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Was passiert, wenn man fehlende Plug-Ins istalliert, bzw. was bedeutet diese Meldung am Computer?

gefragt von Bergfex am 21.02.2007 um 7:59 Uhr

Ich wollte heute einige Fotos auf der Homepage eines Radiosenders anschauen. Es erscheint der Hinweis "fehlende Plug-Ins" installieren. Was passiert da genau? Belaste ich die Speicherkapazität meines Computers?


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Computermagic
beantwortet von Computermagic am 21. Februar 2007 08:14
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Bezeichnet nachträglich aufsetzbare Software-Module, das ein vorhandenes Hauptprogramm um bestimmte Funktionen erweitert - und sind von daher nichts weiter als Zusatzprogramme, die benötigt werden, um z.B. aufwendige Multimedia-Angebote wie z.B. 3-D-Spiele, Videos, MP3 etc. im Internet nutzen zu können.

Plug-ins sind also kleine Zusätze zu Internet-Programmen, und dort z.B. für die Anzeige von Musik- (MP3) und Videodaten verantwortlich.

Plug-Ins sind weiterhin Module, die einen Browser erst in die Lage versetzt, auf einer Webseite auch jene Daten anzuzeigen, die er ohne Plug-In nicht darstellen könnte. Plug-Ins öffnen aber kein neues Fenster, sondern laufen vielmehr unbemerkt im Ausgabebereich des Browsers.

Mittlerweile gibt mehrere hunderte von Plug-Ins, die in der Regel kostenlos von der Webseite des Herstellers heruntergeladen und installiert werden können.

Man unterscheidet hier zwischen zwei Arten:

Nicht kostenlose Hilfsprogramme, die z.B. die Funktionalität von kommerziellen Programmen, wie etwa die von Bildverarbeitungsprogrammen, erweitern.

Kostenlose Hilfsprogramme, die z.B. die Funktionalität eines World-Wide-Web-Browser erweitern, und bei dem Funktionen wie Telefonieren, Audio-Live-Übertragungen oder Shockwave-Spielchen ermöglicht werden.

Plug-ins selbst sind eigenständige Routinen, die z.B. über ein API (Abkürzung für Application-Programming-Interface auch mit einem Grafikprogramm wie Photoshop kommunizieren.

Filterprogramme erweitern hier den Funktionsumfang diverser Grafikprogramme um mehr oder weniger nützliche Effekte, und im Unterschied zu den fest eingebauten Filtern zum Spiegeln oder Verzerren eines Bildes (die inzwischen eigentlich jedes Programm mitbringt) lassen sich Plug-in-Filter nachträglich in die Oberfläche von Pixelgrafik-Grafikprogrammen integrieren.

Dies ist inzwischen bei praktisch allen Programmen auf dem Markt problemlos möglich, da diese sich eigentlich alle an die Spezifikationen halten, die Hersteller Adobe mit dessen Photoshop vorgegeben hat.

Im Prinzip lassen sich die Effekte von Plug-In-Filtern auch mit den normalen Funktionen (etwa des Photoshop) erzeugen. Nur faßt solch ein Filter gleich mehrere (zum Teil sogar Hunderte) von Arbeitsschritten, in einem einzigen Befehl zusammen.

Das jeweilige Grafikprogramm ruft über API mittels Selektoren die verschiedenen Funktionen des Plug-ins auf, und abhängig von der Art des Plug-ins werden dabei mitunter sehr große und auch recht komplizierte Datenstrukturen mit einer Referenz an das Plug-in übergeben.

Diese Daten enthalten dann alle Angaben zum Bild und den zugehörigen Informationen; so z.B. auch Angaben über die aktuelle Auswahl.

Plug-ins werden von vielen Fremdfirmen zusätzlich angeboten, und die wohl bekannteste kommerzielle Filtersammlung sind z.B. "Kais Power Tools", von denen inzwischen sogar schon drei Versionen vorliegen.

Die einzelnen Effekte nutzen sich bei häufigem Gebrauch aber auch sehr schnell ab, so dass durchgehend ein ständiger Bedarf an neuen Filtern besteht.

Plug-Ins dürfen meist kostenlos aus dem Netz heruntergeladen werden, und nach ihrer Installation ruft der Browser sie auf, sobald er auf eine Seite im World-Wide-Web stößt, die entsprechende multimediale Elemente enthält.

Zu den wichtigen PlugIns (die zum Teil auch auf Heft-CD-ROMs erhältlich sind) gehören folgende Programme:

Acrobat Reader

Das PDF-Format, mit dem Dokumente im Original-Layout wiedergegeben werden können, erfreut sich nicht nur im Web zunehmender Bedeutung und sollte von daher auf jeden Fall zur Grundausstattung eines jeden Rechners gehören.

Shockwave Flash

Diese kompakten Flash-Animationen finden sich auf immer mehr Web-Seiten, weshalb das zur Wiedergabe benötigte PlugIn auch zur Grundausstattung der großen Browser gehört.

Shockwave

Auch diese Technik wird immer noch von einer großen Zahl von Web-Sites genutzt.

RealPlayer

Der RealPlayer G2 gehört zur Grundausstattung des Netscape Navigators, und alle zur Zeit populären Multimedia-Formate lassen sich mit dieser Version des RealPlayers optimal wiedergeben.

QuickTime

QuickTime-Formate sind sehr häufig im Web anzutreffen.

Herzliche Grüße Arthur by Computermagic www.computermagic.de




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