Frage von Lolig4321, 37

Was sagen Menschenrechtler zum IS?

das ist mein thema im referta was sagen die menschenrechtler . Bitte um einen langen text

Antwort
von 1988Ritter, 34

Dazu bedarf es keiner Menschenrechtler.

Die Taten der IS sind abscheulich, menschenunwürdig und wider jeglicher Ethik.

Damit steht IS jedoch nicht alleine da. Saudi Arabien, Al-Nusra-Front, Boccu Harram und etliche andere fundamentalistisch orientierte islamische Organisationen, stehen IS in nichts nach.

Diese Taten rechtfertigen sich aus dem Willen von Muslimen nach der Sunna (Überlieferung) zu leben. Diese Sunna entspricht den Lebensgewohnheiten und Ansichten zu Zeiten Mohammeds. Dies entspricht nach unserer Zeitrechnung dem tiefsten Mittelalter.

Wir haben hier also eine starke Differenz der religösen Ideologie zur modernen Menschheitsentwicklung.

Antwort
von UkhtFiDeen, 11

Bevor dir hier jemand einen Text zusammenfasst und je nach Gesinnung seine persönliche Meinung einfließen lässt, wäre es doch besser, wenn du gleich die Texte verwendest, die bereits von 'Menschenrechtsorganisationen' veröffentlicht wurden.

Ich selbst würde dir zusätzlich raten mit jeglichen Informationen zu diesem Thema kritisch umzugehen und grundsätzlich zu hinterfragen, von woher diese stammen, ob sie tatsächlich authentisch sind, oder ob durch bestimmte Behauptungen nicht vor allem die Ziele Dritter verfolgt werden.

Ein Punkt, der ohne Zweifel zutreffend ist und wohl von den meisten Menschenrechtlern abgelehnt werden dürfte, ist die Todesstrafe, die vom IS in dessen Gebieten umgesetzt wird. Dies alleine dürfte allerdings kaum rechtfertigen, dass die halbe Welt nun Luftangriffe auf ein Gebiet mit mehreren Millionen Bewohnern fliegt; zumal viele weitere Staaten - die USA inklusive - die Todesstrafe ebenfalls anwenden.

Viele weitere Dinge, von denen man sagt, dass der IS dies getan hätte, können bis jetzt nicht nachgewiesen werden oder wurden bereits öffentlich dementiert. Daher kann ich nur empfehlen äußerst kritisch zu sein und auch die Gegenseite mit einzubeziehen.

Der Krieg sowohl im Irak als auch in Syrien wurde nicht durch den IS begonnen; und dass Kriege allgemein Ausnahmezustände sind, die nie für ihren Schutz der Menschenrechte bekannt waren, ist unbestreitbar. Gerade aus westlicher Sicht, wo ja immer wieder unter dem Banner der Freiheit und Menschenrechte getötet und interveniert wird, ist es äußerst interessant, dass es kein Problem darstellt, sich mit jedem noch so korrupten Staat und jeder noch so brutalen Kampfeinheit zu vereinen, um gegen Leute vorzugehen, die ihren Kampf erst durch die Verbrechen des Westens aufgenommen haben. [der Irakkrieg ist dabei nur ein Beispiel]

Inwiefern also kann man sich noch auf Menschenrechte beziehen, wenn man diese selbst am meisten missbraucht?

Antwort
von earnest, 25

 GANZ kurzer Text: 

Es gibt kein Menschenrecht, das diese verbrecherischen "Gotteskrieger" NICHT mit Füßen treten.

Was wird ein Menschenrechtler dazu wohl sagen? 

Gruß, earnest

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