Frage von Rico2090, 72

was passiert wenn der Arbeitgeber Rausbekommt das der Mitarbeiter Drogen Konsumiert Kündigung?

Antwort
von RunnerHH, 41

Während der Arbeitszeit? Dann Kündigungsgrund.

Wenn Du berauscht zur Arbeit kommst, Abmahnungs- bzw. Kündigungsgrund. Während der Arbeitszeit darfst Du keinen Alkohol oder sonstige Drogen im Körper haben - nichts.

Was Du in Deiner Freizeit ansonsten machst, sollte ihn nichts angehen. Wichtig ist, wie Du auf der Arbeit erscheinst: nüchtern, nicht vollgedröhnt und dort nichts konsumierst, kein Alkohol, kein "nichts".

Einige Berufe jedoch sind anders und da solltest Du mal näher einlesen und vor allem im Arbeitsvertrag dann. Notfalls frage einen Anwalt, der sich mit so was wirklich auskennt.


Antwort
von priesterlein, 32

Vermutlich ja, falls es sich irgendwie auf der Arbeit bemerkbar macht oder ein drogenfreies Image für die Firma wichtig ist.

Antwort
von Herb3472, 25

Wenn ich das spitz kriege, würde der-/ diejenige dauernd unter Beobachtung stehen, und das Vertrauen wäre ein für alle mal weg. Und wenn er/ sie in der Arbeitszeit auffällig würde, dürfte er/ sie sich gleich um einen anderen Job umsehen.

Kommentar von RunnerHH ,

So würden Sie mit Ihren Mitarbeitern umgehen? Da würden Sie eine Klage bekommen können, nur mal so. Dauernd unter Beobachtung, was meinen Sie damit? Das grenzt doch an Mobbing und Sie verstoßen gegen die Fürsorgepflicht eines Arbeitgebers.

Wenn der Mitarbeiter während der Arbeitszeit keine Substanzen im Blut hat, dann haben Sie gar kein Recht so zu handeln, selbst wenn Sie der Meinung sind. Wenn der Mitarbeiter nüchtern zur Arbeit erscheint und seinen Job macht, was wollen Sie mehr von ihm????

Die vermeintliche Person arbeitet ganz normal und macht den Job, ist beliebt bei den Kollegen und sorgt für Umsatz und die Kunden mögen ihn - Sie aber kommen daher und sagen jetzt, Vertrauen wäre weg für immer, einmal auffällig -> raus. Das macht es besser oder wie? Auf welcher Grundlage machen Sie das?

Echt unfair und unbedacht, jeder andere Kollege dürfte auch Angst haben, wer weiß, was Sie noch für Gründe haben um jemanden so zu behandeln.

Wenn jemand ein Problem hat, dann bietet man ihm Hilfe an und traktiert ihn nicht, so wie Sie schreiben. Gerade seinen Mitarbeiter, der wohlmöglich Jahre bei einem ist und man ihn sehr mag. Sie können Ihrem Mitarbeiter auch eine Therapie empfehlen um ihn aus etwaiger Drogensucht zu helfen etc... Wäre das nicht besser, wenn einem schon sowas so wichtig ist und man Arbeitszeit von Privatzeit nicht trennen kann?


Kommentar von Herb3472 ,

In meinem Betrieb brauche ich keine Giftler, so schaut's aus.

Kommentar von Herb3472 ,

@RunnerHH: ich gehe selbstverständlich nicht so mit meinen Mitarbeitern um, weil ich weder Alkoholiker noch Giftler als Mitarbeiter habe - und auch nicht möchte. Ein Wirtschaftsbetrieb ist kein gemeinnütziger Sozialverein.

Kommentar von RunnerHH ,

Man merkt, dass Sie den Text nicht verstanden haben und es wohl auch keinen Sinn macht es Ihnen zu erklären. Aber ich versuche es nochmals.

"ich gehe selbstverständlich nicht so um mit meinen Mitarbeitern, weil ich weder Alkoholiker noch Giftler als Mitarbeiter habe", heißt nichts anderes als, dass Sie schon so mit Ihren Mitarbeiter umgehen würden, wenn einer so ein Problem hätte, weil bei Ihnen im Betrieb gibt es ja keine Alkoholiker noch Giftler - ist ja kein gemeinnützger Sozialverein.

Sie bestätigen meine Aussage mit dem Satz lediglich, mehr nicht.

Kommentar von Herb3472 ,

Lieber RunnerHH, es hat jeder Mitarbeiter die freie Entscheidung darüber, wie er sein Leben organisiert. Akoholisierte oder eingekiffte Mitarbeiter sind nicht in der Lage, ihren Job so umsichtig und verantwortungsvoll auszuüben, wie es ihre Pflicht wäre und wie von ihnen erwartet werden darf. Und da ein Wirtschaftsbetrieb etwas anderes ist als ein Kindergarten, darf auch erwartet werden, dass jeder mit den Konsequenzen seines Handelns klar kommt - am Arbeitsplatz genauso wie im Straßenverkehr.

Antwort
von DerTroll, 13

Unter meiner Führung würde es ganz klar zur Kündigung führen. Und die Kündigung wäre auch rechtswirksam. Man muß keine Kriminellen beschäftigen.

Antwort
von DougundPizza, 37

Solang du nicht zugedröhnt oder unter Drogeneinfluss Maschinen bedienst, wie soll er dich dann kündigen?

Kommentar von Herb3472 ,

Müssen ja nicht Maschinen sein, es kommt auch nicht gut, Kunden oder Gäste zugedröhnt zu bedienen, Geschäftsverhandlungen zu führen oder als Arbeitsergebnis Schrott abzuliefern. Und kündigen kann man jederzeit auch ohne Angabe von Gründen.

Kommentar von DougundPizza ,

Bitte was kündigen kann man nur in der Probezeit ohne Angabe von gründen. Glaub mir ich arbeite in einem recht großen Unternehmen und wir hatten mal einen der hatte ein Alkoholproblem, bis dieser aus der Firma entfernt könnte vergingen 2-3 Jahre und der Betriebsrat hat in 2 mal in ne Besserungsanstalt geschickt. Also einfach kündigen wegen sowas ist schwierig, da es eine Krankheit und keine Straftat wenn du z.B. Nen Stift klaust^^

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