Was passiert mit einem Bausparkasse finanzierten Haus,zu gleichen Teilen im Grundbuch stehend,wenn man Erbe des Mannes ausschlägt?

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7 Antworten

Ja der Sohn wurde von den Beantwortern vergessen, ist aber wichtig für die Erbfolge!

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Wir haben noch einen gemeinsamen Sohn, er wohnt im Haus. Ich weiß das mein verstorbener Mann Disposchulden hat. Ich kann diese nicht auch noch tragen, deshalb der Gedanke das Erbe auszuschlagen.

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Kommentar von wfwbinder
01.11.2015, 12:46

Das ändert Deinen Sachverhalt vollständig, oder anders, es ist ein neuer Sachverhalt.

Also:

Du getrennt lebende Ehefrau

ein gemeinsamer Sohn

Damit erbt die Mutter Deines verstorbenen Ehemannes nichts.

Du erbst 1/2 und DEin Sohn erbt 1/2.

§§ 1371, 1931, 1924 BGB.

Also gehören dann Dir 3/4 und Deinem Sohn 1/4. Da der Sohn darin wohnt , muss er zu 1/4 die Kosten tragen udn Dir 3/4 einer angemessenen Miete zahlen.

Wenn Du ausschlägst, bekommt der Sohn alles udn ist zu 1/2 Eigentümer des Hauses.

Wenn Du ihm dann Deine Hälfte überträgst (Schenkung, bzw. Kauf gegen Übernahme der Schulden) ist alles seins.

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Es ist richtig, Du erbst gem. § 1371 BGB 1/4 und gem. § 1931 BGB 1/2 gegenüber der Mutter.

Das sind die gesetzlichen Erbteil, die anfallen, wenn kein Testament existiert.

Aber Du musst die Mutter nciht auzahlen, denn ihr seid in diesem Verhältnis (3/4 zu 1/4) eine Erbengemeinschaft. Also hat sie auch 1/4 der Schulden mit geerbt und muss also auch entsprechend mit zahlen.

Also nun 7/8 deines, 1/8 ihrs.

Auf der anderen Seite musst Du sie auch zu 1/8 der Miete entschädigen, wenn Du allein im Haus lebst.

Leider hast Du keine Werte bezüglich Haus und Schulden genannt udn auch nciht die monatlich Belastung.

Du solltest bei jeder Lösung bedenken, dass Du bei Ausschlagung natürlich eine Wohnung suchen musst, die auch Miete kostet.

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Kommentar von wfwbinder
01.11.2015, 12:47

Deine eigene Antwort ändert Deinen Sachverhalt vollständig, oder anders, es ist ein neuer Sachverhalt.

Also:

Du getrennt lebende Ehefrau

ein gemeinsamer Sohn

Damit erbt die Mutter Deines verstorbenen Ehemannes nichts.

Du erbst 1/2 und DEin Sohn erbt 1/2.

§§ 1371, 1931, 1924 BGB.

Also gehören dann Dir 3/4 und Deinem Sohn 1/4. Da der Sohn darin wohnt , muss er zu 1/4 die Kosten tragen udn Dir 3/4 einer angemessenen Miete zahlen.

Wenn Du ausschlägst, bekommt der Sohn alles udn ist zu 1/2 Eigentümer des Hauses.

Wenn Du ihm dann Deine Hälfte überträgst (Schenkung, bzw. Kauf gegen Übernahme der Schulden) ist alles seins.

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Das Beleihungsobjekt würde in einem solchen Falle zwangsversteigert.

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Ich gehe davon aus, dass dein Ehemann keine Kinder hatte und dein Schwiegervater schon vorverstorben ist und dieser ebenfalls keine weiteren Kinder - außer deinem Ehemann - hatte.

Wenn du das Erbe ausschlägst, dann wird deine Schwiegermutter Alleinerbe nach deinem Ehemann hinsichtlich des gesamten positiven und negativen Vermögens. Das Haus wird dann deiner Schwiegermutter und dir je zur Hälfte gehören.

Die Bank hat zwar eine Grundschuld zur Absicherung des Darlehens im Grundbuch eingetragen, hat aber in dem Sinne keinerlei Eigentumsrechte am Haus. Nur wenn du bzw. deine Schwiegermutter das Darlehen nicht mehr bedienen könnt, kann die Bank die Zwangsversteigerung betreiben und das Haus versteigern lassen.

Wenn du also im Haus wohnen bleiben willst und deine Schwiegermutter nicht auszahlen kannst, dann musst du dich mit deiner Schwiegermutter über die Nutzung des Hauses einigen. Bedenke im Übrigen auch, dass jeder von euch beiden die Teilungsversteigerung beantragen kann, damit die Miteigentümergemeinschaft am Haus aufgehoben wird. Dann wird das Haus versteigert (du könntest natürlich mitbieten) und der Erlös wird unter euch aufgeteilt.

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Die Erben werden Rechtsnachfolgen, d.h. sie treten bezüglich des Anteils am Haus und bezüglich der Schulden in die Stellung des Erblassers ein. Zu beachten ist, das Ehegatten bei der Zugewinngemeinschaft grundsätzlich getrennte Vermögen haben. Es gibt aber einen pauschal Zugewinnausgleich, d.h. ihr Erbteil wird um 25% erhöht.

Bei den Darlehen, das auf beide läuft dürfe ohnehin eine gesamtschuldnerische Haftung vorliegen, d.h. jeder Schuldern haftet für die gesamte Summe. Insoweit dürfe eine Ausschlagung für Sie keine Vorteile bringen.

Weil eigentlich gehört es ja noch irgendwie der Bausparkasse, da die Schuld noch nicht beglichen ist.

Nein, die Bausparkasse hat einen Zahlungsanspruch, d.h. die Kreditraten müssen beglichen werden.

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Deine Schwiegermutter (seine Mutter) erbt nichts. Dir gehören 50% des Hauses ja sowieso. Also erbst du auch "nur" 50% vom Haus,richtig?

Du müsstest die Kredite der Bausparkasse bezahlen bzw. dein Haus verkaufen. Die Bank will ihr Geld zurück. 

Soweit klar? 

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