Was passiert, wenn man ein ...?

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5 Antworten

Ich sehe das anders.

Kinder haben all die Fähigkeiten von Geburt an. 

Keiner kann einem anderen diese Dinge beibringen.

Die besagten Kinder sind gestorben, weil der Hautkontakt fehlte, der gewisse Gehirnzellen zum Wachstum anregt.
Was aber absolut nichts mit "Beibringen wie im Sinne einer Fremdsprache" zu tun hat.

Der Körperkontakt kommt noch vor der Essensaufnahme.

Da wohl kaum eine Mensch auf die Idee kommt, einen Säugling nur mit Hilfe eines Computers aufwachsen zu lassen - werde ich darauf nicht eingehen.

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Die Frage ist erstmal, ob das Säugling auf irgendeine Weise erlernen könnte, mit den Computer umzugehen. Das wäre das erste Hindernis, da der Mensch ein Wesen ohne ausreichende Instinkte ist. Wir haben gewisse Instinkte nicht, welche Tiere zum überleben brauchen. Daher bringen wir auch keine Instinkte mit zum kommunizieren über das Internet. Und wie sollten wir ohne irgendwelche Vorbildern, den Umgang mit Computern erlernen?

Darauf hin muss der Computer fähig sein dem Kind irgendwann Lesen und Schreiben beizubringen. Aber soweit würde es gar nicht erst kommen. Weder Säuglinge, noch Kleinkinder werden die nötigen Fähigkeiten zu haben "früh genug" mit einem Computer umgehen zu können. Und selbst wenn dies der Fall sein sollte, könnte diese Kommunikation übers Internet nicht die körperliche Nähe ersetzen. Und ich denke daher würden sie auch sterben.

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Es wurde eine Studie ( Hospitalismus ) durchgeführt, wobei Kinder ohne Menschen und körperlichen Wärme aufgewachsen sind.

Solch eine Studie gibt es nicht.

Falls du da etwas anderes weißt, nenne bitte belastbare Quellen.

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Kommentar von ChillyMillyOne
27.10.2016, 19:37

Rene A. Spitz 1965 vom Säugling zum Kleinkind

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Kommentar von Filou2110
27.10.2016, 19:37

Es wurden versuche von einem deutschen Kaiser durchgeführt (Friedrich II.). In denen wollte er herausfinden, welche Sprache der Mensch spricht. Aus diesem Grund wurden die Babys ohne weitere Zuneigung in Räumen belassen. sie wurden lediglich körperlich versorgt (Nahrung, Windeln). Alle diese Babys sind wohl gestorben. 

Allerdings ist hospitalismus was anderes. 

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Das gleiche. Es fehlt die körperliche Nähe...

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Hospitalismus ist ein bisschen was anderes. 

Hospitalismus sind alle psychischen und körperlichen folgen, die Kinder erleiden, wenn sie längere ZEIT im Krankenhaus bleiben müssen. (In der Regel sterben diese Kinder nicht, sondern erleiden starke psychische Schäden die mit eintönigen Bewegungsmustern etc. einhergehen).  Das ist schon ein wenig anders, als das was Friedrich II. durchgeführt hat. 

Im Prinzip könnte ich mir schon vorstellen, dass das funktionieren könnte. Schließlich wird das Gehirn ja trotzdem angeregt sich weiter zu entwickeln, da es immer wieder neuen Reizen ausgesetzt wird. 

Allerdings glaube ich schon dass dabei psychisch/emotional schwere Defizite auftreten. 

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Kommentar von OnkelSchorsch
27.10.2016, 19:55

Friedrich II hat keinerlei derartige Experimente durchgeführt. Das ist nichts als eine Legende, die auf übler Nachrede beruht.

Was immerhin beweist, dass selbst die absurdesten Gerüchte sich über Jahrhunderte hinweg halten und weiterhin ohne hinterfragt zu werden, nachgeplappert werden.

http://www.zdf.de/die-deutschen/umstrittene-experimente-5350328.html

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Kommentar von Midnight1999
28.10.2016, 00:49

Im Wort "Hospitalismus" kommt zwar das Wort "Hospital" vor, aber es hat nichts mit einem Krankenhaus zu tun. Das Wort kommt von Caspar Houser (wahrscheinlich falsch geschrieben) & bezeichnet die unbewusste Wiederholung einer oder mehrerer Bewegungen (bei Tieren z. B. das bekannte Weben).

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