Frage von Wepster, 293

Was sagen Muslime über das Attentate und was tun Muslime gegen Radikalisierung ihrer Religion?

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Der Anschlag bei Nizza sei nun doch radikal islamistisch gewesen. Ich habe einen Leak angesehen und konnte mich natürlich kaum beherrschen, zugedeckte Kinderleichen, schreiende Menschen, nicht zugedeckte Tote, weinende Menschen, ein grauenhaftes Video direkt nach dem Attentat.

Der sogenannte Terrorismus mit Focus auf Menschenmassen, hat die Bevölkerung anscheinend nicht erreicht, so dass zahlreiche Menschen wieder auf die Straße gingen und sich in potentiellen Menschenmassen aufhalten, die bekannterweise für diverse Angriffe geeignet sind. Die Maßnahmen der Überwachung zeigen keine Wirkung, der Kampf gegen den Terrorismus ist ein endloser solange die Ideologie dahinter sich in Lichtgeschwindigkeit ausbreitet. Man habe erwartet dass was passiert, aber keiner hat den Plan B parat. Warum kann man keinen LKW anhalten, warum keine Autobomben unschädlich machen, warum kein Flugzeug schützen und warum kann man mit all der Technik nicht vermeiden dass Menschenmassen zu Opfern werden, warum findet man die Täter erst nach der Tat.

Leider zeigen die Medien immerzu die gleiche Reihenfolge von wichtigen Menschen wie Staatsoberhäupter der Länder, Zeugen, Betroffene und auch Opfer. Bisher habe ich kaum nicht-radikale Muslime reden gehört, was die zu der abart des radikalen Islamimus und zum Terror zu sagen haben und was sie für Maßnahmen ergreifen. Es muss doch ein Umdenken stattfinden wenn man merkt wie diese Religion benutzt werden kann und wie der Glaube an Allah solche Szenarien produziert. Es gibt scheinbar nur noch mehr Überwachung und keine Aktion die das Problem bei der Wurzel anpackt.

Ich weiß dass die Kommentare hierzu ausufern werden und nicht konstruktiv und kritisch sind. Dazu muss man sagen das der Islam nicht so schlimm ist wie man durch den radikalen Islam erfährt. Das Problem ist auch weniger der direkte Glaube, es ist die Religion. Der Glaube kann auch ohne Religion funktionieren und eine verwaschene Religion wie auch bei den Christen ist immer wieder Grund für Dissonazen. Vielleicht muss man auch sagen das Religion grundsätzlich Grund für Radikalisierung ist wie eben auch andere schädliche Ideologien.

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Antwort
von saidJ, 24

Warum werden Muslime stehts zu sowas befragt ?
Was sagen denn Deutsche zu Hitler , was sagen sie dazu was im Afghanistan passiert ist ?
Denkst du der Westen tut nichts ?
Und dennoch werdet ihr nicht regelmäßig von uns gefragt wie ihr dazu steht ganz einfach weil wir anständig genug sind euch nicht mit so etwas in verbringen zu bringen ( euch = nicht Muslime ) .
Also BITTE bevor ihr wieder so respektlos seit einen Muslim dannach zu fragen was er denkt fragt euch doch mal wie es wäre wenn euch jemand für abscheuliche Taten verantwortlich macht .

Kommentar von Wepster ,

Lese dazu mal meine Antworten, aufmerksam. Mir ist das alles bekannt und frage nur aus Neugier, auch wenn ich im Grund weiß das es mehrere Arten des Islam zu geben scheint und nicht alle gleich sind. Ich unterscheide das offensichtlich.

Ja, Hitler ist ein schlimmer Mensch gewesen und hat leider viele dumme Menschen gefangen, ich mit meinem Wissen heute, wäre sicher ausgewandert. Auch nicht der WESTEN ist Schuld. Bitte. Du hast Recht wenn wir Bürger sagen dass wir nichts mit Hitler zu tun haben, und "ihr" sagt dass ihr nichts mit radikalen Islamisten zu tun habt. Eine öffentliche Distanzierung ist auch kaum möglich, und nicht wirklich interessant. Warum nicht? Was bringt es wenn ich sage ich habe nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun? Dieser existiert ja nicht mehr, es gibt nur paar Neo-Nazis, und man darf logischerweise nicht alle in eine Schublade stecken. Man ist mittlerweile ja schon soweit nicht den Terrorismus dem "Islam" zu zustecken, sondern sagt schon "radikaler Islam". Wie man auch sagt "radikale Neonazis" oder eben "Rechte". Ich unterscheide das.

Politik, Wirtschaft und Militär.

Die Bürger haben nichts damit zu tun. Und die Bürger wissen auch nicht ob es jemals notwendig sein muss, diese Art von Macht gegenüber anderen auszuüben. Und die Bürger sagen sehr oft offiziell dass sie das nicht gut finden, können aber nicht viel tun, wir müssten Tag und Nacht auf der Straße sein. Wir müssten den Frieden durchsetzen, auch mit Gewalt, tja Paradoxon.

Wozu haben wir denn Waffen?

Viele wollen keine Waffen, keine Exporte, aber die Wirtschaft braucht das (Daimler und Heckler & Koch sind fleißig). Aber der Bürger braucht das nicht. Bürger sind zwar der Staat, aber auch nur Konsumenten und Diener unter einer starken Exekutiven.

Bitte. Dein letzter Satz ist unsinnig.

Es ist nicht respektlos einen Muslim zu fragen, im Gegensatz zu "jemanden verantwortlich zu machen". Du redest hier mit allen? Oder mit mir? Wenn du mit allen redest hast du den Kommentar völlig überflüssigerweise geschrieben. Denn "alle" beschuldigen nicht. Ich frage aber alle wie man das lösen könnte. Und dazu beziehe ich gerne alle islamischen Richtung mit ein.

Kommentar von saidJ ,

Ich frage nicht nur dich jeder der mit dieser primitiven Einstellung durch die Welt geht ist gefragt .
Hier die lösung :
Anstatt den Islam zu bekämpfen sollte man Menschen über den Islam aufklären und zwar über den Islam so wie er ist .
Ohne ihn so zu verbiegen das er den Vorstellungen gewisser Menschen entspricht .
Das bedeutet auch das man dazu steht das im Islam nun mal vorehelicher Geschlechtsverkehr verboten ist oder das Alkohol verboten ist usw .
Die Menschen brauchen Aufklärung und daran sollten wir als Gesellschaft und auch der Staat arbeiten .
Wenn man die Menschen aufklären würde und jeder wissen würde was DER Islam ist würde jeder wissen das die Vorgehensweise von Terroristen absolut verwerflich ist .
Aber leider empfinden es wohl einige Menschen als hilfreicher wenn sie gegen den Islam hetzen .

Antwort
von Ninni381, 114

Hi! Ehrlich gesagt, habe ich mir diese Frage in der letzten Zeit auch schon ziemlich oft gestellt. In den deutschen Nachrichtensendern äußern sich zwar immer wieder einzelne Islamwissenschaftler und der ein oder andere Imam- aber dass die breite Masse der Muslime sich ausdrücklich vom IS und von diesem mörderischen Glaubenskrieg distanziert, empfinde ich nicht so.

Was ich in diesen Beiträgen immer höre, ist, dass der IS schließlich eine Terrororganisation unter dem Mantel des Islams ist, und dass sich wahre Muslime davon komplett distanzieren und sich auch gar nicht angesprochen fühlen. So weit, so gut. Aber wie bitte passt urplötzlich diese locker-leichte Sch**ß-egal-Mentalität dazu, dass gerade in diesem Kulturkreis die Ehre einen derartig hohen Stellenwert hat? Verstehe ich nicht.

Nun will ich hier keinesfalls gegen Religionen wettern, oder gegen Millionen von friedlichen Gläubigen. Doch wenn wir Deutschen uns im Rahmen einer Erbsünde bis in alle Ewigkeit speziell mit dem schwärzesten Teil unserer Geschichte identifizieren sollen, obwohl der Großteil eben auch nicht mordete, sondern "nur" wegsah, dann wünsche ich mir im aktuellen Fall von der gesamten muslimischen Gemeinde deutlich mehr Engagement gegen den IS, und gegen dessen allgemein bekannte Berufung auf den Islamischen Glauben.

Kommentar von LuzifersBae ,

Was soll ich als Moslem bitte gegen solche Menschen unternehmen, hm? 

Ich bin im Endeffekt auch nur ein Mensch. Nur weil ich Moslem bin heißt es nicht das ich überdimensionale Kräfte besitze und die IS aus dem nichts stoppen kann. Hass auskot.en gehört sich bei uns nicht. Wir sind geduldig und wir glauben daran das in dieser Welt für uns irgendwann Gerechtigkeit herrschen wird. Für alle Menschen die unterdrückt werden, falsch verstanden werden. 

So sehr ich auch die IS hasse, wir können dagegen einfach nichts tun. Mal abgesehen davon, die IS tötet auch Muslime, nicht nur Ungläubige oder Andersgläubige. Wir werden selbst von der IS unterdrückt, dazu kommen noch die Vorurteile vom Westen, sag mir was sollen wir da als Mensch unternehmen? Egal was wir tun, für euch ist es immer verkehrt. Ich will nicht alle ansprechen aber leider gibt es viel zu viele die einen Hass und unglaublich viele Vorurteile in sich haben - gegen den Islam und gegen Muslime. Deshalb ; sinnloses Gerede und dummes Geschwätz bringt uns nichts. Wir bleiben geduldig und hoffen. 

Kommentar von Wepster ,

Was bedeutet schon hoffen? Ich hoffe das mir sowas nicht passiert und was tue ich? Ich verändere mich, werde paranoid, vorsichtig, menschenscheu, meide die Massen,  schaue 4 mal nach hinten, lerne mich zu verteidigen und überlege jedes mal wie ich andere außer Gefecht setzen könnte falls plötzlich einer durchknallt, jeder ist feindseelig, jeder könnte derjenige sein der mein leben nehmen könnte...sicher was kannst du tun? Das du hier schreibst reicht schon. Wir lesen es alle und denken unseren Teil. Deswegen gibt es ja Internet und solche Platformen die nicht platte Propaganda dulden sondern auch Platz bieten für Kommunikation und vielleicht den einen oder anderen dazu verhelfen kann differenziert über das Thema nachzudenken.

Kommentar von Ninni381 ,

Hi! Ein bedeutender Anfang wäre es, den IS als muslimisch motivierte Terrorgruppe auf keinen Fall zu ignorieren, und sich eben nicht einfach nur schlicht davon zu distanzieren. Wie gesagt, und dazu stehe ich nach wie vor, höre ich (Ruhrgebiet) immer wieder von ganz normalen Muslimen überdurchschnittlich viele, teils sehr unangebrachte Aussagen über die offenbar sehr ausgeprägten Ehrgefühle; und das geschieht dann auch in Bezug auf ganz verschiedene Situationen, nur eben selten bis nie bei diesem besonderen Thema...

Kommentar von Schnoofy ,

Hass auskot.en gehört sich bei uns nicht.

So sehr ich auch die IS hasse

Ja was denn nun?

Kommentar von LuzifersBae ,

Du hast es anscheinend nicht verstanden. Ich erkläre es noch mal für dich.

Etwas hassen ist nicht dasselbe wie, den Hass überall ausko.tzen, bei jeder Gelegenheit. Je mehr man Hass verbreitet, desto mehr werden die Probleme. Ich behalte den 'Hass' in mir und bleibe geduldig.

Ich glaube an das Karma & auch wenn ich die Gerechtigkeit in diesem Leben nicht erleben sollte, Hauptsache meine Geschwister und Brüder werden es irgendwann erleben. Und ich rede nicht nur von Muslimen sondern von all unterdrückten Menschen. Von schwulen. Schwarzen. usw. .. Kein Mensch verdient sowas, wir sind alle gleich, ich bin nicht besser als du, du bist auch nicht besser als ich. Diese Welt kommt und vergeht, wir kommen und gehen, deshalb ist es einfach zwecklos sich zu bekriegen, zu hassen, runterzuziehen, Fehler zu suchen, statt einfach mal friedlich miteinader zu leben. 

Kommentar von Wepster ,

Die Unterschiede in der Religion sind mit bewusst. Aber es ist nicht gerade die allgemeine Annahme. Es wird  so sein wie Evangelismus und Katholizismus, beiden haben im Grunde den fast gleichen Glauben nur andere Grundsätze und Ansichten. Das ist religionskritisch ein wichtiger Punkte warum nicht EIN Glaube der eben nahezu perfekt ist und das töten ander Menschen grundsätzlich verbietet. Alleine durch die Grundrechte des Menschen darf man sich doch auch wehren und bei Gefahr getötet zu werden auch töten. Warum ist man da so empfindlich. Kann sich Gott, egal welcher, nicht selber gegen verbale Angriffe und Humor wehren, muss er das duch Gewalt tun, durch den Menschen? Ist Gott nicht feinstofflich und jeglicher Mensch materiell? Hat Gott, egal welcher, nicht die Macht Gedanken zu beeinflussen?

Sicherlich sehe ich die vielen toten Muslime aus Kriegen und Gewaltakten duch den Westen im Laufe der Geschichte, dennoch bin ich nicht daran Schuld, dennoch sind viele andere nicht daran Schuld, weiterhin bin ich nicht ein Anhänger einer westlichen Welt, trotzdem bin ich nicht direkt Gläubig sondern Agnostiker und trotzdem laufe ich und andere Gefahr ein Opfer duch den radikalen IS zu werden. Weil eben dieser durch seine Radikalität blind um sich schlägt.

Was soll die muslimische Gemeinde schon tun, es muss sich nicht immer was bei der Religion ändern sondern auch bei potentiellen Provokateuren. Die amerik. Politik und das Militär stehen da hoch im Kurs, dass Frankreich so "gebeutelt" wird scheint nicht nur durch die Sache mit Hebdo so zu sein. Es darf keinen Humor geben der Allah beschimpft, so die Annahme. Wie extrem darauf reagiert wird ist grauenvoll und das nur wegen eines Allah der sehr tief in die Erziehung eines Muslim eingebunden wird. Müssen wir Muslime verstehen und Radikaliserung unterbinden, sollten die Sprecher der Religion einen Weg finden um diese Radikalisierung mit Worten zu klären und zu ändern. Müssen wir die Uresache bei Kriegstreibereien suchen? Soll das der einzige Auslöser sein?

Wenn ich mal alleine unterwegs bin und mal kurz zum Mond hochsehe und dann die Welt sehe, in der ich im Moment lebe, sehe ich mich als winzigen Punkt in einem unendlichen Universum, sehe mich nur als Kettenglied einer Reihe von Menschen vor mir und weiteren Menschen nach mir, die nur einen Wimpernschlag auf der Erde verweilen. Dieser Augenblick macht alles um mich herum bedeutungslos, es macht alles sinnlos und gleichzeit sinnvoll, es macht Probleme zu Lösungen und Gefühle gibt es keine. Ich sehe die Menschheit als reinen Zufall. Ich glaube kaum das Götter jemals wollten das wir Menschen so brutal sein sollen. Und für den Fall dass es Götter nicht gebe Wünsche ich mir etwas mehr Ruhe bis zum Ende aller Tage.

Kommentar von Ninni381 ,

Es braucht wirklich keinen religiösen Glauben, um bei halbwegs gesundem Menschenverstand zu wissen, dass man andere nicht töten darf. Dennoch wünsche ich mir für Gegenwart und Zukunft zumindest einen gaaanz kleinen Lernerfolg aus der historischen Vergangenheit.

Kommentar von Wepster ,

Ob der Glaube und Hoffnung ausreicht würde ich bezweifeln. Menschengruppen mit einer Meinung oder Ideologie sind schwer zu überzeugen.

Kommentar von Ninni381 ,

Genau da liegt ja das Problem. Wenn sogar halbwegs intelligente Menschen so manipulierbar sind, dass sie alle anerzogenen und moralischen Basis-Werte gegen die völlig absurde Auslegung eines Glaubens austauschen, dann muss man entweder radikal an die Wurzel des Problems gehen, oder das war es mit der Freiheit.

Kommentar von LuzifersBae ,

Freiheit haben wir schon lange nicht mehr liebes. Wir werden von Medien, von gewissen Menschen gesteuert. Uns werden ständig neue Sachen wie Smartphones etc vor die Augen gehalten, damit wir nichts anderes mehr sehen. Damit wir schlafen. Damit wir zu Roboter werden. Wir Menschen, vor allem hier in Westen haben es mittlerweile dermaßen gemütlich, das wir nicht mal unsere Erde schätzen. Wir vergessen manchmal dass es unsere Erde nicht noch einmal gibt. Das man diese Erde nicht ersetzen kann. Wir sollten endlich aufwachen bevor es zu spät ist. Wir sollten aufhören Dinge als selbstverständlich zu sehen - denn das was in Syrien zB passiert, kann auch hier passieren. Niemand versichert uns dass dies nicht hier passieren wird. Und erst wenn es uns trifft werden wir aufwachen, erst wenn es uns trifft werden wir etwas tun wollen, doch wird es dann nicht zu spät sein? Erst wenn wir als MENSCH zusammenhalten, unsere Vorurteile & Hass komplett zerstören und endlich mal etwas tun, werden wir die Freiheit spüren. Wir sind wie freiwillig gefangen, wie Hunde die gezähmt werden müssen. Traurig unsere Gesellschaft, echt traurig.

Und das was ich hier schreibe ist echt nicht böse gemeint, ich weiß auch das viele so denken. Möge Allah/Gott uns alle beschützen, egal ob religiös, unreligiös oder whatever.

Kommentar von Ninni381 ,

Da wir hier eigentlich keine politische Diskussion führen, bezog ich "Freiheit" auf den westlichen Lebensstil- und ebendieser ist ganz offensichtlich extrem gefährdet, solange sich diese IS-Selbstmörder weiterhin dazu berufen fühlen, andere Menschen mit in den Tod zu reißen...

In deinen weiteren Ausführungen stimme ich dir zu, doch in einer von Großkonzernen geführten und ausgebeuteten Welt wird nichts davon jemals faktisch passieren- allein die Waffenindustrie kann sich Frieden doch gar nicht leisten...

Kommentar von Wepster ,

Interessant dass du gerade nur "die beiden" bekanntesten Götter erwähnst die natürlich 10.000 anderen Göttern gegenüberstehen. Gibt es einen Gott über den Göttern? Früher bzw. teilweise auch heute noch gibt es Götter in Afrika für alles mögliche.

Egoismus.

Also ich meinte damit das wir egoistischer sein sollten und genügsam, friedlich und niemanden etwas antun sollten, möge man sich einfach mal paar Jahre komplett zurück halten. Mit möglichst wenig Medien und Kontakt zu Menschen, man wird erkennen was man braucht und was nicht. Wenn man dann reduziert zurecht kommt ist man mind. genau so frei wie man es braucht. Jederzeit überall hin können und tun was man will. Ich vermute mit der ausreichenden Intelligenz und Bildung ist mana uch nicht so anfällig für radikales Gedankengut, denn man merkt es ja nicht so. Ich merke nicht das Ausländer irgendwie nachteilig für mich wären, sie stören mich auch nicht, auch Religion stört mich nicht in meinem sein, ich habe auch keine großen Ideen die sich gegen etwas richten, außer der Rundfunkbeitrag :D...aber sonst...mach mein Job, mache meine kreativen Dinger und gut...Man brauch auch nicht sonderlich viel faktische Geschichte um die Probleme zu verstehen die einige Religionen zu haben scheinen. Hat alles Gründe, kommt ja nichts von nicht, daher gibt es meistens zwei Seiten der Schuld. Und solange man im Egoismus auch nicht das Maul aufmacht und irgend ein Wesen beschimpft ist alles gut, für mich.

Antwort
von JTKirk2000, 110

Der Anschlag bei Nizza sei nun doch radikal islamistisch gewesen.

Daran zeigt sich mal wieder, dass Massenmedien oft stärker an (auch vermeintlichen, aber manchmal auch absichtlich falsch gestreuten) Hintergründen interessiert sind, um Klischees, Feindbilder und dergleichen zu stärken, wodurch ihr eigenes Interesse, mehr Aufmerksamkeit, Leser- Zuhörer- und Zuschauerzahlen zu erreichen gestärkt wird. Wenn ich eine Äußerung wie die Deine lese, wird mir wieder bewusst, warum ich meinen Fernseher seit nahezu einem Jahr schweigen lasse und daran bisher nichts vermisst habe. 

Ich war gestern aufgrund eines Arbeitsunfalls im Krankenhaus und da lief N24. Auch da wurde nebenbei von der Anzahl der Opfer berichtet, aber hauptsächlich um die Hintergründe. Ich habe nicht wirklich darauf geachtet, aber soweit mir bekannt, gab es da noch keinen Hinweis auf einen religiösen Zusammenhang.

Kommentar von Wepster ,

Ich schau auch kein TV. Wer das tut sollte übrigens auch den Beitrag boykottieren (03.10.16 - Karlsruhe, kommste halt vorbei). Ich habs auf Twitter gelesen, ich glaube Interpol oder die Polizei selbst hat was drüber verloren. Ich selber weiß es natürlich nicht. Daher ja auch nur "sei nun doch"...faktisches Wissen und Medien sind halt immer fragwürdig. Es starben dort 100%ig Menschen, die meisten durch diesen LKW, es gibt genug Videos. Trotzdem vermitteln die Medien meistens den Terrorismus auch wenn man es nie 100%ig weiß.

Kommentar von JTKirk2000 ,

So mobil bin ich nicht, dass ich einfach mal nach Karlsruhe fahren kann, aber vielen Dank für das Angebot. :)

Nun ja, faktisches Wissen ist eine Sache, aber in den Medien geht es oft nicht um faktisches, also durch Beweise bestätigte Erkenntnis, sondern da reicht schon eine Vermutung, um ein entsprechendes Aufsehen zu erregen.

Anscheinend hat sich der IS zu dieser Tat bekannt. Das mag zutreffen, vielleicht auch nicht. Eines ist aber klar: Egal ob es durch einen IS-Anhänger durchgeführt worden ist, oder nicht, so wäre es ziemlich klar, dass der IS sich dazu bekennt, denn sie wollen ihren Terror ja möglichst weit verbreiten, also auch über ihren Machtbereich hinaus. Da kommt es doch gerade passend, wenn sich der IS dazu bekennt, oder eigentlich Anhänger des IS, denn eine Organisation ist ja keine natürliche Person und hat daher keine eigene Meinung, sondern eben nur Personen, die damit in Verbindung stehen.

Kommentar von Wepster ,

Tja, du sagt es ja so als wäre es nicht möglich, dass Amerikanische Elite was mit 911 zu tun haben können, im weitesten Sinne.

Antwort
von josef050153, 19

was tun Muslime gegen Radikalisierung ihrer Religion?

Das ist ganz einfach zu beantworten: Nichts

Islamfaschistischer Terrorismus wird nicht zu bekämpfen sein, so lange die Muslime nicht begreifen, dass er ein Problem des Islam ist. DEN Islam gibt es aber nicht, sondern etwa acht verschiedene Rechtsschulen, die sich in manchen Fragen (wie dieser eben) diametral widersprechen.

Die meisten Muslime leugnen aber schlicht und einfach, dass diese Verbrecher 'richtige' Muslime sind. Das ist schon von ihrer eigenen Lehre her falsch. Diese Typen dürfen nach Mekka, also sind sie Muslime. Sie erklären auch nie, wer im Islam den einzig wahren Glauben festlegt.

Wir hatten ja in Europa so ein ähnliches Problem in Nordirland. Es war auch erst zu lösen, als sowohl die anglikanische als auch die katholische Kirche ihre Verantwortung wahrgenommen haben.

Kommentar von Wepster ,

Da ist ja wieder kompliziert, es soll einen Gott geben aber verschiedene Lehren. Das klingt ganz nach Absicht, wie es auch Absicht erscheint dass es verschiedene Religionen gibt die sich ja nie einig sein sollen. Ist der Mensch so dumm dass er über die Jahre hinweg sich einen Glauben festigt, aus irgendwelchen Gründen um dann zu Erfahren dass es da oben andere Götter zugeben scheint die von anderen Menschen verehrt werden. Wie viele Götter gibts denn eigtlich? Ja, das ist die Frage.

Ferner dieser Frage natürlich auch welche Lehre, egal in welcher Religion, die einzig wahre ist. Und wieso unterscheidet sich da östliche und westliche Welt? Wir sind doch alle aus einem Pool als Mensch entsprungen.

Um sich als Muslim zu bezeichnen, scheint in dem Fall, braucht einfach nur einen Teil, bzw. die Grundlage des Koran zu lernen und zu akzeptieren und danach zu leben. Hier aber wieder, als unwissender ist es doch nur ein Buch. Aber die Interpretation scheint Auslegung zu sein.

Somit denke ich mal religiös. Der Koran wie die Bibel kann auch eine Prüfung sein. Den Inhalt so auslegen zu können, dass er entweder radikal böse oder eben gut ist, scheint dann ein Element zu sein das man wählen kann.

Wobei die Motive des IS ja nicht grundlegend auf dem Koraninhalt fußt?

Kommentar von josef050153 ,

Um sich als Muslim zu bezeichnen, scheint in dem Fall, braucht einfach nur einen Teil, bzw. die Grundlage des Koran zu lernen und zu akzeptieren und danach zu leben.

Um als Muslim zu gelten braucht man nur vor (mindestens zwei) Zeugen das Glaubensbekenntnis sprechen. Wissen ist absolut unnötig dabei.

Islam bedeutet ja Unterwerfung und nicht Wissen.

In Abwandlung eines Sprichworts kann man sagen: Man muss kein Idiot sein, um Muslim zu werden, aber es erleichtert die Sache sehr.

Antwort
von LuzifersBae, 82

Das Töten wird kein Ende bekommen, denn die sind überall auf der Welt verteilt. Tötest du 1000 aus IS, werden die mit 5000 zurück kommen. Du kannst die Menschen umbringen, aber deren Idee wird ewig bleiben und die Anhänger werden dadurch einfach nicht weniger. Was für eine Tragödie... 

Naja. Ich spreche mal als nicht radikaler Muslim. 

Du musst mir nicht glauben, aber ich und sehr viele andere Muslimas HASSEN die IS. Das sind keine Muslimas. Ein Muslim bringt keine unschuldigen Menschen um. Geduld heißt der Stichwort, auch wenn gewisse Feinde dich provozieren, versuchen dir wehzutun, sollte man ruhig und geduldig bleiben. Nach dem Motto; Lass die dummen reden. Unser Prophet Mohammed ist ein sehr guter Beispiel für seine geduldigkeit und der Prophet Umar für seine Gerechtigkeit. Vor allem Umar nehme ich als Beispiel bzw Vorbild. 

Nur im Krieg(!) darf man töten, wenn es um die eigene Religion, wenn es ums eigene Land geht - aber so ist auch jeder, denke ich. Aber wir Muslimas dürfen nur dann töten, wenn wir getötet werden. Wenn wir Ungerechtigkeit erleben und wir dürfen nur dann töten, wenn der Gegner 'zuerst anfängt'. Verstehst was ich mein? 

Diese Sache hat nichts mehr mit Religion zutun. Es stecken viel mehr Dinge hinter solchen Terror Organisationen als wir uns denken können. Uns wird nur das gezeigt, was gezeigt werden soll. Es gibt mittlerweile so viele Islamhasser, das macht mich ehrlich gesagt traurig, aber jedem das seine, solange niemanden geschadet wird. 

Kommentar von Wepster ,

Schön dass du dich äußerst. Eben das scheint bei IS entartet zu sein. Denn dieser greift jeden Ungläubigen an und übt gleichzeitig Rache gegen ein Land welches entweder schwach oder provokativ gewirkt hat oder in der Geschichte irgendwann in den Osten einfiel. Kriegsgeschichte ist ein langes Studium.

Dass Amerika relativ verschont bleibt ist auch etwas seltsam, dennoch haben die gerade ihr Rassenproblem. Nach dem Motoo Back to the Roots. Es ist so traurig wie die Welt etweder immernoch oder wieder in das Chaos fällt, man schlechtes für andere will, selber nicht erkennt was schlecht ist, Menschen hasst und so mit mehr Hass erzeugt und so langsam in dem Sumpf der Unmenschlichkeit fällt. Denkst du nicht auch dass Religion an sich, nicht so hoch gelobt werden sollte? Sicher bist so aufgewachsen und kennst es nicht anders. Aber ich hoffe doch dass du rational über Mensch und Leben nachgedacht hast und Erkenntnisse gewonnen hast die nicht mit der Religion zu tun haben.

Glaubst du das dein Glaube an Allah ohne Religion "existieren" kann?

Kommentar von LuzifersBae ,

Ich akzeptiere andere Religionen, sogar Satanismus. Ich sage nicht das nur meine Religion die Wahrheit ist. Sowas ist unterster Schublade und zeigt nur wie unintelligent man ist bzw das man ohne zu denken einfach spricht. Ich verlasse mich auf eine Religion aber niemand weiß was das wahre ist. Nicht du, nicht ich. 

Ich habe mich schon immer über andere Kulturen, Religionen usw informiert und ich finde das sehr interessant. Vorurteile habe ich kaum, einfach gegen niemanden, nicht gegen schwule, nicht gegen schwarze etc etc... Ich akzeptiere jeden, denn Gott hat uns im Endeffekt erschaffen. Wer bin ich schon das ich gegen Menschen Vorurteile haben dürfte? Bin ich selbst perfekt? Nein eben nicht. 

Ich war mal selbst Deist bzw wollte mich für eine Zeit lang von meiner Religion distanzieren. Aber Gott sei dank habe ich wieder zurück gefunden & ich kann dir versprechen, wenn man Religionen wirklich richtig versteht, verschwindet der Hass und die Vorurteile vollkommen. Vor allem der Quran ist sehr komplex aufgebaut und man kann viele Dinge hineininterpretieren. 

Ach ja was IS angeht; die haben noch vor paar Tagen in Medina einen Anschlag ausgeübt, genau da wo sich die meisten Muslime befinden. Auch zig mal in der Türkei - wo auch viele Muslime leben. Würde das ein religiöser, Gläubiger Mensch tun? Irgendwie nicht. 

Kommentar von Wepster ,

Zu diesen Anschlägen. Manchmal Frage ich mich auch ob nicht andere als der IS dahinter stecken. Mir geht es im Grund wie dir, ich habe keine Vorurteile, und wenn, dann nur versehentlich, aber sicher dann nicht ernst gemeint, auf Grund der teils schwierigen Wortfindung. Ich kenne das weil meine Schwester sich mit Gender-Studies auseinandersetz, Kommunikation gegenüber Menschen mit unbekannten Geschlecht, stellt sich als schwieriger heraus als man denkt. Es gibt so viele Religionen und Glaubensrichtungen, und alle tümpeln in Unwissenheit, was soll das bringen? Warum muss Unwissenheit immer gleich Religion bedeuten? Du verstehst wie ich das sehe? Alles in der Religion sind Gedanken und Konstrukte welche keinerlei Fakten enthalten. Ich habe mal lange Zeit gedacht dass der Glaube nur die Angst vor dem Tod mindern soll. Dann habe ich erfahren das Gedanken die Materie und die Zeit verändern kann. Dennoch glaube ich nicht direkt an Götter aber an die Kraft der Gedanken und die Gegenbenheit in der Quantenphysik in Verbindung mit Energie. Aber ich würde nie darauf kommen, jemanden das Leben zu nehmen der meint ich sei dumm, Energie sei behindert, Quantenphysik sein Unsinn oder jemand macht einen dummen Witz und äußert sich blasphemisch...das wäre mir egal, es wäre nicht relevant für mich. Und ab hier entsteht in der Religion die Wichtigkeit des "Götzen". Um aber nicht einsetig zu beschreiben sehe ich auch die kriegerischen Handlungen welche zu einem Umdenken führen. Schwieriges, komplexes und interessantes Thema.

Kommentar von LuzifersBae ,

Du musst aber auch bedenken, auch deine Gedanken, auch deine Wahrheit versichert dir niemand. Für jeden ist so DIE Wahrheit anders, jeder interpretiert und versteht darunter etwas anderes. Wie ich schon oben erwähnt habe, kein Mensch auf dieser Erde kann sich 100% sicher sein, das etwas(vor allem in solchen Dingen) wirklich die Wahrheit ist. Wir gehen alle teilweise auf Risiko ein. Deine Denkweise finde ich aber trotzdem schön und interessant irgendwie. Ich habe früher auch teilweise so gedacht, das ich quasi mein 'eigener' Gott bin, das all diese Kraft, Wissen, Erfahrungen, Taten und alles was dazu gehört nur von mir kommen. Das alles nur in meinem Kopf geschieht. Nur ich eben. ..

Kommentar von Wepster ,

OT: Ich denke nicht ausschließlich egoistisch, solipsistisch...ich habe nur meine eigene Vorstellung bzw. eine Idee einer Gottheit, ohne dass ich sie beschreiben kann, ohne etwas drüber zu wissen, ohne nach einer Vorgabe zu handeln. Mir hat sich eigtl. nie ein Gott offenbart wo ich aus meiner Intelligenz heraus sagen konnte, das ist Gott oder was göttliches. Daher denke ich dass Religion unsinnig sein muss, nicht aber ein Glaube an etwas göttliches.

Kommentar von saidJ ,

@Lucifersbabe
Omar r.a ist kein Prophet er ist ein Ashab ( Gefährte des Propheten Muhammed s.a.w.s )
Sei bitte vorsichtig mit Dingen die du sagst denn es ist keine Kleinigkeit jemanden als Prophet zu bezeichnen der kein Prophet ist .
Muhammed s.a.w.s war das beste Vorbild für die Menschheit  und die Djin aber natürlich werden wir auch bei den Ashaben sehr viele gute Dinge entdecken .

Kommentar von LuzifersBae ,

Echt nicht? Sorry, ich habe ihn dann bestimmt verwechselt bzw wusste es anscheinend nicht genau. Aber dennoch ist er bekannt für Gerechtigkeit, deshalb ist er einfach einer meiner Vorbilder :) 

Antwort
von muhamedba, 45

Was ist den deiner Meinung nach die Wurzel des Problems? Wenn es was mit dem Islam zu tun hätte, dann wären bereits 1% der Muslime etwa 17 Millionen IS-Terroristen. Wir sprechen von 50.000 in Syrien-Irak und ein paar Tausend in Europa. Das wären nicht einmal 0,01% der Muslime.

Das größte Problem ist eben die Wurzel. Wenn du heute mit einem sprichst, der Sympathie mit diesen geistesgestörten aufbaut, dann hast du als "normaler" Mensch keine Chance. Du kannst nur mit dem Islam Argumente bringen, um Ihn davon weg zu bringen aber sonst hast du in jedem Bereich verloren.

Frankreich ist in Afrika bzw. im Norden sehr unbeliebt. Ich muss dir nicht erklären, was die in Algerien getan haben. Natürlich ist das kein Grund so etwas feiges zu tun aber diese Irren beziehen sich nicht auf den Islam. Ein Alkoholiker, welcher seine Frau täglich verprügelt und mit seinem Leben nicht klar kommt, ist weder Moslem noch Christ. 

Diese Leute sind leider wie du ein "ich höre und ich glaube" Mensch. Nicht selbst überlegen oder nach der Wurzel suchen, noch nicht einmal verstehen, was "Leak" bedeutet aber "so und so ist es!" Alleine das sich niemand die Frage stellt, wieso es "Islamisten" sind. Terror ist Terror und wenn du das Problem lösen willst, dann geh auf die Straße, wenn ein Land mal wieder ein afrikanisches/arabisches Land platt machen will, grundlos (Irak als Beispiel). Mit Gewalt und Lügen wird niemand das Problem lösen können, im Gegenteil aber heute ist es schon zu viel verlangt nach Fremdwörtern zu "googeln"

Kommentar von Wepster ,

Die Wurzel ist immer einer Ursache.

Tut mir leid wenn du nicht richtig lesen kannst. Ich unterscheide klar.

Ja vielelicht ist "sich vom radikalen glauben abwenden" eine gute Idee.

Frankreich nicht. Sonder das französische Militär, Wirtschaft und Politik. Falls das in Nizza dem galt was in Afrika geschah, dann verstehe ich nicht wieso die Bürger dran glauben mussten.

Ich bin kein " ich höre und glaube" Menschen. Woran hast das erkennen wollen? Leak heißt sowas wie Schlupfloch oder undichte Stelle, im deutschen "Leck" oder "Leckage". Du denkst als der Leak, den ich gesehen habe ist nicht Nizza gewesen? Kannste das irgendwie beweisen oder? Ich kann dir den Link geben. Kannste selber dein Urteil bilden oder vor Traurigkeit und Trauer Tränen vergießen.

Auch hier nochmal die Frage.

1. Wie soll der einfach Bürger wissen was wahr und unwahr ist, wenn er nicht dort hinfährt und sich ein bild macht, würden das alle tun dürfte man sich kaum noch Hoffnung machen einer Arbeit nachzugehen oder sowas was man als Westmensch macht um zu leben.

2. Wenn wir alle dort wären, dann stellen wir uns alle vor die Panzer und fangen Raketen aus der Luft und werfen uns vor die Kanonen?

Ich glaube Goole ist nicht das Problem wenn es um wissen geht. Das deutsche Schulsystem ist überaus schlecht.

Kommentar von muhamedba ,

Sorry aber du hast ja echt nichts verstanden :/

Kommentar von Wepster ,

Und du kannst damit leben dass es so stehen bleibt?

Kommentar von muhamedba ,

Was soll ich den groß machen? Ich kann nur bei den Menschen hier eingreifen und mit den sprechen, falls jemand so etwas krankes tun möchte bzw. dann würde ich es der Polizei melden. Mit der Schule hat das nichts zu tun, es geht nicht ums Schulsystem oder gar um die Medien - die Menschen verlieren den Sinn für die Logik. Wenn ich z.B. nach Putin oder Erdogan suche und durchgehend schlechte Artikel finde, rein nichts neutrales, dann sollte es bei jedem Klick machen. Oder vergessen, was 2000 war und dann 2003 passiert ist.

Antwort
von arevo, 41

Es gibt keinen Unterschied zwischen Islam und radikalen Islam.Das ist übrigens ein gehöriger Denkfehler.

Für Moslems, ob fromm oder nicht so fromm, leben wir im Westen im Dar al-Harb, der erst dann beendet ist, wenn überall auf der Welt der Islam herrscht, nicht als Religion, sondern als polit-religiöse Ideologie.

Ein weitere Denkfehler besteht darin, zu glauben, Moslems würden sich radikalisieren, wenn sie den Dschihad oder andere gewaltsame Mittel unterstützen.

Der Weg zurück zum Koran, zum Dschihad, ist ein Weg zu Allah und dient der Glaubensstärkung.Das ist keine Radikalisierung, sondern sollte , zumindestens in den Augen jedes Moslems, ein ganz normaler Weg auf den Weg zu Allah sein.

Denn die Fünf-Säulen-Moslems gelten in der islamischen Welt sowieso als Moslems, die sich auf der niedrigsten Glaubensstufe befinden und nicht besonders geachtet. Nur geachtet im Weseten, weil sie noch so " friedlich " sind.

Kommentar von arevo ,

#arevo

KORREKTUR

...im Westen, nicht Weseten...

Kommentar von Wepster ,
Antwort
von AliasX, 151

Kleinere Gruppen, die sich bewusst abgrenzen, hat es schon gegeben. Eine breite Bewegung eher nicht. Natürlich befürwortet nicht jeder Muslim, der nicht dagegen auf die Straße geht, den Terror, bei manchen herrscht zwar Abneigung, aber weitgehende Gleichgültigkeit vor - "ist nicht mein Problem". Das wird auch dadurch verstärkt, dass es im Islam dutzende Splittergruppen gibt, von denen logischerweise jede überzeugt ist, den richtigen Weg gewählt zu haben, und sich für Verbrechen im Namen der Religion anderer Gruppen natürlich nicht verantwortlich fühlt. Es gibt, und das ist mMn ziemlich bedenklich, aber auch ziemlich viele im Westen lebende Muslime, die mit einer Art "Schadenfreude" auf Anschläge reagieren, frei nach dem Motto, der Westen hätte es ja nicht anders verdient. Wenn solche Leute dann auch noch vom Sozialsystem abhängig sind, ist das praktisch Gratis-Wahlwerbung für rechtspopulistische Parteien, und das ist langfristig gesehen ebenfalls tragisch. 

Kommentar von Wepster ,

Nein, das ist klar dass nicht jeder dafür ist der nichts sagt. Sicher ist das auch Futter für eine andere Radikalisierung. Aber warum ist der Mensch so dumm und fällt immer wieder in die gleiche Kerbe der Geschichte? Warum können die Menschen nicht so sein wie ich oder du oder auch viele andere friedliche Menschen? Wieso auch müssen Bürger als Opfer dienen die mit der Politik und dem Militär nichts zu tun haben sterben? Das kann nur bedeuten dass dies ein Krieg gegen Agnostiker, Athesisten und Andersgläubige sein muss. Somit sind wir alle potentielle Opfer.

Kommentar von Lazybear ,

es gibt halt dumme menschen wie kluge, viele menschen durchleben auch bestimmte phasen in ihrem leben! in der regel ist alles in ordnung, solange auch die dummen ihren platz in der gesellschaft haben, in letzter zeit ist aber alles aus den fugen geraten, es gibt immer weniger jobs und immer weniger geld, die lebensqualität sinkt und das hat zur folge, dass die dummen radikalen rattenfänger ins netz laufen, die einen werden islamistisch, die anderen rechtsradikal!! das problem ist eine fehlerhafte vergangenheit die sich nicht mehr ohne weiteres abändern lässt! ich denke dass das hier ist alles nur vorspiel ist vor dem ganz großen knall der noch kommen wird!

Antwort
von oelbart, 64

Ich war kurz nach dem Anschlag auf Charlie Hebdo mit meinem damaligen Mitbewohner in der Moschee - zufällig, bzw, wir hatten dieses Treffen schon länger mal ausgemacht. In der Predigt hat sich der Vorsteher (Imam?) deutlich von der Tat distanziert, nicht nur allgemein menschlich, sondern er hat auch theologisch dargelegt, warum sich die Täter nicht auf Mohammed selbst berufen konnten.

Nur: Sowas macht sich in den Nachrichten halt nicht gut. Der Hassprediger verkauft sich besser.

Kommentar von Wepster ,

Danke für die Information. Ja ich hörte öfters mal sowas. Dieser P.V. den du auch kennst, äußerte sich nicht dazu in der Form dass man ihm das abkaufen könnte. Aber da fragte man wohl auch den falschen.

Kommentar von oelbart ,

Was ist ein P.V., und woher weißt Du, wen ich meine?

Antwort
von 3plus2, 54

Gar nichts machen die, die sagen nur damit haben wir nichts zu tun

Antwort
von Fabian222, 34

Es liegt an den sogennanten Wahabiten und Salafisten. Terroristen gab es schon in der Zeit des Propheten Muhammad, wo er sich von ihnen lossagte. Das was sie tun, hat nichts mit den Lehren des Propheten Muhammad und seine Familie zu tun. 

Ibn Hisham und Bukhari berichten in ihren Werken folgendes Ereignis: Der Prophet entsandte Khalid ibn Walid zur Sippe Banu Juzayma, um sie zum Islam einzuladen, ohne gegen sie zu kämpfen. Doch anstatt zu sagen “aslamna” ("wir bekennen uns zum Islam"), sagten sie “saba‘na, saba‘na” ("wir sind übergetreten oder konvertiert"). Sodann begann Khalid, sie zu töten und einige von ihnen gefangen zu nehmen. Die Gefangenen überließ er seinen Anhängern und wies sie an, sie ebenfalls zu töten. Ein Teil von ihnen weigerte sich, den Befehl auszuführen, da ihnen klar geworden war, dass die Opfer Muslime geworden waren. Als sie umkehrten und dem Propheten alles erzählten, sprach er zweimal: „O Allah, ich bin unschuldig an dem, was Khalid Ibn al-Walid getan hat!” Dann entsandte er Ali Ibn Abi Talib zur Banu Juzayma mit Geld, damit er ihnen das Blutgeld bezahle und sie für alles entschädige. Allahs Gesandter wandte sich zu Mekka, hob seine Hände in den Himmel und sprach drei Mal: „O Allah, Du weißt, ich bin unschuldig an dem, was Khalid Ibn al-Walid getan hat!”
(Sahih al-Bukhari, B. 4, S. 171)

Khalif ibn Walid war einer der Gefährten des Propheten Muhammad. Die Wahabiten/Salafisten folgen den Gefährten, und lieben sie (in Wirklichkeit) viel mehr als den Propheten selber. Hass und Terror sind nicht die Lehren des Propheten Muhammad und seiner Familie. 

Kommentar von marylinjackson ,

"Terroristen gab es schon in der Zeit des Propheten Muhammad, wo er sich von ihnen lossagte"

Mohameds Terror ging erst richtig los ab der Schlacht von Badr 524 

Kommentar von Fabian222 ,

Nein? Es war vielmehr eine Reaktion. Sie haben sich verteidigt, um zu ueberleben. Haben Ali Ibn Abi Talib und der Prophet Muhammad in der Schlacht von Uhud vor den Leichten gelacht? Imam Ali WEINTE als der Krieg zu Ende war und sagte: "Wir waren nicht gekommen um euch zu toeten. Warum habt ihr uns angegriffen?"


Kommentar von Wepster ,

Keine Ahnung ob das stimmt. Ich sehe das ja als Agnostiker so, "da ist Gewalt". Bibel und Koran enthalten meiner Meinung nach keine Fakten, sowei auch alle anderen religiösen Bücher. Niemand war Augenzeuge und Niemand weiß ob es so passierte wie beschrieben.

Kommentar von Wepster ,
Kommentar von Fabian222 ,

Was? 

Da steht, dass Jihad Anstrengung auf dem Weg Allah's bedeutet. Z.B. das Kind zu stillen ist eine Art von Jihad. Sein Gebet puenktlich zu verrichten oder seine Eltern gut zu behandeln.

Jihad heisst nicht "Heiliger Krieg."

Kommentar von Fabian222 ,

Im Islam gibt es keine Gewalt.

Sag: Mein Herr hat nur die Abscheulichkeiten verboten, was von ihnen offen und was verborgen ist; und (auch) die Sünde und die Gewalttätigkeit ohne Recht, und, daß ihr Allah (etwas) beigesellt, wofür Er keine Ermächtigung herabgesandt hat, und daß ihr über Allah (etwas) sagt, was ihr nicht wißt. (7:33)

Kommentar von Wepster ,

Kannst du das mal erklären?

Antwort
von marylinjackson, 69

Die Sprachlosigkeit als Zeichen der Erschütterung kommt  bei allen Menschen vor, das ist entschuldbar. Die Zeit danach, zum Überlegen, um die Schlussfolgerungen zu ziehen, wird nicht genutzt. Ähnliches passiert in den USA, immer in der Hoffnung, dass der Waffenmissbrauch eines Terroristen ein einmaliges Geschehen war.

Nach dem Massenselbstmord 1978 einer christlichen Sekte passierte auch nichts.

http://www.imdb.com/title/tt0762111/

Die Menschen sind leicht ablenkbar.

Kommentar von WeicheBirne ,

Was wäre denn Deine Schlußfolgerung?

Kommentar von marylinjackson ,

Sie immer wieder und wieder auf die Gefahren hinweisen und nicht versuchen, ihre Angst zu bagatellisieren. Warnungen sind wichtig.

 Das Schönreden hilft hier nicht.

Wer trotz Reisewarnung vom AA in seinen Urlaub fährt, sollte wissen, dass er ein Risiko eingeht.

Kommentar von WeicheBirne ,

Meinst Du also in den Nachrichten sollten öfters mal Reisewarnungen gebracht werden?

Kommentar von marylinjackson ,

Warum nicht?

Kommentar von WeicheBirne ,

Hm, interessant. Warum eigentlich nicht?

Kommentar von Wepster ,

Man sollte auch Menschenansammlungen meiden, die Franzosen wussten wohl von der Gefahr und es gab auch eine "Warnstufe". Diese ja verlängert wurde. Aber viele denken ja immer och das einem nichts passieren könnte, ich bin mittlerweile paranoid genug.

Antwort
von Kosova27, 67

Es gab genug Proteste/Demos von Muslimen gegen den Is und den Terrorismus im Namen des Islams.
Ich hab schon genug Muslime gesehen die sich in der Öffentlichkeit von dem Terror distanziert haben du bist wahrscheinlich auf den falschen Internetseiten oder ließt die falsche Zeitung.
Was sollen den die Muslime deiner Meinung nach tun? Sie machen genau so viel wie du!
Sollen sie mal schnell beim IS anrufen "ey IS hör mal auf" IS:"ok wir hören auf"
????

Kommentar von Wepster ,

Ich mache nicht viel dagegen das ist korrekt. Aber ich mache darauf aufmerksam, siehe die Frage dazu und mein Kommentar. Ich dachte eben dass die Gemeinschaft der Religion, auch in den Medien zeigt dass eben nicht alle Muslime schlecht sind. Ich habe durchaus auch mal gehört dass sich Muslime darüber beschweren. Aber wie auch im oberen Kommentar ist es wohl so das die unkonsequente Auslegung einer Religion eben möglichkeiten bietet zu radikalisieren. Da dachte ich muss es in der Religion an sich ein umdenken geben. Die Bibel hat man schließlich auch 100 mal abgeändert. Warum könnte man es nicht im Koran auch machen...ja ist relativ naiv von mir gemeint, aber Fragen kost ja nix.

Kommentar von Kosova27 ,

Der Koran wurde nie geändert und wird es auch nicht er ist für die Muslime zu heilig und Menschen können da nichts ändern.

Man kann jede Religion so auslegen und radikalisieren nicht nur den Islam.
Außerdem ist der Krieg in den Ländern schuld in denen der Terror entsteht und die Anführer suchen dann ein Mittel um Anhänger zu finden und das ist in dem Fall der Islam. Den verfälschen sie dann und geben ihn radikalisiert und falsch weiter und leider gibt es Menschen die das glauben und der Propaganda und den Lügen zum Opfer fallen.

Kommentar von Kosova27 ,

Außerdem was willst du im Koran ändern damit kein Terror entsteht?
Der Koran wird von den Anführern und Terroristen GEÄNDERT damit(!) Terror entsteht.

Kommentar von Wepster ,

Das hast du falsch verstanden oder ich habe es falsch erklärt. Ich schrieb das es naiv war, denn ich weiß nicht ob man den Koran ändern könnte und ob das überhaupt vorgesehen ist dort anzusetzen. Ich weiß auch das jede Religion radikalisieren kann, das gab es auch bei Christen im Weltkrieg und im Mittelalter sowie bei den Buddhisten welche auch gegen Muslime hetzen. Haben wir nun ein Problem mit Religion oder ein Problem mit Auseinandersetzungen und Krieg? Ist Religion nun auch ein Mittel zur Radikalisierung um etwas zu verteidigen? Vermutlich stimmt alles. Propaganda ist auch eine Sache die auch schon in der DDR hoch im Kurs stand und jetzt auch sehr stark in Deutschland aktiv ist, ebenso auch in Syrien wo man erzählte in Deutchland sei alles toll. Das erzählte mir ein Syrer. Propaganda soll man ja auch nicht glauben. Und glauben tut man in der Religion insgesamt sehr oft.

Das Problem ist immer faktisches Wissen. sowas gibt es in der Religion nicht, und sowas gibt es auch nicht immer im Fernsehen oder im Radio oder wenn dir jemand was erzählt, wie ich. Weißt du nun ob in Syrien tatsächlich Werbung für Deutschland gemacht wurde und es mit von einem Syrer erzählt wurde?

Kommentar von Zicke52 ,

@Kosova27: Nein, der Koran wird von Terroristen nicht geändert, sondern wortwörtlich befolgt, damit Terrorismus entsteht.

Kommentar von Kosova27 ,

Und schon kommen die Islam hasser

Kommentar von marylinjackson ,

Der Islam erzeugt Hass gegen Ungläubige. Und dieser Hass erzeugt Terroristen.

Kommentar von Kosova27 ,

Ich bin Moslem alhamdulilah und habe keinen Hass gegen "Ungläubige".

Deine Theorie widerlegt.
Lg

Kommentar von Wepster ,

Takfir-Taktik? Also es ist ausreichend wenn du sagst es sei nicht so, ebenso reicht es auch aus wenn die anderen sagen es ist nicht so.

Die Wahrheit ist irgendwo da draußen, auf den Schlachtfeldern

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