Frage von Dawn90, 50

Was sind die rechtlichen Konsequenzen bei einer kommerziellen Nutzung von illegaler Software?

Hey Leute,

ich habe eine rechtliche Frage. Ich studiere im 3en Semester Kommunikationsdesign und würde gerne während dem Studium etwas als Freelancer nebenher verdienen. (Primär aus Interesse, nicht des Geldes wegen)

Ich besitze bis dato jedoch nur die gecrackten Versionen von den gängigen Grafikprogrammen und auch nur Schrifen, welche uns zu Studienzwecken zur Verfügung gestellt wurden.

Ich kann mir vorstellen das ich mich mit Arbeiten welche auf den beiden oben genannten Faktoren basieren in einer ziemlichen Grauzone bewege.

Mich würde aber einmal die genau Rechtslage zur kommerzieller Nutzung illegaler Software interessieren. Und wie so etwas in diesem kleinen Rahmen, in welchem ich arbeiten würde, aussieht.

Grüße

Antwort
von Walum, 50

Was meinst Du denn, wie Deine Bewerbung als Kommunikationsdesigner wirkt, wenn sie mit ener Vorstrafe anfängt?

Von den Zeug gibt es eine Studentenlizenz, die kannst Du Dir problemlos leisten. Es gibt derart viele freie Fonts, dass Du wirklich keine Lizenzen verletzen musst.

Du bewegst Dich nicht in einer "Grauzone". Die Nutzung gecrackter Software wird in Schwarzweiß verurteilt.

Wenn sie Dich dran kriegen, würde das ausgesprochen teuer.

Kommentar von OnkelSchorsch ,

So ist es. Hinzu kommt, dass niemand heute noch gecrackte Grafikprogramme nutzen muss. Die Programme sind nicht mehr so teuer, selbst Adobe Photoshop wird heute auf Basis von Monatsmiete angeboten, das kann sich jeder, der es haben will, leisten, zudem ist es für Studis noch billiger.

Kommentar von codedesign ,

Außerdem sollten Unternehmen/ Auftraggeber auf eine bestimmte Font bestehen müssen sie sie ja für die kommerzielle Nutzung erwerben. Die können ja nicht auf deine "Bibliothek" zurückgreifen, wenn das auf soundsovielen Werbeflächen auf eine bestimmte Zeit gezeigt wird.

Antwort
von alexbeckphoto, 39


kannst du selbst nachlesen:

http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/\_\_108a.html

Dazu kommt Schadensersetz auf der zivilrechtlichen Seite.


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