Frage von Kiwibird02, 49

Was passiert nach langjährigem Cannabiskonsum im Gehirn?

Hallo erstmal

Zum einen produziert der Oraganismus ja weniger Glückstoffe, wie Dopamin und Serotorin während lang andauernden Konsum, weil er ja teils überschüttet wird von aussen, weswegen die eigene Produktion zurückgeht.

Mich Interessiert es vor allem aber, wie es sich NACH vollständigem Entzug verhält.

Zum einen stehen dem Körper ja nicht mehr so viele Botenstoffe zur Verfügung, weil er nun nur noch auf seine Eigenen zugreifen kann, wovon er selber nicht mehr genügend hat, das heisst man hat zu wenig Glückstoffe und fühlt sich deswegen einfach gesagt miserabel.

Aber es gibt ja auch Leute (zb mich) die sowieso schon etwas depressiv sind, das man dann durch den zusätzlichen Cannabiskonsum, so gut wie fast Gar Keine eigenen Glückstoffe übertrieben gesagt mehr hat.

Kann es möglich sein, das man dann, nach Cannabisentzug, (ob erst vor kurzen oder schon seit längeren) einen Überschuss an bsw Dopamin bekommen kann, der ja Verantwortlich ist, bei bsw Psychotischen Symtomen wie Wahnhafte Gedanken und Halluzinationen usw.

Ich versuch nur mein Botenstoffhaushalt zu verstehen, der völlig ausseinandergebracht wurde, ich möchte aber nicht vertiefter in meine Symtome und Beschwerden eingehen.

Ich hoffe jemand kennt sich zu diesem Them etwas aus und kann mir seine Fachliche Meinung darüber geben.

Freu mich auf jede Antwort

kiwibird02

Antwort
von brentano83, 16

Das ganze ist so nich ganz richtig. 

Zitat niederländischer Forscher:  Sowohl bei den an Psychosen erkrankten Personen als auch ihren Angehörigen konnte eine erhöhte Ausschüttung des Neurotransmitters Dopamin nachgewiesen werden. Hingegen zeigte sich keine erhöhte Dopaminproduktion in der gesunden Kontrollgruppe, obwohl sie ebenfalls THC bekommen hatte.

Nach Angaben des Forschungsteams konnte somit erstmals belegt werden, dass Cannabiskonsumierende unterschiedlich auf THC reagieren und eine erhöhte Dopaminproduktion mit dem Psychoserisiko zusammenhängt.

Ich verstehe auch nicht wieso du jetzt Cannabis dafür verantwortlich machst?! (Oder Versteh ich hier was falsch?!) Dein Neurotransmitter Spiegel ist durch eine Depression schon gesenkt bzw unter der Norm..... Da hat Cannabis auch nicht wirklich Einfluss drauf das es noch weniger wird, ganz im Gegenteil, Cannabis wird bereits erfolgreich gegen Depressionen angewendet (nicht in DE)..... 

Bist du denn in Behandlung wegen deiner Depression?! Macht mir irgendwie nicht den Anschein... Selbst diagnostiziert?! 

Du kannst mit der richtigen Ernährung deinen Haushalt positiv beeinflussen, bespreche das mal mit deinem behandelnden Arzt/Therapeuten....  

Antwort
von Infinetxx, 22

Ein Kollege von mein Vater kifft seit dem er 14 ist (48 mittlerweile )

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