Frage von loewen, 67

was sind die folgen einer Vaterschaftsanfechtung?

sp: mutter seit geburt ihres kindes, ledig ,alleinerziehend und alleine sorgeberechtigt. vater und ex-freund des kindes zahlte nur 6jahre kindesunterhalt, dann 7jahre lang nichts und auch keinen kontakt mit dem kind. das kind ist nun 13jahre und sieht dem vater nicht änlich, und legt oftmals eine gestik an den tag der an jemand anderen erinnert aber nicht an den vater des kindes. wenn nun die mutter die vaterschaft die ja nach der geburt vom ex-freund beim standesamt anekannt wurde, anzweifelt und das auch kundtut, was erwartet sie rechtlich, was kann eventuell auf sie zukommen?. danke im voraus.

Antwort
von Menuett, 44

2 Jahre nach dem der Vater davon Kenntnis bekommt, dass das Kind evtl. nicht von ihm ist, kann er die Vaterschaft gerichtlich in Frage stellen.

Nach Ablauf dieser 2 Jahre gilt das Kind als anerkannt, auch wenn er nicht der leibliche Vater ist.

Wenn dem Vater gerade erst klarwird, dass das Kind Ähnlichkeit mit jemand anderen hat, dann hat er 2 Jahre Zeit, auf Vaterschaftsfeststellung zu klagen.

Der Mutter passiert nichts.

Antwort
von blumenkanne, 63

der vater, das kind oder die mutter können die vaterschaft anzweifeln und bei gericht anfechten lassen. - dafür haben sie zwei jahre zeit, nachdem die zweifel aufkommen.

die mutter geht also zum gericht  und lässt dort ihre zweifel aufnehmen u. stellt einen antrag auf vaterschaftsanfechtung. sie nennt den vater derzeit und den möglichen anderen. dann werden vaterschaftsteste durchgeführt und es wird geprüft. sollte sich herausstellen, dass a nicht vater des kindes ist, kann b festgestellt werden. die frage ist wie weit das im interesse des kindes ist. auch das sei zu berücksichtigen. der derzeitig rechtliche vater hat ansprüche auf rückzahlung des gezahlten unterhaltes an den mgl. neuen vater und das kind hat ansprüche aus unterhalt ab geburt. die kosten trägt derjenige der die sache ins rollen bringt.

Kommentar von loewen ,

 also heissen wenn die mutter das ins rollen bringt muss sie anwälte und gericht und auch schadensersatz? bezahlen ---auch wenn sie gar kein geld hat??

Kommentar von blumenkanne ,

was für einen schadensersatz? der biovater muss unterhalt an den kuckucksvater zurückzahlen, den er mal bezogen hat. der biovater wird dann unterhalt ans kind zahlen müssen.

frage wäre zu stellen warum die mutter nicht alle vermeintlichen kontakte ins feld geführt hat vor 13 jahren. na sicher werden die kosten demjenigen auferlegt, der die sache beantragt. vielleicht gibts pkh, das wäre mit einem anwalt zu besprechen. wie wäre es erstmal mit einem vaterschaftstest mit dem neuen kandidaten als kv, will der das überhaupt alles? was sagt das kind dazu?

Antwort
von DerBube01, 65

Vater und Erzeuger ist nicht das Gleiche!

Kommentar von loewen ,

wie meinst du, was ist der unterschied?

Kommentar von blumenkanne ,

das kann es dir nicht erklären

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