Frage von Futbolista,

Was sind die Folgen einer Gehirnhautentzündung (Meningitis)

 

Wie lange braucht man, dass man nach einer nicht tödlichen Gehirnhautentzündung wieder bei 100% ist? Das heißt, dass man wieder voll leistungsbereit und konzentriert ist.

Hilfreichste Antwort von corona60,

Hi Futbolista,

In der Regel heilen Virusmeningitiden ohne jede Therapie bei mehr als 90 % der Erkrankten innerhalb von zehn bis vierzehn Tagen ohne Folgeschäden aus. Bei etwa 10 % der Patienten kann die Erholung jedoch Monate andauern. Bleibende neurologische Ausfälle oder ein tödlicher Ausgang der Infektion wurden nur äußerst selten beobachtet. Bei einer Hirnhautentzündung durch Tuberkuloseerreger oder Pilze hängt die Prognose vor allem vom Immunstatus des Erkrankten sowie vom rechtzeitigen Therapiebeginn ab.                                                                                                                                                                 Wesentlich mehr Komplikationen treten bei der bakteriell verursachten, eitrigen Hirnhautentzündung auf.
Unbehandelt endet ein Großteil dieser Meningitisformen tödlich. Doch auch trotz Antibiotika-Behandlung wurde in 5-30 % der Fälle ein tödlicher Verlauf beobachtet. Vor allem Pneumokokkeninfektionen haben eine eher schlechte Prognose.
Zu den Komplikationen einer bakteriellen Meningitis gehört ebenfalls die Ausbildung einer Meningoenzephalitis, einem Übergreifen der Entzündung auf das Gehirn. Weiterhin besteht die Gefahr einer so genannten Meningoenzephalomyelitis, einem Übergreifen der Entzündung auf das Rückenmark, in deren Folge es zu bleibenden neurologischen Schäden, z. B. Lähmungen, Gehörverlust und psychischen Schäden wie etwa geistiger Behinderung oder Verhaltensauffälligkeiten, kommen kann. Als Defektheilungen kommen Hirnnervenausfälle wie Seh- und Hörstörungen sowie Epilepsie insbesondere nach einer Pneumokokkenmeningitis vor.
Eine weitere Komplikation kann die Entstehung eines Hirnabszesses sein, einer Eiteransammlung in einer entzündlich entstandenen Höhle des Gehirns oder einer durch vermehrte Flüssigkeitsansammlung verursachten Hirnschwellung.
Weiterhin wurde auch schon eine Störung und Verringerung des Liquorabflusses durch die Verklebung der Arachnoidea sowie eine Thrombose (Blutgefäßpropf) der Venen, sog. Sinusvenenthrombose, beobachtet.
Bei der chronischen Meningitis kommt es im Verlauf der Erkrankung häufig zu neurologischen Ausfällen an der Hirnbasis mit folgenden Hörstörungen, Gesichtslähmungen und Störungen der Motorik der Augenmuskeln.
Als spezielle Komplikation einer akuten Meningokokken-Meningitis ist noch das Waterhouse-Friedrichsen-Syndrom zu nennen, welches eine systemische Erreger-Ausschwemmung (Sepsis) in die Blutbahn kennzeichnet. In der Folge kommt es dabei zu punktförmigen Hautblutungen und Kreislaufversagen mit einer Schädigung der Nebenniere. Schon bei diesbezüglichem Verdacht sollte eine intensivmedizinische Überwachung eingeleitet werden.
Die durch Pilze verursachte Meningitis ist in Bezug auf ihre Letalität (Zahl der Todesfälle in Bezug auf Erkrankungsfälle), welche bei 40 % liegt, die folgenschwerste.

im Netz gefunden

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Es kommt bei der Hirnhautentzündung darauf an ,wann diese festgestellt wurde,welche Art der Entzündung es ist und ab wann die Behandlung begonnen wurde. Und wie der Allgemeinzustand der betreffenden Person ist. Der Verlauf kann sehr verschieden sein und nicht immer ist mann/frau wieder 100% fit.

cu

corona

 

Antwort von Tristanian,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Das hängt ganz vom Einzelfall ab. Das sollte man besser mit seinem Arzt besprechen. Ich könnte hier jetzt etwas schreiben, was Dich aber nur verunsichert.

Kommentar von Futbolista,

 

Ich habe keine Meningitis. Mich interessiert’s nur allgemein.

Kommentar von Tristanian,

Dann google oder wiki doch mal Meningitis

Kommentar von Futbolista,

Das habe ich ja schon gemacht, aber ich hätte gerne eine Antwort auf "Deutsch".

Kommentar von Tristanian,

Die Folgen könne sein: Erblindung, Gehörverlust, Lähmungen, psychotische Veränderungen.

Antwort von Forellenkleid,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Da eine Hirnhautentzuendung ernstzunehmen ist, am besten alle Fragen diesbezueglich an einen Arzt stellen.

Persoenliche Erfahrung meinerseits: nach drei Wochen akutem Stadium war ich noch einen Monat schlapp, hatte steife Glieder und musste mich oefters uebergeben.

 

Antwort von louis0815,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Meißt zieht eine Meningitis schwere irreparable Schäden nach sich, wenn sie nicht rechtzeitig behandelt wird. Somit ist es schwer, zu Deiner Frage eine Aussage treffen zu können.

Wird sie rechtzeitig erkannt und entsprechend behandelt, kommt es zu keinerlei Schädigung. Wird sie zu spät erkannt oder auch zu spät behandelt, sind Schädigungen unumgänglich.

Antwort von manfred2,

Extreme müdigkeit und Unkonzentiebarkeit, faulheit, unsportlichkeit, klopfigkeit!

Antwort von Putte,

Mein Kollege hat sowas (durch Zeckenbiß). Er hat eine Tropf- und Tablettentherapie hinter sich. Wir finden, daß er schusseliger geworden ist. Ob das daher kommt, kann ich nicht sagen. Kann auch an seinem Alter liegen.

Wichtig ist ein Arzt, der sich damit auskennt. Davon gibt es wohl nicht sehr viele in D.

Antwort von Zwuckelle,

Das kommt immer drauf an!

In meinem Beruf arbeite ich mit Menschen, die aufgrund einer Hirnhautentzündung, beeinträchtigt geblieben sind und zwar in vielen Bereichen.

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