Hallo zusammen,
ich bin Industriedesign-Studentin und möchte das forlgende Thema in meines Bachelor-Report bearbeiten: "Hürden im Alltag überwinden für Menschen mit Handicap"
Es gibt so viele Behinderungsarten, wie Seh- Gehbehinderung, Bewegungsstörungen, Kleinwuchs...
In meiner Arbeit möchte ich mich auf Körperbehinderung beschränken.
Die Frage an euch lautet: Wo seht ihr die größte Schwierigkeit in einer Behinderungsart?Was fällt einem Menschen mit seiner Behinderung am schwersten?
(z.B.Kleinwüchsige können nicht so schnell Laufen/Schritthalten mit anderen...)
Vielen Dank für eure Mithilfe
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Die größte Schwierigkeit sehe ich eher in dem Umgang der Nicht-Behinderten mit den Behinderten.

ganz klar: treppen oder sehr hohe bordsteine für rollstuhlfahrer.
Setz Dich mal in einen Rollstuhl und versuche, Dich damit einen Tag lang durchzuschlagen. Kommt als ein Kapitel in der Arbeit bestimmt gut... (auch wenn es nicht gerade "hochwissenschaftlich" ist)
BlondAndBlue am 29. Januar 2009 10:59 ich hab das monatelqng machen müssen....uncool

Ganz klar die Behörden, die erst mal alles ablehnen - um es später doch bewilligen zu müssen...Das betrifft leider alle Menschen mit Beginderung!!!...LG
auchmama am 29. Januar 2009 11:03 ...sorry ...tausche "g" in "h"
Du solltest Dich auf eine Behinderungsart beschränken. Oder hast Du vor ein Buch zu schreiben? Für jede verschiede Behinderung gibt es für jede verschiedene Tätigkeit ein Spezialgerät / Hilfe. Das fängt beim Zähneputzen an und hört beim Autofahren auf, oder umgekehrt.
primusvonquack am 29. Januar 2009 11:04 Jepp!

also, ich hatte einen unfall und saß im rollstuhl,das war echt der horror:
treppen, schiefe gehwege, zu enge türen, zu hohe automaten (bank)
Das größte Hindernis sind die Menschen, die Behinderte nicht akzeptieren und respektieren.
Behinderte möchten nicht wie Idioten oder Aussätzige behandelt werden und reagieren da sehr sensibel.

treppen? manche kaufhäuser/supermärkte, manche busfahrer (traurig aber wahr)
Du bekommst hier sicher viele gute Antworten, aber richtig gute und auch dankbare Beiträge bekommst du, wenn du diese Frage bei rehakids.de stellst. Alles Gute mit der Arbeit.

"z.B.Kleinwüchsige können nicht so schnell Laufen/Schritthalten mit anderen..."
ok, die größten Probleme sehe ich hier:
Blinde können nicht so gut sehen.
Taube können nicht so gut hören.
Rollstuhlfahrer können nicht laufen.
....
sanne172 am 29. Januar 2009 11:02 nicht allzu witzig
Senselessways am 29. Januar 2009 11:04 Genauso witzig wie die Frage sinnvoll gestellt ist. Man müsste sich schon etwas genauer ausdrücken. Das Beispiel war exakt das gleiche.
für Darmerkrankte zu wenig Toiletten (MORBUS CROHN)

Die Mobilität. viele Einrichtungen im öffentlichen Bereich sind ja mittlerweile auf Behinderte eingerichtet (Öffis, Schulen, Ämter...). Das Problem ist aber meistens, dort hin zu gelangen. Außerdem gibt es bestimmt gravierende Unterschiede zwischen Stand und Land...
in manchen kommunen (z.B. im erhabenen Potsdam)gibt es behindertenbeauftragte - vuielleicht sollte da der kontakt gesucht werden? die sollten - wenn nicht selber helfen - doch zu behindertenverbänden vermitteln können. da wird die untersuchung dann auch basisnah

Ich denke, dass oftmals die größte Behinderung nicht in der Behinderung selbst zu suchen ist. Vielmehr ist Toleranz gefragt, Gemeindenken und... das Aufeinanderzugehen Wenn die Menschen ohne Behinderung die Behinderten als ganz normale Menschen betrachten würden, ohne Vorurteile, ohne Berührungsängste- das wäre schon ein großer Schritt nach vorn. Allein wegen der oftmals falschen Einstellung Behinderten gegenüber, werden diese- meine Meinung- oft mehr als durch ihr Handycap selbst behindert.
Es sind nicht nur die hohen Bordsteine. Ich habe es mehrfach erlebt, daß Personen mit Rollstuhl / rollator bereits bei den kleinen Höhenunterschieden der Regenwassergosse erheblich Probleme haben. Ganz schlecht ist auch großformatiges Kopfsteinpflaster. Im Winter Betonsteine wegen Glätte. Bei Sehbehinderten ist die Schrift oft zu klein, insbesondere Fahrpläne an Haltestellen.Die Einstiege sind oft zu schmal,manchmal auch für Kinderwagen. Bei Hotelbuchungen ist es teilweise schwierig entsprechende Zimmer zu erhalten.

Du kannst Dein Thema einschränken, indem Du in der Einleitung etwa folgendes zum Besten gibst:
Titel blabla am Beispiel von Rollstuhlfahrern …
Wenn Du alle möglichen Behinderungen zur Sprache bringen willst, besteht die Gefahr einer langweilenden Aufzählung. Oder aber beschränkst Dich auf die Sinne (Geschmack, Gehör …) oder eher exotische Behinderungen. Prägnante Beispiele sind interessanter wie Aufzählungen.
Problem-Beispiel: Sehbehinderte benötigen für ihren Stock um die Abgrenzung der Straße zu erkennen eine kleine Erhöhung, diese kann wiederum ein Problem für Rollstuhlfahrer sein.
Und vergesst bitte die Gehörlosen nicht. Ich fände es toll, wenn man einfacher die Gebärdensprache lernen könnte.
Für mich als schwer gehbehinderter der noch nicht auf den Rollstuhl angewiesen ist hat sich in Fußgängerzonen das ach so hübsche Kopfsteinpflaster oder ander sehr unebenen Pflasterarten als sehr störend erwiesen. Ich verstehe Städteplaner nicht die so einen Mist auch noch toll finden. Super sind auch Treppen ohne Geländer. Dann wären da noch Kraftfahrer die sich so blöde auf den Gehweg stellen das ich auf die Straße muss und da natürlich mit dem hohen Bordstein Probleme habe. Die Deutsche Bahn ist auch so ein Fall, da gibt es Bahnhöfe das gibt es nur Treppen und keine Aufzüge Rolltreppen oder Rampen.
Sangaril am 9. April 2009 20:23 Ja, hier kann ich in allem zustimmen. Sehr schwer ist es für Menschen mit Mehrfachbehinderungen wie bei mir. Und diese Hindernisse im Alltag bedeuten auch Einsamkeit. Da heißt es ein Held zu sein und viele Ideen um den Alltag zu bewältigen.
Ich bin leicht körperbehindert. Die Reaktionen der Gesellschaft sehe ich als das größte Hindernis. Da ich durch Mobbing und Ausgrenzung sehr scheu bin und andere verunsichert sind, wie sie mit mir umgehen sollen sehe ifch das als größte Schwierigkeit.
oh ja - und da ist es sogar egal, welche Behinderung vorliegt
DH