Marah am 05.09.2008 um 22:51 Uhr
Wie kann man Kindern liebevoll erklären, dass ein Tier gestorben ist ?...und wohin es gegangen ist?

Die Wahrheit. Erklären das es vielleicht krank war und nicht irgend welche Geschichten erfinden.

Zum lieben Gott in den Tierhimmel, wo es ihm jetzt wieder richtig gut geht.
Arwen45 am 5. September 2008 22:54 Und wenn man nicht gläubig ist, ist es ein neuer Stern am Himmel
Marah am 5. September 2008 22:58 Auch sehr schön- dann kann man immer nochmal hochwinken.
Marah am 5. September 2008 22:57 Das ist schonmal wirklich schön für ein Kind.Danke!

Kommt auf das Tier an. Bei Schildkröten kann man das durchaus eine Weile verschweigen. ;-)
Marah am 5. September 2008 23:00 Mensch...Behave Wolfi ;o)Denk an das Leichentuch! Schlingel...
Sofaschalter am 5. September 2008 23:00 DHDHDHDHDH!

Nichts geht verloren ! Der Kreislauf bleibt geschlossen ! man trifft sich wieder !
Kommt drauf an, wie alt die Kinder sind. Vielleicht machst einen kleinen Altar. Ein schönes Bild von dem Tier und eine Kerze darauf. Und vielleicht schreibst Du auf ein Kärtchen einen Abschiedsspruch: DA WERDEN HÄNDE SEIN, DIE DICH TRAGEN, UND ARME IN DENEN DU SICHER BIST, UND ENGEL, DIE DIR OHNE FRAGEN, ZEIGEN, DASS DU WILLKOMMEN BIST.

Hansi ist tot. Wir holen eine neuen besseren, einen mit Fernsteuerung und Roboterarmen.

würde ihm erklären, daß das arme tier krank war und es ihm gar nicht gut ging. daß gott es zu sich in den himmel gerufen hat und es ihm dort jetzt sehr gut geht. und es von dort zu uns herunterschauen kann, wir es aber nicht sehen können.

Aus aktuellem Anlass... Die Wahrheit und nichts sonst. Keine Märchen denn das sind Ausflüchte.
Man kann dem jungen Menschen sagen, dass das geliebte Wesen nicht mehr unter uns weilt (Tatsache).
Ihm aber auch gleichzeitig vermitteln, dass es nun an einem Ort ist, wo wir uns dereinst wiedersehen werden (christlicher Glaube).
Marah am 5. September 2008 23:56 Diesen Ort meinte ich auch...Ich weiß das mir so manche "Idee" meiner Mutter da echt geholfen hat. Wie man diesen Ort beschreibt oder ihn selber sieht ist ja sehr persönlich- das hat viel mit Posie zu tun und ist im eigentlichen Sinne ja keine Lügengeschichte. Ich denke immer gerne an die Geschichten meiner Mutter und habe sie eigentlich nie als Lüge aufgefasst. Mehr als Stütze :o)LG

"Weißt du noch, der Erdbeerjoghurt? Der hatte auch sein Verfallsdatum überschritten. Dann haben wir den weggeworfen und einen neuen gekauft. Und das machen wir jetzt aich mit "Hansi".
Mama hatte Hunger... Und Hasi wahr kalt... das war zufall, aber es traf sich gut!

Also wir haben meiner Schwester auch vom Tierhimmel erzählt. Und das unsere Katze da jetzt ganz viele Freunde hat mit denen sie spielen kann.
Marah am 5. September 2008 22:59 Ich glaube so eine Sache ist für Kinder sehr schön! Danke!

Warum auch nicht. Haustiere leben nun mal nicht ewig, wie wir übrigens auch.
Kinder hängen oft herzlich an den Tieren und wenn ein Tier stirbt, dann sind sie traurig und wissen nicht, was da vor sich gegangen ist.
Am besten ist, man sagt den Kindern nicht irgendwas, sondern von Anfang an mit geeigneten Worten die Wahrheit.
So würde ich reden:
Liebes Kind, unser Hund, den Du so gerne mochtest, ist gestorben. Wir werden seinen Leib im Garten an einer schönen Stelle begraben.
Seine Seele aber können wir nicht begraben, denn seine Seele ist nicht tot, sondern lebt weiter.
Seine Seele kommt zwar nicht in einen Hundehimmel, denn einen Himmel gibt es nur für die geisterfüllten Seelen der Menschen, sondern mit der Seele des Hundes geschieht etwas ganz wunderbares.
Die Seele des Hundes wird von Gott mit weiteren geeigneten Tierseelen mit Seelenteilen von den Eltern und mit Seelenteilen aus den Gestirnen zu einer neuen Menschenseele zusammengefügt.
Wenn nun eine Frau ein Kind bekommt, so bekommt das Kind eine neue Menschenseele, in der vielleicht gerade die Seele Deines Hundes mit enthalten ist.
Bei kleinen Tieren, wie zum Beispiel Ameisen oder Würmchen wird das anders gemacht. Die Seelen dieser kleinen Tierchen werden von Gott zu Seelen größerer Tierchen zusammengefügt.
Du brauchst also keine Angst um Deinen verstorbenen Hund haben, Gott und seine Engel haben schon bestens für ihn gesorgt!
Alles klar, welcher synkretistischen Neureligion hängst du denn an?... und wenn die Hundeseelenanteile mal in der Vordergrund rücken, lieben ed die Menschen, an Leinen geführt zu werden und ihr Essen aus einem Napf zu fressen oder wie???
Vorsicht Leser! helmutfranz alias lorberjakobfan beruft sich nicht auf die Bibel der Christen, sondern auf eine angebliche Offenbarung aus dem 19. Jahrhundert. Das sind obskure Sonderlehren die nichts mit der Bibel zu tun haben.
Keine dummen Ausflüchte, kein Verschweigen - die Wahrheit kind- und altersgerecht sagen. Die eigene Trauer und Betroffenheit zeigen und dem Tod die nötige Würde geben. Der Tod gehört zum Leben, das können Kinder sehr gut lernen, ohne einen Knacks zu bekommen. Sie stehen diesen Dingen noch sehr viel unbefangener gegenüber als die Erwachsenen.
Am besten die Wahrheit sagen.Tränen gibt es so oder so,aber mit der Wahrheit läßt es sich besser verkraften.Sag,das das Tier sehr krank war,damit sich das Tier aber nicht weiter quälen muß,und es darum besser ist,das es endlich zur Ruhe gefunden hat und keine Qualen mehr hat.

Wie alt ist das Kind denn?
Marah am 5. September 2008 22:56 Nehmen wir an es ist so cirka 5/6 Jahre alt. Ein anderer User hat versucht einen Vogel zu retten und jetzt ist er leider gestorben...und jetzt frage ich mich wie man einem Kind sowas liebevoll erklären kann ohne das sofort die dicken Tränchen kullern. Meist sind solche Erlebnisse ja die erste Konfrontation mit dem Tod :o(
Da hast Du vollkommen recht- keine Ausflüchte! ich glaube nur, dass man Kindern eine milde Möglichkeit zur Trauer geben sollte.LG