selbst die 49% der Briten, die nicht dafür gestimmt haben, sind natürlich sehr geschockt. Sie sagen, es waren ein eher dekadenter Teil der Bevölkerung im gehobenen Alter, die hier über eine Zukunft des Landes entschieden haben, die sie selbst nicht mehr erleben werden. Die Jugend fürchtet sich natürlich um Arbeitsplätze und vor wirtschaftlichen Veränderungen zum Nachteil GB.

Ich hoffe das die Briten jetzt schön isoliert werden und zu sehen sollen, wie sie alleine klarkommen. Bisher haben die ja auch Gelder aus dem EU-Topf bekommen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich erinnere mich, vor weit über zehn Jahren mal eine solche Prognose gelesen zu haben. Jetzt ist sie Realität geworden. Ich glaube nicht, dass England den Bach runtergeht - sondern einen moralischen Kick bekommen wird mit Träumen vergangener Größe, Träume vielleicht, aber die können motivieren. Im Moment ist einfach Schockzustand. Aber der Mensch hat die Fähigkeit, sich aus "Katastrophen" (ist das jetzt eine?) wieder hochzurappeln und neu zu sortieren - sonst wäre er nicht überlebensfähig. Jetzt muss man sich erstmal erholen. Auch die Börsen werden sich wohl relativ bald an die neue Situation gewöhnen und wieder einpendeln. Dass der Brexit einen Einfluss haben kann auf andere "Wackelstaaten", dazu muss man kein Hellseher sein. Und wenn die EU zerbricht...? "Wat nich halten will mut wiken" sagt ein norddeutsches Sprichwort, vielleicht Deichbrüchen abgeguckt.


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

In Bezug auf die Menschen und die Wirtschaft ist es schlecht.

In Bezug auf die Machtbesoffenheit so mancher Politiker ist es gut.

Der Austritt der Britten ist zudem ein Dokument für eine total fehlgeleitete Europa-Politik. Statt im Größenwahn die Landkarte blau zu malen, hätten die Kernländer Mitteleuropas erstmal eine stabile und funktionierende Werte- und Wirtschaftsgemeinschaft schaffen sollen.

Die große Gefahr ist jetzt der totale Zusammenbruch der EU.

  • Schweden - Die Schweden zeigen schon seit längerem Unmut, da es dem Nachbarn Norwegen gut geht, und Schweden ständig abbaut. Zudem der Ärger mit den Flüchtlingen.
  • Niederlande - Wilders hat schon nach der Bekanntgabe der ersten Hochrechnung/Ergebnisse getwittert, "....und jetzt wir"
  • Frankreich - Marie le Pen steht Wilders in nichts nach. Zu den politischen Problemen die Frankreich jetzt schon hat, sieht le Pen eine grandiose Signalwirkung.
Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Freut mich. Die EU hat von anfang an nicht funktioniert, das jetzt ewig so weiterschleifen zu lassen halte ich nicht für die Lösung und Änderungen waren keine in Sicht, deshalb der Brexit.
Es ist ja nicht nur England, das aus der EU möchte.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Gar keine Reaktion.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

So ist es eben. Die Briten werden in der Zukunft sehen was sie für Konsequenzen erfahren, wenn die Gelder der EU weg fallen... 

Würde mich nicht wundern wenn GB in wenigen Jahren bei der EU um einen Wiedereintritt bettelt... 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Modem1
25.06.2016, 04:28

Gestern wurde aber von Nettoeinzahlern gesprochen in den Diskusionen die ich sehr spannend fand.Suma-Sumarum..

0

Es wird den Briten schaden.

Mir nicht. Also ich habe keine speziellen Dinge, die ich ändern müsste.Wenn es beim schlechteren Kurs des Pfundes bleibt, wird mein nächster Besuch in London billiger. Schön.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das ist das Ergebnis wenn EU-Bürokraten über die Köpfe der Bürger weg regieren und alles zentral regulieren möchten (Gurken, Bananen, Glühbirnen, Abgaswerte, Niedrigzinspolitik, Bankenpleite, Griechenland, Flüchtlinge...... usw.).

Man sieht ja, dass die Wähler europaweit immer mehr national rechts wählen, das ist die Folge der zweifelhaften EU-Politik, wenn bei uns das Volk auch mal befragt würde, bekämen bestimmt viele Politiker Bauchschmerzen. 

Hoffentlich gibt es keine weiteren Nachahmer,  dann wäre das Kapitel EU schnell vorüber. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von MrMcSauerkraut
24.06.2016, 11:55

Die Argumentation mit den zentral organisierten Regelung ist doch billig. Die Nachteile, die solche Regelungen nach sich ziehen, sind doch vergleichsweise gering, wenn mal die Auswirkungen eines Austritts aus der EU betrachtet. Kein Binnenmarkt, keine Einheitswährung, keine EU-weite Strafverfolgung...Man könnte die Liste fortsetzen.

Die Nachteile eines Austritts überwiegen die eines Verbleibs bei weitem. Man sollte versuchen, bezüglich Migration und EU-Regulierungen einen gemeinsamen Nenner zu finden. Aber bei so etwas redet man sich bei verbohrten EU-Skeptikern ja den Mund fusselig.

1

Die Nörgler und Blockierer, die immer eine Extrawurst haben wollen, sind weg.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Auf langer Sicht ist der Brexit schlecht für Großbritannien. Vorallem für die jüngere Generation. Das ist doch ein Vorteil, dass man ganz leicht und ohne Bürokratie oder wenig davon innerhalb der EU umziehen, arbeiten, reisen und studieren kann.

Und jetzt möchten Schottland und vielleicht Nordirland sich von dem Vereinigten Königreich trennen um in der EU zu bleiben. Eigentlich bin gegen eine Trennung von GB, aber wenn sie es für die EU machen, dann bin ich dafür.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Gelassen. Ist kein Weltuntergang.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ja, wer auch nur eine Seele
Sein nennt auf dem Erdenrund!
Und wer’s nie gekonnt, der stehle
Weinend sich aus diesem Bund!

51,9 % der Briten haben nur eine Seele!

Obiger Text ist natürlich von mir und bedarf keiner Quellenangabe. ;-)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Viel Arbeit kommt auf mich zu...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?