Hallo!Für das Jahr 2006 verlangt das FA ca. 1000€ (Umsatzsteuer) von mir. Diese Steuern habe ich allerdings nie eingenommen. Der Betrag wurde geschätzt. Leider habe ich meine Erklärung zu spät eingereicht. Allerdings habe ich nach einer telefonischen Absprache mit einem Mitarbeiter vom FA alle Unterlagen eingereicht. Meine Steuerberaterin kümmert sich übrigens um diese Dinge. Es wurde nun alles vom FA abgelehnt. Es ist doch total willkürlich und unangemessen. Meine Unterlagen sind ja aussagekräftig. Die Schätzung ist total daneben. Alle gestellten Anträge wurden abgelehnt. U.a. auch ein Antrag auf Erlass. Nun wird der Gerichtsvollzieher auftauchen. Was genau bedeutet das? Was ist mit meiner Schufa? Muss ich eine Eidesstattliche Erklärung abgeben? Welche Folgen/Konsequenzen hat das? Ich möchte demnächst umziehen und ein Auto kaufen bzw. finanzieren. Wie gesagt, der Gläubiger ist das Finanzamt. Meine Steuerberaterin ist völlig entspannt und sagt es kann nichts passieren. Ich sehe das nicht so. Ich möchte keinen Gerichtsvollzieher begrüssen und auch keine Eidestattliche Erklärung abgeben oder Sonsiges. Was kann ich tun? Alternativen? Finanzgericht? Ich habe auch eine Rechtsschutzversicherung... . Vielen Dank!

Gericht und Rechtsanwalt sind die richtige Adresse. Nicht GF.
Auf alle Fälle vor dem Gerichtsvollzieher den Rechtsanwalt einschalten.
Gruß aus Hagen

Bist wohl ein bischen spät dran. Normalerweise sollte dir dein Steuerberater helfen können.
Ich weiß ja nicht, ob die Steuerberaterin ihr Geld wert ist...
Normalerweise sollte sie doch längst alles mit dem Finanzamt geklärt haben? (Warum hast Du die Unterlagen eingereicht, und nicht sie?)
Wenn Du alle Unterlagen eingereicht hast, setzt das Finanzamt die Zahlung normalerweise bis zum Bescheid aus. So kenne ich das jedenfalls.
Oder sind die 1000 Euro schon irgendeine Strafe? Oder die Vorauszahlung für dieses Jahr? (Sollte Dir Deine Steuerberaterin aber auch erklären können.) - Dann kratz das Geld mal lieber zusammen, bevor der Gerichtsvollzieher kommt.
Offensichtlich hast Du Einiges verbockt und die Steuerberaterin zu spät eingeschaltet. Gib ihr wenigstens jetzt die Chance, ihren Beruf auszuüben und folge ihren Anweisungen. Solche Angelegenheiten sind so kompliziert, dass sie hier wohl keiner ohne mehr Infos beantworten kann. Woher sollen wir denn wissen, ob Du eine eidesstattliche Erklärung abgeben musst? Worüber denn? Dass Du nichts hast, was man pfänden kann?
Wenn ein Gerichtsvollzieher erscheint, möchte er ausgezahlt werden oder er pfändet Deine Habe. So läuft es im Allgemeinen ab.

Rechtsschutz scheidet aus,zahlt in solchen Fällen meist nicht.Finanzgericht,viel Spaß,in ungefähr 10 Jahren hättest du eine Entscheidung.Beim Finanzamt ist leider nicht logisch oder Nachvollziehbar.Alles ist Auslegungssache und Mitarbeiter abhängig.Deinen Steuerberater finde ich da auch etwas komisch.Versuch mit dem Gerichtsvollzieher eine Ratenzahlung zu vereinbaren.Beim nächsten Ausgleich bekommst du zuviel gezahltes wieder zurück.

Der Gerichtsvollzieher ist eigentlich ein Geldeintreiber. Er ist zu einem Gespräch bereit und versucht, mit dir zusammen die beste Lösung zu finden, zB auch einen Tilgungsplan aufzustellen, also eine Ratenzahlung zu vereinbaren oä Mit der SchuFa hat das im Allgemeinen nichts zu tun.

Wenn deine Steuerberaterin keine Probleme sieht, soll sie zum fraglichen Termin bei dir sein, um dem Gerichtsvollzieher das sagen zu können.
Ich hoffe sehr, dass die Dame nicht schlicht unfähig ist. Das war nach deiner Schilderung nämlich mein erster Eindruck.

du kannst nur dort anrufen und ne ratenabzahlung vereinbaren(um der EV zu endgehen) Ich würde an deiner stelle schon mal bein anwalt frage du hast ja eine RS da müßte doch was gehen:-)

wenn deine Steuerberaterin noch sehr entspannt ist finde ich ist das ein recht gutes zeichen....
Schnulli00 am 12. Mai 2009 13:33 ...für einen schlechten Steuerberater oder für einen Fehler des Finanzamtes? :-)
Danke für DH.