Frage von selabella, 123

Was passiert nach dem christlichem Glauben nach dem Tod ,wie urteilt Gott über die Menschen?

Hallo ich brauche das für die Schule. Es wäre nett wenn mir jemand helfen würde und bei der Wahrheit bleiben würde. Ich bin nämlich keine Christin und ich möchte die Christen nicht beleidigen in dem ich mich unanständig über sie ausdrücke. Ich möchte auch nicht das jetzt i.welche Atheisten kommen und i.was labern von wegen ja es gib keine Gott. (Gott vergib mir) diese Frage gilt es nur für die Christen.

Antwort
von Andracus, 63

Also Gott urteilt im Grunde nur nach dem einen Prinzip, nämlich ob du zum Zeitpunkt deines Todes für Gott entschieden bist oder nicht. Er macht keine Unterscheidung zwischen einem Menschen, der sein Leben lang als Gläubiger aufwächst, einem Menschen der ständig wieder vom Glauben abfällt und dann doch wieder glaubt oder einem Menschen, der sich erst Stunden vor seinem Tod bekehrt. "Wer glaubt, wird gerettet", dieser einfache Satz steht in zahlreichen Variationen in der Bibel. 

Das begründet sich damit, dass wir Menschen laut Bibel so sündig sind, dass wir uns durch gute Taten und Frömmigkeit ohnehin niemals das ewige Leben erkaufen könnten. Aus eigener Kraft erreichen wir den Himmel nicht. Da es aber Gottes Wunsch ist, ewige Gemeinschaft mit den Menschen zu haben, hat er Jesus ans Kreuz geschickt, damit dieser die Sünde aller Menschen, egal zu welcher Zeit sie geboren werden, auf sich nimmt. Nun beschränkt sich das, was wir als Menschen tun "müssen", darauf, diesen Opferakt der Liebe anzuerkennen und Gott als Herrscher und Vater anzunehmen. 

Oft kommt die Frage auf, was Gott mit denen macht, die nie von ihm gehört haben und gar keine Chance hatten, sich zu Lebzeiten für ihn zu entscheiden/den Glauben anzunehmen. Beispiele dafür sind Taubblinde, die    von der Außenwelt kaum etwas mitbekommen, oder auch Menschen, die weitab von Zivilisation oder christlichen Einflüssen an sich leben. Ich glaube, wenn man Gott als liebenden Gott ernst nimmt (was ja beim Christsein irgendwo der Punkt ist), dann ist einem klar, dass Gottes Sicht nicht so engstirnig ist, dass er diese Menschen in ein ungerechtes schwarz-weiß-Schema presst. Er gibt uns in der Bibel alle Informationen, die für ein irdisches Leben nach seinen Maßstäben notwendig sind. Dazu gehört nicht die Antwort auf die Frage, wer in den Himmel kommt und wer nicht. Wir Menschen können nie im Detail wissen, wie Gott letzten Endes mit welchem Menschen verfahren wird - es liegt nicht in unserer Macht oder Zuständigkeit, zu richten. Aber so wie ich Gott erlebt habe, bin ich sicher, dass er gerade bei Menschen, die nie mit ihm in Berührung gekommen sind, mit dem Maßstab der Liebe urteilen wird. 

Ich hoffe das hilft weiter...mal aus der christlichen Perspektive ;)

Kommentar von Abahatchi ,

Also Gott urteilt im Grunde nur nach dem einen Prinzip,

Steht dies nicht im klaren Widerspruch zur Bibel?

Kommentar von rudelmoinmoin ,

stimmt zu 200%, wie vieles andere auch

Kommentar von Andracus ,

Inwiefern?

Kommentar von Abahatchi ,

na, genau den Teil den ich von Dir zitierte. Wie kommst Du nach dem Lesen der Bibel zu der Behauptung, Gott würde im Grunde nur nach dem einen Prinzip urteilen?

Kommentar von Andracus ,

Naja willst du mir stattdessen sagen dass jemand, der erst zwei Jahre vor seinem Tod zum Glauben kommt von Gott vernachlässigt wird? Oder dass ein Christ, der Gott liebt und trotzdem mehr Fehler macht als andere Christen von Gott als weniger wert befunden wird? 

Kommentar von Abahatchi ,

willst du mir stattdessen sagen

Es geht wohl kaum um mich oder was ich sagen will. Du hast eine Behauptung aufgestellt, die im Widerspruch zu Bibel steht. Gott handelt oder urteilt nicht im Ansatz nach, nur nach einem Prinzip. Vielleicht hast Du auch nur einen kleinen Teil der Bibel gelesen oder nur das eine oder andere Gleichnis. 

Kommentar von Andracus ,

Ich finds halt bisschen arm dass man mir nur sagt "Alles was du sagst steht im Widerspruch zur Bibel" und irgendwas suggeriert von wegen "lies deine Bibel wenigstens gescheit", aber könnte ich aus meiner Perspektive nicht das gleiche sagen? Wenn du ein Problem mit meinen Aussagen hast, bin ich gern kritikoffen, aber nur wenn du mal konkretisieren kannst was dir nicht passt. 

Kommentar von Abahatchi ,

Ich finds halt bisschen arm dass man mir nur sagt "Alles was du sagst steht im Widerspruch zur Bibel"

Nun, was findest Du daran "arm" wenn ich nach dem mehrmaligen lesen der Bibel Deine Behauptung gemäsz der Bibel nicht teilen kann?

aber könnte ich aus meiner Perspektive nicht das gleiche sagen? Wenn du ein Problem mit meinen Aussagen hast, bin ich gern kritikoffen, aber nur wenn du mal konkretisieren kannst was dir nicht passt.

Du hättest ja auch fragen können, in welchen Punkten der Bibel speziell es zum Ausdruck kommt, dasz Gott nicht dem Grund nach nur nach einem Prinzip....

Das Frage stellen musz ich schon Dir überlassen, woher sollte ich denn annehmen, dasz Du nicht lieber selbst in der Bibel der Wahrheit nachgehen möchtest?

Es wäre doch auch viel ratsamer, denn Selbsterkenntnis ist durch nicht zu ersetzen.

Grusz Abahatchi

Kommentar von Viktor1 ,

Hast du in deiner Einlassung auch die Aussagen Jesu berücksichtigt ?
Ignoranz tötet die Wahrheit.

.....mal aus der christlichen Perspektive 

Wie geht das, "christl. Perspektive" ohne Jesus und gegen seine Aussagen dazu ?

Kommentar von Andracus ,

...was genau kritisierst du? Oder wozu glaubst du ist Jesus gestorben? Tut mir leid, ganz ehrlich ich versteh kein Wort.

Kommentar von Viktor1 ,

Tut mir leid,ganz ehrlich ich versteh kein Wort.

Das glaub ich dir - aufs Wort.
Lies mal meine Antwort dazu, dann verstehst du - vielleicht !
Du hast eine Predigt raus gelassen - ohne Jesus.

Oder wozu glaubst du ist Jesus gestorben? 

Das gehört nicht zur Frage. Es geht auch nicht darum, was du glaubst oder ich, sondern was die Botschaft Jesu , seine Aussagen,dazu hergibt.
Fromme Gedanken bringen es auch nicht.
Zu dieser Frage gibt es klare, eindeutige Aussagen, zu hauf - von Jesus, von wem sonst.

Kommentar von Andracus ,

Ich fänds schön wenn du mir einfach sagen könntest was genau du an meiner Antwort auf die Frage kritisierst, statt um den heißen Brei rumzureden und nur deutlich zu machen, DASS aber nicht INWIEFERN du meine Antwort nicht christlich findest? Ich meine, wo bitte widersprechen wir uns denn?

Kommentar von Viktor1 ,
wo bitte widersprechen wir uns denn?

Lies doch endlich mein (direkte) Antwort auf die Frage, dann verstehst du, vielleicht, wenn du willst.
Letzteres
scheint nicht gegeben zu sein. Du drückst dich um den heißen Brei rum. Und die Antwort Jesu ist "heiß", unbequem, für die, welche der reformatorischen Heilslehre nahe stehen.

Kommentar von Andracus ,

Ich bitte dich. Ich hab deine Antwort gelesen, ja? Ja, der Mensch soll entsprechend den Geboten gehalten. Und ja, wenn er es nicht tut wird ihm in Christi Opfer am Kreuz trotzdem vergeben, sofern er dieses annimmt, indem er Gott als Schöpfer, Herrscher und Erlöser annimmt und sich vornimmt nach seinen Geboten zu Leben obwohl er sie niemals zu 100 Prozent wird erfüllen können. Und weiter? Inwiefern widerspreche ich dem mit meiner Antwort? Ich beziehe mich auf das Gleichnis mit den Arbeitern im Weinberg, falls du da mal was von gehört hast. Ich spreche NICHT von einer Allversöhnung.

Kommentar von Bodesurry ,
Antwort
von Viktor1, 37

Hallo,
dir werden hier unterschiedliche Aussagen präsentiert, welche aber oft nicht dem entsprechen, wie Gott nach christl. Glauben "urteilt".
"Christl. Glaube" ist teils durch die versch. Konfessionen zurecht geschustert.
Maßgebend ist aber immer zuerst, das was in der Botschaft Jesu steht bzw. was er selbst dazu gesagt hat.
Zu deiner Frage gibt es zwei grundsätzliche Aussagen, direkt von Jesus.
(nicht von Aposteln oder Gründern irgendwelcher Konfessionen oder Sekten)
Die erste besagt, daß der Mensch nach seinem Handeln beurteilt wird und zwar weniger nach seinem Versagen sondern nach seinem gerechten Tun.
Dies ist u.a.deutlich ausgesagt in Mt.25,31-46. Hier der Link dazu:

<

p>http://www.bibleserver.com/text/EU/Matth%C3%A4us25.</p>

Die zweite besagt, daß dem Menschen sein Versagen vergeben wird, wie er auch anderen vergibt.
Dazu gibt es verschiedene Textstellen auch mit Gleichnissen z.Bsp. Mt.18.23-35.

http://www.bibleserver.com/text/EU/Matth%C3%A4us18

Ich empfehle dir, unbedingt, die entsprechenden Textstellen durch zu lesen.
Das "Gebet" der Christen, das "Vater unser.." enthält ebenfalls mit der Bitte um Vergebung von Sünde und Schuld diesen Zusammenhang von eigener Vergebung und Erbarmen mit anderen (Schuldneren).
Ansonsten ist die Vergebung von Schuld auch an die (reuige) Umkehr des Sünders gebunden.
Das ist alles. Alle anderen Aussagen und "Phantasien" sind nicht relevant.
Nur Jesus weiß - nach christl. Auffassung - wie Gott urteilt und daraus hat er kein Geheimnis gemacht, auch wenn seine Aussagen dazu teils provokativ (macht er oft) "hart" erscheinen.
Manche christl. Konfessionen leugnen vorstehende Aussagen bzw. ignorieren sie.
Gruß Viktor

Antwort
von Horus737, 7

Christen glauben, dass die Seele nach dem Tod, je nach dem wie der Mensch gelebt hat, in die Nähe Gottes kommt oder von ihm verbannt wird. Bis zum Jüngsten Gericht. Dann dürfen die guten Glaubens sind ewig weiterleben, die anderen sind der ewigen Verdammnis ausgeliefert. 

Antwort
von Meatwad, 30

Also du willst aber schon nicht die ganze Wahrheit oder? Sonst würdest du ja Atheisten nicht das Wort verbieten.

Die Wahrheit ist: Jeder, der Behauptungen bezüglich eines Lebens nach dem Tod aufstellt, ist ein Lügner. Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, daß so etwas existiert. Jedoch unzählige Indizien dagegen.

Selbiges gilt natürlich auch für Götter. Jeder, der behauptet sein Gott existiert/ er sei der wahre, ist ein Lügner.

Kommentar von Viktor1 ,

Die Aussagen von Atheisten sind hier wohl nicht relevant.
Die Frage besteht natürlich unter der Annahme (Voraussetzung) das Gott ist. Außerdem wird die Lehre der christl. Religion dazu erfragt.
Es ist natürlich Atheisten nicht verboten sich lächerlich zu machen und hier völlig neben der Frage ihre Ergüsse raus zu lassen.
Dies ist aber von der Fragestellerin nicht erwünscht.
Diesen Unterschied kennst du auch nicht - aber was kann man schon anderes erwarten.

Kommentar von Meatwad ,

Mir ist schon klar, daß Aussagen wie meine von der Fragenstellering nicht erwünscht sind. Ist mir vollkommen egal. Wünschen kann man sich vieles. Wahr wird es dadurch nicht. Genau wie beim Beten.

Mir ist auch klar, daß natürlich lediglich gefragt wurde, was die christliche Lehre dazu sagt. Aber da hier einige Christen naturgemäß in den Antworten ihren Glauben als Wahrheit verkaufen, sehe ich es geradezu als meine Pflicht an, darauf hinzuweisen, daß es sich dabei grundsätzlich um vollkommen haltlose Behauptungen handelt, welche mit der Realität nichts zu tun haben.

Und darüber hinaus ist dies ein öffentliches Forum. Es lesen hier (für nicht absehbare Zeit) alle möglichen Menschen mit. Auch Kinder, wohlgemerkt. Es bestünde also die große Gefahr, daß diese das alles für bare Münze nehmen. Diese Gefahr kann ich mit meiner Antwort zugegebenermaßen nur bedingt schmälern. Aber es ist immerhin besser, als gänzlich stumm zu bleiben.

Antwort
von Xpomul, 49

Hebräer 9,7: Es ist dem Menschen gesetzt, einmal (!) zu sterben, danach das Gericht.

Gott richtet die Menschen nach den Werken (Römer Kapitel 6).

Aber er hat seinen Sohn in die Welt gesandt, damit er die Menschen rettet. Nun jeder, der glaubt, dem gab er Vollmacht, sein Kind zu werden (Johannes Kapitel 1).

Der Mensch, zu dem sich Jesus nicht bekennt, kommt ins Gericht. In diesem Gericht wird er aufgrund seiner Taten be- und verurteilt. Zuletzt kommt er dorthin, wohin er schon zu Lebzeiten strebte: In die Gottesferne (Hölle).

Der Mensch, der Jesus Christus anruft und ihm nachfolgt, wird nicht ins Gericht kommen (das bedeutet: Er kommt zwar ins Jüngste Gericht, wird dort aber nicht verurteilt, sondern freigesprochen, da der Schuldschein zerrissen ist durch das Opfer Jesu Christi).

Antwort
von fricktor, 29

Was die "Weltkirche" (2.Kor.4,4); Offb.12,9) dazu sagt, ist mir egal.

Nach Gottes eigene Aussage ist man "tot", wenn man stirbt (Hes.18,4; Röm.3,23).

Die Gabe Gottes jedoch ist ewiges Leben in Christus (Röm.6,23).

Nach dem "Tod" kommt das "Gericht", welches eine Dauer von 100 Jahren hat (Jes.65,20; Hebr.9,27).

Dann hat jeder Mensch die Möglichkeit, ewiges Leben in Gottes Reich zu bekommen (Offb.22,17).

Antwort
von fricktor, 32

Was die "Weltkirche" (2.Kor.4,4); Offb.12,9) dazu sagt, ist mir egal.

Nach Gottes eigene Aussage ist man "tot", wenn man stirbt (Hes.18,4; Röm.3,23).

Die Gabe Gottes jedoch ist ewiges Leben in Christus (Röm.6,23).

Nach dem "Tod" kommt das "Gericht", welches eine Dauer von 100 Jahren hat (Jes.65,20; Hebr.9,27).

Dann hat jeder Mensch die Möglichkeit, ewiges Leben in Gottes Reich zu bekommen (Offb.22,17).

Kommentar von Abahatchi ,

und wo ist nun der Unterschied zu Deiner ersten Antwort?

Antwort
von rudelmoinmoin, 42

was ist/heißt Wahrheit, nach dem Tod ist nichts mehr, egal welchen Glauben man hat, es sind nur Vorstellungen an den man "Glaubt" aber nichts nach zu weisen ist "AMEN"

Kommentar von comhb3mpqy ,

die Fragende wollte wissen, was im Christentum nach dem Tod passiert und nicht Ihre Meinung. Können Sie eigentlich nachweisen, dass nach dem Tod nichts mehr kommt?

Es gibt übrigens Gründe, um zu glauben, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Sie können im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Kommentar von rudelmoinmoin ,

aber dein "Glauben" das kannst du 100% nicht Nachweisen, weil der Weltglaube, nur vom Hören/sagen lebt, denn GLAUBEN heißt >nicht Wissen<

Kommentar von rudelmoinmoin ,

deine aber auch nicht >und nicht Ihre Meinung<

Kommentar von comhb3mpqy ,

können Sie zu 100% nachweisen, dass nach dem Tod nichts kommt? Das ist doch Ihr Glaube, oder liege ich da falsch?

Kommentar von Bodesurry ,

Wissen ist auch glauben. Wie viele Wissenschaftler haben schon etwas "schlüssig" nachgewiesen, die halbe Menschheit "glaubte" ihnen und danach wurden ihre "Beweise"  durch die Erkenntnisse anderer Wissenschaftler widerlegt. 

Bei Urvölkern hat man schon oft festgestellt, dass ihre über Generationen mündlich übertragenen Informationen treffender waren, als das was Wissenschaftler meinten, nachweisen zu können. 

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