Was sind die schönsten, glücklichsten Momente mit euren eigenen Kindern, bei denen ihr einfach wisst, dass es die beste Entscheidung war eigene Kinder zu haben?

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6 Antworten

Eine Familie gründen - dies ist nicht für jeden sofort ein "juhu bin dabei" Gefühl - das ist aber normal, da es für einen Mann ja doch was ganz anderes bedeutet als für die Frau :P

Ein Mann kann die Schwangerschaft zwar begleiten, doch von außen ist es natürlich nicht so intensiv wie für die Mutter selbst, man spürt es von außen erst später, kämpft mit den möglichen Launen und eventuellen Beschwerden der Mutter, man plant und denkt viel (Kinderzimmer, Erstausstattung...) doch Vorfreude ist garantiert bei beiden und die Entwicklung zu beobachten ist sowohl spannend als auch sehr faszinierend :)  

- bei der Geburt fühlt sich Mann oft hilflos und unbrauchbar (dabei reicht es einfach da zu sein, Wasser zu reichen und die Hand zu halten wenn man es schafft dabei zu bleiben) weil Mann oft nicht viel beisteuern kann - und dann ist es ein sehr emotionaler und angespannter Moment - doch da hat "Papa" immer noch nicht so die Rolle für das kleine Neugeborene, da es sehr Mama gebunden sein wird und die beiden ein unzertrennliches Gespann bilden werden (Überlebenswichtig - das meinen die kleinen Babys ja nicht mal böse, dass sie sich bei Mama am wohlsten fühlen) - oft ist Mann dann auch den ganzen Tag arbeiten sobald Mama nun mit Kind und Haushalt zuhause ist und es dauert meiner Meinung nach eben einige Zeit bis das Neugeborene auch - und bitte nagelt mich nicht fest wegen dieser Sichtweise - "interessant" für - und an Papa ist.

Es ist am Anfang ein schlafend, weinendes nicht viel bewegendes kleines zärtliches Ding, ja süß anzusehen und Mama kann gar nicht genug davon bekommen und klar ist es auch schon für die Väter wundervoll und schön und niedlich anzusehen und da können die Väter auch überall mit anpacken (Windeln wechseln, Flasche geben, wiegen, singen, Haushalt, Einkauf...) doch ich bin der Meinung  - für Papa wird es erst spannend so ab 6-9 Monate - wenn das kleine zärtliche Ding gar nicht mehr so klein und unbeholfen ist und mit Papa spielt, lacht und Blödsinn machen kann :)
Da blühen die Väter dann richtig auf meiner Meinung nach, denn auch wenn sie vorher ganz hin und weg sind von ihren Babys, so ist es doch am Anfang eher "Mama" die vom Neugeborenen verlangte Person - und natürlich ist ein Baby eine Aufgabe für beide Elternteile in vielerlei Hinsicht doch der lustige Part für die Väter kommt eben meiner Meinung nach erst, wenn das kleine Baby ein kleines Kind geworden ist und dem Papa lachend den Fuß ins Gesicht streckt weil es unbedingt will, dass er in die Zehen beißt, oder sich unerschrocken nach hinten lehnt in Papas Armen weil er einen ganz sicher wieder fängt und dabei einen Looping mit dir hinlegt... :D

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Kommentar von Shilja
20.07.2016, 09:54

P.s.: Selbst wenn ich dir von unseren Kindern die unendlich vielen schönen Momente aufzählen würde - so wären sie für dich alle bedeutungslos, weil eigene Kinder alles andere toppen - deshalb mein nicht unbedingt ganz auf die Frage eingehender Text für dich :)

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Hi,
ich liebe mein Kind ganz wahnsinnig und wir sind eine tolle kleine Familie. Darum hab ich es nie bereut Mutter geworden zu sein. Momente in denen man sehr glücklich ist erlebt man natürlich auch. Wenn ich meinen Mann mit unserem Sohn zusammen sehe, wenn wir zusammen lachen, ihm zuzusehen wie er älter wird und Dinge lernt, wenn er mir sagt das ich die tollte Mama bin usw. Es gibt also jeden Tag Situationen die mein Herz hüpfen lassen.

Unser Sohn war spontan geplant. Das heißt wir hatten die Idee ein Kind zu bekommen und schon war ich schwanger. Viel Zeit zum grübeln hatte ich also nicht. Wir waren 8 Jahre zusammen, beruflich beide gut aufgestellt und glücklich. Vorher haben wir nie groß über Kinder gesprochen. Aber in der Schwangerschaft hatte ich schon manchmal Zweifel, ob das die richtig Entscheidung war, wo ich als Mutter beruflich lande, was wir für Eltern sein werden, ob das Kind auch gesund ist usw. Aber man wächst da einfach rein, wenn das Kind da ist, und richtet sein Leben passend ein. Die Beziehung zu meinem Mann ist mit dem Kind auch nochmal viel tiefer geworden. Unser Kind hat unser Leben also ganz stark bereichert. 

Klar ist es auch mal anstregend aber das nimmt man in Kauf. Wenn ich an die Babyjahre oder die Trotzphasen im Kleinkindalter zurück denke, wo ich schon manchmal verzweifelt bin, kommt es mir auch gar nicht mehr so dramatisch vor. Heute lachen wir über viele Situationen. Nun ist unser Sohn schon 7 Jahre und ich finde es total einfach mit ihm. 

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Eigene Kinder ergänzen die Familie. Jedes einzelne Kind ist ein wunderbares Wunder und etwas ganz Besonderes, das man schätzen sollte.

Natürlich gibt es nicht nur schöne Momente, sondern auch sehr stressige Zeiten, wenn das Kind krank ist, wenn es nicht schlafen will, wenn es eine schwierige Entwicklungsphase durchmacht..... Aber die schönen und lustigen Momente überwiegen tausendmal.

Und wenn ihr euch vorstellt, dass daraus mal ein ein verantwortungsbewusster, selbständiger sozialer Mensch wird, ist es doch das Großartigste auf der Welt, was man sich vorstellen kann.

Es ist eine Bereicherung, wenn man in den Genuß kommen darf, ein Kind bei der Entwicklung begleiten zu dürfen, es erziehen zu dürfen, nach den Werten und Normen, die euch besonders am Herzen liegen.

Ihr lebt vor und das Kind macht es nach, eigentlich ist es ganz einfach.

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wenn sie einen mit 3 Monaten anlächeln, mit 2 Jahren die Ärmchen um den Hals legen und sagen "meine liebe Mama Schatz", wenn Du siehst wie sich entwickeln, ihren eigenen  Charakter bekommen / entfalten. Aber ! es sind auch anstrengende Zeiten, wenig Zeit für Gemeinsamkeiten als Eltern / Paar, Erziehung kann auch sehr anstrengend sein, die schlaflosen Nächte, für mich - heute sind sie 21 und 18 - ist es auch , wenn ich mal gehen muss von dieser Erde, habe ich etwas Wundervolles hinterlassen, 2 neue Leben ! Ich würde es sofort wieder so machen, keine Berufstätigkeit, große Reisen usw. hätte mir diese Erfüllung geben können. Nur die Geburtsschmerzen, hätte jemand anders übernehmen können - grins - . Alle Gedanken sollte man sich vorher machen,wie es dann aber ist, das weiß keiner so genau vorher. Ab der Sekunde der Geburt des 1. Kindes, gab es keine Zweifel mehr. Und wenn man einen anstrengen Tag mit 2 Kleinkindern hatte, sie genervt haben ohne Ende, du den ganzen Tag denkst, wann ist endlich Abend und sie sind im Bett, und sie dann wirklich im Bett liegen und friedlich schlafen und diese Welle der Liebe für deine Kinder kommt und du dich drauf freust, wenn sie morgens wieder wach werden, dann weißt Du Du hast die richtige Entscheidung getroffen. Wenn Ihr beide Kinder liebt, dann solltet Ihr dieses Abenteuer wagen. Alles Liebe für Euch- wie auch immer ihr euch entscheidet - 

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Ja alle schreiben immer wie toll es ist wenn sie klein sind. Hier ein bespiel wenn sie gross sind. Wenn dein kind eine Entscheidung trifft, die dir als Eltern überhaupt nicht passt und dein Kind trotzdem soviel vertrauen zu dir hat und es dir mitteilt. Das war als unser Sohn 18 war und das abi geschmissen hat! Das war eine extreme ausnahmesituation, die wir gemeinsam überstanden haben. 

Wenn du einfach merkst sie werden selbstständig und du hast doch nicht soviel falsch gemacht, weil sie gerne wieder nach Hause kommen!

Auch die schwierigen Situation lassen dich dazu lernen und dein Horizont wird erweitert. Tipp dabei, sich in die Kinder reinversetzen, ruhig bleiben und auch schwierige Wege mit ihnen zusammen durchstehen

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Sorry... Ich kann noch nicht richtig mitreden...

Aber als er die ersten Bewegungen des Stöpsels auf dem Ultraschall gesehen hat ... Haben die Augen schon Bände gesprochen... ;)

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