Was passiert nach einer Kündigung meinerseits mit meinem Urlaub?

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5 Antworten

Urlaub ist in erster Linie tatsächlich in Freizeit zu gewähren. Nur wenn es begründete betriebliche Anforderungen gibt, ist eine geldliche Abgeltung möglich.

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Entweder du nimmst die dir zustehenden Urlaubstage (beziehen sich die 16 Tage auf das ganze Jahr oder nur auf 10 Monate) noch, oder du bekommst sie ausbezahlt.

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Kommentar von Anelie1
21.09.2016, 17:57

Also im Ganzen Jahr habe ich einen Urlaubsanspruch von 28 Tagen, 2 habe ich von letztem Jahr noch übernommen. Dieses Jahr hatte ich seither 14 Urlaubstage genommen.

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Du solltest auf jeden Fall den Urlaub beantragen oder zumindest mit dem Betrieb reden.

Urlaub der nicht gewährt werden kann ist auszuzahlen, bei Kündigung. Verfallen tut gar nix. 

Es ist zwar richtig das dir der gesamte Jahresurlaub zustehen würde aber dann gibt es beim neuen AG in 2016 gar nix mehr. Und gerade zu den Feiertagen wird wohl immer mal etwas Urlaub gebraucht auch wenn man mitten in der Probezeit ist.

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Wenn Du Urlaub, der Dir noch zusteht, ganz oder teilweise bis zum Ende des Arbeitsverhältnisses nicht mehr nehmen kannst aus dringenden betrieblichen Gründen, dann - und nur dann! - muss er ausgezahlt werden.

Könntest Du ihn nehmen, tust es aber nicht, muss der Arbeitgeber ihn auch nicht auszahlen.

Wenn

> Dein Arbeitsverhältnis bei Beendigung in der 2. Jahreshälfte länger als 6 Monate bestanden hat,

> es keine Vereinbarung zu einer anteiligen Berechnung des Urlaubsanspruchs bei unterjährigem Ausscheiden gibt und

> es im Vertrag keine Unterscheidung zwischen gesetzlichem und zusätzlichem Urlaubsanspruch gibt (z.B. durch eine Formulierung wie "Neben dem gesetzlichen Anspruch von 20 Arbeitstagen Urlaub wird ein weiterer Urlaub von 8 Tagen gewährt."),

dann hast Du Anspruch auf den gesamten vereinbarten Urlaub für dieses Kalenderjahr.

Dir steht dann allerdings kein Urlaubsanspruch bei einem neuen Arbeitgeber mehr zu - es sei denn, der Anspruch bei ihm wäre höher als beim jetzigen.

Das ergibt sich aus dem Bundesurlaubsgesetz BUrlG § 4 "Wartezeit" in Verbindung mit entsprechender Anwendung des § 5 "Teilurlaub" Abs. 1 (Ausschluss der Bedingungen, unter denen nur ein anteiliger Anspruch auf den gesetzlichen Urlaub besteht), ist einheitliche Rechtsauffassung und durchgängige Rechtsprechung!

20 Tage gesetzlicher Mindesturlaub (bei einer 5-Tage-Woche, 24 Tage bei einer 6-Tage-Woche usw.) stehen Dir auf jeden Fall zu, gleichgültig, welche vertragliche Vereinbarung es gibt.

Denn auch bei Vereinbarung einer anteiligen Berechnung darf im Ergebnis der gesetzliche Urlaubsanspruch nicht unterschritten werden.

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Den muß dir dein jetziger AG auszahlen, es sei denn, dein künftiger AG übernimmt die Urlaubstage!?

Schau mal in einen der Links..hier ist es erklärt...

https://www.google.de/search?q=zum+ende+oktober+k%C3%BCnbdigen..mu%C3%9F+der+ag+die+urlaubstage+auszahlen&ie=utf-8&oe=utf-8&rls=org.mozilla:de:unofficial&client=seamonkey-a&gws_rd=cr&ei=wq3iV9rEPMOTaufsnJgO

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Kommentar von Anelie1
21.09.2016, 17:59

Kann ich auch nur einen Teil auszahlen lassen? Das ich sage ich möchte z.B. 5 Urlaubstage übernehmen und den Rest auszahlen? Ich denke nicht dass ich beim neuen AG gleich mal 3 Wochen Urlaub nehmen kann/werde. Möchte ich auch gar nicht...

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