Frage von D0ntbenormAl, 72

Was sagt die Bibelstelle aus?

Hallo,

ich habe mal bisschen in der Bibel ´rumgeblättert und bin an folgender Bibelstelle stehen geblieben: Lukas 8,9-15 .

Könnte mir eventuell jemand mal sagen, was diese Bibelstelle zu bedeuten hat?

Antwort
von Christel5, 32

Wenn es man es auf das eigene Erleben bezieht, kann man es nachvollziehen was gemeint ist.

Das symbolhafte Beschreiben ist eigentlich einfach. Das Konstruktive ist uns in die Wiege gelegt wie auch das Destruktive .

Die einen werden gemein zu anderen, weil sie selbst keine guten Erlebnisse haben, die anderen haben Freude am Leben und Lehren, haben aber niederdrückende Erlebnisse und desillosionieren (z. B. Lehrkräfte), andere leben nett in Wohlstand aber sind irgendwie nicht gesellschaftswärmend. Der Rest ist anscheinend die beste Sorte, anständig und lieb von Geburt an bis zum Ende.

Ich halte es für eine Charakterisierung des Menschlichen. Der Mensch kann sich ändern, jederzeit.

Antwort
von BerthaDieBaer, 72

Wo ist denn das Problem? Das Gleichnis den Sämanns beginnt in Vers 4. Und Jesus erklärt das Gleichnis danach doch extra noch. Was verstehst du denn nicht? Er vergleicht Gottes Wort mit ausgesäten Samen. Ob das Wort gedeiht hängt davon ab, auf welchem Boden es fällt, also wer ihm zuhört und es auch umsetzt.

Kommentar von BerthaDieBaer ,

*des Sämanns natürlich. Habe mich verschrieben.

Kommentar von D0ntbenormAl ,

ja was darin steht verstehe ich ja, aber halt nicht so genau, was diese Bibelstelle allgemein aussagen will....

Kommentar von BerthaDieBaer ,

Na, habe ich doch gesagt. Um Gottes Wort aufnehmen zu können, muss man dafür offen sein.

Antwort
von chrisbyrd, 27

Zu Lukas 8,9-15 mal der Bibelkommentar von Dr. John Walvoord:

"Die Jünger fragten Jesus, was dieses Gleichnis bedeute. Bevor er es jedoch erklärte, sagte er ihnen, warum er überhaupt in Gleichnissen zu ihnen sprach. Die Menschen, die vom Geist erleuchtet waren und ihm nachfolgten und seine Botschaft glaubten (wie die in Lk 7,36-8,3), konnten die Geheimnisse des Reiches Gottes verstehen. Doch den anderen, die die Botschaft vom Gottesreich nicht verstanden, blieben auch die Gleichnisse rätselhaft (vgl. 1Kor 2,14). Zum besseren Verständnis zitierte Jesus hier Jes 6,9- die Menschen hörten, was er sagte, doch sie verstanden es nicht. Daß Jesus in Gleichnissen sprach, war also letztlich eine Gnade für jene unter seinen Zuhörern, die sich weigerten, ihn als Messias anzuerkennen. Das Gericht über sie würde so weniger streng sein, als wenn sie seine Botschaft leichter hätten verstehen können (vgl. Lk 10,13-15).

Dann erklärte Jesus seinen Jüngern das Gleichnis. Der Same ist das Wort Gottes. Die Worte, die von dem lebendigen Wort, Jesus, gepredigt wurden, enthielten dieselbe Botschaft, wie sie auch Johannes der Täufer verkündigt hatte. Nun war es Sache der Menschen, diese Botschaft anzunehmen. Die vier Bodenarten symbolisieren vier Menschentypen. Alle vier hören dieselbe Nachricht. Die erste Gruppe hört das Wort, doch sie glaubt nicht, weil der Teufel sie daran hindert (V. 12). Die zweite Gruppe hört und freut sich, doch sie bleibt nicht bei der Wahrheit der Botschaft, denn sie hat keine Wurzel (V. 13). Die Tatsache, daß die Angehörigen dieser Gruppe eine Zeitlang glauben, doch dann abfallen, bedeutet, daß sie das Wort nur verstandesmäßig akzeptieren und nicht daran festhalten, wenn sie dadurch Unannehmlichkeiten bekommen. Sie verlieren dabei nichts, denn sie haben das Heil nie besessen. Die dritte Gruppe hört zwar das Wort, doch es gelangt in ihr nicht zur Reife (V. 14). Damit sind die Menschen gemeint, die zwar an Jesu Botschaft interessiert sind, sie jedoch nicht annehmen können, weil sie zu stark mit materiellen Dingen - den Sorgen, dem Reichtum und den Freuden des Lebens - beschäftigt sind. Die vierte Gruppe schließlich besteht aus den Menschen, die das Wort hören und behalten und bringen Frucht (V. 15), d. h. geistliche Frucht, Beweise ihres neuen geistlichen Lebens. Ihre Herzen verwandeln sich und werden fein und gut. Im Verlauf des Wirkens Jesu schälten sich allmählich genau diese vier Gruppen heraus: (1) Die Pharisäer und anderen religiösen Führer weigerten sich von vornherein zu glauben. (2) Manche Menschen suchten Jesu Nähe, weil er sie gesund machte und ihnen zu essen gab, doch sie behielten seine Botschaft nicht (z. B. Joh 6,66). (3) Andere, wie der reiche Jüngling (Lk 18,18-30), waren an Jesus interessiert, doch sie hingen zu sehr an materiellen Dingen und schafften es nicht, alles aufzugeben und ihm zu folgen. (4) Manche aber folgten ihm und verpflichteten sich bedingungslos auf sein Wort (z. B. Lk 8,1-3)."

Antwort
von Eselspur, 53

Gottes Botschaft bewirkt bei vielen nichts, bei manchen vieles.
Damals wie heute.

Antwort
von nowka20, 7

das gleichnis erklärt sich von selber

Antwort
von newcomer, 54
Kommentar von D0ntbenormAl ,

ja was darin steht verstehe ich ja, aber nicht was diese Bibelstelle allgemein aussagen soll...,also was die Nachricht an uns Menschen ist

Antwort
von josef050153, 10

Jesus legt seinen Jüngern das Gleichnis vom Sämann (Verse 4-8). In Vers 11 erklärt Jesus auch, dass nur seine Jünger seine Worte verstehen können. Das ist auch das Hauptproblem vieler Theologen.

Antwort
von kdd1945, 22

Hallo DOntbenormAL,

vielleicht kannst du es ohne meinen Kommentar allein verstehen, wenn du den Text aus der Übersetzung "Hoffnung für alle" in moderner Sprache liest:

Lk 8,9 Später fragten ihn seine Jünger, was er mit diesem Gleichnis sagen wollte. 10 Jesus antwortete ihnen: "Euch lässt Gott die Geheimnisse seiner neuen Welt verstehen. Zu allen anderen aber rede ich in Gleichnissen. Denn sie sollen sehen, aber nicht erkennen, sie sollen hören, aber nicht verstehen. 11 Euch aber will ich das Gleichnis erklären:

Die Saat ist Gottes Botschaft. 12 Der Mensch, bei dem die Saat auf den Weg fällt, hat die Botschaft zwar gehört. Aber dann kommt der Teufel und nimmt ihm die Botschaft aus dem Herzen, damit dieser Mensch nicht glaubt und gerettet wird. 13 Wie felsiger Boden ist ein Mensch, der die Botschaft hört und mit großer Begeisterung annimmt. Aber sein Glaube hat keine starke Wurzel. Eine Zeit lang vertraut dieser Mensch Gott, doch wenn er wegen seines Glaubens in Schwierigkeiten gerät, wendet er sich wieder von Gott ab. 14 Der von Disteln überwucherte Boden entspricht einem Menschen, der die Botschaft zwar hört, bei dem aber alles beim Alten bleibt. Denn die Sorgen des Alltags, die Verführung durch den Wohlstand und die Jagd nach den Freuden dieses Lebens ersticken Gottes Botschaft, so dass keine Frucht reifen kann. 15 Aber es gibt auch fruchtbaren Boden: den Menschen, der Gottes Botschaft bereitwillig und aufrichtig annimmt. Er bewahrt sie im Herzen und lässt sich durch nichts beirren, bis sein Glaube schließlich reiche Frucht bringt."

In 1 Kor 3 beschreibt Paulus, wie einzelne Christen dazu beitragen, dass Menschen zum Glauben an Gott und seinen Sohn gelangen und ihnen helfen, diesen Glauben zu festigen, wobei jedoch Gott (durch seinen heiligen Geist) das meiste bewirkt.

6 Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, aber Gott hat euren Glauben wachsen lassen.

7 Es ist nicht so wichtig, wer pflanzt und wer begießt; wichtig ist allein Gott, der euren Glauben wachsen lässt. 8 Von Gottes Mitarbeitern ist einer so notwendig wie der andere, ob er nun das Werk beginnt oder weiterführt.

In Lukas 8 zeigt Jesus, dass es schließlich darauf ankommt, wie der einzelne Mensch bereit ist, auf das Bemühen der Evangeliumsverkünder und Bibellehrer und auf das Wirken des Geistes Gottes reagiert - und zwar auf Dauer.

Weil Gott jedem seinen freien Willen lässt, wendet sich der eine wieder vom Glauben ab, wenn Probleme auftauchen. Andere lassen sich von den Sorgen des Alltags oder von dem was diese Welt zu bieten hat, völlig vereinnahmen.

Allein der im Vers 15 beschriebene neue Jünger zeigt die notwendige Aufnahmebereitschaft und Beständigkeit und trägt Frucht, bleibt Gott und Christus loyal ergeben und zeigt seinen Glauben durch die entsprechenden Taten (Mt 5, 13-16 Mt 28, 18-20).


Grüße, kdd

Antwort
von viktorus, 54

Das handelt sich um die Empfangsbereitschaft des Evangeliums.

Der eine hört es und vergisst (Lk.8,12),

der andere ist hochbegeister davon, kommt dann auf Grund der Umwelt wieder davon ab Lk.8,13),

doch derjenige in Vers 15 reagiert richtig und gibt unserem ewigen Schöpfer das Vorrecht (Mt.21,43).

Antwort
von KaeteK, 18

Hier eine kleine Hilfe: http://www.livenet.de/themen/glaube/bibel/bibelstudium/lukasevangelium/137672-bi...

lg

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