Frage von Bombon, 92

Was sagt ihr zu dem ende der geschichte (langer text, aber bitte lesen u d erlich antworten)?

Ich habe eine sehr wichtige frage. Es geht um den zweiten teil von meinem buch. Ich bekomm den nicht so toll hin wie den ersten... Im ersten teil sind zwei grosse handlungen, also zwei charakter kommen zusammen (A+B) und charakter B schliesst freundschaft mit einen verhassten charakter (V)... Das geht alles auf den hóhepunkt zu und der ist im vorletzten kapitel. Hab auch einen genau in der mitte (nenn ihn den kleinen hóhepunkt)... Im letzten kapitel klingt das wieder langsam ab und man versteht, wie es ausgeht. Nemlich dass halt alles happy end ist. beim ersten teil klingt es alles zusammen auch gut.

Zum problem: 02. Da ist ca das selbe schema. Ist aber monatsbedingt durch 1 kapitel gekùrtzt. Da gibt es drei gróssere handlungen, wollte eig 3,5 aber ich glaub das ist zuviel fùr den leser oder? :/ Auf jeden fall, ich hab diese 3 habdlungsverlàufe, die sich von selbst erledigen/abschliessen. Heisst bei 9 kapitel: 1-5, 5-6, 6-9, 9. Das 9. Kap ist mein problemkind. Es ist/sollte wie im 01 das nachtregliche kapitel sein, das beschreibt, was danach passiert, wenn die spannungskurve wieder runterkommt. Aber es klingt nicht so gut :/ es ist fast unmóglich es weg zu lassen, nein... Monats- und planmàssig haut das nicht hin. Ich wollte wissen, ob das jetzt doch irgendwie da hinein passt. Weil ich es selber nicht so denke, aber ihr anderen vill.

Ich erzàhle kurz was da so passiert: wir haben einen menschen, der zum hóhepunkt hin von seiner schweren krankheit geheilt wird und alle sind happy blabla... Und im endkapitel geht es halt um seine kollegin, die in dieser schweren zeit immer fùr ihn da war und ihm sogar seinen gróssten wunsch erfùllt hat ... Es geht darum dass sie auch einmal etwas zurùckbekommt und halt eben einen ausflug macht mit einem verwanten von dem einen da, der ihr halt unendlich dankbar ist, dass sie ihnen so viel geholfen hat... Und erzàhlt sie ihm halt wie es fùr sie war und wie froh sie ist das jetzt alles wieder gut ist... Passt das? Irgendwie? So als ende?

Lg und danke :)

Antwort
von Andrastor, 6

Mir scheint es ist nicht das Ende der Geschichte, dass nicht stimmig ist, sondern die Geschichte vor dem Ende.

Hast du einen globalen Konflikt, der sich durch deine Geschichte zieh? Deine Figuren brauchen Träume, Wünsche und Ziele und eine Kraft die ihnen beim Erreichen dieser Träume, Wünsche und Ziele im Wege steht.

Daraus entsteht Konflikt und aus dem Konflikt entsteht Spannung. Die Reibereien werden im Verlauf der Geschichte immer intensiver, bis sie sich im Höhepunkt entladen. Der Höhepunkt ist die Explosion bei welcher sich entscheidet ob die Protagonisten die Hindernisse überwinden können oder selbst überwunden werden.

Das Ende ist dann entweder das erleichterte Aufatmen und das Klären der letzten Missverständnisse und Hindernisse, oder das Zusammensacken nach der verlorenen Schlacht (metaphorisch gesprochen).

Kommentar von Bombon ,

Ja hab ich :) ich weiss schon wie das geht... Wollte nur wissen ob mein ende gut klingt :) aber danke

Antwort
von Bethmannchen, 2

Im letzten kapitel klingt das wieder langsam ab und man versteht, wie es
ausgeht. Nemlich dass halt alles happy end ist. beim ersten teil klingt
es alles zusammen auch gut.

Wenn du dein Ende nach dem Gipfel des Konflikts bzw. dem Spannungshöhepunkt "hintendran hängst", nur um die losen Enden damit zusammenzubinden, dann kann es nur lames Gesäusel werden. Die Luft ist schon raus.

Kurt Tucholsky hat das so zusammengefasst:

Es wird nach einem happy end
im Film jewöhnlich abjeblendt.
Man sieht bloß noch in ihre Lippen
den Helden seinen Schnurrbart stippen –
da hat sie nun den Schentelmen.
Na, und denn – ?

Denn jehn die beeden brav ins Bett

Naja ... diß is ja auch janz nett.

A manchmal möchte man doch jern wissen:

Wat tun se, wenn se sich nich kissen?

Die könn ja doch nich immer penn ... !

Na, und denn – ?

Denn säuselt im Kamin der Wind.

Denn kricht det junge Paar 'n Kind.

Denn kocht se Milch. Die Milch looft üba.

Denn macht er Krach. Denn weent sie drüba.

Denn wolln sich beede jänzlich trenn ...

Na, und denn – ?

Denn is det Kind nich uffn Damm.

Denn bleihm die beeden doch zesamm.
Denn quäln se sich noch manche Jahre.
Er will noch wat mit blonde Haare:
vorn doof und hinten minorenn ...
Na, und denn – ?

Denn sind se alt.

Der Sohn haut ab.

Der Olle macht nu ooch bald schlapp.

Vajessen Kuß und Schnurrbartzeit –

Ach, Menschenskind, wie liecht det weit!

Wie der noch scharf uff Muttern war,

det is schon beinah nich mehr wahr!

Der olle Mann denkt so zurück:

wat hat er nu von seinen Jlück?

Die Ehe war zum jrößten Teile

vabrühte Milch und Langeweile.

Und darum wird beim happy end

im Film jewöhnlich abjeblendt.

von Kurt Tucholsky

Antwort
von Noidea333, 28

Das Ende würde schon passen und der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Allerdings können wir uns das hier sehr schlecht vorstellen. Man müsste da schon richtige Auszüge aus der Geschichte kennen und nicht nur so ein "blabla", um es mal mit deinen Worte auszudrücken ;-)

Und ... unabhängig von "den Umlauten (ä, ö, ü) und "ß", hoffe ich für dich, dass du in deinen Geschichten nicht so viele Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler drin hast.

Das Lesen soll ja Spaß machen und ein gewisser Augenschmaus sein. Wir von GuteFrage mögen das übrigens auch, wenn sich die Fragen gut und verständlich lesen lassen, damit man auch dementsprechende Antworten geben kann :-)

Kommentar von Bombon ,

Ich habe leider keine umlaute und scharfes s auf der tastatur vom handy :) aber danke fùr die antwort

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