Zum Beispiel:
Dem Buchdruck wurde keine Zukunft gegeben, dann hat er die Welt verändert...?
Der ersten Eisenbahn in Deutschland wurde keine Zukunft gegeben... ?
Walt Disney wurde als Spinner abgetan und hatte über 320 Gespräche für Unterstützung durch gehalten - bis er Unterstützung bekam... ?
Viele Erfindungen wurden gemieden und verspottet, dann wurden sie Weltmarktführer...?

für mich die behauptung, dass die erde rund ist und sich um die sonne dreht

....menschheitsgeschichtlich ist es noch gar nicht so lange her, dass geglaubt wurde, dass die Erde eine Scheibe sei...........oder dass die Sonne sich um die Erde drehe und nicht umgekehrt!!! ......Galileo - und sie bewegt sich doch. Oder auch, dass Frauen geächtet wurden, weil sie "nur" Mädchen gebären konnten. Heute ist bewiesen, dass die Spermien für das Geschlecht dann "zuständig" sind. Ich denke, die Liste der menschlichen Irrtümer ist schier endlos und wird es wohl immer sein. Heute gibt es Menschen, welche die feinstoffliche Welt wahrnehmen können und als Spinner bezeichnet werden, in ein paar Jahrhunderten oder schon Jahrzehnten lächelt darüber niemand mehr.....gut sind keine Erfindungen, aber trotzdem..
marialuisa am 25. Januar 2008 16:04 ..zwei Köpfe, ein Gedanke.......
marialuisa am 25. Januar 2008 16:13 ..was ich noch sagen wollte, es soll Menschen geben, die diese Dinge immer noch glauben, aber da muss man gar nicht so weit zurückgehen, es gibt auch heute noch Zeitgenossen, welche so einiges leugnen.......

Computer: Ein ganz Schlauer sagte ende der 70er / Anfang der 80er:
"Es gibt keinen Grund, warum jemand einen Computer zu Hause haben wollte."
Tonfilm: "Wer will denn Schauspieler sprechen hören?"
(Zitate sind Annäherungen, googlen ist angesagt...)
Noch schlimmer: IBM sagte damals: Vier Computer reichen für die Menscheit

„Wenn es im Jahre 1879 schon Computer gegeben hätte, würden diese vorausgesagt haben, dass man infolge der Zunahme von Pferdewagen im Jahre 1979 im Pferdemist ersticken würde.“
John C. Edwards

Das Zugfahren schädlich für den Menschen ist.
Wenn die Eisenbahn durch die Landschaft fährt, wird die Milch bei den Kühen sauer.
Das ähnelt den Argumenten bei Transrapid.

Es gibt aber auch die etwas umgekehrte Seite. z.B. die Uranforschung. Ich denke, es wäre nie soweit geforscht worden, wenn die Wissenschaftler von den vielen Toten gewußt hätten.

zB. Akupunktur war noch vor Kurzem als völliger Schwachsinn abgestempelt, heute die Wirkung bei vielen Indikationen belegt.
Der Zusammenhang von körperlichen Krankheiten und psychischen Hintergründe früher als Schwachsinn abgestempelt, heute unumstrittenen.
berthold11 am 25. Januar 2008 16:17 Da fällt mir noch ein: Meditation Zeitvertreib für Schwache, heute bewiesen, daß es das Immunsystem stärkt

da fällt mir noch
ein. niemand wollte am anfang das zueg es wurde totgesagt. doch dann kam der siegeszug der ami-brause
claude5 am 25. Januar 2008 16:31 Ja, Brause - geplant als Schmerzmittel. Da ist auch was schiefgelaufen :-)

Nach der Erfindung des kohärenten, "stark gerichteten" Lichtes (also des "Lasers") wurde gesagt: "Das ist eine nette Spielerei, braucht aber kein Mensch" (siehe Einsatz in der Medizin, industriellen Schneidtechnik, Lese-Einrichtug optischer Medien usw.).

Das Handy - der Kommunikator von Kaptain Kirk und Co wurde als Phantasie belächelt - heute sehen die Dinger oft auch schon so aus - und erst die Freisprechanlage, die Lt. Uhura immer im Ohr hatte....

Die Homöopathie, aber das kommt erst noch, dass auch die Zweifler glauben. Grins.
auszug aus einem Text
Galileo Galilei lebte im 17. Jahrhundert zuerst in Padua, wo er Lehrer für Mathematik an der Universität war. Dies war die Zeit der Inquisition, nicht nur in Italien. Inquisition bedeutet, dass extrem grausame Foltermethoden angewandt werden um die Bürger hauptsächlich zum Schweigen zu bringen, wenn sie diese Tortur überleben sollten. Zu dieser Zeit war das Ptolemäische Weltbild überall verbreitet, dass heißt, die Erde war der Mittelpunkt des Alls und alles drehte sich um sie und den Papst als das von Gott erwählt Oberhaupt. Die Kirche stellte also für sich selbst die Hauptsache dar, was zur Folge hatte, dass alle Forscher keine wirkliche Forschung betreiben konnten. Sie durften zwar frei forschen, doch auf keinen Fall durfte das Weltbild zerstört oder widerlegt werden, da es ja 'von Gott und der Bibel' so gewollt war. Was bringt es einem also, neue Dinge zu entdecken, sie aber nicht präsentieren zu dürfen? Als Musiker kann man es so vergleichen: Man übt, jedoch darf man nicht auftreten...sonst wird man gefoltert oder sofort getötet???
...ja, eine sehr lehrreiche Antwort. Da fällt mir auch noch Giordano Bruno ein, welcher in Rom verbrannt wurde, weil er mehr sah als die klerikale Obrigkeit und er steht für Tausende und Abertausende.
Was regst Du Dich so auf, die Kirche hat doch ihren Fehler eingesehen und zugegeben, dass Galileo Galilei doch recht hatte. Ehre wiederhergestellt. Allerdings erst 1993 (also vor 15 Jahren)... manche brauchen halt etwas länger...