Frage von PhillippBauer, 41

Was sind Bauzeitzinsen?

Wir haben die Absicht ein Haus zu bauen. Für das Bauprojekt und für das Grundstück benötigen wir ein Darlehen bzw. Kredit. Wir haben auch Eigenkapital und meine Eltern schießen uns auch Geld vor.

Außerdem haben meine Frau und ich jeweils einen Bausparvertrag, der bald genutzt werden kann.

Jetzt bin ich auf der Suche nach vielen Informationen gerade für die Finanzen.
So habe ich etwas über Bauzeitzinsen gelesen.

Aber so richtig weiß ich damit, nichts anzufangen.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Kutti123, 13

Mit dieser Frage habe ich mich auch gerade auseinandergesetzt.

Das sind alle Zinsen, die während der Bauphase anfallen.

Erst wenn du in das neue Wohnobjekt einziehst, dann gibt es keine Bauzeitzinsen mehr.

Diese Bauzeitzinsen fallen eben an, wenn du Kredite oder Darlehen brauchst.

Hier findest du alles überBaufinanzierung usw.

http://www.hausbau-forum.de/ratgeber/baufinanzierung.70/

Je länger der Bau dauert, desto höher sind die Bauzeitzinsen.

Antwort
von wilees, 15

Bauzeitzinsen - ESTADOR GmbH

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‎   

Bei KFW-Krediten ist zu überlegen, ob die Auflagen nicht die Zinsersparnis  " auffressen " .

Antwort
von Gustavolo, 14

Philipp:

Hypotheken-

Konditionen

enthalten

alle kostenmäßig wirksamen Faktoren, zu denen ein Darlehensgeber
bereit ist, ein Darlehen zur Verfügung zu stellen. Konditionsbestandteile sind:

Zinsen

(in Prozent aus dem jeweils zu Buch stehenden Kapital)

Tilgung

(in Prozent aus dem jeweiligen zu Buche stehenden Kapital zuzüglich

ersparter Zinsen)

-

- Zinsen und Tilgung ergeben die gleichbleibende Annuität -

Sondertilgungsmöglichkeiten,

ohne Vorfälligkeitsentschädigung , i. d. R. 5% p.a. des

Nominalkapitals,

Fälligkeitstermine

der Annuität (monatlich, vierteljährlich jeweils im voraus oder

nachträglich, üblich monatlich nachträglich)

,

Festschreibungszeitraum, w

ährend dem die Konditionen nicht verändert werden. In der heutigen

Niedrigzinsphase wählt man möglichst lange Laufzeiten z.B. 15, 20

oder sogar 25 Jahre.

Auszahlungskurs

(i.d.R. 100 % des Darlehens)

Nun zu deiner Frage betr. :

Bauzeitzinsen = Bereitstellungszinsen.

Das ist ein Entgelt für die seit verbindlicher Darlehenszusage
bereitgehaltenen, vom Darlehensnehmer noch nicht in Anspruch
genommenen Mittel v. in i.d.R. 3 % p.a. Es können Freimonate
vereinbart werden, zum Beispiel: „Sechs Monate nach Darlehnszusage
sind bereitstellungszinsfrei.“

Bearbeitungsgebühr,

einmalig

Wertermittlungskosten,

einmalig

 

Teilvalutierungszuschläge.

Wird das Darlehen in Raten z. B. je nach Baufortschritt ausgezahlt,

erheben manche Institute Zuschläge, wenn mehr als

fünf

Raten auszuzahlen sind.

Noch

eine Anmerkung: Der Beleihungsauslauf ist von großer Bedeutung. Die

Summe aller Immobilien-Darlehen wird prozentual in die Relation zum

Beleihungswert gesetzt. Der Beleihungswert entspricht i.d.R. den vom

jeweiligen Institut festgesetzten Wert, der bei einem späteren

Verkauf der Immobilie unter normalen Umständen jederzeit erzielt

werden kann.

Prüfen: Reicht dir das vom Institut

angebotene Darlehen der Höhe nach aus, um den gesamten

Fremdmittelbedarf zu decken oder muss noch eine andere Quelle

gefunden werden, die den Rest, i.d.R. zu höheren Zinsen, deckt?

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