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Was passiert mit einem Tier im Tierheimwenn es nicht vermittelt wird

gefragt von Desperately am 24.10.2009 um 7:43 Uhr

bleibt es dann im Tierheim bis es eines natürlichen Todes stirbt?

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pecudis
beantwortet von pecudis am 24. Oktober 2009 10:17
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Ein Tierheim ist ganz genau wie jeder andere Betrieb darauf angewiesen, daß es wirtschaftlich arbeitet. Das heißt: mit dem, was eś an Spenden und Fördermitteln abzockt, und was über die Vermittlung reinkommt, auch wieder weiterhin Futter kaufen, Tierarzt bezahlen zu können und die Einrichtung, Strom, Wasser, Heizung, Leute.

Ob und welche Tiere im Tierheim bleiben, richtet sich als nach deren Vermittlungsfähigkeit. Würde man einfach alle Tiere, die nicht mehr vermittelt werden können, behalten, wären irgendwann alle Plätze besetzt und das Ganze einfach nur ein STerbelager voller Krankem Vieh ("Gnaden"hof nennt sich so eine Verreckerstation heutzutage), damit wäre niemandem geholfen, weil gar nicht mehr vermittelt werden könnte.

Also werden in regelmässigem Turnus die Tiere, die sowieso keine Chance haben (oder für die einfach kein Platz ist) eingeschläfert und laden in der TKV (Tierkörperverwertung), alles andere ist Unfug und Augenwischerei. Am Tierschutz wird eine Menge Geld verdient, und so "niedlich" und "hilfreich" das Ganze aussieht und verkauft wird, es ist und bleibt ein Geschäft, daß sich tragen muß.

Bestes Beispiel ist doch PeTa - die befreien rund um die Uhr und da landen dann jedes Jahr gleich tausende Tiere in der Biogasanlage.

Kommentar von Rockyratlos am 24. Oktober 2009 14:41

@pecudis:Vorsicht! Erst mal schauen (wirklich genau schaun, wer Desperately eigentlich ist-man kann das feststellen-brauchst nur übers Profil zu gehen und nach ihren Fragen sehen!Sie ist eine sehr junge Mutter,ist depr.krank und hat furchtbare Angst)Weiss nicht,ob Deine zwar leider realistische und knallharte Abhandlung da so angebracht war?!

Kommentar von 5ea859e1e1ad603765b23be13a647f51smallpecudis am 24. Oktober 2009 15:47

@rocky: und was das "schauen" angeht, ich mach beruflich Beratung für Tierhalter, und ich sehe jeden Tag mehr Elend aus Unwissenheit und mehr Bambi-Syndrom als sämtliche Gnadenhöfe je unterbringen können. Und die Ursache dafür ist zu 90% "Guter Wille ohne jede Ahnung", ob nun im Tierschutz, oder bei der privaten Nutztierhaltung, und am schlimmsten bei den Tier"befreiern", die dann nicht wissen, wohin mit ihrem befreiten Glück.

Kommentar von Rockyratlos am 24. Oktober 2009 14:50

@ pecudis: es hätte auch ein Kind od.Jugendl.sein können.Da gilt das gleiche.Gerade bei so einem so sensiblen Thema! Hat man doch fühlen können,dass da ein echtes Problem dahinter sitzt!!!!

Kommentar von 5ea859e1e1ad603765b23be13a647f51smallpecudis am 24. Oktober 2009 15:39

Ach so? Und bitte welchen Sinn soll es haben, Kinder oder "empfindliche Personen" mit Lügen und Betrügen in einer Bambirosa Welt leben zu lassen, in der sie dann noch mehr Katzen halten und noch mehr Lebewesen "übrig bleiben" ?

Genau da liegt doch das größte Problem bei der heutigen Tierhaltung, die Leute haben von Kleinkind an Vorstellungen, die der Natur von vorne bis hinten mehr Schaden als Nutzen und dann kommen Freilaufende Hühner im Winter dabei raus - Quälerei ohne Ende.

Es ist NICHT schlimm, wenn ein Tier stirbt, das ist N O R M A L , Sterben gehört zum Leben dazu! Und wenn man das von Anfang an LERNT UND ERFÄHRT, sieht man das auch ein. erst die Lügerei und Betrügerei im "Bambiland" schafft doch die Enttäuschungen, nicht anders als beim Weihnachtsmann!

Kommentar von 5ea859e1e1ad603765b23be13a647f51smallpecudis am 24. Oktober 2009 16:23

Nur nochmal so als Beispiel: was die große Masse der Menschen heute als "natürlichen Tod" ansieht, und zum größten Teil auch einfach so ohne Nachzudenken auf Tiere überträgt, das hat mit dem Tod in der Natur (und seinem Sinn!) so viel zu tun wie eine Kuh mit Rollschuhlaufen. Jedes Tier, das vom Tierarzt eingeschläfert wird, und auch jedes geschlachtete Tier stirbt weniger qualvoll als wenn man ihm einen (tatsächlichen, echten) natürlichen Tod zumutet.


Senfglas
beantwortet von Senfglas am 24. Oktober 2009 08:06
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Es stirbt so, wie es in einer Familie oder bei einem Menschen auch sterben würde. Nur, bei einem Menschen hätte das Tier noch persönliche Behandlung, die man im Tierheim nicht hat, keine Zeit.

Kommentar von 5ea859e1e1ad603765b23be13a647f51smallpecudis am 24. Oktober 2009 10:18

Ich glaube, Du verwechselst da Tierheim mit "Gnadenhof".


EumelPinky
beantwortet von EumelPinky am 24. Oktober 2009 07:47
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Selten bekommen sie das Gnadenbrot und dürfen bleiben ... Sie nehmen anderen Tieren aber den Platz weg. Deshalb entscheidet man sich meistens, das Tier einzuschläfern. Kommt aber auf das Land an. In den manchen Ländern, sind sie sehr schnell damit. In Deutschland haben sie es da besser ....

Kommentar von Desperately am 24. Oktober 2009 07:50

heißt das hier passiert sowas nicht?

ich meine das sie eingeschläfert werden...

ich hab so eine angst: http://www.gutefrage.net/frage/meine-eltern-wollen-das-ich-eine-meiner-mitzis-abgebe

Kommentar von 5ea859e1e1ad603765b23be13a647f51smallpecudis am 24. Oktober 2009 10:22

Wenn Du Deine Katze abgeben willst, dann vermittele sie selber, an eine Freundin, Bekannte, setz eine Anzeige in die Zeitung, was auch immer. Erstens hat sie dann eine reelle Chance, und zweitens siehst Du dann mal, daß auch ein Tierheim nun mal gar nicht alle Tiere vermitteln kann.

Siehs mal so: in der Natur sterben auch die allermeisten Tiere, nur da sind sie krank, verwurmt, oder werden gefressen. Dagegen ist einschläfern human (im wahrsten SInn des Wortes, denn außer Menschen kommt gar keiner auf so eine Idee)

Kommentar von Rockyratlos am 24. Oktober 2009 14:11

@ EumelPinky: Zum Glück. Früher war das mal anders. Mein 1.Hund war so ein Fall: 6 Wochen + Schluss. Hab ihn gerade noch erwischt. Sonst wär er "weggewesen" hatte ihn danach noch über 16 Jahre!


anonym
beantwortet von scaremummy am 24. Oktober 2009 09:52
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ganz ehrlich??? ich wills gar nicht wirklich wissen... es wird zwar immer von weitervermittlung und gnadenbrot gesprochen, doch ich kann mir das beim besten willen nicht vorstellen... da wären alle tierheime schon so derartig überfüllt... aber ich denk mal, es wird diesen tieren genauso ergehen, als wenn private massenzüchter die welpen nicht anbringen...

Kommentar von Rockyratlos am 24. Oktober 2009 15:11

DH! gut,dass Du die privaten Massenvermehrer+Züchter auch gleich mit erwischt hast! DH!


almmichel
beantwortet von almmichel am 24. Oktober 2009 07:46
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Ja. So sollte es sein.


kiralee
beantwortet von kiralee am 24. Oktober 2009 07:45
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Davon sollte man ausgehen


sonnenhungrige
beantwortet von sonnenhungrige am 24. Oktober 2009 07:57
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meistens bleiben diese tiere im heim bis zum tod, aber wenn die heime zu voll sind werden sie an andere tierheime innerhalb deutschlands vermittelt;


Bernd2001
beantwortet von Bernd2001 am 24. Oktober 2009 07:46
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Er bekommt dort dein Gnadenbrot


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