kreativkruemmel am 27.07.2009 um 7:07 Uhr
der sohn einer bekannten hat seinen inzwischen verstorbenen stiefvater ,(freiwillig)vatter(nicht vater) genannt. zu seiner kommunion vor 10 jahren bekam er einen bitter bösen brief von seinen leiblichen gross eltern.(meine bekannte gab den jungen den brief nicht, da er unterste schublade ist)der junge war ja erst 9 jahre. es standen so bitter böse sachen darüber das er ,einen anderen menschen, der nicht sein erzeuger ist,vater nennt......jetzt ist es so das der junge mit seiner freundin einen urlaub planten.und wie auch immer es ist ihn eingefallen auf der reise seine gross eltern zu besuchen.soll meine bekannte ihren, ja nun erwachsenen sohn ,den brief vor der reise zeigen?kontakt bestand nie mehr, nach diesen brief.

ein vater ist der der sich um das kind kümmert und zu dem das kind vertrauen hat...Nur weil einer als erzeuger im papier steht heisst das nicht das er dann zwangsläufig vom Kind als Vater angesehen wird...redet mit ihm,sonst fällt er aus wolken wenn er erfährt das ihr den brief nicht weitergeleitet habt

da er ja inzwischen erwachsen ist, würde ich ihm den brief zeigen. dann kann er sich ja ein eigenes bild von machen. vielleicht hat sich ja auch über die ganzen jahre die einstellung der großeltern geändert, man weiß ja nie. und mehr als weiterhin keinen kontakt kann ja nicht passieren...

Boa, die Frage wirklich zu verstehen, hat ja was. Auf Groß- und Kleinschreibung kann ich gut verzichten, wenn ich sehe, wo ein Satz anfängt und wo er aufhört. Ein paar sinnvolle Satzzeichen wären wirklich hilfreich. ____________ Die Mutter hat aus meiner Sicht die Pflicht dem Sohn diesen Brief endlich auszuhändigen. Dass man einem Neunjährigen seine Post nicht gibt, um ihn zu schützen, verstehe ich. Aber spätestens als er 18 war, hatte er ein Recht darauf.
Sie kann ihrem Sohn diesen Brief zeigen und er muß selbst entscheiden, ob er da hinfährt oder nicht. Du solltest Dich da besser raushalten und die anderen das alleine machen lassen. Nicht das Du dann die Böse bist.

Bestand den Kontakt zum leiblichen Vater? Wenn nicht warum dann auf einmal die Großeltern besuchen?
kreativkruemmel am 27. Juli 2009 07:24 es besteht kein kontakt.und bis jetzt kam auch nie das thema auf den tisch.die wollen da vorbei weil das fast auf den weg zu ihren urlaub ziel liegt.(das sie da noch leben ,ist durch eine tante bekannt)
FaulesTier am 27. Juli 2009 07:27 Dann würde ich davon abraten. Was will er mit Personen die er nicht kennt. Wenn er schon keinen Kontakt zum Erzeuger hat warum zu den Eltern des Erzeugers Kontakt suchen.. er soll sich mühe und Zeit sparen. Den Brief würde ich aber trotzdem mal aushändigen.

das alles ist lange her und die Emotionen dürften sich ja etwas gelegt haben. Für einen Neuanfang ist es nie zu spät. Daher zeige deinem Sohn den Brief und spich mit ihm darüber. Dann soll er entscheiden, wie er mit der Siuation umgeht. Ansonsten kann er die jahrelange "Funkstille" ja auch kaum begreifen.

Vielleicht kann man nach einigem Nachdenken auch vergeben und vergessen. Eine Begegnung und Aussprache mit den Großeltern könnte die Fronten klären.
Wenn du dich an diesen Brief erinnerst, werden es die Großeltern wohl auch und der Sohn würde es auch. Daraus ergibt sich für mich, dass es eine Sache zwischen Sohn und Großeltern ist; der Brief muss dafür aber vor dem treffen bekannt sein.

Ich würde den Brief dem Jungen jetzt zeigen, damit er sich selbst sein Urteil über seine Großeltern bilden kann, da er jetzt ja erwachsen ist. Und noch was....ein Junge darf den Mann Vater oder Vatter nennen, der für ihn da ist und der sich um ihn kümmert wie ein Vater, auch wenn er nicht der leibliche Vater ist.
Jetzt ist Der Sohn erwachsen und kann selbst entscheiden , ob er Kontakt wünscht, eventuell kann er einiges aufarbeiten was er jahrelang in seinem Kopf hatte und nicht klären konnte. Sollte der Empfang sehr schlecht sein ist er ja gewappnet. Liebende Grosseltern wissen, dass Kinder sich immer den Lebensümständen anpassen in denen sie gross werden. Wenn sie das nicht begreifen kann er seine Schlüsse darus ziehen.
Ihm den Brief nicht zu zeigen oder ihm mindestens davon zu erzählen, hieße, ihn blindlings in eine vollkommen unberechenbare Situation rennen zu lassen.
Finde ich auch und wenn das Verhältnis zur Mutter paßt, versteht er bestimmt auch, warum sie ihm den Brief damals nicht gab ;-)