Was passiert wenn Deutschland aus der NATO aus tritt?

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3 Antworten

Nichts. In der Folge würden die Amis ihre Truppen aus Deutschland abziehen müssen. Soweit ich mich belesen habe, ist das der Rechtslage nach innerhalb von zwei Jahren möglich - sprich unsererseits legal einforderbar. (Natürlich werden sie das nicht tun. Schließlich gelten wir nach wie vor als Feindstaat und es gibt keinen Friedensvertrag.)

Rein hypothetisch - wenn man diesen Gedanken (NATO-Austritt) durchspinnt, bedeutet dies darüberhinaus, das:

- wir NATO-Truppen konsequent die Druchquerung deutschen Terretoriums zu Land, Wasser und Luft verweigern dürfen und müssen - das mündet faktisch in militärische Neutralität

- da wir auch die Stationierung oder sonstige militärisch relevante Unterstützung von NATO-Truppen komplett einstellen

Dies würde aber höchstwahrscheinlich auch eine offene Eskalation des bereits laufenden Wirtschaftskrieges der USA gegen Deutschland mit allen Konsequenzen bedeuten (die Angriffe auf VW und die Deutsche Bank war in jüngster Vergangenheit lediglich das, was auch der uninteressierte Bürger am Rande nebenbei mitbekommen konnte.)

Im Endeffekt wäre sogar ein von den USA gelenkter Regime Change in Deutschland denkbar, um den NATO-Austritt rückgängig zu machen.

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Frag mal die Staaten, die 40 Jahre lang im "Wahrschauer Pakt" sein mussten, was die von Putin halten (Polen, Estland, Lettland, Littauen, Ukraine).

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1. Wird Deutschland bestimmt nicht aus der NATO austreten

2. Putin unterstützt das Assad Regime,welches die Verantwortung für den Bürgerkrieg in Syrien trägt.

Jeder halbwegs intelligente Mensch weiß was das bedeutet...

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Kommentar von Infomercial
23.09.2016, 15:14

Du bis entweder vollkommen desinformiert oder gar nicht informiert.

1. Die NATO wurde während des Kalten Krieges als Verteidigungsbündnis gegründet. Die Notwendigkeit desselben besteht seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion nicht mehr. Seit dem hat sich die NATO zum Interventions- und Angriffsbündnis entwickelt. In ihrem Namen werden sogar Kriege geführt, ohne den Krieg zu erklären. Nebenbei: Das verstößt gegen Kriegsrecht.

2. Assad ist der legitim gewählte Präsident Syriens.

3. Im Gegensatz zu Allen anderen sind die Russen die Einzigen in Syrien, die sich dort im Einklang mit dem Völkerrecht aufhalten. Ihre Hilfe wurde durch die syrische Regierung angefordert. USA, EU usw. verstoßen mit ihren Truppen vor Ort gegen Völkerrecht.

4. In Syrien herrscht kein Bürgerkrieg, sondern in (zumindest mittlerweile) klassischer Stellvertreterkrieg zwischen den von den USA, EU,SaudiArabien, (Türkei) unterstützten, organisierten, versorgten "Terrorgruppen" auf der einen, sowie dem Staat Syrien (und nunmehr Rußland) auf der anderen Seite.

5. Überlegungen zum Sturz von Assad gab es bereits Mitte der 2000er - unter anderem mit Beteiligung von Hitlery Clinton. Also lange vor dem "syrischen arabischen Frühling". Der Ausbruch des Chaos und der Gewalt war vom Westen geplant, gewollt und organisiert.

6. Du hast keine Ahnung.

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