Die Freundin eines guten Bekannten ist mit 25 Jahren an einem Gehirntumor gestorben. Leider kann ich nicht auf die Beerdigung gehen, deshalb möchte ich ihm wenigstens etwas schreiben. Nun sitze ich davor und mir fehlen die Worte. Es sollten natürlich nicht nur die üblichen Floskeln sein. Es wäre toll, wenn jemand eine Idee hätte. Danke
Du darfst durchaus zum Ausdruck bringen, daß Dir die Worte fehlen.
Formuliere persönlich Deine Betroffenheit und drücke Dein Bedauern aus, daß Du nicht zur Beerdigung gehen kannst.
Wenn Du magst, kannst Du ihm auch anbieten, ihn in den nächsten Wochen (Terminvorschlag) zu einem Spaziergang abzuholen (oder etwas ähnliches - auf jeden Fall etwas, wo man miteinander reden kann).

Vielleicht ein Spruch/Gedicht, wenn dir selbst die Worte fehlen?

Es ist m.E. überhaupt keine Schande - und manchmal sogar besser - zu gestehen, dass einem die "richtigen" Worte fehlen. Das ist jedenfalls persönlicher, menschlicher und wärmer als eine der schon abgegriffenen Floskeln zu bemühen.
Gerade bei guten Freunden spricht auch nichts dagegen, einmal ungewöhnliche(re) Wege der Beleidsbekundung zu wählen.
ja
Danke. Leider wohnt er in einer anderen Stadt. Das macht es ein bisschen schwierig.
Vielleicht kannst Du ihn dann ja auch zu Dir einladen - ist doch bald dieses lange Wochenende mit dem 3. Oktober.
DH
Sehr einfühlsam, DH
Sehr schöne Antwort!