Was sagt ihr zu diesem satz?

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7 Antworten

Hinter diesem Satz steckt die jahrtausende alte Diskussion ziwschen Determinismus und Indeterminismus, hier speziell des ontologischen.

Der ontologische Deterrminismus behauptet, alles im Universum sei kausal und vorherbestimmt. Ontologisch nennt es sich deshalb, weil es eine prinzipielle Überlegung ist unabhängig davon, ob man das auch berechnen kann. Das wäre dann der epistemische Determinismus.

Der ontologische Determinismus behauptet also, es gibt keine Zufälle und daher sei schon im Urknall prinzipiell vorherbestimmt gewesen, was du heute in deine Tastatur eintippst.

Dem steht der Indeterminismus (meine Auffassung) dagegen, der behauptet, es gibt sehr wohl echte Zufälle, die die Kausalität durchbrechen. Ohne Zufall kann man keinesfalls erklären, wie Neues im Universum ensteht. Wie Neues im Universum entsteht, hat Ilya Prigogine in seiner Theorie Disspiativer Strukturen (Nobelpreis 1977) gezeigt. Er unterstellt den Zufall, zumindest auf Quantenebene, als objektiv gegeben.

Der obige Satz dürfte also von einem Vertreter des Indeterminismus stammen, der den Streit um den Zufall so zusammenfasst (etwas ironisch in seinem Sinne).

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Ich kann dir da nicht zustimmen. Bei einem Zufall handelt es sich immer um ein Zusammentreffen von 2 oder mehr Komponenten. Beispiel: Du triffst zufällig einen Freund. Komponente 1: Du bist an einem Ort. Komponente 2: Dein Freund ist zufällig am selben Ort. Oder du schaltest das Radio ein und hörst deinen Lieblingssong. 1: Du schaltest das Radio ein. 2: Zufällig läuft dein Song genau zu der Zeit auf genau dem Sender. Das sind Zufälle. Wenn es keine Zufälle gäbe, dann gäbe es eben keine. Das ist alles. Es gibt vermutlich auch keine rosa Elefanten, ich würde das aber nicht als Zufall bezeichnen. Dass Elefanten in Wirklichkeit grau sind, ist natürlich reiner Zufall! 😉

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Das ist widersprüchig.

Ein Zufall ist ein auf diese Art ungeplantes und/oder unerwartetes Ereignis.

Demnach ist alles geplant oder erwartet, wenn es keine Zufälle gäbe, was bedeutet dass diese Tatsache an sich so ebenfalls geplant und erwartet wäre, womit sie kein Zufall mehr wäre.

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Was ist denn mit "dies" gemeint? Auf was bezieht sich das?
Hört sich gut an, aber ich verstehe noch nicht wirklich den Inhalt.. qq

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Ich sage: Sinnlos.

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Nein, wäre es es nicht, denn wenn es keine Zufälle gäbe, könnte dies unter dieser Prämisse garantiert kein Zufall sein.

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das ist ein paradox, wenn es keine zufälle gibt, gäbe es nicht den großen zufall das kein zufall existiert..

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