Was sagt die spezifische Wärmekapazität aus?

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3 Antworten

die Maßeinheit ist auch J / (kg·K) (statt K(elvin) kannst Du natürlich auch C(elsius) schreiben. Und statt in J kann man es auch in KJ angeben.

Liegt an der Sauklaue Deines Mitschülers (das v gehört da nicht hin, und das C gehört in den Nenner - nicht Zähler).

Ich empfehle in solchen Fällen immer erst mal Wikipedia zu konsultieren.

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Man möchte z.B. gerne mal wissen, wieviel Energie man braucht, um das Wasser in einem Pool von 15°C auf 25°C zu erwärmen.

Eines ist klar: je höher die Temperaturänderung und je mehr Wasser das ist, umso mehr Energie brauche ich. Also berechnet man zunächst mal das Volumen und die Temperaturänderung.

Jetzt kann man aber die Gesamtenergie immer noch nicht ausrechnen, weil man nicht weiß, wieviel Energie man für 1 kg und 1 K Temperaturänderung benötigt. Genau das gibt die spezifische Wärmekapazizät an.

Wärmekapazität: Wieviel Energie passt da rein/wird benötigt bzw. wieviel Wärme muss zugeführt werden.

spezifisch: auf 1 kg bezogen. Die absolute Wärmekapazität wäre z.B. die Gesamtenergie im Poolwasser pro 1 K Temperaturänderung.

Die spez. WK c ist ein Stoffwert, der durch Versuche ermittelt wurde und in Tabellen für alle möglichen Stoffe aufgelistet ist. Das muss man nachschlagen, wenn man es braucht.

Bei Wasser ist c = 4,19 kJ/ (kg K) (Kilojoule pro Kilogramm und Kelvin)

d.h.: für jedes kg Wasser und jedes Kelvin Temperaturerhöhung benötigt man eine Energie von 4,19 Kilojoule.

Nach international anerkannten Konventionen darf man eine Temperatur in °C angeben, Temperaturdifferenzen dürfen aber nur in Kelvin angegeben werden. Dabei gilt: 1 K = 1 °C.


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