Was passiert, wenn ein Name im Testament nicht eindeutig ist?

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2 Antworten

§2073 BGB:

Hat der Erblasser den Bedachten in einer Weise bezeichnet, die auf mehrere Personen passt, und lässt sich nicht ermitteln, wer von ihnen bedacht werden sollte, so gelten sie als zu gleichen Teilen bedacht.

Um beim Beispiel zu bleiben, sind alle 4 Anna Maier gleichwertig, dann erben alle 4 zu gleichen Teilen. Gibt es noch weitere Anna Maier, von denen man aber ausgehen kann, das diese nicht gemeint waren, so erben diese nicht. Umgekehrt könnte natürlich jede der 4 auch darlegen, das gerade sie und nur sie gemeint ist.

Da da Streit vorprogrammiert ist, sollte man mehrdeutigte Bezeichungen in Testamenten vermeiden.


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Kommentar von sophie1235
03.01.2016, 10:56

Vielen Dank für die hilfreiche Antwort!

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Das muss vermutich vor gericht entschieden werden

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