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Was sind die Konsequenzen eines Kirchenaustritts?

gefragt von narcotik90 am 24.06.2009 um 9:29 Uhr

Werde ich bei meinem Tod einfach in nassem Sand verscharrt (mir eigentlich egal, bin ja dann tot...) oder sonst irgendwas?


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emceel
beantwortet von emceel am 24. Juni 2009 09:32
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Die Kirche ist nur ein von Menschen geschaffenes Konstrukt. Alles was tatsaechlich wesentlich sein KOENNTE, musst du mit deinem Gott alleine ausmachen! Oder darfst du nicht mehr Fussball spielen weil du aus deinem Verein austrittst?

Kommentar von 871283bb97b5a5e5b12baa295e8c2a22smallclauzito am 24. Juni 2009 09:34

er hat doch seine konkreten bedenken genannt - dazu fällt dir dann wohl nix ein...

Kommentar von C69c703858f7365e2fe83cf2cbb34961smallemceel am 24. Juni 2009 09:58

Ich habe die Frage vielleicht falsch verstanden. Du kommst auch ohne Konfession in ein anstaendiges Grab. Wenn deine Verwandten das Geld haben :(


Baiana
beantwortet von Baiana am 24. Juni 2009 09:31
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Friedhöfe sind heute nicht mehr kirchlich, sondern im Regelfall kommunal. Du bekommst eine ganz normale Bestattung, halt ohne Pfarrer, sondern mit einem weltlichen Trauerredner.

Du hast keine Anrechte mehr auf Sakramente, kannst also nur unter bestimmten Auflagen kirchlich heiraten (wobei Du selbst dann kein Sakrament empfangen hast).


augustkoenigin
beantwortet von augustkoenigin am 24. Juni 2009 09:31
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Nein, du wirst nach dem Bestattungsgesetz und Deinen Wünschen unter die erde gebracht oder verbrannt. Nur wird kein Pfarrer an Deinem Grab reden. Auch nicht für Geld. Das machen die nicht.


stinakind
beantwortet von stinakind am 24. Juni 2009 09:34
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Du wirst beerdigt wie jeder andere auch.Nur wird kein Pastor dabei sein.Hab allerdings auch schon erlebt,daß trotz Austritt des Verstorbenen auf Wunsch der Angehörigen die Trauerfeier doch mit Pastor war.Der Sarg stand wärend der Trauerfeier in einem Nebenraum.Man wollte dem Verstorbenden nicht auf seinem letzten Weg nen Gottesdienst zumuten,wo er sich doch gegen entschieden hatte.Ich fand das iwie komisch.Der war sozusagen auf seiner eigenen Beerdigung nicht dabei.


krabbe22
beantwortet von krabbe22 am 24. Juni 2009 09:36
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Du kannst Probleme bekommen wenn dein nächster potentieller Arbeitgeber ein kirchlicher Träger ist. Das ist der Grund aus dem ich nicht austrete.


herzilein27
beantwortet von herzilein27 am 24. Juni 2009 09:32
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Meine Oma war aus der Kirche ausgetreten u. trotzdem hielt eine Pfarrerin die Rede bei der Trauerfeier.


gri1su
beantwortet von gri1su am 24. Juni 2009 09:32
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Es erfolgt genau so eine Beerdigung, wie sonst auch. Nur mit dem Unterschied, dass kein Pastor das Ritual vornimmt, sondern ein Redner.


anonym
beantwortet von anjanni am 24. Juni 2009 09:33
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Nein, eine ordnungsgemäße Beerdigung bekommst Du auch nach dem Kirchenaustritt. Dafür sorgt schon die in dieser Hinsicht strenge Gesetzgebung. Lediglich der Pfarrer leitet dann nicht die Zeremonie.

Ich war mal auf so einer Beerdigung. Den Redner muß man natürlich bezahlen (also, Du dann nicht mehr, sondern die Hinterbliebenen). Aber feierlich ist das auch.


gri1su
beantwortet von gri1su am 24. Juni 2009 09:35
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Bei der Beerdigung ändert sich nur wenig: An Stelle eines Pastors führt ein Redner die Trauerfeier durch. Aud das kirchliche Ritual wird dabei weitgehend verzichtet.


clauzito
beantwortet von clauzito am 24. Juni 2009 09:38
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Es kann passieren, daß sich kein Pastor findet, der bei Deiner Beerdigung predigen will. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn es gibt sehr viele unabhängige Prediger, die ggf. über das Bestattungsinstitut beauftragt werden können. Darunter sind auch oft Theologen, aber auch nicht-theologische Sprecher.

Ansonsten ist alles wie gehabt. Wenn es an Deinem Wohnort keinen weltlichen, sondern nur einen kirchlichen Friedhof gibt, dann ist die betreibende Kirchengemeinde verpflichtet, Dir (bzw. Deinen Hinterbliebenen) ein Grab ohne Aufschlag für Nichtgemeindemitglieder zu verkaufen. Da Friedhöfe allerdings auch unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten geführt werden, wird die Kirchengemeinde das i.d.R. auch tun, wenn es einen weltlichen Friedhof im Gemeindebezirk gibt, sie wäre dann allerdings berechtigt, einen Aufschlag zu nehmen.

Auch entgegen anderslautenden Behauptungen: Auch wer nicht (mehr) Kirchenmitglied ist, landet nicht in einem anonymen Massengrab, sondern hat auch ohne auf die Gnade der Kirche angewiesen ist, Anspruch auf eine würdevolle Beerdigung und letzte Ruhestätte.


sunshine520310
beantwortet von sunshine520310 am 24. Juni 2009 09:42
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Das einzige, was sich ändert ist: Du fängst endlich an, Geld zu sparen wenn Du aus der Kirche austrittst. Ich bin vor ca. 7 Jahren erst ausgetreten. Für die von da ab gesparte Kirchensteuer hab ich mir einen monatlichen Dauerauftrag aufs Sparbuch eingerichtet. (Bin ja vorher auch ohne das Geld ausgekommen. Da läppert sich schön was zusammen. Beerdigt wirst Du ganz normal. Auch mit Pfarrer. Mein Opa war aus der Kirche ausgetreten und trotzdem war es eine ganz normale Beerdigung. Vielleicht sträuben sich die Pfarrer auf dem Land, auf den Dörfern. In der Stadt jedenfalls gibts da keine Probleme.


anonym
beantwortet von verman27 am 24. Juni 2009 09:31
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kannst nicht kirchlich hairaten es sei denn dein partner/in ist noch in der kirche.


Nellina
beantwortet von Nellina am 24. Juni 2009 09:31
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Normalerweise wird Dir keine Totenmesse gehalten und der Pfarrer wird bei Deiner Beerdigung kein Gebet sprechen.

Kommentar von 364ebba86f99dbbcb01a4f28fa997d4dsmalldomchef am 24. Juni 2009 09:33

der pfarrer wird noch nicht einmal zur beerdigung kommen.
du mußt einen prediger beauftragen.


simba67
beantwortet von simba67 am 24. Juni 2009 09:32
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du kriegst eine bestattung ohne pfarrer und so. eben ganz unscheinbar


anonym
beantwortet von Sabrina80 am 24. Juni 2009 09:32
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aber denke vor deinem austritt daran, das wenn du mal Kinder hast und die getauft werden sollen, dann bedarf dies einen papiekrieg und es kostet was wieder einzutreten!

Kommentar von narcotik90 am 24. Juni 2009 09:34

wer sagt das meine kinder getauft werden sollen?

Kommentar von Sabrina80 am 24. Juni 2009 09:35

hätte ja sein können!

Kommentar von B4b832d257e85bfd2d940b7f036be6f8smallDonRamon am 24. Juni 2009 09:36

Das hat auch mit der Taufe der Kinder nichts zu tun, wenn die in der Kirche sind, gehts.

Kommentar von Sabrina80 am 24. Juni 2009 09:38

sicher? das geht wirklich? kann ich mir nicht so ganz vorstellen

Kommentar von B08cf721fdce022292961f7a447b024dsmallherzilein27 am 24. Juni 2009 09:38

Kinder könnten auch getauft werden, obwohl beide Elternteile aus der Kirche ausgetreten sind!

Kommentar von Sabrina80 am 24. Juni 2009 09:45

aha! gut, hab ich mal wieder etwas dazu gelernt! Thanks!


anonym
beantwortet von FreeEagle am 24. Juni 2009 09:33
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Nein, natürlich nicht. Es gibt ja nicht nur Kirchenfriedhöfe; die meisten Friedhöfe werden von der Gemeinde betrieben und unterhalten. Soll heißen, dass nach Deinem Tod die Hinterbliebenen, das Krankenhaus oder das Bestattungsunternehmen auf der Gemeinde vorsprechen (das müssen sie zur Anzeige des Sterbefalls sowieso) und die Sache regeln.


tanztrainer1
beantwortet von tanztrainer1 am 24. Juni 2009 09:34
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Nicht unbedingt!! Kommt aber darauf an, wie der Pfarrer drauf ist, der dann die Beerdigung machen soll!! Mein Mann war auch nicht mehr in der Kirche als er starb, aber ein Schulkamerad meines Sohnes war der Sohn des evangelischen Pfarrers!

Für Geld machen die doch Alles!!


anonym
beantwortet von rudibee am 29. Juni 2009 12:59
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in trockenem Sand, nasser Sand kostet extra.


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