kimmo am 03.04.2008 um 14:31 Uhr
Ich möchte wissen was sind die phosphorhaltigen Brandmittel die bei Sammlern zu schweren Verbrennungen führen.
Weitere Fragen zu verwandten Themen finden Sie hier:

Es handelt sich um Munitionsreste aus den beiden Weltkriegen:
Die rasante Entwicklung der chemischen Industrie im 19. Jahrhundert führte dazu, dass eine grosse Anzahl von chemischen Verbindungen produziert wurde, die wegen ihrer Giftigkeit als chemische Kampfstoffe geeignet erschienen.
1907 sprach man zwar in der Haager Landkriegsordnung (HLO) ein Verbot der Anwendung chemischer Kampfstoffe aus, aber am 22.04.1915 wurde von deutscher Seite an der Westfront mit Chlor erstmals ein chemischer Kampfstoffe eingesetzt; die nach ihrer farblichen Kennung bezeichnete Giftgasmunition (Blau-, Gelb-, Grün-, Weisskreuz) forderte auf beiden Seiten etwa 100.000 Tote und 1,2 Mio Verletzte.
Obwohl das Genfer Giftgasprotokoll von 1925 erneut den Einsatz chemischer Kampfstoffe untersagte, wurde weiter und intensiver als vorher an der Entwicklung neuer Kampfstofftypen geforscht. Aus dieser Zeit stammen die Nervenkampfstoffe Tabun, Sarin und Soman [organische Ester der Phosphorsäure].
(umweltlexikon-online.de)

Über die Art der versenkten Munition, aus der der weiße Phosphor austritt, kannst Du hier eine Studie nachlesen: http://kuerzer.de/MeT1G1mOk
Maienblume am 3. April 2008 14:51 Kommst als Einzige zum Punkt.... DH!
<kopfschüttel>
kimmo am 3. April 2008 18:52 Weisser Phosphor ist keine Verbindung sondern eine Allotropisce Form von Phosphor.
raubkatze am 3. April 2008 22:19 Ich habe das doch gar nicht gesagt! Ich bin Chemiker und weiß selbst, daß es sich um eine Modifikation handelt.
Quandt am 7. April 2008 16:59 Und die Chimäre aus Weisser Hai und Stubentiger oben links ist das Produkt der Munitionsverklappung?!? Oder hast Du den in Heimarbeit geklont? ;-)

Ist schon eigenartig. Vor kurzer Zeit tauchte fast die gleiche Frage auf: http://www.gutefrage.net/frage/habt-ihr-sowas-schon-gehoert
Zudem bist Du laut Profil Biochemiker. Da hast Du keine Infos?
justika am 3. April 2008 14:47 Das hat mich auch sehr verwundert!!!
littletiger am 3. April 2008 14:51 Biochemie hat ja nun nicht unbedingt was mit Brandbomben und dergleichen zu tun, Leute. Biochemie beschäftigt sich mit den chemischen Prozessen in Organismen, und da hat Phosphor eine ganz andere Bedeutung.
HerrLich am 3. April 2008 14:54 Das ist mir schon klar, trotzdem verwundert mich diese Frage.
raubkatze am 3. April 2008 14:59 HerrLich, ich habe Chemie studiert und selbst in der Spezialvorlesung zum Thema "Kampfstoffe" wird nur die Chemie selbst, die dahintersteckt, nicht aber die unterschiedliche Munition behandelt. VG
kimmo am 3. April 2008 15:21 Eigentlich habe ich etwas von der Sache gehört aber diese Sache ist in Finnland nicht sehr Aktuell gewesen und besonders nicht die Beschlüsse der staatlichen Organisationen die dahinten stehen.
kimmo am 3. April 2008 18:46 Weisser Phosphor ist keine Verbindung von Phosphor !
kimmo am 3. April 2008 18:50 Weisser Phosphor ist keine Verbindung von Phosphor !
Quandt am 7. April 2008 17:01 Herr Lich, der gute Mann kommt aus Finnland! Sei ein wenig nachsichtiger, - oder ist Dein Finnisch fehlerfrei? ;-)
Ärgerlich ist es trotzdem wenn man sowas liest.Mein Großvater der 1918 schon beim versenken von Gelbkreuz und Senfgas dabei war, wurde von den Städten dort oben und denjenigen die dor Erholungsgebiete machen wollten als krank dargestellt, trotz der Beweise die er fotografisch und schriftlich hatte. Nur in die Ostsee.Die Urenkel büßen jetzt den Käse

Lies doch auch bitte bei den Verwandten Fragen, da war grad schon eine Umfrage da.
http://de.wikipedia.org/wiki/Phosphorbombe