Frage von pe139, 352

Was passiert, laut der Glaubensvorstellung von Christen und Muslimen, mit Atheisten nach ihrem Tod?

Was passiert mit Atheisten nach dem tod? Was sagt der Koran bzw die Bibel dazu?

Antwort
von PolluxHH, 120

Ich denke, daß Deine Frage eher exegetisch gemeint war als existentialistisch.

Im Koran ist es eindeutig: am Tag des jüngsten Gerichts gehen nur die in das Paradies ein, welche die Religion des Islam bedingungslos angenommen und sich gleich allem anderen auf der Erde und im Himmel vor Allah nieder- und unterwirft. Da nun Gott Mohammed gesandt hat, alle Menschen zum Islam zu rufen, akzeptiert Allah keine andere Religionszugehörigkeit. Alleine die fehlende Anerkennung Mohammeds reicht, um in der Hölle zu landen.

Beim Christentum wird es diffizil, denn da gibt es mehrere Auslegungen. Die Urchristen bleiben eng an der jüdischen Tradition, die keinen Teufel als Gegenspieler Gottes kennt, sondern Satan noch Teil des Himmelsvolks ist. Entsprechend steht auch die Hölle unter der Herrschaft Gottes. Hier kommt es nicht auf den Glauben an, sondern auf das rechte Handeln.

Evangelische Kirchen sind hier auch eher nicht orthodox und akzeptieren verschiedene Sichtweisen, auch wenn sie so einige Dinge wie Teufel und Hölle als Ort der Bestrafung übernommen haben (ökumenische Konzilien). Auch hier spaltet es sich auf, ob man Christ sein muß, um ins Paradies kommen zu können, doch der Tenor ist zumindest, daß es die Sache ungemein erleichtere.

Die römisch-katholische Kirche hingegen kennt neben der Strafe im Fegefeuer vor dem jüngsten Gericht auch die dauerhafte Strafe in der Hölle, wobei die Taufe zwingend ist, um in die Gnade Christi zu gelangen. Damit auch hier "Hölle" für Atheisten.

Es sei aber darauf verwiesen, daß im Alten Testament "ewig" nur in Bezug auf Gott zeitlich zu verstehen ist. Bei anderen Bezügen wie Beschlüssen Gottes wird "ewig" im Sinne von "ewig gültig", also unabänderlich beschlossen, verwendet. Damit aber ist das Bild vom ewig brennenden Zweig eher so zu verstehen, daß am Tag des jüngsten Gerichts jene, die nicht in das Paradies gelassen werden, der vollständigen Vernichtung anheim fallen (Erde zu Erde ..., auch über das jüngste Gericht hinaus), was unabänderlich beschlossen ist. Dies geht in moderne Exegesen des Neuen Testaments immer häufiger ein. Es gibt entsprechend auch Übersetzungsunterschiede bei Matthäus 25, 46. Heißt es in der Lutherbibel "ewige Strafe", so wird in der katholischen Kirche "ewige Pein" gesetzt, was ein eklatanter Unterschied ist. So wäre eine Hinrichtung eine ewige Strafe, aber keine ewige Pein.

Antwort
von Suboptimierer, 229

Ralph Ruthe weiß bescheid.

http://ruthe.de/cartoon/3001/datum/asc/

Antwort
von RudolfFischer, 37

Nahe Jerusalem soll es eine Schlucht gegeben haben, in die man allen Müll warf, der dort verbrannte. Leichen von Verbrechern wurden nicht beerdigt, wie es nach jüdischem Glauben Vorschrift war, sondern ebenfalls in die Schlucht geworfen, wo das immerwährende Feuer brannte. So hatte jedermann vor Augen, dass es für Verbrecher keine Auferstehung gab.

Ich halte es für gut denkbar, dass die Vorstellung einer "Hölle" auf diese damalige Situation zurückgeht, denn das Bild ist sehr eindringlich. Hieran hat dann auch die Bibel angeknüpft.

Atheisten oder wer auch immer: Nach dem Tod löst sich unser wirkliches Wesen von dem irdischen Leib, ein Gebilde aus Atomen, das schon früheren Lebewesen als Hülle diente und künftigen dienen wird. Deshalb wird auch nicht der irdische Leib auferstehen, sondern es bleibt dem Geistwesen, das wir sind (und immer waren) die Möglichkeit, einen verklärten Leib nach dem Vorbild des irdischen zu formen, wann immer das sinnvoll ist (z.B. Erscheinen Jesu nach dem Tode).

Nahtoderfahrungen lehren, dass der Mensch nach dem Tode sein Leben an sich vorüberziehen sieht, und er selbst betrachtet und beurteilt alles im Besitz der vollen Einsicht ("Gericht"). Natürlich überfällt einen Reue und Bedauern über alles, was man falsch gemacht hat ("Fegefeuer"). Wenn jemand sich nicht freiwillig daraufhin für eine ewige Vernichtung oder Gottesferne ("Hölle") enscheidet - und wer wird das schon tun? - der überantwortet sich der vorbehaltslosen Liebe Gottes, die alles bewältigen kann, was in dieser beschränkten Existenz des idischen Lebens geschehen ist. Kann sogar ungeschehen  machen. Wie aus Nahtoderfahrungen berichtet wird, hat Gott die Gestorbenen liebevoll ermahnt, nicht zu streng mit sich selbst zu sein.

"Taufe" ist bei einem kleinen Kind zunächst nur ein Versprechen der Verwandten, es zu einem Leben mit Gott zu erziehen. Sie ist kein notwendiges Ritual, das über das Leben in der Anderwelt ("Himmel") entscheidet. Die eigentliche Taufe ist der Entschluss eines Gläubigen (Christ, Jude, Muslim, ...), verbunden mit Gott auf der Erde zu leben. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass mich das sehr gehalten und beglückt hat und dass das noch immer so ist, kann man nur empfehlen. Atheisten versagen sich dieses Erleben, weil sie im Grunde allem Transzendenten misstrauisch gegenüberstehen. Weil man ja auch schon unseren Sinnen und unserem Verstand nicht immer trauen kann ;-)

Wie ein moderner Theologe sagte: Christen sind nicht besser, aber sie sind besser dran (auf der Erde).

Wenn sich ein Atheist nach dem Tode der Wahrheit stellt, dass er in Bezug auf Gott zu misstrauisch war und sich ihm vertrauensvoll übergibt, wird er genauso in die Sphären des Himmels eintreten wie Gläubige. Die haben nur schon einen Voraus auf ihr von Gott für sie bereitetes Glück auf Erden bekommen.     

Antwort
von nowka20, 22

da hilft nur erkenntnis
---nach dem tode deines physischen körpers siehst du zuerst dein ganzes leben mit allen guten und allen schlechten taten (nun weiß deine seele alles über dich und auch deine ganzen fehler).

---der tod ist sehr wichtig, da du sonst in deinem alten „schlendrian“ auf der erde bleiben würdest. nach dem tode kommst du in eine sphäre, wo du dir alle gewohnheiten und begierden, die du nur mit irdischen mittels befriedigen kannst (zigaretten, süssigkeiten, drogen usw.), abgewöhnen mußt.

---hier mußt du auch alles erleiden, was andere menschen durch deine erdentaten erleiden mußten. aus der kenntnis dieser ergebnisse für dich formst du dein kommendes schicksal. bist du von allem irdischen gereinigt, kommst du in deine geistige heimat, wo du alle kräfte, die du auf der erde kennengelernt hast, verarbeitest.

---nun bist du mehr geworden, als du früher warst.

---wenn es wieder etwas neues für dich auf der erde zu lernen gibt, wirst du erneut geboren, um das neue kennenzulernen.

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---ich habe mich schon häufig mit diesem text wiederholt, aber die frager wechseln ständig. und auch die haben ein recht auf gute informationen.

Antwort
von RonnyFunk, 6

"Was passiert mit Atheisten nach dem tod?"

Auch sie werden das schauen, was sie glaubten. "Es gibt keinen Gott" und dann gibt es auch keinen. Überraschend wird eher sein, wieviele Dinge aber an Gottes Gegenwart hingen. In Bezug darauf verfahren sie so, wie derjenige, der sagt "Die Sonne ist überflüssig, sie scheint am Tage, wo es sowieso hell ist".

Antwort
von SibTiger, 138

Einmal ganz unabhängig von meiner eigenen Sichtweise (ich glaube nicht an die Hölle).

Es gab im Urchristentum neben den Vorstellungen einer Hölle auch schon andere versönlichere Sichtweisen, wie sie etwa von Origenes oder Clemens von Alexandrien gelehrt wurden. Sie gingen von einer Allversöhnung oder Wiederherstellung (Apokatastasis) am Ende aller Zeiten aus. So eine Allversöhnung würde dann natürlich auch Atheisten betreffen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Apokatastasis

sogar im Islam gibt es Ansichten, die einer Hölle, bzw. zumindest einer ewigen Hölle widersprechen.

http://tavhid.de/?p=344

Kommentar von Viktor1 ,
Es gab im Urchristentum auch schon .......  
Sichtweisen, ... einer Allversöhnung ......
...am Ende aller Zeiten ....

Es gab immer schon in jede Richtung "Sichtweisen" von Anbeginn des Christentums bis heute. Da man an einem solchem Sammelsurium nichts festmachen kann, sind eigentlich nur die Botschaft Jesu und eventuell Briefe der Apostel maßgebend.
Gäbe es "Allversöhnung" wäre Jesus mit seiner Botschaft für die Katz.
Jesus verspricht das "Heil" (Reich Gottes) denen, welche den Willen seines Vaters tun und Paulus stellt dies sogar denen in Aussicht, welche nach ihrem redlichen Gewissen handeln (das ist der Wille Gottes) aber von Gott (Jesus und seiner Lehre) nichts wissen.
Danach sind auch Atheisten nicht davon ausgenommen.

Kommentar von SibTiger ,

Christlichen Fundamentalismus finde ich nicht viel besser als islamischer Fundamentalismus.

Antwort
von mirolPirol, 211

Genau das, was auch mit Christenmenschen, Juden, Buddhisten und Muslimen passiert: Der Körper verrottet in der Erde (wird zu "Staub").

Kommentar von MoseGoldstein ,

Beweise? Bei dir hört es sich an als ob du es zu 100% weißt

Kommentar von realsausi2 ,

Beweise?

Das ist jetzt nicht Dein Ernst, oder? Du solltest mal einen Friedhof aufsuchen. Aber Schaufel nicht vergessen.

Kommentar von HumanistHeart ,

Danke.

Antwort
von DatKev, 190

Sie sind nicht mehr hier wie alle anderen auch. Keiner kann genau sagen was nach dem tod wirklich passiert. 

Kommentar von Haldor ,

Es geht hier allein darum, was "nach einer bestimmten Glaubensvorstellung" nach dem Tode folgt!

Antwort
von Halbkornbrot, 81

Eine einheitliche Meinung gibt es da nirgends dazu weder im Christentum noch im Islam. Das kommt ganz auf die Ausrichtung der jeweiligen Gläubigen an.

Soweit ich weiss glaubt man im Sunnitischen Isam, dem der Grossteil der Muslime angehören und  das alle "ungläubigen" (also alle Menschen die nicht den Islam angenommen haben), in eine Hölle der ewigen Quallen kommen.

Bei anderen Muslimischen Ausrichtungen unter anderem bei den Alewiten sieht man das weniger streng.

Im Christentum ist es sehr unterschiedlich, soweit ich weiss gibt es immer noch einige Splittergruppen, die ähnlich wie im Islam an eine Hölle der ewigen Quallen für all nicht-Christen glauben.

Andere Glauben an das jüngste Gericht und an ein Fegefeuer, eine zeitweilige Bestrafung um sich von den Sünden zu reinigen, wieder andere Glauben das Christen ins Paradies einziehen und Ungläubige die Ewigkeit in der ewigen Gottferne verbringen, also Quasi aufhören zu existieren. Es gibt in kleineren Christlichen Gruppen noch weit mehr Vorstellungen von der Hölle und dem Jenseits im Allgemeinem.

Als Atheist halte ich diese Höllenvorstellungen gelinde gesagt für lächerlich und sehe sie einzig als Mittel um beinflussbare Menschen zu missionieren.

Aber das kann natürlich jeder sehen wie er möchte. 


Antwort
von Haeppna, 134

Mit Atheisten passiert nach dem Tod genau das selbe, was auch mit Leuten passiert, die Allah, Jahwe oder eine Kuh anbeten: Sie hören auf zu existieren.

Kommentar von Haeppna ,

P.S.: In der gängigen Auslegung des Islam enden alle Nicht-Muslime, die zu Lebzeiten vom Islam gehört und sich nicht bekehrt haben, in der Hölle. Im Christentum gibt es immerhin die Möglichkeit, dass auch Ungläubigen/Andersgläubigen vergeben werden kann.

Kommentar von Haldor ,

Aber nur solange sie leben, kann ihnen vergeben werden. Denn sie müssen ja "umkehren" (Buße tun), ihre Sünden bereuen und - nach evangelischer Auffasuung - fest an die Gnade Gottes glauben (s. der eine Verbrecher am Kreuz). Hatten sie dazu keine Gelegenheit, d.h. sind sie reuelos gestorben, unterfallen sie dem göttlichen Gericht; sie werden in die Hölle gestoßen (s. Matth. 13, 41, 42: "Des Menschen Sohn wird seine Engel senden; und sie werden sammeln....die da Unrecht tun, und werden sie in den Feuerofen werfen; da wird sein Heulen und Zähneklappen.").

Gnade und  Vergebung wird es beim Jüngsten Gericht nicht mehr geben. Insofern  ähneln sich die Bibel (NT) und der Koran. Mohammed sagt, der Ungläubige kommt auf ewig in die Hölle, Jesus sagt, die da Unrecht tun, kommen in die Hölle; allerdings vermeidet er das Wort "ewig".

Doch einige Verse weiter wird er deutlicher: "Also wird es auch am Ende der Welt gehen: die Engel werden ausgehen und die Bösen von den Gerechten scheiden und werden sie in den Feuerofen werfen, da wird Heulen und Zähneklappen sein." (Matth. 13, 49, 50).

M.a.W.: die Verdammung ist ewig. "Die Gerechten aber werden leuchten wie die Sonne in ihres Vaters Reich." (Matth. 13, 43). In "ihres Vaters Reich" ist das ewige Reich Gottes, während die Bösen "am Ende der Welt", d.h. mit dem Untergang der Welt zugrunde gehen, sich also in Nichts auflösen.

Kommentar von Haldor ,

Eine Ergänzung:

Nach Mohammed werden die Ungläubigen zur ewigen Höllenstrafe verdammt; nach Jesus diejenigen, die Unrecht tun. Da auch ein Atheist gerecht und ein anständiger Mensch sein kann, ist es also im Christentum möglich, dass auch ein Atheist in das ewige Reich Gottes eingeht.

Nach Mohammed ist das ausgeschlossen. Allerdings zählen Christen und Juden nicht von vornherein zu den Ungläubigen. Sie werden im Islam als Anhänger von Propheten angesehen (Moses, Jesus), die früher als Mohammed lebten. Ungläubige sind demnach i.S. des Islam, die an keinen Gott glauben, also die echten Atheisten.

Antwort
von bachforelle49, 110

in der Bibel (mit dem Koran kenn ich mich nicht aus..) wird unterschieden zwischen Gläubigen und Ungläubigen (.. denn das Himmelreich ist ihrer..)

aber ausdrücklich macht Jesus keinen Unterschied, denn er spricht auch mit dem Verbrecher am Kreuz (neben ihm..) und seine Worte sind Zeugnisse des Glaubens bzw. umgekehrt, der Glaube hilft in Bedrängnislagen (.. dein  Glaube hat dir geholfen..)

da der Tod, somit das Erlebnis danach, ein Spiegelbild des Erlebens auf Erden ist (so wie du bist..), wird es keine einheitliche Darstellung geben - du wirst so sterben wie du gelebt hast und nach dem Tode ist dein Gott (auch) für dich da - oder nicht... so wie du es im Lebens empfindest!

Du kannst nicht erwarten, daß das Himmelreich auf dich wartet (also du, wenn du ein Atheist bist... oder dich als solchen bezeichnest..), wenn du (bereits) im Leben, also jetzt, nicht an das Himmelreich glaubst. Die Freiheit, zu glauben, ist ein Geschenk, welches Gott dir im Leben macht.. Nutze es...

Antwort
von Dhalwim, 25

Ich weiß zwar nicht genau, was die Bibel bzw. der Koran dazu sagt.

Laut Bibel, kommt man zu einem angeblichen Gott, nur durch Jesus Christus und Ich denke, dass man durch Mohammed beim Islam zu deren Gott "Allah", kommen wird.

Die Wahrheit ist jedoch, dass es kein "Leben" nach dem Tod gibt. Es wurde ja nichtmal beschrieben, was vor dem Leben war (also lange vor der eigenen Geburt), von daher kann Ich dir jetzt schon verraten,

dass es keine Hölle (Inferno), keinen Himmel (Paradies) oder Fegefeuer (Purgatorio) gibt / geben wird.

Das sind alles Märchen, und Gott hat es auch nie gegeben, genausowenig, wie's früher Hexen gab, oder Geister bzw. Dämonen.

LG Dhalwim

Antwort
von AaronMose3, 38

Laut Bibel werden sie verdammt (Hölle) weil Sie Gott leugnen. 

Aber keine Angst. Gott liebt uns alle.

.....

Kommentar von danhof ,

Gott liebt uns alle. Das ist richtig. Aber deshalb kommen eben noch lange nicht alle in den Himmel. Auch nicht allein dadurch, ein "guter Mensch" gewesen zu sein.

Es ist wichtig, das zu erwähnen, wenn es um den Christlichen Glauben geht.

Kommentar von AaronMose3 ,

Das ist richtig (...) Gott liebt uns alle.

Ist es eben nicht. Würde er seine Schöpfung (den Menschen) wirklich lieben, würde er sie nicht an einen Ort der ewigen Qualen schicken, nur weil diese jenen Verstand verwendeten, den er ihnen selbst gegeben hat.

Das ergibt absolut keinen Sinn, und es gibt dafür auch keine Rechtfertigung. 

Antwort
von altgenug60, 111

Sie verwesen. So wie alle Christen und Muslime auch.

Antwort
von realsausi2, 47

Der Koran oder die Bibel ist für Atheisten nicht zuständig.

Atheisten werden, je nach kulturellen Gepflogenheiten, vergraben, verbrannt oder sonstwie in den Stoffkreislauf zurückgeführt. Da gibt es keine Unterschiede zu Theisten.

Kommentar von Dhalwim ,

Oha, heftig. Ist aber nicht schön :O

Kommentar von realsausi2 ,

Wieso das denn nicht? Ich finde das eine sehr schöne Vorstellung. Jedes meiner Atome wird im Kreislauf des Lebens wiederverwertet. So wie jedes Atom in uns allen schon unzählige Male anderswo verbaut war.

Letztlich stammen alle, jedes Atom, das schwerer ist als Lithium, aus gewaltigen Sternenexplosionen.

Wir sind aus Sternenstaub gemacht und werden wieder dazu.

Ich kann mir nichts Erhabeneres vorstellen.

Antwort
von priesterlein, 128

Christentum: Allein Gott bestimmt, was mit den Menschen geschieht. Jeder kommt vor das letzte Gericht.

Katholiken: Alle kommen in den Himmel, die einen eher, die anderen später, nach einer gewissen Leidenszeit.

Kommentar von realsausi2 ,

Du hättest vielleicht zuerst die Frage lesen sollen.

Antwort
von Kaesebohrer, 91

Im Islam ist es ziehmlich eindeutig:

Der Ungläubige der Allah bewusst abgelehnt hat, kommt in die Hölle, wo er ewige Qualen erleidet. Der Ungläubige, der noch nie etwas vom Islam gehört hat, wird auf die Probe gestellt, ob er Allah als seinen Schöpfer akzeptiert und danach gerichtet.

Im Christentum aber auch.

Nur wer den Opfertod von Jesus als Geschenk annimmt und ernsthaft bereut, erhält das ewige Leben. Der Rest wird ausgelöscht. (Eigentlich das wovon jeder Atheist träumt :-P)

Antwort
von DerOnkelJ, 175

Die verwesen genauso wie die Theisten, müssen aber keine 72jährige Jungfrau vögeln und auch nicht ins Fegefeuer.

Kommentar von 666Phoenix ,

nicht "72jährige Jungfrau", sondern 72 an der Zahl

Kommentar von DerOnkelJ ,

Nene, das mit den 72 Stück ist ein Übersetzungsfehler...

Antwort
von JustNature, 47

Da die antiken Glaubensvorstellungen antiker Schwachsinn sind, ist völlig unbedeutsam, was diese über vernünftige Leute behaupten.

Antwort
von omikron, 47

Das interessiert Christen und Muslime nicht sehr.

Für die Christen in der Glaube an Jesus Christus und die Taufe der Weg, der zum Himmel führt. Wer diesen Weg mitgehen will, ist herzlich willkommen. Wer nicht mit will, der soll sehen, wo er bleibt. - Vielleicht kommt er auch in den Himmel, vielleicht in die Hölle, vielleicht ins Nirwana, vielleicht wird er auch nur Wurmfutter ohne jegliche Zukunftsaussichten. Aber das ist doch nicht von Bedeutung. Wer für sein Leben mehr will, der braucht ja nur den aufgezeichneten Weg mitgehen und schon weiß er, was mit ihm passiert.

Kommentar von danhof ,

Das unterstreicht meine Sicht der Dinge: Man soll sich um das Gute und um seine persönliche Aussöhnung mit Gott und Jesus kümmern, und nicht immer mit allen anderen. "Was kann theoretisch diesem und jenem passieren" ist nicht so relevant wie "Was wird mit MIR passieren"

Kommentar von omikron ,

Natürlich ist jeder Christ auch "Hüter seines Bruders" und darf sich nicht nur um sein eigenes Heil kümmern. 

Aber diese Frage nach dem Verbleib von Atheisten zielt doch nur darauf ab, dass alle in den Himmel kommen dürfen sollen, gläubig oder nicht. Ein Merkmal unserer Zeit ist, dass angeblich alles "egal" ist.

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