Frage von anso12321, 92

Was sind die wichtigsten Glaubensunterschiede zwischen dem Christentum und dem Islam?

Antwort
von helmutwk, 26

Die wichtigsten Unterschiede sind aus meiner Sicht:

  • Gott ist im Islam zu erhaben, um echte Gefühle zu zeigen. Er zeigt zwar Erbarmen und Gnade, aber für eine Liebe, durch die verletzlich wird (so wie es Gottes Liebe zu Israel im AT bzw. Gottes Liebe durch Jesus im NT ist) ist er zu hoch.
  • Damit hängt zusammen, dass Gott im Islam auch nicht Mensch wird, um uns zu retten, so wie Er das laut Bibel geworden ist.
  • Und natürlich hängt auch damit zusammen, dass Gott laut Bibel alle Menschen retten will. laut Qor'an dagegen die Hölle mit Menschen und Dschinnen vollstopfen will.
  • Laut Bibel wird Gott Seine Verheißungen nicht zurücknehmen (weshalb Israel immer noch Sein Volk ist), während das im Islam möglich ist (und die Juden sind laut Qor'an ein verfluchtes Volk).
  • Vielleicht nicht ganz so wichtig: Laut Bibel schwört Gott nur bei sich selbst, weil ja jeder nur bei etwas schwört, dass größer ist als er selbst, aber es nichts Größeres als Gott gibt. Und tatsächlich: wenn in der Bibel ein Schwur Gottes berichtet wird, dann hat Er bei Sich Selbst, Seinem Leben, Seinem starken Arm, ... also immer bei sich selbst geschworen. Im Qor'an schwört Gott bei allem Möglichen (Sonne, Mond, schnellaufende [Pferde?], einem Schreibrohr ...).

Natürlich gibt es noch viele Detailunterschiede, z.B. welchen Sohn Abraham beinahe geopfert hätte, oder unterschiedliche Gebote (im Qor'an wird die Wiederheirat geschiedener gerade unter der Bedingung erlaubt, unter der sie nach der Thora verboten ist, weil "sonst das Land zur Wüste wird") und so weiter.

Antwort
von AbuAziz, 40

Es gibt einen, wichtigsten, Unterschied, der die Christen vom Islam trennt, die Trinität. Diese Dreieinigkeit wird vom Islam komplett abgelehnt.

Antwort
von Viktor1, 66

Hallo,
Also - Unterschiede wovon ? In welcher Kategorie ?
Genau genommen kann man dies so nicht beantworten.
Da aber der Inhalt von Religionen darin besteht "Botschaften" zu vermitteln,  welche den Menschen zum (transzendentem) Heil führen sollen sind die elementaren Unterschiede am Heilsziel und am Heilsweg fest zu machen.
Diese sind in beiden Religionen unterschiedlich definiert.
Im Islam ist das Heilsziel das "Paradies" welches als "Lust-Park" beschrieben wird, wo all das exzessiv ausgelebt wird (zumindest für Männer), was in diesem Leben so verboten ist.Der Weg dahin besteht im Wesentlichen in der Befolgung von Vorschriften.
Im (richtigen) Christentum ist das Heilsziel das (geistige) Sein im "Reich Gottes" in Gemeinschaft mit allen Gerechten.
Der Weg dahin besteht, entsprechend der Botschaft Jesu, in der Befolgung des "einen Gebotes" der "höheren Gerechtigkeit" = Nächstenliebe, welches uns auch vom Gewissen vorgegeben ist.
Es gibt da noch andere "Vorgaben", besonders von Bibelgläubigen und Sekten,
aber auch von etablierten Konfessionen. Diese haben aber mit der Botschaft Jesu nichts am Hut.
Gruß Viktor

Antwort
von OnkelSchorsch, 56

Die wichtigsten Unterschiede betreffen die Position und Rolle der wichtigsten Propheten sowie die Trinitätslehre.

Zuerst einmal hat der Islam den Propheten Mohammed, der im Christwentum nicht vorkommt. Logisch, da der Islam später entstand (nicht wenige Religionsgeschichtler sind der Ansicht, Mohammed sei es ursprünglich eher um eine Erweiterung oder Aktualisierung des damal in seinem Umfeld gebenden Christentums gegangen, er sei gewissrmaßen ein sehr früher Luther gewesen, aber das führt jetzt zu weit).

Weiterhin gilt Jesus im Islam als Prophet, während er im Christentum als Gott/Gottessohn gilt.

Der theologisch wohl relevanteste Unterschied ist allerdings eher der Unterschied zur Trinitätslehre. Das Christentum hat einen dreifachen Gott, der gleichzeitig nur ein Gott sowie die drei Aspekte Gottvater, Gottsohn und Heiliger Geist ist.  Im Islam gibt es diese Trinität nicht, der Islam bekennt sich eindeutig zu einem einzigen Gott.

Tatsächlich sind das die wichtigsten und deutlichsten Unterschiede zwischen Islam und Christentum. Wenn man bedenkt, dass die islamischen Ansichten durchaus auch in der Geschichte des Christentums und auch in moderner christlicher Theologie zu finden sind, dann muss man doch sehr klar sagen, dass die Unterschiede eher gering sind.


Antwort
von Gambler2000, 71

Die meisten Christen glauben an die Trinität (Gott, Jesus und der Heillige Geist sind eins); die Muslime glauben daran eben nicht. Die Muslime glauben die Bibel sei verfälscht. Die Christen nicht. Die Muslime glauben ihre Heillige Schrift sei das Wort Gottes, viele Christen (zumindest viele Protestanten und sehr viele Katholiken, Zeugen Jehovas und Mormonen teilweise auch soweit ich weiß) glauben die Bibel sei von Menschen geschrieben, die vom Heilligen Geist inspiriert wurden. Christen glauben daran das man nur durch die Gnade Gottes in den Himmel kommen kann, ein sündenfreies Leben hat lediglich Christus selbst geführt. Muslime glauben daran das man um in das Paradies zu kommen ein sündenfreies Leben führen muss. Die Geschlechtertrennung ist im Islam außerdem sehr extrem (Mann und Frau dürfen nicht befreundet sein, laut einigen Gelehrten darf die Frau nicht mal arbeiten.) Im Islam wird jeder Sünder durch die grausame Scharia bestraft (für Ehebruch, Homosexualität und Diebstahl kann es schonmal eine Steinigung geben und tausende von Peitschenhieben), so etwas gibt es im Christentum natürlich nicht.

Das sind mal ein paar wichtige Unterschiede, es gibt natürlich noch viele andere wichtige mehr.

LG.

Kommentar von comhb3mpqy ,

gibt es eigentlich Beweise dafür, dass die Bibel verfälscht wurde? Ich habe bisher keine gefunden. Soweit ich weiß belegen Funde, dass die Bibel sehr gut überliefert wurde. In der Bibel steht ja auch, dass falsche Propheten aufstehen werden.

Kommentar von Gambler2000 ,

Nein, es gibt keine Beweise dafür.

LG.

Kommentar von Abundumzu ,

In der Tat  Gambler gibt es keine stichhaltigen Beweise dafür, dass die Bibel gefälscht ist.

Diese irrtümlicher Auffassung, die von vielen Moslems  vertreten wird, rührt u.a. daher, dass Mohamed und auch andere Koran-Lehrer sich auf Aussagen aus Glaubensbekenntnissen berufen, die mit der biblischen Lehre nicht übereinstimmen.

Da gibt es beispielsweise die Lehre von einem dreieinigen Gott. Diese Lehre stammt nicht aus der Bibel sondern ist ein Glaubensdogma menschlichen Ursprungs,  dass man in div. Glaubensbekenntnissen konkret ausformuliert hat.

Man könnte den Vertretern des Islam zwar vorhalten, dass es ihnen an Unterscheidungsvermögen fehle,  dass sie also Bibel und Glaubensbekenntnisse bitte auseinander halten sollten.  Ehrlicher wäre es allerdings, einzugestehen, dass Abweichler von der wahren christlichen Lehre diesen Irrtum verursacht haben, indem sie dieses unbiblische Dogma in ihr Lehrgebäude aufgenommen haben.  

Nachdenken sollte man auch über die Frage, wieso ein Moslem (zu mindestens in diesem Punkt) die Bibel sorgfältiger liest,  als die allermeisten Christen es zu tun pflegen.

Siehe dazu bitte auch meinen Beitrag auf dieser Seite oder auch hier:

https://www.gutefrage.net/frage/wer-betete-allah-vor-dem-jahr-600-nach-christus-...

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Kommentar von waldfrosch64 ,
  • Auf diese Beweise warte ich seitens der Muslime schon seit vielen Jahren ,noch keiner konnte oder wollte solche vorbringen .Aber leider ist nach  Islamischer Logik :

Behauptung = Empirischer Bewies.

Wer aber den Koran liest erkennt die Fälschungen welche die Muslimen anhand der Jüdischen Texte vorgenommen haben .Und kann auch sagen wo welche stattgefunden haben ..nämlich überall dort wo den Figuren andere Worte und den Mund gelegt werden und andre TAten zugeschrieben werden .

So hat laut Islam Ja Abraham die Kaaba erbaut .

Kommentar von Viktor1 ,

Die Diskussion darüber ist so daneben.
Auch wenn unzählige Aussagen in den Schriften sachlich unzutreffend sind, liegt deswegen keine Verfälschung vor.
Auch die Aussagen von Erzählungen, Mythen, Legenden, Allegorien usw., welche nicht verifizierbar sind, sind doch nicht "falsch".
Andererseits sind archäologische oder sonstige geschichtlichen "Belege", welche mit Aussagen in der Bibel überein stimmen doch
nicht kein Beweis für die "Wahrheit" anderer Aussagen.

In der Bibel steht ja auch, dass falsche 
Propheten aufstehen werden.

Was soll dies belegen ?
Außerdem kann eine Aussage in der Schrift sich nicht selbst bezeugen - also wenn darin steht - "das ist die Wahrheit", dann ist dies deshalb nicht wahr.

Kommentar von Viktor1 ,

Hallo,

Christen glauben daran das man nur durch die 
Gnade Gottes in den Himmel kommen kann,

Dem muß ich widersprechen. Jesus hat davon nichts gesagt, er hat das gerechte Handeln dafür forciert, durchgehend in seiner Botschaft.(auch in Gleichnissen wird verworfen was (wer !)keine Frucht bringt)
(Paulus eigentlich auch z.Bsp.Röm.2,6-11)
Was du ansprichst ist die  reform. Rechtfertigungslehre (Sola gratia) welche so von den Katholiken (und praktisch von vielen anderen Christen) nicht geteilt wird.
Sündenvergebung gibt es für den der "umkehrt" (bereut) und zwar in dem Maße, wie er sich auch anderer erbarmt. (s. dazu auch Gleichnisses Jesu oder das "Vater unser") 

Muslime glauben daran das man um in das Paradies
zu kommen ein sündenfreies Leben führen muss

Das ist sehr ungenau. "Sünde" ist bei denen auch, wenn man die (vielen) Vorschriften nicht einhält, wovon Christen ein anderes Verständnis haben.
Außerdem verwirft oder "belohnt" Allah auch wen und wie er will egal was er tut (nach Aussagen im Koran) was eher der reformatorischen
Prädestinationslehre entspricht.
Gruß Viktor

Kommentar von Gambler2000 ,

Apg 15,20.

LG.

Kommentar von Gambler2000 ,

habe mich in der Zahl vertippt, ich meinte natürlich Apg 15,11

LG.

Kommentar von Viktor1 ,
Apg 15,11

Apostelgeschichte gegen die Botschaft Jesu ??
Wenn (scheinbare) Widersprüche hier auftreten zwischen "Texten" der Schriften des NT außerhalb der Evangelein  (oder auch innerhalb dieser Schriften) mit der Botschaft Jesu, dann sollte man hinterfragen wie diese zu verstehen sind und nicht einfach die klaren Aussagen Jesu ignorieren und verschweigen.
Ich frage mich, welche Intention steht hinter einem solchen Vorgehen
wie du dies hier präsentierst ? Kannst du dies mal erläutern ?
Außerdem steht dort nichts von nur durch Gnade.(Sola gratia)
Das richtige Verständnis dieses Schrifttextes ist wohl dahingehend,
daß die Gnade Gottes (sein Erbarmen) für alle (nicht nur für die "Beschnittenen") präsent ist welche sie ergreifen durch ihr gerechtes Handeln. Dann gibt es auch keinen Widerspruch zur Lehre Jesu. Auch sollte man den Kontext beachten, in dem Apg.15,11 eingebettet ist.

Kommentar von waldfrosch64 ,

Doch durch Gnade wirst du auch nach katholischer Lehrer errettet ,das befreit dich ja allerdings dann nicht davon, auch noch mal Gute Werke zu tun .

Sündenvergebung gibt es für den der "umkehrt" (bereut) und zwar in dem Maße, wie er sich auch anderer erbarmt. (s. dazu auch Gleichnisses Jesu oder das "Vater unser") 

  • Da stimme ich dir zu !
  • Und auch was die Prädestinationslehre im Koran betrifft die es bei uns so definitiv nicht gibt .
Kommentar von Viktor1 ,

@waldfrosch

Ja, nach kath. Lehre mußt du aber mit der "Gnade" mitwirken.
Diese ist präsent in dem Sinne, daß sie immer schon da war und nicht erst durch Jesu Tod bereit gestellt wurde.
Jesus hat aber überhaupt nichts von der Gnade gesagt, sondern vorausgesetzt, daß "sein Vater" barmherzig ist.- und dies von uns eingefordert, sonst gehen wir der Gnade (Barmherzigkeit) verlustig.
Oder sollte Jesus seine Aussagen und Gleichnisse dazu nur in den Wind geschissen haben, unverbindlich, nur so ?
Manche Aussagen hier lassen dies vermuten.

Antwort
von nowka20, 30

beim islam ist das ganze leben vorkerbestimmt (kismet)

beim christentum ist entwicklung mögtlich (karma)

Antwort
von OrientDreams, 58

Es gibt viele, wenn du spezielle Fragen hast antworte ich gerne insofern ich darüber Kenntniss besitze.

Antwort
von will1984, 52

Im Mittelpunkt des Christentum steht Jesus Christus, der der Erlöser der gesamten Menschenheit ist sowie Gottes Sohn ist.

Der Islam beruft sich auf den Propheten Mohammed und Jesus Christus wird als ein Prophet angesehen, der sich durch eine besondere Gottesbeziehung auszeichnet.

Weitere Unterschiede liegen in den Sakraschrift, welche im Christentum die Bibel ist und im Islam der Koran.

Zentrale Gebete im Christentum sind das Vater-unser sowie das apostolische Glaubensbekenntnis. Im Islam steht das Bekenntnis zu Allah und Mohammed als seinen Gesandten im Vordergrund.

Als weiterer Aspekt kann der Ort des Gottesdienstes genannt werden:

Christentum --> Kirche, Dom, Kloster, Abtei

Islam --> Moschee

Geistliche:

Christentum --> Priester, Pastor, Pfarrer, Bischof, etc.

Islam --> Imman

Ethik/Glaubenspraxis:

Christentum --> Katechismen, 10 Gebote, Worte Christi im Neuen Testament, etc.

Islam --> Die Säulen des Islams

Es sind jedenfalls noch viele weitere Unterschiede zu nennen.

Weitere Information sind auf folgenden Webseiten zu finden:

www.remid.de

www.relilex.de

www.ezw-berlin.de

Antwort
von Abundumzu, 38

Hallo anso12321

Hier skizziere ich Dir eine kurze Gegenüberstellung des Korans mit der Bibel.

Bitte beachte, dass dies keine Gegenüberstellung des Islam und der Christenheit als Ganzes ist, wohl aber ein Vergleich der Lehrbücher des
islamischen Glaubens und des christlichen Glaubens – einschließlich einer Gegenüberstellung ihrer Entstehungsgeschichten.

Unbedingt unterscheiden solltest Du bitte auch das ursprüngliche Urchristentum von der heutigen Christenheit  -   oder anders formuliert:  die Christenheit heute  ist nicht das Urchristentum und spiegelt daher auch nicht das wieder, was die Bibel wirklich lehrt.

Dessen ungeachtet hat Jesus angekündigt, dass die Stunde kommen wird,  „  . . . in der die wahren Anbeter den Vater mit Geist und Wahrheit anbeten werden; denn in der Tat, der Vater sucht solche als seine Anbeter“   (. . .  er sucht sie, weil es so wenige davon gibt  -   Johannes 4:23).  

Die Hintergrundkenntnisse über beide Lehrbücher sind auf jeden Fall  eine grundlegende  Entscheidungshilfe, wenn man herausfinden möchte, welches Lehrbuch die bessere Voraussetzung für die wahre Religion ist.

Kurzerklärung des wesentlichen Unterschiedes:

Zur Bibel: „Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk." (2. Timotheus 3:16-17)

Zum Koran: Ein solches gewichtiges „Ursprungszeugnis“ wie das oben zitierte, gibt es über den Koran nicht.

Und nun etwas ausführlicher:

Gegensätzliche Aussagen über Gott:

Der allein wahre und allmächtige Gott,  wie Jesus seinen Vater Jehova in Johannes 17:3 nennt  lässt uns u.a. in Jesaja 42:8 über sich selbst folgendes mitteilen: „Ich bin Jehova. Das ist mein Name; und keinem sonst werde ich meine eigene Herrlichkeit geben“  . . .   Also auch keinem  Allah.   

Dann die gegensätzliche Aussagen zu dem „Hauptvermittler des Lebens“, dem Messias und Sohn Gottes, Jesus Christus:

Das Maximum an Zugeständnissen, dass der Koran dem Sohn Gottes zuerkennt, ist laut Al Imran [3]:45 folgender Status: „Gott verlieh ihm
Hochachtung in dieser Welt und im Jenseits und ließ ihn zu denen gehören, die Gott nahe stehen“.   Mehr nicht!

Die Bibel dagegen nennt ihn u.a. den Messias (maschíach)  oder „Gesalbten“.  Der Bibelschreiber  Lukas zitiert  in der Apostelgeschichte 4:25-26 eine
Prophezeiung aus Psalm 2:2, die Jesus betrifft:

„Warum brachen die Nationen in Tumulte aus und sannen die Völker auf leere Dinge? Die Könige der Erde stellten sich auf, und die Herrscher rotteten sich zusammen wie e i n [Mann] gegen Jehova und gegen seinen Gesalbten (Messias)“

Der Messias ist also Jehovas „Gesalbter“ oder der von ihm eingesetzte König.

Dementsprechend hoch ist die  Achtung, die der Vater vor seinem Sohn hat. Beispielsweise in Matthäus 17:5: „Dieser ist mein Sohn, der geliebte, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe; hört auf ihn!“

Dieser Sohn Gottes, der als solcher - nämlich als Sohn - vom Koran / Islam, nicht akzeptiert wird, bestätigt seinerseits seinen Vater  in Johannes 4:23-24   -   und macht bei der Gelegenheit gleich auf einen

Unterschied zwischen wahren und falschen Anbetern aufmerksam
-  wie oben schon kurz erwähnt: 

„Dennoch kommt die Stunde, . . . in der die wahren Anbeter den Vater mit Geist und Wahrheit anbeten werden; denn in der Tat, der Vater sucht solche als seine Anbeter. Gott ist ein GEIST, und die ihn anbeten, müssen ihn  mit Geist und Wahrheit anbeten“ (Johannes 4:23)

Nun liegt es  in der Natur der Wahrheit, auch der religiösen Wahrheit, dass es nur eine geben kann  -  oder?

Eine davon abweichende - und sei sie der ursprünglichen auch noch so ähnliche „Wahrheit“ - ist genauso falsch wie eine gut gefälschte
Banknote, die selbstverständlich nicht echt und deshalb nur wertlos sein kann
.   Ein Bild übrigens, das man sich merken sollte, wenn man „nebeneinander“ über den Wert der beiden Lehrbücher nachdenkt.

Noch etwas: Die Bibel als Grundlage der Glaubensansichten wahrer Christen ist eine in sich geschlossene Botschaft Gottes an die Menschheit. In ihren abschließenden Worten, in der Offenbarung 22:18-19 weist sie ausdrücklich, vorausschauend und warnend darauf hin, dass: „Wenn jemand einen Zusatz zu diesen Dingen macht, wird Gott ihm die Plagen hinzufügen, die in dieser Buchrolle geschrieben stehen

Trotz dieses warnenden Hinweises hat Mohamed gut 500 Jahre nach Fertigstellung der Bibel mit dem Koran einen solchen „Zusatz“ niedergeschrieben.

Dass es außerdem zwischen dem Koran und der Bibel  weitere deutliche Unterschiede gibt, wird auch noch aus folgenden Tatsachen erkennbar:

Kommentar von Abundumzu ,

Noch einige deutliche  Unterschiede:

Mohamed hat einerseits vieles aus der Bibel entnommen. Er
hat sogar - besser als viele Christen - richtig erkannt, dass es nur
einen einzigen und nicht etwa einen dreieinigen Gott gibt!

Andererseits hat er die unbiblische und daher falsche Lehre von der Unsterblichkeit der Seele oder die Auffassung, dass alle  Menschen in den Himmel kommen aus sogenannt „christlichen“
Glaubensbekenntnissen übernommen. 

Aus Glaubensbekenntnissen, die NICHT Bestandteil der Bibel sind.

Bei vielen gläubigen Muslimen ist daher der Eindruck entstanden, die Bibel sei gefälscht.

Nicht die Bibel ist gefälscht, sondern es sind die Irrlehren, die den Anschein erwecken aus der Bibel zu stammen und daher einen christlichen Anstrich haben,  allein sie sind die Ursachen für solche Fehleinschätzungen.

Nicht zuletzt gilt es zu beachten, dass Jesus während seiner ganzen Lehrtätigkeit immer wieder warnend betont hat: „Nehmt euch vor den
falschen Propheten in acht“ (Matthäus 7:15) oder dass: „viele falsche Propheten aufstehen und viele irreführen werden“ (Matthäus 24:11)

In diesem Zusammenhang noch ein Anhaltspunkt aus der  Bergpredigt, wenn es dort heißt: „denn breit und geräumig ist der Weg, der in die Vernichtung führt, und viele (Menschen und Religionen) sind es, die auf ihm hineingehen; doch eng ist das Tor und eingeengt der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind es, die ihn finden“ (Matthäus 7:13-14)

Die nicht zu verkennende Größe und Ausbreitung des Islam ist
also kein Indiz für seine Wahrhaftigkeit - im Gegenteil.

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Diese Gegenüberstellung erhebt nun keinesfalls einen
Anspruch auf Vollständigkeit, sie umreißt nur einen kleinen Ausschnitt. 

Und um es noch einmal zu betonen:  Alle oben zitierten Bibelstellen wurden 500 und mehr Jahre vor Mohamed niedergeschrieben   -   also war Gottes Botschaft, die Bibel,  die besagten 500 Jahre vor dem Koran abgeschlossen und bedurfte keiner Ergänzung.

Wie allerdings von Jesus und den Apostel vorausgesagt, hatte
man zu Mohameds  Zeit bereits damit begonnen, Gottes Wort durch Menschengebote zu verwässern und durch Glaubensbekenntnisse
 zu verdrehen. Der Koran ist unter diesen ganzen Versuchen einer der erfolgreichsten. (Siehe dazu  bitte Matthäus 24:11  „Und viele falsche Propheten werden aufstehen und viele irreführen“  und  auch  Apostelgeschichte 20:29;  1. Timotheus  4:1;  2. Timotheus 4:3, 4; und 1. Johannes 4:1)

Vielleicht hilft Dir das weiter.

Alles Gute

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Kommentar von Adlerauge4 ,

Hervorragende Arbeit, abundumzu. Deine Argumente sind schlagend und nicht zu wiederlegen. Hab vielen Dank! DH

Antwort
von josef050153, 19

Warum fragst du nicht gleich nach dem Unterschied zwischen einem Känguru und einem Flugzeugträger? Das Christentum und der Islam haben nichts, aber absolut nichts gemeinsam. Alle anderen Meinungen spiegeln nur das Einlullen durch die Taqqiya-Taktik wieder.


Kommentar von sandokan0407 ,

Wie recht du hast ,  aber ich denke mal das die  meisten nicht wissen was das ist .  Wo bleibt eigentlich der Aufschrei der Muslime   bei  Terroranschlägen , immerhin werden diese ja  von Glaubensbrüder  verübt.  Wer schweigt  stimmt zu , oder wie heist das ????

Antwort
von amesas, 92

Christus als Sohn Gottes z.B.
Der Islam sieht ihn "nur" als einen Propheten

Antwort
von 3plus2, 4

Christen; was du nicht willst was man dir tut, das füge auch keinem anderen zu.

Islam; Willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich dir den Schädel ein.

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