Frage von thelegendkiller, 12

Was planen Firmen wie Microsoft um sich vor Viren zu schützen und was ist von den Virenerstellern in der Zukunft zu erwarten?

Guten Abend,

die obige Frage beschäftigt mich momentan sehr, da dies ein Punkt meiner Mündlichen Abschlussprüfung ist. Ich habe das Internet bereits nach Informationen zu diesem Thema durchsucht, leider erfolglos.

Nun möchte ich die gutefrage.net Community um Rat bitten und frage, kennt jemand von Ihnen Informationen zu diesem Thema oder eine Internetseite wo ich Informationen von beziehen kann?

Ich bedanke mich schon im Voraus und wünsche noch einen schönen Abend!

Antwort
von IBAxhascox, 12

Ich denke für grosse Firmen wie MS sind eher Hacker (also gezielte attacken) als Viren ein Problem. Die Viren und AntiViren - ersteller kämpfen um neue Ideen. Derjenige der zuerst etwas neues (also eine Sicherheitslücke) findet, gewinnt. 

z.B: Der Virus in Kaspersky. Ich würde auf den Seiten von Antiviren suchen z.B: Kaspersky bitdefender norton etc... und vieleicht auch auf wikipedia und in irgendwelchen Hacker- Foren oder Ranglisten der besten Hacker.... 

Kommentar von thelegendkiller ,

Stimmt, der Begriff "Wie schützen sich Firmen wie Microsoft vor Hackerangriffen" hätte es wohl besser getroffen.

Trotzdem Danke für die Antwort!

Antwort
von gonzo1233, 7

Hallo killer, ich finde es lobenswert, wenn sich jemand Gedanken über die IT Sicherheit macht.

Im sehr lesenswerten und leicht zu findenden " Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2014" vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (NSI) steht auf Seite 16: Die Zahl der Schadprogrammvarianten steigt täglich um rund 300.000, gemeint sind selbstverständlich nur Windows-Schädlinge. Microsoft macht da absolut nichts wirksames. Da laut Stiftung Warentest die durchschnittliche Verzögerung bei der Verteilung der neuen Virensignaturen 11 Tage beträgt, kann sich jeder Grundschüler ausrechnen, wie es mit der Sicherheit der Microsof Betriebssysteme aktuell aussieht (es wurden 18 Virenscanner getestet).

Deutlich besser sieht es da bei Linux aus. In der BSI-Publikation 

"Sichere Nutzung von PCs unter Ubuntu" steht:  "Die Installation eines Virenschutzprogramms ist, basierend auf dem aktuellen Stand der Bedrohungslage in Bezug auf Schadsoftware für Linux, unter Ubuntu nicht notwendig"; das will heissen, es sind keine funnktionierenden Schädlinge für Linux erhältlich.

Die Bundesregierung rechnet die Verschlusssachen ausschließlich mit Debian-Linux Rechnern, der Wikipedia Suchbegriff dazu ist "SINA".
Windos ist für sichere Datenverarbeitung nicht mal zertifiziert/geeignet.

Jeder kann ein kostenfreies Linux (z.B. das beliebte Mint) problemlos neben Windows installieren und beides abwechselnd nutzen, je nach dem ob gerade ein sicheres Betriebssyste benötigt wird.

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