Was sind die schwierigsten und die einfachsten Sprachen der Welt , bitte nicht raten?

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10 Antworten

Das kann man nicht objektiv beantworten, denn wir Menschen haben verschiedene Muttersprachen, und davon hängt es ab, was wir als "einfach" empfinden, und was wir als "schwierig" empfinden.

Ein Deutscher wird vermutlich Polnisch als schwierig empfinden, aber ein Mensch mit kroatischer Muttersprache kann sich leichter dort hineindenken.
Umgekehrt empfinde ich (als Deutscher) die schwedische Sprache als relativ einfach, und ein Finne wird Estnisch als Fremdsprache auch relativ gut erlernen können.

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Die Frage lässt sich nicht beantworten. Nach welchen Kriterien soll man die Sprachen beurteilen? Was kann man leichter Lernen? Ein Italiener lernt Rumänisch sehr leicht, weil die Sprachen ähnlich sind und aus dem Latein stammen. Ein Ungar tut sich da schwer, weil seine Sprache kaum Verwandte hat. Also was soll man beurteilen?

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So genau kann man das nicht sagen. Es kommt auf die Sichtweise an. Für uns Deutsche sind Sprachen wie Russisch oder Chinesisch schwer, da wir lateinische Buchstaben gewöhnt sind. Abgesehen von den Buchstaben, ist jede Sprache schwer. Die einen Sprachen sind schwer wegen ihrer Aussprache, die anderen wegen Vokabular oder Grammatik.

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Es kommt immer auf den Blickwinkel an, einfacher ist es dann, wenn es in der eigenen Sprache (oder einer, die man gut kennt) Anknüpfungspunkte gibt. So gesehen ist sicherlich Baskisch eine der schwersten Sprachen, es gibt keine andere auf der Welt, die mit dieser erkennbar verwandt ist.

Eine von der Grammatik her sehr schwierige Sprache ist beispielsweise Russisch.

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Hallo,

das lässt sich nicht sagen.

Die eigene Muttersprache kann "noch so schwer sein", i. d. R. ist sie für den Muttersprachler "die einfachste Sprache", womit jede Fremdsprache "so einfach sie auch sein mag" schwer ist.

Die deutsche Sprache gehört nicht gerade zu den einfachsten, denn es gibt "mehrere Geschlechter", 4 Fälle, Adjektive müssen "dekliniert" und Verben müssen "konjugiert" werden, so dass viele verschiedene Artikel und Endungen gelernt werden müssen.


Das gilt aber nicht nur fürs Deutsche, sondern auch fürs Lateinische, Französische, Italienische usw. und war früher einmal auch im Englischen so.

Daneben gibt es aber auch noch weit schwierigere Sprachen als das Deutsche, z. B. Polnisch und Russisch.

AstridDerPu

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Grammatikalisch laesst sich jede Sprache innerhalb weniger Monate komplett abhandeln. Das ist in keiner Sprache so viel, dass man da Jahre fuer brauchen wuerde. Da ist es dann auch egal, ob die Sprache isolierend, agglutinierend, fusional ist oder nochmal ganz anders funktioniert. Grundkenntnisse wird also jeder irgendwie erlangen koennen, wenn er ein bisschen Interesse zeigt, guten Unterricht bekommt und sich nicht allzu daemlich anstellt.

Bei dem, was danach kommt, scheiden sich dann die Geister und da tut man sich dann erstmal bei Sprachen leichter, die in etwa dem gleichen Sprachtypen angehoeren, irgendwie miteinander verwandt sind und die auch kulturell nicht zu weit auseinanderliegen.

Wenn man allerdings in einer Sprache wirklich gut sein moechte, dann reicht es nicht aus, wenn man einen grammatikalisch und inhaltlich korrekten Satz schaffen kann. Der Satz muss auch natuerlich klingen und so sein, wie es ein Muttersprachler sagen wuerde. Da reicht es dann nicht mehr, gluecklich darueber zu sein, dass eine Sprache wenig Morphologie hat oder keine Artikel. Dafuer hat die Sprache dann andere Eigenarten, die man erkennen und akzeptieren muss. Man muss Phrasen lernen, viel automatisieren und lernen, wie Muttersprachler dieser Sprache denken. Da muss man hart dran arbeiten, quasi fuer leben und am Ende ist es genau diese wichtige Phase an der die meisten Leute scheitern, die sich fuer eine Fremdsprache entscheiden.

Moechte man in der Fremdsprache ernst genommen werden und am Telefon oder im Schriftverkehr solange fuer einen Muttersprachler gehalten werden, bis man seinen Namen sagt oder moechte man derjenige sein, der im besten Fall nur gut ist, den man aber meilenweit gegen den Wind als einen Auslaender entlarvt? Das ist am Ende ein Motivationsproblem und hat vor allem damit zu tun, wieviel Zeit seines Lebens man darin investieren moechte.

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Die schwierigste Sprache der Welt lässt sich gar nicht so einfach bestimmen, klare Favoriten sind aber auf jeden Fall Chinesisch, Japanisch, Koreanisch und Arabisch. Geheimfavoriten als schwierigste Sprache sind unter anderem Finnisch und Ungarisch.

Wie kann man den Schwierigkeitsgrad einer Sprache bestimmen?

Ein wichtiger Punkt um herauszufinden wie schwierig eine Sprache zu lernen ist, ist der Unterschied zur Muttersprache. So ist es für einen japanischen Muttersprachler zum Beispiel deutlich einfacher Chinesisch zu lernen als für einen deutschen Muttersprachler, denn das Schriftsystem mit vielen chinesischen Zeichen ist bereits bekannt. Umgedreht ist es für jemanden mit Deutsch als Muttersprache viel einfacher Englisch zu lernen als für jemanden mit Japanisch als Muttersprachler.

Für deutsche Muttersprachler:

Das Ziel ist unter anderem sich weitestgehend flüssig in der Sprache verständigen zu können, auf dem Niveau eines Muttersprachlers ist man mit diesem Aufwand noch nicht ganz, aber auf einem guten Weg.

Chinesisch, Japanisch, Arabisch, Koreanisch: 88 Wochen (2200 Stunden)

 Russisch, Vietnamesisch, Finnisch, Ungarisch: 44 Wochen
(1100 Stunden)

Indonesisch, Malaysisch, Swahili: 36 Wochen (900 Stunden)

Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch: 30 Wochen (750 Stunden)

Niederländisch, Dänisch, Schwedisch, Norwegisch : 23-24 Wochen (575-600
Stunden)

http://www.chinanetz.info/die-schwierigste-sprache-der-welt/

http://how-to-learn-any-language.com/e/languages/similarities/german/index.html

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Alle die Japanisch oder Chinesisch sagen, sorry, falsch. Chinesisch ist eine der einfachsten Sprachen, die es gibt. Fast keine Grammatik, das einzige, was schwer ist, sind die Schriftzeichen, aber es gibt ja ne Lautumschrift. Ich kenn nen Syrer, für den ist Deutsch zwar schwer, aber mit 4 Monaten Unterricht kann er sogut wie alles verstehen was ich sage. Ich denke, stammessprachen wie Xhosa oder Zulu sind für uns am schwersten, Englisch ist sehr leicht für sogut wie jeden.

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Kommentar von Kirschkerze
17.09.2016, 19:26

Danke für den Kommentar, sonst glaub mir wieder keiner. Ich erinnere mich immer noch an meine ersten Japanisch und Chinesisch Stunden wo der Groschen gefallen ist wie wenig Optionen es bei der Grammatik gibt. Keine Deklinationen, kaum Konjugationen (zumindest nicht heruntergebrochen bei unterschiedlichen Personalpronomen) HERRLICH!  

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Kommentar von nm187
17.09.2016, 19:51

Konjugationen? Was ist das hehe xD Nein, was meinst du mit kaum? Ich kenne keine einzige ^^

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Die schwierigste Sprache dürfte die von MAGMA erfundene Kunstsprache
Kobaïanisch sein, da kaum jemand sie kennt.

Hier eine Nummer von MAGMA. Und selbstverständlich auch in Kobaïanisch gesungen.

"De Futura"


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Eine der einfachsten ist sicherlich Englisch. Chinesisch / Japanisch würde ich als zwei der schwierigsten bezeichnen

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Kommentar von Kirschkerze
17.09.2016, 19:17

Japanisch ist aber um Welten einfacher als Englisch. Wenn man sich mit beiden Sprache auskennt weiß man wie wenig Grammatik Japanisch hat und wieviel logischer alles aufgebaut ist XD Genauso bei Chinesisch. Viele schrenken die Kanji/Schriftzeichen allgemein ab, aber die Sprache selbst ist UNGLAUBLICH einfach zu erlernen  ^^

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Kommentar von woflx
17.09.2016, 21:12

Englisch hat die Eigenheit, daß man mit einem sehr eingeschränkten Wortschatz bereits sehr viel sagen kann. Andererseits besitzt Englisch einen der umfangreichsten Wortschätze aller Sprachen überhaupt. Als Kommunikationsmittel ist Englisch daher einfach, als Literatursprache aber sehr komplex.

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