Frage von tommy40629, 43

Was passiert wenn man nur noch die Hälfte der Krankenkasse zahlt?

Hey!

Nachdem ich heute bei der ARGE war, habe ich da schon genug gesehen und gehört.

In die Arme der ARGE haben mich nur die extrem hohen Kosten der Krankenkasse getrieben.

Fast 170€ muss man erst mal erarbeiten.

Von 300 bis 400€ Nebenjob plus Wohngeld und Hilfe der Eltern komme ich auf 650€

Dann kann ich aber die Krankenkasse nicht voll zahlen.

Muss die Krankenkasse sich an die Bestimmungen eines Pfändungsschutzkontos halten oder können die es plündern, bis es bei 0€ oder sogar im Minus ist?

Antwort
von DerHans, 24

Wenn du den fälligen Mindestbeitrag nicht zahlst, wirst du im Krankheitsfall nur bei Notfällen behandelt.

 Und der Beitragsrückstand läuft auf. Irgendwann willst du sicher auch mal wieder Geld verdienen.

Der Beitrag von 170,00 € ist der normale Betrag wenn ein Arbeitnehmer ca 1.200 € BRUTTO verdient.

Kommentar von tommy40629 ,

Das "mehr verdienen" dauert noch und bis an diesen Punkt muss ich mich irgendwie retten.

Kommentar von wurzlsepp668 ,

die Beiträge laufen doch auf ......

somit wirst du bei Arbeitsbeginn vor einem großen Schuldenberg stehen .......

und nein, die Krankenkasse braucht KEINEN Mahnbescheid / Vollstreckungsbescheid beantragen ...

Antwort
von landsberglech, 6

wenn du einkommen plus unterhalt der eltern hast, bekommst du nur noch die differenz seitens des jobcenters. das kannst du berechnen lassen.

einkommen durch unterstützung der eltern wird komplett angerechnet. erhöhe deinen nebenjob an stunden das du über 450 euro kommst, dann bekommst du auch die krankenkasse bezahlt.

Antwort
von eulig, 12

die Kassen wählen eigentlich nur noch selten die Kontopfändung als Mittel der Eintreibung.

idR beauftragen sie das Hauptzollamt und deren Gerichtsvollzieher steht dann bei dir vor der Tür. wenn man die Eidesstattliche Versicherung abgibt, kommt er zumindest erstmal so schnell nicht wieder.

wenn du jetzt nur einen Teil des monatlichen Beitrages leistet, vermehrt sich dein Beitragsrückstand weiterhin zzgl. Mahngebühren und Säumniszuschläge.

Folge ist, dass die Krankenkasse dir einen Ruhenden Leistungsanspruch aussprechen und die Versicherungskarte zurückfordern wird (sobald Beiträge in Höhe von zwei Monatsbeiträgen ausstehen). d.h. du bist nicht mehr voll krankenversichert. es werden nur noch Notfall-, Akut und Schmerzbehandlungen von der Kasse bezahlt. du musst dann für jeden Arztbesuch bei der Krankenkasse einen Behandlungsschein anfordern.

alles andere beim Arzt musst du, ohne Anspruch auf Erstattung, dann selbst bezahlen.

Antwort
von bruno75015, 27

es gibt da auch einen niedrigeren Tarif, der liegt so bei 130-140Eur, das ist ein Mindestbeitrag. Schaue das du über 450Eur verdienst,dann bist du über den AG versichert.

Kommentar von MiaMaraLara ,

Der Mindestbeitrag liegt bei ca. 170 für Kranken und Pflegeversicherung zusammen+ Durchschnittlicher Zusatzbeitrag. Also Günstiger als ca. 170 Euro bei freiwilliger Versicherung ist nicht drin.

Kommentar von bruno75015 ,

sorry habe mich eben schlau gemacht, stimmt das sind etwa 170Eur, du hast Recht. Falls du Abi hast kannst du dich ggf. als Student verscihern. Falls dein Job künstlerisch ist, kannst du in die  günstige Künstlersozialkasse. Es langt auch Bilder zu malen oder Musik zu machen. Die ist recht günstig, aber ob die dich aufnehmen weiß ich nicht.

Kommentar von MiaMaraLara ,

Ja klar gibts günstigeres. Aber nicht als freiwilliges Mitglied. Wenn er Arbeitnehmer ist und 460 Euro verdient zahlt er auch weniger als 170. Es gibt viele Möglichkeiten weniger zu zahlen und alle sind an Bedingungen geknüpft. Aber wenn man nichts hat und nichts macht sind es 170 Euro.

Kommentar von bruno75015 ,

alternativ kannst du auch heiraten, natürlich nur jemanden, der gesetzlich versichert ist.

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