Was passiert, wenn der Krebs 'besiegt' ist?

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9 Antworten

"Der Krebs" ist nicht eine Krankheit, es sind viele verschiedene Krankheiten. Diese Krankheiten sind zum Teil wirklich fies, und sehr schwer oder noch gar nicht nennenswert zu behandeln. Wenn jemand Krebs hat, haben die Tumorzellen sich bereits "im Kampf gegen das Immunsystem bewährt" und verfügen über geradezu absichtsvoll erscheinende (aber durch natürlichen Selektionsdruck entstandene) Mechanismen um sich selbst am Leben und am Wachsen zu halten. es gibt bisher keine anwendbarenTherapien, die daran etwas ändern können und das Immunsystem gegen den Krebs wenden könnten. Es ist nicht denkbar Krebs in absehbarer Zeit zu "besiegen". 

Angenommen es gäbe keinen Krebs mehr, die Menschen würden zwar im Schnitt älter werden aber sterben würden sie trotzdem und der Effekt wäre auch recht klein, falls es in deinem Zukunftsszenario Ursachen für frühen Tod gibt, also in einem Alter in dem Krebs noch selten ist. Die Anzahl an Menschen wird durch viele andere Faktoren mitbestimmt, Krebs ist nicht allein ausschlaggebend.  

Zumal die Natur absichtslos ist kann sie auch keinen Weg finden. Wenn das metaphorisch gemeint war: Nein, es gibt keinen Grund anzunehmen, dass etwas anderes die "Funktion" (bis zu einem gewissen Grad stimmt das Wort, da die menschliche Krebsrate zwangsläufig in Wechselwirkung mit der menschlichen Evolution steht) von Krebs einnimmt. Altern und Sterben muss man aber auch ohne Krebs.

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Kommentar von Grobbeldopp
01.02.2016, 20:33

Korrektur: Langfristig betrachtet, also über evolutionär bedeutende Zeiträume könnte bei der Abwesenheit von Krebserkrankungen durchaus eine andere Begrenzung der menschlichen Lebenserwartung sich durchsetzen oder eine bereits bestehende sich verstärken. Aber auch diese stände wieder in Wechselwirkung zur Medizin und es müsste einen dauernden Grund geben, dass genetisch zu kürzerer Lebensdauer neigende Menschen mehr Nachkommen zeugen.

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Schwierige Frage.... ich denke auch, dass der Mensch selbst dafür sorgen wird: 

weil er die Umwelt / Luft dermaßen weiter verdreckt, dass in den nächsten Generationen der Sauerstoff knapp wird, die Nahrungskette unterbrochen wird, weil der Müll die Meere zum kippen bringt, weil uns die Nahrung zu wenig wird - oder auch weil irgendein Idiot aufs falsche Knöpfchen drückt und wir alle an atomarer  Verseuchung sterben...

Wie schnell es gehen kann, hat man beim Erdbeben in Japan gesehen (Fukoschima ?? Schreibt man das so??)

Das KANN sein - muss aber nicht so kommen - deswegen lass ich mir das Leben nicht vermiesen - aber jeder kann zur Schonung und zum Erhalt der Umwelt beitragen: Jeder  :-)

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Krebs ist kein Mittel der Natur um Überbevölkerung zu verhindern. Auch ist die Natur kein denkendes oder handelndes Wesen. 

Menschen sind natürlich, setzt sich eine Überbevölkerung durch, dann wäre genau DAS die Natur. Natur ist keine friedliche, idyllische Waldlandschaft, sondern Evolution und Selektion. Wenn der Mensch sich durchsetzt ist genau das die Natur.

Darüber hinaus wird Überbevölkerung durch Platz- & Nahrungsangebot begrenzt. Wenn man so sagen möchte, dann ist das der Weg der Natur.

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Wenn Krebs das "Mittel der Natur" wäre, um die Überbevölkerung einzudämmen, dann wäre er ein extrem ineffizientes Mittel.

Krebs ist in den allermeisten Fällen eine Alterskrankheit. Das bedeutet, die Menschen, die Krebs bekommen, sind fast immer bereits Großeltern und haben ihren Teil zur Vermehrung der Bevölkerung schon viel früher beigetragen.

Wenn man die Überbevölkerung eindämmen will, muss man die Geburtenrate senken. "Wollte" die Natur das tun, dann würden sich Keime wie Chlamydien noch wesentlich stärker ausbreiten als sie es ohnehin tun. Die machen nämlich unfruchtbar.

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Also denkst du das Krebs der aktuelle Weg der Natur ist, die Überbevölkerung durch den Menschen zu verlangsamen? :D

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Was soll so eine tendenziöse Frage? Du kannst die Überbevölkerung selbst partiell stoppen, indem zu keine Kinder zeugst!

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Kommentar von NameVergebenFFS
01.02.2016, 08:08

Das wäre schon vor Jahren sinnvoll gewesen und du siehst ja wie es ist... In dieser Hinsicht kann man dem Menschen meiner Meinung nach nicht trauen.

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Der "Krebs" kann niemals besiegt werden, die Methoden der Behandlung verbessern sich, die Geraete zur Feststellung der Krankheit werden genauer. Ueber kurz oder lang wird sich die Menschheit selbst reduzieren, zur Zeit die Tigermuecke, die Kriege, die Folgen der radioaktiven Stoerfaelle, eventuell andere Krankheiten, die bisher noch nicht erforscht sind bzw. die heute noch nicht bekannt sind. Seebeben etc.

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Dafür sorgt der Mensch selbst

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Die Natur muß sich nicht anstrengen.

Sie hat Zeit.

Die meisten Probleme erledigen sich für sie von selbst.

Dazu gehört auch der ScheiXX mit dem aufrecht gehenden Lebewesen, das sich derzeit den Ast absägt, auf dem es gerade selbst sitzt.

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