Ich wollt mal fragen ob jemand mir sagen könnte wie die mekmale körperlich wie geistlich von Hepatitis C aussehen wenn es ausgebrochen ist und gibt es so gewieße Stadien der Krankheit? Ich wäre sehr dankbar wenn mir das jemand sagen könnte.
Hepatitis C äußert sich in starker Müdigkeit und Energielosigkeit, keinen Appetit und keinen Hunger, Oberbauchschmerzen, eventl. bei Stress Muskel- und Gelenkschmerzen im ganzen Körper, starke Konzentrationsschwäche, Juckreiz (bei mir an den Beinen),Übelkeit und Durchfall. Man kann auch plötzlich eine Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse bekomme. Man sollte alles vermeiden, was nur den kleinsten Stress macht und schlafen, wenn man müde wird, auch tags. Die Symptome der Hep.C sind sehr unspezifisch, deshalb muss man die Leberwerte im Blutbild prüfen lassen. Leider richten sich die Symptome in ihrer Stärke nicht nach der Höhe der Leberwerte. Ich habe seit 30 Jahren nur gering erhöhte Werte, aber starke Symptome.
Zur Therapieentscheidung gehört vorneweg eine genaue Untersuchung und eine individuelle Beratung. Diese können Sie nur bei einem Arzt erhalten, der Erfahrung mit Hepatitis C hat. Auch während der Therapie ist der behandelnde Arzt von großer Wichtigkeit. Er muss speziell die Hepatitis C Behandlung aus dem ff kennen, Wirkung, Nebenwirkung etc.
Grippale Symptome, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Druckschmerz im rechten Oberbauch. Im weiteren Verlauf (kommt aber nur bei 20% vor) Haut, Schleimhäze und Augen Färben sich gelb, der Urin wird dunkel. Wenns chronisch wird dann kann sich eine Leberzirrhose entwickeln, was aber durchschnittlich 20 Jahre dauert, von Ansteckung zu diesem Stadium.

Die Hepatitis C ist eine der Infektionskrankheiten, die in der Akutphase oftmals nicht diagnostiziert werden. Die Erkrankung wird in vielen Fällen vom Betroffenen gar nicht oder lediglich als vermeintlich grippaler Infekt wahrgenommen. Die Akutphase geht jedoch in mehr als 70 % der Fälle in eine chronische Verlaufsform über.
Meist kommt es zu einer chronischen Infektion. Bleibt die Infektion dann unbehandelt, so führt sie bei ca. einem Viertel der Patienten im Langzeitverlauf nach etwa 20 Jahren zur Leberzirrhose. Außerdem besteht ein erhöhtes Risiko für Leberkrebs.
Ich kann mich da in etwa meiner Vorrednerin anschließen. Von der akuten Infektion hatte ich gar nichts mitbekommen, von dem chronischen Verlauf dafür umso mehr. Auch bei mir waren (ja, waren, ich bin nach der Interferontherpie jetzt seit 7 Jahren virusfrei!! :-))) ) die Hauptprobleme Müdigkeit und Erschöpfung, trotz überwiegend guter Leberwerte. Ich hatte einfach keine Kraft mehr für nichts, musste mich regelmäßig tagsüber hinlegen, um den Tag durchzuhalten. Ich war damals noch recht jung und lebenslustig, aber die Party hatte sich erledigt. Länger als bis Mitternacht habe ich nicht mehr durchgehalten, Alkohol konnte ich sowieso nicht mehr vertragen. Es war wie ein Leben auf Sparflamme, in allen Bereichen. Diese mangelnde Belastbarkeit hat natürlich Einfluss auf alles, was man tut. Mein Studium hatte ich abgebrochen, keine Kraft mehr, zu wenig Konzentration. Vollzeit arbeiten wäre mir zumindest nicht möglich gewesen. Von der psychischen Seite habe ich direkt verstärkte Reizbarkeit festgestellt und das Gefühl, ein Schatten meiner selbst zu sein. Aber indirekt ist die gesamte Situation natürlich sehr belastend und auch die sozialen Kontakte leiden. Aber das ist meine Geschichte, ich weiß, dass andere Menschen das z.T. ganz anders erleben. Die halten vielleicht den ganzen Tag durch, klappen dafür dann aber abends zusammen, oder verschlafen das ganze Wochenende. Es gibt auch Menschen, die es gar nicht merken, dass sie Hepatitis haben, erst wenn die Leber wirklich ernsthaften Schaden genommen hat. Das macht es ja auch so schwer, überhaupt mitzukriegen, dass man was hat, weil all diese Symptome unspezifisch sind und noch dazu bei jedem ein bisschen anders. Ich dachte damals immer nur, ich hätte eine schlechte Zeit und das würde schon wieder weggehen. Zum Arzt gegangen bin ich am Ende wegen der ständigen Verdauungsprobleme (auch ein Symptom). Ich denke, wenn Verdacht besteht, solltest du einen Test machen, ist nur einmal Blut abnehmen. Ich drück dir die Daumen! LG - Inka