Frage von mensch3589, 511

Was sagt ihr dazu (siehe Bild)?

Hey. Ich finde das Bild richtig gut. Es macht deutlich das das alles totaler Schwachsinn ist. Wenn Gras illegal ist, warum ist dann Alkohol legal ob wohl die folgen davon schlimmer sind? Es sind auch schon (viel, viel, viel, ..) mehr Menschen wegen Alkohol gestorben als vom Kiffen. Gras zu rauchen ist doch nicht schlimmes? Man chillt in der Runde und unterhält sich über irgendwelche Mysteriösen Dinge die einem einfallen, man ist einfach glücklicher. (so ist das jedenfalls bei mir.) Also was sagt ihr dazu? Ab welchem Alter findet ihr sowas (wenn überhaupt) in Ordnung? Ich denke das sollte jedem selbst überlassen sein, man sollte nur wissen worauf man sich einlässt. (also die möglichen Folgen wie eine Psychose.)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Tortuga240, 169

ich Bin Für die Legalisierung von Cannabis, weil es weitaus unschädlicher ist als z.b. Alkohol und Tabak. das heißt nicht das jetz alle kids sich nur noch zukiffen sollen, aber die wo damit besser klarkommen sollten nicht gleich Kriminalisiert werden.

ausserdem hatt Cannabis einen Medizinischen nutzen

Kommentar von Tortuga240 ,

Thanks for the Star =D

Kommentar von nachhilfenoetig ,

Alkohol wird auch medizinisch genutzt

Antwort
von DottorePsycho, 91

Rauchen ab 18 und Du redest mit 15 übers Kiffen?

Vielleicht reden wir erstmal nur über den Vergleich Rauchen ./. Kiffen.

Ich beschäftige mich beruflich seit rund 20 Jahren mit der Suchtentwöhnung von Rauchern, insbesondere mittels Hypnosetherapie. Ich kenne mich also einigermaßen gut aus mit dem Thema.

Die Langzeitschäden, die durch gewöhnliche Zigaretten entstehen, sind schon erheblich. Zugegeben dauert es bei den meisten Menschen viele viele Jahre, bis sie so deutlich werden, dass man sie eigentlich nicht mehr leugnen kann. Da der durchschnittliche Raucher jedoch niemals mehr damit aufhört, ist der Verlauf vorprogrammiert. Ich muss ihn nicht an die Wand malen; jeder kennt ihn (wenn er ehrlich ist mit sich selbst).

Wenn wir übers Kiffen reden, bleiben sämtliche Schädigungen des normalen Rauchens gleichermaßen relevant. Zusätzlich muss Dein Körper das Cannabis verarbeiten.

Bier, Wein, Schnaps, Kaffee, ja sogar viele Gifte haben in kleinen Mengen durchaus positive Eigenschaften. Für Cannabis mag das auch gelten. Cannabis birgt aber auch u.a. das Risiko der Psychose und - auch wenn es gerne bestritten wird - einen sukzessiven Abbau der kognitiven Fähigkeiten.

Insbesondere in der Pubertät ist der Konsum besonders schädlich.

Dass durch übermäßigen Konsum von Alkohol schon viel Elend provoziert wurde, ist unstrittig. Müsste ich mich entscheiden, würde ich eher den Alkohol verbieten lassen als Cannabis legalisieren. Ein Gift zu legalisieren, weil andere schon legal sind, kann wohl nicht der richtige Weg sein. Dann doch lieber andersrum.

Mit Sicherheit ist es gesünder, jeden Tag ein Glas Wein zu trinken, als eine Zigarette zu rauchen, erst recht zu kiffen. Denn: Die Menge macht das Gift.

Kommentar von xo0ox ,

Eine gute Antwort. Zur Perfektion müssten aber noch 1-2 Punkte korrigiert werden.

  1. Das Risiko eine Psychose zu kriegen ist überschaubar klein ausserdem, kann Alkohol genau das selbe bewirken. Mag sein das bei Jahrelangem Dauerkonsum die Kognitive Fähigkeit abnimmt (Studien sagen da ja und dann wieder nein, usw.) Aber unbestritten ist die Tatsache das Alkohol tatsächlich bei jedem Konsum Hirnzellen tötet. Es ist also Plausibler durch Alkoholkonsum zu verdummen als vom Cannabiskonsum.
  2. Du sprichst davon Alkohol zu verbieten, was dann passiert hatten wir in den 20er Jahren in Amerika, nämlich ein Anstieg der Verbrechensquote.
  3. Ausserdem sagst du  ''ein weiteres Gift''. Du hast Recht Alkohol und Nikotin wirken beide toxisch, Cannabis hingegen hat keine toxische Wirkung und kann aus diesem Grund auch kein Gift sein, dennoch aber Rauschmittel.
  4. Es ist sicherlich gesünder Cannabis zu konsumieren als täglich ein Glas Wein, allerdings muss man zu dieser Annahme sagen, dass es nur zutrifft wenn Cannabis oral konsumiert oder mit einem Vaporizer geraucht wird.

Ich hoffe du kannst mit Konstruktiver Kritik umgehen.

Kommentar von DottorePsycho ,

Kann ich, keine Sorge. Zumal Deine Kritik in Form und Inhalt die Bezeichnung "Kritik" verdient und keine Polemik o.ä. enthält.

Zur Sache:

zu 1a) Innerhalb meines Jobs komme ich an 4 Tagen pro Woche mit Menschen zusammen, die rauchen und die damit aufhören wollen. Sie sind alle zwischen 30 und 50. Die Cannabis-Konsumenten erfüllen nicht die Vorgaben unserer Studie, weshalb ich sie nach Hause schicken muss, sobald ich davon Kenntnis erlange. Weil ich aber ein neugieriger Mensch bin und weil ich mir vorstellen kann, in einer nächsten Studie mit genau diesen Leuten zu arbeiten, befrage ich sie hinsichtlich ihres Suchterlebens, bevor sie gehen. Hierbei wird deutlich, dass diejenigen, die schon seit vielen Jahren kiffen, zu einem erheblichen Prozentsatz einräumen, dass sie sogar selbst feststellen können, dass ihre kognitiven Fähigkeiten merklich nachgelassen haben. Deutlich mehr als in der Vergleichsgruppe ohne Cannabis (dort fast gar nicht).

Von kontinuierlicher Verdummmung durch ein Glas Wein pro Tag habe ich noch nichts gehört.

Wird Cannabis schon in der Jugend konsumiert, führt das unbestritten zu nachhaltigen und zumindest teilweise irreversiblen Beeinträchtigungen der kognitiven Leistungsfähigkeit.

zu 1 b) Das Psychose-Risiko ist gering, das ist unstrittig. Falls es aber dazu kommt, ist es dafür um so heftiger.

Cannabis kann ein möglicher Auslöser einer bislang verborgenen Schizophrenie sein kann. Zum einen bringen manche Personen eine genetisch bedingte Anfälligkeit (Vulnerabilität) für eine Schizophrenie mit.

https://de.wikipedia.org/wiki/Diathese-Stress-Modell

Zum anderen können äußere Faktoren bei einer ohnehin schon vorhandenen Anfälligkeit das Maß vollmachen, also eine Psychose auslösen. Cannabis ist ein Stress-Faktor für das Gehirn.

zu 2) Da hast Du Recht. Deswegen bin ich ja auch Psycho- und Hypnosetherapeut und nicht Politiker geworden. .-)))

zu 3) Über 60 verschiedene Cannabinoide sind in Cannabis enthalten, die strenggenommen wohl nicht als Gifte bezeichnet werden, von denen aber einige psychoaktiv sind. Diese Differenzierung war mir zu umständlich und auch für diese Antwort hier nicht erforderlich. Relevant ist hier allein die Schädlichkeit der Substanzen.

zu 4) Hier ist meine Einschätzung eine andere. Menschen, die seit 20-30 Jahren ein Äquivalent von einem Glas Wein am Tag zu sich nehmen, sind in meiner Wahrnehmung hinsichtlich ihrer kognitiven Fähigkeiten nicht auffällig.

Könnte man drüber streiten, muss man aber nicht.

5. Wenn wir schon dabei sind: Die akute Wirkung von Cannabis führt unmittelbar zu Leistungseinbußen in der Wahrnehmung, der Aufmerksamkeit und dem Reaktionsvermögen, weshalb es hier auch zu Problemen mit dem Führen von Fahrzeugen aller Art kommt. Zwar gilt das für den Alkohol ebenso, aber wir wollen es nicht unter den Tisch fallen lassen.

Ich hoffe, Du kannst mit einer konstruktiven Gegendarstellung umgehen. :-)

Kommentar von mensch3589 ,

Ich bin 14 nicht 15 und so zu sagen habe ich eine Art Selbsttest gemacht und alleine schon die Tatsache das als ich von Alk geko*zt habe es mir nicht besser ging sondern immer noch genauso sc*eiße und ich wurde ins Krankenhaus gebracht. Bei Gras war mir schlecht ich musste auch ko*zen aber mir gings danach wieder gut und ich bin weiter gelaufen als wär nichts gewesen.

Kommentar von DottorePsycho ,

Es bleibt Deine Entscheidung, was Du machst.

Wenn Du es nicht übertreibst, musst Du von beidem nicht k*tzen und es wird Dir auch nicht schlecht.

Dein Selbsttest hat NULL Aussagekraft hinsichtlich der langfristigen Auswirkungen auf Deine kognitiven Fähigkeiten. Und das ist meine größte Sorge, wenn Jugendliche kiffen.

Also wenn Du schlau genug bist, mag es ja auf ein paar Hirnzellen nicht ankommen. Wenn Du schlau genug bist, lässt Du die Finger von beidem.

Kommentar von PaullluaP ,

[Wenn wir übers Kiffen reden, bleiben sämtliche Schädigungen des normalen Rauchens gleichermaßen relevant. Zusätzlich muss Dein Körper das Cannabis verarbeiten.]

Guter witz ^^

Die Blausäure und der ganze andere mist der in Zigaretten drinne is fällt weg... zuzück bleibt nur Cannabis, welches bei der verbrennung zwar (Wie alles) Colenmonixid (<ich glaube das wars) und Teer ausstößt.

Aber das Teer welches durch Gras entsteht setzt sich nicht in der Lunge fest un Cannabiskonsum kann das Lungenvolumen um bi zu 2 % erhöhen

Kommentar von Vollbiologe ,

Wenn jemand pures Gras raucht, hast du Recht. Aber viele mischen sich ihre Gras in den Tabak, und dann hast du nicht mehr Recht.

Und wohin geht der Teer aus dem Cannabis? Guter Witz!

Antwort
von xo0ox, 85

Ganz klar ab 18, davor ist das Hirn noch in der Entwicklungsphase und anfälliger für die Einflüsse Psychoaktiver Substanzen.

Das ist eig. die Sinnvollste Lösung, es sollte jedem selbst überlassen werden was er Konsumieren möchte.

Kommentar von PaullluaP ,

Eher ab 21, sicher ist sicher und geld wir damit so, oder so genug gemacht :D

Antwort
von Dominik1561, 66

Cannabis und Drogenpolitik

Hanf (Cannabis sativa) ist eine der ältesten Nutzpflanzen der Menschheit und auch eine der am vielseitigst verwendbaren. Sie kann uns mit Fasern für Kleidung und Papier aus ihrem Stengel versorgen, mit Öl als Lebensmittel oder Brennstoff aus ihrem Samen sowie mit Medizin. Es ist ausserdem auch eines der am wenigsten schädlichen dem Menschen bekannten Genussmittel, wahrscheinlich weniger schädlich als Alkohol und Tabak. Trotzdem steht Cannabis seit 1929 im Opiumbesetz (jetzt Betäubungmittelgesetz) und auf seinen unerlaubten Besitz und Anbau stehen strenge Strafen. Bei näherer Betrachtung erweisen sich die dafür oft vorgebrachten Begründungen als haltlos. Das Cannabisverbot ist ein juristisches Fossil das nur die Glaubwüridigkeit der aktuellen Drogenpolitik untergräbt.

Warum wurde der Besitz von Cannabis eigentlich verboten?
Cannabis wurde in Deutschland nicht etwa verboten weil es zuviele Probleme damit gegeben hätte, obwohl Cannabiskonsum bereits damals verbreitet war. Haschischhaltige "Orientzigaretten" waren bis in die 20er Jahre des 20. Jahrhunderts in Deutschland im Handel. "Kraut" oder "Knaster" wurde bis nach dem 2. Weltkrieg von der Landbevölkerung (besonders in Sueddeutschland und im Alpenraum) als billiger Tabakersatz geraucht. Probleme gab es aber keine damit. Zum Verbot kam allein aufgrund von aussenpolitischen Schachzügen. Das Cannabisverbot erfolgte um einer vertraglichen Verpflichtung aus dem Abkommen der 2. Internationalen Opiumkonferenz von 1925 nachzukommen. 1923 hatte Südafrika erstmals gefordert, den nichtmedizinischen Gebrauch von Cannabis wie bei Opium international zu unterdrücken. Es wurde im folgenden Jahr von Ägypten und der Türkei unterstützt. Die Verfechter des Verbotes behaupteten, Cannabis mache wahnsinnig und gewalttätig und begründeten das mit der Beobachtung dass manche Insassen von Irrenhäusern und Gefängnissen vorher Cannabis geraucht hatten. Wissenschaftliche Studien wurden dazu keine vorgebracht. Indien, wo der Cannabiskonsum weitverbreitet war, lehnte die Gleichstellung von Cannabis mit Opium ab. Eine 3000-seitige Studie im Jahre 1894 hatte dort keinen Grund für ein Verbot gefunden. Eine Mehrheit für das Verbot entstand erst als Deutschland im Gegenzug für die Unterstützung des Cannabisverbotes weiter Heroin nach Ägypten exportieren durfte. Der Cannabiskonsum selbst verstösst in Deutschland übrigens nach wie vor gegen kein Gesetz. Man darf Cannabis nur nicht ohne Genehmigung besitzen, anbauen, ein- oder ausführen, es abgeben oder erwerben.

Macht Cannabis abhängig?
Anders als von Heroin oder Alkohol kann man von Cannabis nicht süchtig (körperlich abhängig) werden, aber man kann (wie von einer Freundin oder von Fernsehen) psychisch abhängig werden. Die Äbhängigkeit ist dabei meist relativ leicht. Wie Alkohol und Lebensmittel kann Cannabis auf eine Art und Weise gebraucht werden die für den Konsumenten schädlich ist (d.h. es kann missbraucht werden), aber das ist nicht der Normalfall. Die Mehrheit der Konsumenten benutzt Cannabis als Genussmittel in einer Art und Weise die kaum negative Auswirkungen hat, ausser dem Risiko, vor Gericht zu landen. Während man bei Alkohol von 10-15 Prozent abhängiger Konsumenten ausgeht und bei Nikotin von 33 bis 50 Prozent sind es bei Cannabis um die 8 Prozent. (Kleiber-Studie) Die Gründe für problematischen Drogenkonsum sind nicht in erster Linie bei der Substanz sondern in der Persönlichkeit des Konsumentem und seinem Umfeld zu suchen. Diese Problemkonsumenten brauchen keine Kriminalisierung sondern Hilfe. Strafandrohung und Stigmatisierung hält sie eher noch davon ab, Hilfe zu suchen.

Antwort
von Anonymerstuhl, 11

jedem wie er es verträgt und ich versteh es auch nicht wieso das illegal ist und trinken legal

Antwort
von GreyTiger436, 123

Man sollte Gras mit mindestens 18 konsumieren. In der Pupertät könnten nämlich Schäden auftreten. Dann ist es sogar gesund.

Kommentar von xSchneefuchs ,

ist es nicht wie manche Menschen von Medien einfach dümmer werden ...

Kommentar von atze3011 ,

"Gesund" kann man natürlich nicht sagen, aber die Schäden sind extrem klein. Nutzen hat der Konsum aber trotzdem.

Kommentar von deani12 ,

Schäden :o Ups...

Kommentar von mensch3589 ,

Gras macht nicht dumm. Gras macht vergesslich. Meine Noten sind gut und das obwohl ich jeden Abend ein rauche.

Kommentar von GreyTiger436 ,

Ist immernoch besser als Komasaufen oder so ein Dreck

Kommentar von atze3011 ,

Es muss auch nicht zwingend vergesslich machen. Außerdem regeneriert sich das Kurzzeitgedächtnis nach ca einem Monat wieder komplett.

Kommentar von mensch3589 ,

Es ist allgemein besser als alles. Für mich momentan das einzige positive.

Kommentar von xSchneefuchs ,

ließ mein Kommentar

Kommentar von GreyTiger436 ,

Ich bin 14 und hätte ein besseres Verhältnis zu Leuten die Canabis konsumieren als welche die rauchen (nichts gegen raucher, sondern gegen rauchen)

Kommentar von mensch3589 ,

Das ist war. Ich kann wieder "normal" schlafen seit ich so viel kiffe.

Kommentar von GreyTiger436 ,

Das ist gut. Ich wills auch mal probieren irgendwann. Aber übertreibs nicht mit dem kiffen ;)

Kommentar von mensch3589 ,

Was ist denn übertreiben in deinen Augen?

Kommentar von GreyTiger436 ,

Ich hab hier mal zwei Beispiele, es gibt natürlich noch mehr. Wenn du eine Sucht entwickelst oder wenn du davon wirklich ernsthaft Schäden bekommst.

Kommentar von mensch3589 ,

Freunde von mir sagen ich bin süchtig aber ich denke wenn ich wollen würde könnte ich aufhören, naja will aber nicht.

Kommentar von mensch3589 ,

Ich weiß nicht was regenerieren ist :D

Kommentar von atze3011 ,

Es baut sich wieder auf.

Zur Sucht: wie viel und wann konsumierst du? Immer mit Tabak?

Kommentar von GreyTiger436 ,

Haha :D Mach einfach weiter und ich hab ja hier auch gelesen, dass sich deine Noten verbessern usw. Find ich besser als saufen oder wie gesagt rauchen. Kenne Einige die regelmäßig viel rauchen, spätestens mit 20 Jahren merken sie dass das keine gute Idee war obwohl sie gewarnt wurden...

Kommentar von mensch3589 ,

Jeden Abend. In einem ist meistens so 0,5 drin ja mit Tabak. Manchmal rauche ich den aber auch nur halb und die andere hälfte am nächsten Tag.

Kommentar von mensch3589 ,

Manchmal aber auch nach der Schule, kommt aber nur so einmal in der Woche vor.

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